Gottesdienst 01.03.2026
Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Ja, ihr könnt eure Bibeln schonmal in das Matthäus-Evangelium aufschlagen. Dort werden wir dann aber nicht all zu viel Zeit heute verbringen. Wie wir schon im ersten Gottesdienst feststellen mussten, wird das doch eine Zweierreihe werden. Jetzt passiert mir das auch mal, dass wir nicht fertig werden und wir wissen es schon von vornherein. Das ist auch schon mal ganz gut. Das Thema, das wir uns anschauen wollen und anschauen müssen, ist ein sehr wichtiges. Es läuft unter vielen unterschiedlichen diversen Namen. Wir werden noch dazu kommen, dass diesen Begriff von Gemeindezucht, das ist der Anlass für diese Predigt oder jetzt eine Predigtreihe, die wir haben werden, dass der Anlass dieses Wort, das werde ich sehr wenig verwenden und wir werden gleich sehen, dass das einen Grund hat. Da gibt es unterschiedliche Bandbreiten dazu, die man noch mit bedenken muss. Heute werden wir uns den ganzen Vorbau zu dem beschäftigen, weil der ist unglaublich wichtig, bevor wir uns überhaupt Gedanken darüber machen können, was denn das Thema Gemeindezucht oder Gemeindekorrigierende Seelsorge, es gibt unterschiedliche Begriffe dafür, wie das zu verstehen ist und wie das alles auch damit zu verstehen ist, was Gottes Absicht ist, mit Sünde umzugehen. Wie korrigiert Sünde, wie korrigiert Gott Sünde überhaupt in unserem Leben? Das ganze Thema, um das es gehen wird, das seht ihr auch schon im Titel beschrieben, das ist nämlich Liebe. Wir werden sehen, dass all das, was Gott da macht mit uns, auf der persönlichen Ebene und auch auf der Gemeindeebene, hat etwas mit seiner unglaublichen Liebe uns gegenüber zu tun. Aber wir wollen mit dem Anfang beginnen und zu Anfang müssen wir uns ein Bild in unser Gedächtnis rufen, was Gott uns durch den Alltag schenkt. Gott gibt viele Illustrationen für viele Dinge in unserem Leben, um Wahrheiten auch deutlich zu machen. Manche von den Wahrheiten, die wir in der Schrift finden, sind erstmal nicht so einfach, Illustrationen dafür zu finden. Für diese Wahrheit, die wir heute besprechen werden, gibt es unzählige an Illustrationen, das war gar nicht so schwer eine zu finden. Die erste Sache, die mir dann sofort in den Kopf gekommen ist, hat etwas mit Gartenarbeit zu tun. Ich weiß nicht, alle von euch Stadtmenschen, ist Gartenarbeit, aber wir haben vielleicht aus der Kindheit noch irgendwie Erinnerungen oder schon mal einen Film darüber gesehen. Es gehört, dass Gartenarbeit gar nicht so einfach ist. Es gibt aber so zwei Sachen, die bei Gartenarbeit, die mir auffallen, ich bin jetzt auch nicht der begnadete grünen Daumengärtner. Einer ist, dass es intuitive Dinge gibt bei der Gartenarbeit, es gibt Dinge, die einfach sofort einleuchten. Pflanzen brauchen Wasser, jeder in der Stadt weiß das, wunderbar. Also Pflanzen brauchen Wasser, was brauchen sie noch? Licht, Sonne, Licht, natürlich, wenn man ein bisschen mehr in die Materie reingeht, findet man heraus, nicht alle Pflanzen brauchen gleich viel Wasser, man kann auch manche Pflanzen ertränken. Andere brauchen auch weniger Licht als andere und so weiter, aber das sind so die Dinge, von denen wir einfach von vornherein wissen, okay, das ist intuitiv, Pflanzen brauchen Wasser und brauchen Licht. Aber manches, was wir gleich hören werden, was Pflanzen noch brauchen, scheint erst mal kontraproduktiv zu sein oder es ist nicht intuitiv. Dass das wirklich hilfreich ist für die Pflanze, das schließt sich dann erst aus dem Ergebnis. Ich bringe mal ein Beispiel mit aus unserem eigenen Leben, in dem Haus, in dem wir vorher gewohnt haben, gab es einen Fahrradschuppen aus Holz und um diesen Fahrradschuppen herum wurde Wein angepflanzt von dem Vermieter. Und das hat richtig schön ausgesehen, als wir da eingezogen sind auch so, die ersten zwei Jahre Wein, gut gewachsen, wirklich leckere Trauben, kann man den Nachbarn verteilen und das war richtig toll. Dann hat es mal angefangen in einem Jahr, dass es dann weniger wurde und die Pflanzen sahen, die Blätter haben angefangen krank auszusehen und im Jahr darauf waren dann wenig Frucht da und die Frucht, die da war, die war klein und hat gar nicht gut geschmeckt, man musste das eigentlich fast liegen lassen oder stehen lassen. Und dann kam der Vater von meiner Frau zu Besuch, der in Moldawien normalerweise lebt und seines Zeichens ein Professor für Landwirtschaft ist, mitunter und auch ein begnadeter Bewinzer und er nahm sich dann dieser Weinrebe an und hat uns dann geholfen uns in vielen Worten versucht zu zeigen, was man da alles machen muss. Nach einer Dreiviertelstunde oder Stunde der Arbeit an diesem Weinstock war der Schock sehr groß. Weil so, wo ist der Weinstock hin, der hat alles abgeschnitten, das gibt es ja gar nicht. Es ist unmöglich, dass daraus irgendetwas Gesundes noch werden wird. Ja, das ist das Kontra-Intuitive, das ist etwas, was erstmal uns nicht einfällt, dass wenn etwas wachsen soll, dann muss ich es erstmal wieder zurückschneiden. Aber siehe, im Jahr darauf war dieser Weinstock so gesund und so fruchtreich wie noch nie zuvor. Man hat es gar nicht glauben können, was daraus entsteht aus diesem Abschneiden. Und so ist es mit Pflanzen. Sie benötigen nicht nur Wasser, sondern sie benötigen auch Korrektur. Krankes und überflüssiges muss manchmal abgeschnitten werden und manchmal müssen auch die Sachen, die gut sind, auch abgeschnitten werden, damit daraus noch mehr Gutes entsteht. Wir sehen das bei den Pflanzen und das ist ein Prinzip, was Gott überall in die Menschheit hineingelegt hat. In alles, was um uns herum passiert, sehen wir dieses gleiche Prinzip, es ist ein Ursache-Wirkungsprinzip, von der die Bibel auch spricht, was man sät, das wird man ernten. Ja, wenn ich etwas, das was ich sehe, das werde ich irgendwann mal ernten, sehe ich in diese Pflanze Pflege und Korrektur, entwickelt sich diese Pflanze mit der Zeit so wie sie sein soll und wird dabei auch noch wunderschön. Aber was passiert denn, wenn ich das nicht mache, wenn ich sie einfach so vor sich hin vegetieren lasse, einfach das machen lasse, was sie möchte, was passiert denn mit dieser Pflanze unweigerlich, sie wird irgendwo krank oder sie überwuche und nimmt sich vielleicht sogar selber den Saft und stirbt, also es ist einfach keine gute Situation, wenn ich mich nicht um diese Pflanze kümmere. Dieses Ursache-Wirkungsprinzip gibt es aber nicht nur in der Pflanzenwelt und wir alle wissen das. Das gibt es auch in der Menschenwelt, in unserer Welt. Nun, wer von euch hatte mal das Vorrecht ein Musikinstrument zu lernen? Am ersten Gottesdienst waren sie noch ein bisschen zurückhaltender, wahrscheinlich hatten sie Angst, dass ich sie dann zum Musikdienst verdonnere, aber hier war es schon ein bisschen weniger zögerlich, wunderbar. Ihr wisst, was ist mit Musikinstrumenten, wie lerne ich ein Musikinstrument, ich nehme es in die Hand und dann spiele ich es von selber, nicht wahr? Nein. Was muss ich machen? Ich muss Zeit investieren, die Technik zu lernen und vor allem während ich das mache, muss ich mich immer wieder korrigieren. Ich muss meine Fehler korrigieren, ich werde Fehler machen, die in der Technik und der Anwendung und so weiter und das muss ich korrigieren. Wenn ich das nicht mache, was passiert dann? Ich schmeiße das in die Ecke, ich lasse es bleiben und das passiert leider auch vielen Kindern, weil sie diesen Aufwand nicht treiben, um das Korrigieren herum. Das ist Musikinstrument, aber das ist nicht nur bei Musikinstrumenten so, das ist auch bei einem Thema, mit dem ich mich gerade beschäftigen muss, wieder aufs Neue und das ist gesund und fit zu bleiben. Ja, das ist Selbstanwendung, auch hier ist das Prinzip das Gleiche, das was ich ernte, das werde ich sehen. Wenn ich Pflege und Investition in meinen Körper hineinsähe, dann werde ich dann daraus etwas Gutes ernten, wenn ich mich beschäftige, mich mit bewegen, Muskelaufbau, schauen darauf, was ich esse, mich dehne und all diese wunderbaren Dinge mache, kommt am Ende ein gesunder Lebensstil dabei raus und ich habe wirklich mehr Kraft für all das, für was Gott mir aufgetragen hat zu tun. Also, ich muss mich da auch investieren und ich muss auch korrigieren, ich muss meine falschen Wege, meinen Lebensstil, der nicht passt, den muss ich korrigieren. Ein weiteres Beispiel, wenn wir noch eins brauchen, sind Krankheiten und ich nehme jetzt mal ein extremes Beispiel, weil ich weiß, einige von euch Männern, wenn es um Schnupfen geht und so, dann denken wir, außer das Männerschnupfen, dann müssen wir ins Krankenhaus, aber sonst Schnupfen ist irgendwie, man muss ja nichts machen, das heilt sich von selbst, aber dem ist natürlich nicht so, weil bei Krankheiten ist genau das gleiche Prinzip, ich muss mich investieren und ich muss Dinge korrigieren in meinem Körper oder in meinem Lebensstil, damit ich wieder gesund werde, nehmen wir das Beispiel Krebserkrankungen als das radikalste vielleicht, was wir plastisch vor uns haben, wenn ich an Krebs erkrankt bin, nichts zu tun, ist im Großteil der Fälle die schlimmste Variante. Ich muss etwas investieren, es müssen nicht immer die Medizin sein, die radikal ist, aber ich muss investieren und ich muss etwas in meinem Körper korrigieren, damit ich wieder gesund werde. Wir sehen dieses Prinzip, was in der Pflanzenwelt vorhanden ist, sehen wir auch genau so in unserer Welt, es ist ein Ursache Wirkungsprinzip, ich muss etwas investieren, damit etwas investieren und während ich das investiere, muss ich die falschen Dinge korrigieren, damit es auf den richtigen Weg hingeht und diese Wahrheit, die ist nicht nur für unser Umfeld, unser Leben, unseren Alltag, sondern die ist vor allem auch für unser geistliches Wachstum so und wir werden es gleich sehen, dass das ist, was Gott in seinem Wort beschreibt, das ist wie wir gesunden, das ist wie wir Menschen vorankommen, auch dort gibt es das gleiche Prinzip von investieren, korrigieren und dann gesunden. Nun, wir wollen uns mit diesem Thema beschäftigen und dann erwähnen wir auch über das Thema Gemeindezucht, was unter diesem Ganzen auch geht oder korrektive Seelsorge der Gemeinde, was auch unter dieses ganze Thema passt, aber wir brauchen unbedingt diesen Vorbau, den wir jetzt besprechen werden, damit wir das andere wirklich gut verstehen können und wir werden uns diesen Vorbau in vier Themen anschauen und diesen ganzen Thema mit Korrektur werden wir uns unter vier Wahrheiten anschauen und diese vier Wahrheiten sind, die erste Wahrheit ist Gottes Liebe, investiert und korrigiert, das war jetzt schon ein bisschen in der Einleitung so deutlich, das werden wir nochmal deutlicher sehen, Gottes Liebe investiert sich in Menschen und korrigiert Menschen, das ist die erste Wahrheit, die zweite Wahrheit ist, dass Gottes Liebe darauf aus ist, um wiederherzustellen, Gottes Liebe stellt wieder her, die dritte Wahrheit ist, dass Gottes Liebe niemals wegschaut, Gottes Liebe schaut nicht weg und die vierte Wahrheit ist, dass Gottes Liebe Autorität mit sich bringt, heute werden wir uns mit den ersten beiden Punkten beschäftigen und dann beim nächsten Mal werden wir dann in Matthäus 18 wirklich ankommen und dort landen und dann die dritte und vierte Wahrheit nochmal genauer anschauen, also Gottes Liebe investiert und korrigiert, wenn du geistlich fruchtbringend und gesund leben möchtest, dann gilt dasselbe, was wir gerade gesagt haben über Pflanzen auch für dein geistliches Wachstum, du musst Zeit und wir verstehen das, du musst Zeit mit Gott investieren in sein Wort, im Gebet, das sind Dinge, die wir schon oft hier gesagt haben und gehört haben, das ist etwas, was wir erfahrungsgemäß alle mitnehmen, wir müssen Zeit investieren in die Beziehung mit dem Herrn, damit wir wachsen können, liest die Bibel beten jeden Tag, wenn du wachsen willst, das ist nicht nur ein Kinderlied, das ist eine grundlegende Wahrheit, die absolut stimmt, wenn ich das nicht mache, was passiert, meine Beziehung verwahrlost, da gibt es auch Parallelen in unserer Menschenwelt, wenn ich eine Beziehung mit meinem Ehepartner habe und ich investiere da nichts darin, dann verwahrlost diese Beziehung, wir könnten auch über Entropie sprechen, dass dieses Gesetz, dass wenn ich etwas nicht in ein System hinein stecke, Energie, dann wird dieses System verwahrlosen mit der Zeit, das ist eine grundlegende Sache, die wir überall sehen, das gilt auch für unser geistliches Leben, aber im Gegensatz zu den Pflanzen und vieles in unserem Umwelt herum, die komplett auf äußere Pflege angewiesen ist, also eine Pflanze, der es nicht gut geht, die braucht ein Gärtner, der ihr hilft, die Pflanze korrigiert sich nicht selber, auf der Ebene, im Gegensatz dazu ist der Mensch ausgestattet mit einem Verstand und einem Gewissen und ich glaube wir verstehen uns hier, dass wir nicht Pflanzen sind, auch nicht abstämmig von Pflanzen, es gibt einen Unterschied zwischen Mensch und Pflanze und Tier, das ist glaube ich etwas, was wir hier verstehen und einer dieser großen Unterschiede in der Realität ist, dass wir Menschen einen Verstand haben und dass wir dazu auch noch ein Gewissen haben, wir haben einen Verstand und einen Gewissen von Gott bekommen und das alleine würde eigentlich schon in der Theorie ausreichen, um uns selbst zu korrigieren, weil wenn ich verstehe, das ist ja normal, wenn ich auf dem falschen Weg bin, was mache ich dann? Ich gehe auf den richtigen Weg, das sollte normal sein, also das ist was ich mache, ich bin auf dem falschen Weg unterwegs mit meinem Navi und es sei denn ich bin sehr stolz und möchte nicht zugeben, dass ich einen falschen Weg gewählt habe, drehe ich um und fahre auf den richtigen Weg, das ist was Verstand macht, wir haben dann auch noch unser Gewissen dazu, dass uns im Alltag immer wieder Stoppschilder auf den Weg zeigt, in unserem Inneren sagt mach das nicht, mach das nicht, das ist so in der Gesellschaft zu Engelchen, Teufelchenideen, diese zwei Dinge, was eigentlich aus dem Islam kommt, diese zwei Engel, die gegeneinander kämpfen und sagen mach das nicht, mach das nicht, das was da stattfindet, dieser Kampf, das ist dein Gewissen gegen dein Fleisch und Gott hat uns damit ausgestattet und das würde in der Theorie eigentlich reichen, um uns auf den richtigen Weg zu bringen, wo liegt nun das Problem, dass das nicht immer passiert, das Problem liegt am Sündenfall, wir sind alle gefallene Menschen, dieses Gewissen ist kaputt, es ist nicht so wie es funktionieren sollte, der Verstand den wir haben ist verdorben, er funktioniert nicht so wie er funktionieren sollte und deswegen sind wir Menschen in unserer gefallenen Natur blind gegenüber unserer eigenen Sünde, es ist blind gegenüber unserer eigenen Sünde, weil wir sind nicht blind gegenüber die Sünde von anderen, das fällt sogar dem größten Ungläubigen schnell auf, aber blind gegenüber unserer eigenen Sünde, das ist eins der größten Anzeichen von Menschen, die gottlos sind, sie sind blind gegenüber ihrer eigenen Sünde und sie sind dazu auch noch träge, diese gebrochene Natur, sie macht uns blind gegenüber Sünde und sie macht uns träge daran etwas ändern zu wollen und deshalb ist es so, dass wenn Gott einen Menschen zu sich zieht und ihn zu einer lebendigen Beziehung, jetzt achle auf dieses Wort, wiederherstellt, dann gibt uns Gott noch etwas, das uns diese negative Wirkung des Sündenfalls wieder weg nimmt, wir müssen kurz darauf eingehen, was heißt denn wiederherstellen, wieso wiederherstellen, zu was hat denn Gott den Menschen geschaffen, zu seiner Herrlichkeit, zu seiner Ehre ja, es ist aber ein bisschen abstrakt, so konkret Gemeinschaft, Gott hat den Menschen zu einer Beziehung mit sich erschaffen, nicht weil Gott den Menschen benötigte, sondern weil Gott etwas von seiner Herrlichkeit und Schönheit weitergeben wollte an Geschöpfe und das ist die größte und tiefste und intimste Bestimmung des Menschen ist, dass diese Beziehung mit Gott zu haben, so funktionieren wir so, wie Gott uns gemacht hat, das ist, wie Gott den Menschen geschaffen hat, die Sünde, denn es ist der Sündefall, in den wir alle geboren sind, der zerstört diese Beziehung und das ist eine der ersten Sachen, die in Garten Eden in 1. Mose 3 kaputtgegangen sind, ist die Beziehung zu Gott und deswegen, wenn nun Gott durch Jesus Christus am Kreuz, durch den Glauben allein, den du hast, wenn er dich errettet, dann stellt er dich zu dieser Beziehung wieder her, das ist Wiederherstellung der Beziehung und wenn das passiert, dann gibt er dir etwas von seiner übernatürlichen Kraft in dir, damit du schaffst, diese Dinge auch wieder selber zu korrigieren und auf dem richtigen Weg unterwegs zu sein, das ist der Heilige Geist, der Heilige Geist in dir ermöglicht übernatürliche Dinge zu tun und Dinge zu erkennen, dein Gewissen zu informieren, mit Wahrheit aus der Schrift heraus, damit du wieder auf den richtigen Weg gehen kannst, erstmal wieder selbstständlich, im geistlichen Wachstum investieren kannst und dich korrigieren kannst und das geschieht mit geistlicher Reife zunehmend so und die Bibel nennt das Heiligung, das ist ein Thema, was wir immer wieder finden, Heiligung und dieser Prozess, der hier stattfindet, ist nichts geringes, das dürfen wir nicht unterschätzen, das ist nicht irgendwas Nebensächliches, es ist so wichtig, dass wir es immer wieder und immer wieder finden und besonders eine Sache, die ich über dich oft stolper, ist Epheser 4, 14 bis 16, da könnt ihr kurz zuhören oder eure Bibeln dahin aufschlagen, Epheser 4, 14 bis 16 und wir fragen uns da die Frage, was ist denn die Absicht Gottes mit den Menschen und Epheser 4 ist so das Scharnier zwischen der ganzen Theologie in den ersten vier Kapiteln und dem ganzen praktischen Teil, der danach kommt und dieses Scharnier beschreibt, wie Gott Diener in die Gemeinde gibt unter den Gläubigen, die durch Lehre etwas erreichen sollen in den Menschen und hier beschreibt er in diesen Versen, die wir jetzt lesen, was das sein soll, Gott hat diese Menschen gegeben, damit wir nicht mehr Unmündige sein, was sind Unmündige, wer sind das, wer sind denn Unmündige Menschen, Kinder, richtig danke, Kinder sind Unmündige, das ist etwas im Sprachgebrauch, was wir schon irgendwie wissen, sie sind bis zu einem gewissen Alter Unmündige Menschen und abhängig von anderen und das ist, was er hier gemeint hat, damit wir nicht mehr diese Kinder im Glauben bleiben und wie beschreibt er sie, hin und her geworfen und hergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, die sie zum Irrtum verführen, sondern wahrhaftig in der Liebe, achtet auf das Wort, heranwachsen, in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, von ihm aus vollbringt der ganze Leib, also alle Gläubigen zusammen, zusammengefügt und verbunden, durch alle Gelenke, jeder Einzelne, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner Liebe, seiner Selbstinliebe. Schlagt mal kurz 2. Petrus 1 auf, gleiches Thema, nochmal, einfach um das Haut nach Hause zu treiben, 2. Petrus 1, Vers 5 bis 9. In den Versen 3 bis 4 beschreibt Petrus, was Gott alles getan hat, was Gott den Menschen alles gegeben hat und er sagt dort, dass wir schon alles bekommen haben, was wir benötigen für einen gottesfürchtigen Wandel. Das ist ein wunderbares Versprechen, in der Erkenntnis Jesu Christi. Und dann, Vers 5, nun kommen wir dran, jetzt hat Gott was gemacht und jetzt kommt ihr dran, 2. Petrus 1, Vers 5 bis 9, so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht eurem Glauben die Tugend da, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe und dann diese Worte, denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden und, stehe ich mal den Text an oder könnt ihr euch dran erinnern, zunehmen. Wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein. Umgekehrt, was macht, wenn ich träge bin und unfruchtbar, dann fehlen diese Dinge. Noch träge, noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen. Das ist nicht gut. Da zu sein ist nicht gut. Das beschreibt alles im gleichen Prozess. Wenn wir errettet sind, sind wir Kinder im Glauben und wie ein Kind es notwendig hat, heranzuwachsen, haben auch wir als Gläubige es nötig, heranzuwachsen und nicht Kinder zu bleiben. Und der Prozess, der das bewirkt, dieses Heranwachsen, das Wachstumsgehen sozusagen, das ist das, mit dem Jesus seine erste Predigt beginnt. Die ersten Worte, die wir aus Jesu Mund hören, offiziell zu predigen ist, tut Buse, denn das Reich der Himmel ist nahe. Buse tun. Was ist denn Buse tun im Kern? Es ist korrigieren. Buse tun heißt, etwas wirklich als wahr anzunehmen, was Gott über dich sagt und dann am Ende dich zu korrigieren und in die andere Richtung zu gehen. Das ist nicht nur ein Zustimmen, ja ja ich bin ein Sünder, sondern es ist ein Zustimmen, dass ich ein Sünder bin und dann genau das Gegenteil von dem machen, was ich vorher gemacht hatte. Das macht einen Dieb zu dem treuesten Menschen in der Welt, das macht einen Lügner zu jemandem, der die ganze Zeit Wahrheit redet, die versteht, das ist genau das Gegenteil von dem, was man gemacht hat, das ist Buse. Und mit dem beginnt Jesus und sagt, das ist, was ihr machen sollt, ihr sollt Buse tun. Das ist wie Heiligung, das ist das Wachstumsgehen der Heiligung. Buse. Korrektur. Und wir sehen dieses gleiche Muster, wenn wir das mal erkannt haben, überall im Neuen Testament. Besonders in den Briefen von Paulus sehen wir dieses gleiche Muster. Einige Kapitel, zum Beispiel der Kolossebrief und der Feserbrief sind das Deutlichste vielleicht, die ersten Kapitel im Kolossebrief, die Kapitel 1 und 2 gehen über die Herrlichkeit Jesu Christi und alles das, was Gott gewirkt hat und dann beginnt er in Kapitel 3 mit so, setzt deshalb allen Eifer daran auf andere Arten ausgedruckt, genau das gleiche. Ihr müsst etwas machen mit dem, was ihr über Gott festgestellt habt. Und dieses, was ihr machen müsst, ist, ihr müsst ablegen und ihr müsst anziehen. Ihr müsst Falschheit ablegen und Wahrheit anziehen. Ihr müsst diese Dinge, die gottlos sind, aus eurem Leben ausradieren und die richtigen Dinge anziehen. Das ist im Kolossebrief so, das ist im Feserbrief so, wie wir gerade auch schon gelesen haben. Die ersten vier Kapitel gehen über die Theologie, wer Gott ist, was er alles gemacht hat und dann ab Kapitel 4, Vers 17 geht es ans Angemachte, deshalb setzt allen Eifer daran. Genau das gleiche, was wir in Petrus und in Kolosse auch gesehen haben. Nun, wir reden auch ganz oft und singen ganz oft über das Evangelium und wenn wir über das Evangelium nachdenken, dann denken wir meistens über das Evangelium im Kontext von der Rettung nach. Das ist das, was die Menschen brauchen, um errettet zu werden. Christus ist am Kreuz für dich gestorben. Das Evangelium ist aber nicht nur dafür da, um uns zu retten, es hat auch einen alltagstauglichen Aspekt. Es ist etwas, was dir jeden Tag etwas beibringen soll und das schreibt Paulus in Titus 2, Vers 11-14. Wenn wir darüber nachdenken, was Gott gemacht hat, am Kreuz durch Jesus Christus, wie er seine Liebe an uns ausgegossen hat, als wir noch Feinde waren, das ist nicht nur ein Rettungsaspekt, sondern es hat etwas mit Heiligung zu tun. Titus 2, Vers 11-14. Die Gnade, denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen. Sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und Gottesfürchtig leben in der jetzigen Zeit. Das ist ein Alltagsprozess. Errettung passiert einmal, aber das Evangelium ist nicht nur für einmal. Das Evangelium soll uns jeden Tag aufs Neue ausrichten, dahingehend, dass wir lernen, die Begierden zu verleugnen. Das ist etwas, was wir aktiv tun müssen, besonnen und gerecht und Gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit. Wenn wir das alles mal ein bisschen zusammen schnüren, dann sehen wir Gottes Absicht hinter all dem. Was ist denn Gottes Absicht mit deinem Leben? Was macht er denn mit dir? Er investiert in dich, er investiert in die gefallene Schöpfung und er korrigiert sie auf dem Weg zurück zu sich. Das ist seine Absicht. Er möchte, dass diese gefallene Schöpfung wieder zu ihm findet, dass Menschen, die er geschaffen hat für die Beziehung mit sich, dass sie wieder zurückkehren zu der Beziehung, die sie eigentlich mit ihm haben sollten. Und somit ist es deutlich, dass diese Korrektur, die Gott hier auch mitverwendet, ein Teil und ein Aspekt seiner großen und mächtigen Liebe gegenüber den Menschen ist. Korrektur ist ein Teil von Gottes unglaublicher Liebe. Nun, wir hätten es erraten können, ihr hattet ja schon Christian zugehört aus dem Hebräerbrief, da waren wir in Hebräer 12, nicht wahr? Die Verse 6 bis 7. Das sind die Verse, die uns erstmal schwierig erscheinen zu verstehen. Aber jetzt, wenn wir so ein bisschen den Vorbau haben, den wir jetzt besprochen haben, macht es schon ein bisschen mehr Sinn. Hebräer 12, Vers 6 bis 7. Denn wen der Herr lieb hat, dem gibt er alles, was er möchte, dem lässt er machen, was er will, den lässt er einfach in Ruhe, dem gibt er Privatsphäre und ist das, was da steht? Nein, den züchtigt er. Und hier mit Züchtigung ist, wir werden gleich darüber reden, was Züchtigung alles ist, aber Züchtigung hat mehrere Aspekte, als was wir meinen. Die Züchtigung, die wir denken hier stattfindet, die kommt gleich danach. Und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt. Also hier ist was negatives auch mit gemeint. Denn wenn der Herr lieb hat, den züchtigt er und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt. Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne. Also wenn Korrektur in eurem Leben passiert, selbst wenn es Schläge in Anführungsstrichen sind, ist das ein Anzeichen von Gottes aktiver Liebe, die dich nicht in Ruhe lässt. Es ist Gottes Liebe dir gegenüber, weil seine Absicht mit dir die Wiederherstellung der Beziehung mit ihm ist. Und so passiert es dann auch, wenn wir hergestellt werden mit dieser Beziehung zu Gott, als Gläubige oder als Ungläubige, wird sich auch die Beziehung zu den Menschen um uns herum verbessern und wiederhergestellt werden. Korrektur ist also ein Beweis von Gottes Liebe. Wir haben noch ein anderes Bild, was es auch deutlich macht, dass es diese Korrektur benötigt. Und das sehen wir in Johannes 15. Johannes 15 1 bis 2. Und hier finden wir das Bild, was ich auch am Anfang verwendet habe, wieder verwendet als Illustration für genau das. Johannes 15, Verse 1 bis 2, dort schreibt Johannes über die Worte Jesu. Also es ist Jesus, der das sagt. Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Es gibt Reben, die an seinem Weinstock sind, die aber keine Frucht bringen, die nicht vorankommen, die nimmt er weg. Es gibt Menschen, die aussehen wie Christen und doch keine sind. Es gibt in jeder Gemeinde gibt es diese, hier gibt es bestimmt auch welche. Wir müssen deswegen auf unser Leben achten, wer das ist. Das ist eine deutliche Warnung dazu. Aber darüber hinaus sagt er, die keine Frucht bringt, den nimmt er weg. Jetzt aber, jede aber, die Frucht bringt, was macht er mit ihnen? Die Rebe, die Frucht bringt, dann setzt er sie hin und feiert ein Fest. Die Rebe, die bringt Frucht. Nein, der Weingärtner macht mehr, der geht sogar hin und reinigt sie. Hier ist das Wort Beschneiden gemeint. Das heißt, Gott geht hin zu der Rebe, die Frucht bringt, die schon was Gutes von sich gibt und er schneidet es trotzdem ab. So wie an dem Weinstock, als auch nötig war, gute Früchte, gute Äste wegzuschneiden, damit daraus noch mehr Frucht entsteht. Das ist das Bild hier und das ist, was Gott macht. Gott beschneidet diesen Stock, beschneidet uns als Menschen, korrigiert uns in zweierlei Richtungen. Das eine, um den Ungläubigen auszusortieren und das andere, um die Gläubigen fruchtbarer zu machen, mehr Frucht tragen zu lassen. Das ist Korrektur. Nun, müssen wir kurz darauf auch eingehen. Was ist denn Korrektur? Was ist Korrektur überhaupt? Was ist Züchtigung, von der wir gerade hier gelesen haben? Ich würde sagen, die meisten von uns, wenn sie an Züchtigung und Korrektur denken, denken an die Schläge, von denen wir gerade in Hebräer 12 gelesen haben. Vielleicht sind einige von euch aus Generationen, wo das noch normaler war und vielleicht auch im Schlechten praktiziert wurde. Und das ist, wie wir oft Züchtigung verbinden. Wir verbinden das mit physischem Schmerz. Aber was, wenn ich euch sage, dass, wenn wir auf Gottes Wort schauen und uns dieses Thema Korrektur mal nachverfolgen, dass Korrektur viel, viel, viel mehr ist als nur das. Ein Beispiel können wir in den Sprüchen finden, wenn wir dort die Korrektur nachschauen, wie Salomo seinen Kindern zeigt und auch uns zeigt, wie man Kinder erziehen sollte. Dort ist auch sehr viel über Korrektur die Rede. Aber die Korrektur, die dort Korrektur genannt wird, ist nicht nur physische Züchtigung, das ist ein kleiner Teil davon, sondern es gibt viele andere Dinge. Zum Beispiel ist es auch Korrektur, wenn wir lehren, wenn wir unsere Kinder belehren. Das ist Korrektur. Ich sage meinem Kind, schau mal, das ist, wie diese Welt funktioniert, du solltest darauf achten, in diesen Weg zu gehen. Das ist Leere. Ich bringe ihm Gottes Wort bei, damit sie Gottes Furcht haben, damit sie wissen, wie sie in der Welt funktionieren dürfen. Das ist ein Teil von Korrektur, weil sie machen das nicht automatisch. Deswegen brauchst du ja Korrektur. Also Leere ist ein Teil von Korrektur. Ermahnung ist Korrektur. Hör mal her, du kannst so nicht weitermachen, du musst auf diesen Weg gehen, du bist gerade auf dem falschen Weg. Das ist Ermahnung, das ist Korrektur. Gnade, vielleicht überraschender Weise, ist auch Korrektur. Was ist denn Gnade? Gnade ist, dass unverdiente Liebestaten bekommen. Man bekommt etwas, was man nicht verdient hat. Ich bin auf einem falschen Weg unterwegs und ich weiß es und ich bekomme trotzdem etwas, von dem ich eigentlich es nicht verdient hätte. Im Konsens von Kindern vielleicht, sie waren ungehorsam und du gibst ihnen trotzdem eine gute Zeit mit ihnen und sie erfahren diese Art von Korrektur, das auch korrigieren. Und das ist gar nicht so fremd, weil wenn wir uns an Römer 2 erinnern, ich weiß, ihr alle erinnert euch an Römer 2, nein, aber wir hatten das in Römer 2. Was treibt uns denn zur Buße? Ist es Gottes harte Hand? Was treibt uns denn zur Buße? Was bringt uns denn als Menschen dazu, echt wahre Buße zu tun? Wirklich vor Gott niederzuknien und zu sagen, ich werde diesen Weg jetzt gehen. Es ist seine Güte. Es ist seine Güte, die uns zur Buße treibt. Es ist nicht die harte Hand allein, die kommt auch, aber es ist die Güte explizit hier genannt, die uns zur Buße treibt. Und das macht uns verständlich, dass das auch ein Korrekturmittel ist. Vergebung ist ein Korrekturmittel. Wenn ich jemanden aus Gnade vergebe, obwohl er es anders verdient hätte, Ermutigung kann auch ein Korrekturmittel sein aus den Sprüchen und dann die physische Züchtigung, die ist auch ein Teil davon. Alles unter dem Deckmantel von Korrektur, alles unter dem Deckmantel von Liebe, die Gott uns gegenüber zeigt. Also wenn wir hier Züchtigung lesen, ist das nicht immer nur die harte Hand, die kommt. Nicht immer nur die schlechten Dinge im Leben, sondern selbst dieser Moment, in dem ihr jetzt sitzt, wo es euch vielleicht ganz gut geht und ihr Lehre bekommt und ihr Gottes Gnade vielleicht auch erfahrt, dadurch, dass es euch gut geht. Alles Teile von Gottes Korrektur. Was bleibt dabei? Gott ist unglaublich investiert in das Leben seiner Schöpfung, um diese zu korrigieren und auf den richtigen Weg hinzuführen. Wozu? Damit sie Frucht trägt. Und das bringt uns zur zweiten Wahrheit, die wir uns heute anschauen werden. Das ist die letzte Wahrheit für heute. Die erste war ja, dass Gottes Liebe investiert und korrigiert. Gott ist liebevoll und deswegen investiert er sich in unser Leben und korrigiert unser Leben, damit wir in sein Ebenbild verändert werden. Jetzt frage ich die Frage vielleicht nochmal, wozu macht Gott das denn? Wieso investiert denn Gott in unser Leben? Das bringt uns zum zweiten Punkt, Gottes Liebe stellt wieder her. Es ist eine Wiederherstellung, mit dem er beschäftigt ist. Das große Ziel dahinter, was ist das? Wir haben gesagt, das große Ziel dahinter ist Heiligung und Wachstum. Ja, das ist geistliches Wachstum, was wir nachvollziehen können. Aber was ist das ultimativ denn dahinter? Und das ist, was wir gerade vor schon gesagt haben, das ist die Wiederherstellung zu der Beziehung mit ihm. Das ist, auf das Gott aus ist. Er ist darauf aus, dass unsere Beziehung mit ihm wiederhergestellt wird. Das ist das Ziel von Heiligung. Nun, wir haben zwei Stellen oder zweimal, wo Gott etwas über seinen Willen sagt, was sein Wille ist. Und immer, wenn Gott etwas über seinen Willen sagt, es gibt nicht so viele Stellen, da sollten wir wirklich drauf hören. In 1. Timotheus 2, Vers 3-4, lernen wir, dass Gottes Absicht oder sein Wesen es ist, dass Menschen gerettet werden. 1. Timotheus 2, Vers 3-4, denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Das ist Gottes Einstellung, das ist Gottes Wesen, sein Herz. Er möchte, dass alle Menschen gerettet werden. Und deswegen stirbt, er gibt erst das Beste, was er hat, seinen eigenen Sohn am Kreuz für alle Menschen, dass jeder, der im Glauben daran festhält, errettet wird. Es ist für jeden da. Die Kraft und die Möglichkeit und die Fähigkeit ist für jeden gegeben, weil Gottes Wille es ist, dass Menschen gerettet werden. Und dann macht er das, als wir noch seine Feinde waren. Römer 5, Vers 8, Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Gott ist nicht zu euch gekommen im Leben und hat euch draufgeholt, als ihr gerade am geistlichsten Hochwart von allen Menschen der ganzen Welt, Gott schaut euch mal diesen Florian an. Der ist ja so dermaßen sortiert und genial, den muss ich unbedingt in meinem Team haben. Gott ist zu uns allen gekommen an dem Punkt, wo wir am meisten, am entferntesten weg waren von ihm und einige von uns und vielleicht sogar viele von uns sogar ihn gehasst haben. Daher ist Gott in unser Leben eingetreten. Und alles nur, weil sein Wille ist, dass niemand verloren geht. Es ist Liebe, die keine Bedingungen hat. Gott kommt in dein Leben nicht mit Bedingungen und sagt, du musst das und das und das zuerst sein und dann kannst du mein Kind sein, sondern Gott kommt in dein Leben, ändert dein Leben und dann stellt er die Bedingungen. Und er gibt dir dazu auch noch die Fähigkeit durch den Heiligen Geist. Die zweite Absicht, die damit zusammenhängt, lesen wir in 1 Petrus 2, 1 bis 3. So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst, wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. Hier ist wiederum was beschrieben, Wachstumsprozess von einem Kind hin zum Erwachsenen. So wie ein Kind nach Milch schreit, und die, die Kinder hatten, die wissen, die können laut schreien nach Milch, so sollen wir auch nach Gottes Wort schreien, dass es unsere Milch ist. Aber wir bleiben nicht dort, sondern wir werden erwachsen werden. Und der ganze Punkt, den Petrus hier nochmal deutlich macht ist, wenn das nicht passiert, wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist, das ist die Bedingung, eigentlich im Griechischen ist das vorangelegt, grammatisch vorangesetzt, so fängt eigentlich der ganze Satz an. Also wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist, dann werdet ihr danach verlangen. Wenn ihr nicht danach verlangt, was ist die Umkehrlogik, dann hab ich noch nicht geschmeckt. Aber Gottes Wille ist es, dass Menschen wachsen, heranwachsen zu ihm hin. Und dieses Heranwachsen ist genauso vorgesehen wie das Heranwachsen eines Kindes. Wenn ihr ein Kind habt, und dieses Kind über die Jahre nicht größer wird, nicht an Gewicht zu nehmen, nicht an Muskelmasse, nicht an geistlicher Aktivität, was ist dann mit diesem Kind los? Ist das normal? Nein, das ist nicht normal. Dann ist etwas falsch bei dem Kind, dann ist es krank, etwas muss korrigiert werden, wir müssen danach schauen. Genauso ist es mit erwachsenen Menschen auch. Wenn wir zum Glauben finden, hat Gott die Absicht, dass wir alle wachsen. Und das ist ein ganz normaler Prozess, der wie das Heranwachsen von Kindern passiert. Und wenn das nicht passiert, ist es genauso ein krankhaftes Bild, wie wenn ein Kind nicht wirklich heranwächst. Und das ist die Illustration, die Petrus verwendet. Und das führt uns nun endlich zu unserem Kontext in Matthäus 18, mit dem wir uns jetzt beschäftigen wollen. Weil das, was wir dort finden, passt genau in das gleiche Schema hinein. Schaut euch mal die ersten fünf Verse an von Matthäus 18, wir lesen die gleich kurz zusammen. Die Stelle, die wir uns anschauen werden, die uns vielleicht besonders interessiert, erstmal sind die Verse 15 bis 20, die kommen heute aber noch nicht. Wir werden uns erstmal noch mal den ganzen Vorbau zu dieser Stelle anschauen. Und das, was wir bis jetzt gemacht haben, war der ganze Vorbau einfach, um das ganze Bild zu verstehen, was Gottes Absicht ist. Damit wir dann am Ende die richtigen Fragen stellen können und die falschen Fragen weglassen. Ihr werdet sehen, wenn wir dieses große Bild haben, stellen wir manche Fragen gar nicht mehr. Sondern wir stellen dann die richtigen Fragen. Ok, Vers eins bis fünf, zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen, wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel? Und Jesus rief ein Kind herbei, stellt es ihr in ihre Mitte und sprach, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt auch mich auf. Nun, interessante Frage, ja? Erstmal so ein bisschen unschuldig, wer ist denn wohl der Größte im Reich der Himmel? Wir wissen aus anderen Stellen, dass diese Frage nicht ganz uneigennützig war. Die Jünger hatten bis vor lange Zeit sich oftmals darum gestritten, wer denn von ihnen der Größte sei. Das war wahrscheinlich der Kontext zu dieser Frage auch. Wer von uns ist denn der Größte hier? Und die Antwort von Jesus ist welche? Keiner von euch. Die Antwort ist, okay, ihr holt ein Kind, komm du mal her, das Kind kommt und stellt sich in die Mitte und sagt, ihr müsst so werden wie dieses. Was ist denn an dem Kind so besser als an den Jüngern, an dem Erwachsenen? Was glaubt ihr denn? Es ist fügsam, es ist gekommen. Jesus hat es geholt und es ist gekommen. Ich weiß, nicht alle Kinder kommen, wenn man sie holt. Das erfahren wir leider auch jeden Tag. Besonders, wenn sie älter werden. Aber wenn sie noch jung sind, dann kommen sie grundlegend und sie hören gerne auf das, was du sagst und sie nehmen das an, was du sagst, als Wahrheit. Es ist gar nicht kompliziert. Da gibt es kein Wenn und Aber, da gibt es keine Bedingungen. Je älter sie werden, wir haben jetzt Kinder im Alter von 2,5 bis 14, da gibt es ganz viel Spannbreite, was das angeht. Wir haben das mitbekommen, wie das ist. Sie nehmen dir am Anfang alles ab und jetzt Richtung 14 hin, dann wird das mit dem Abnehmen schwieriger. Aber das ist, wie ein Kind am Anfang ist. Es hat einfachen Glauben. Das ist, was Jesus herausstellt. Einfacher Glaube. Ich habe dir was gesagt und so ist es. Mach das auch. Und wenn wir das machen würden, dann hätten wir ganz viele von den Problemen nicht, die wir haben. Wir sind so dermaßen kompliziert geworden in unserem Denken als erwachsene Leute, dass es eigentlich zum Weglaufen ist. Und genau das ist der Punkt, den Jesus hier mit seinen Jüngern macht. Der Größte unter euch seid nicht ihr, sondern der Größte unter euch ist derjenige, der sich demütigen kann und einfach das macht, was ich ihm sage. Unser rebellisches Herz steht dann auf und sagt, das ist aber Fremdbestimmung und sie muss ja einen eigenen Willen haben. Seht ihr, so kompliziert wird das. Aber im Endeffekt hat Jesus gesagt, nein, nein, nein, nein, das lasst mal alles bleiben. Seid wie diese Kinder. Folgt mir nach, glaubt mir. Wir brauchen nicht streiten darum, wer der Größte ist, sondern wir müssen dem nachfolgen. Und dann schaut euch mal Vers 6 bis 11 an. Was übrigens, was Jesus hier gemacht hat mit den Jüngern ist, er hat sie korrigiert. Ihr Denken. Ihr Denken war falsch. Er hat sie korrigiert durch ein richtiges Denken. Vers 6 bis 11. Wir lesen nur Vers 6. Wer aber einen von diesen Kleinen, und wer sind diese Kleinen mit denen er hier, wer ist dieses Bild? Das ist dieses Kind, das gerade in die Mitte gegangen ist. Wer einer von diesen Kleinen, und jetzt kommt die Bedingung, die an mich glauben. Das heißt, dieses Bild, was er hier gerade aufmacht, diese Metapher geht um gläubige Menschen, die im einfachen Verständnis Jesus nachfolgen und auf ihn hören. Das ist das Bild, was hier gemalt wird. Wer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein in seinem Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Also, wer auch immer du bist, gläubig oder ungläubig, wenn das, was du machst und das, was du sagst, die Person, die wirklich gläubig ist und die eigentlich so mit einem einfachen Glauben an Jesus und an Gott festhält, wenn du durch das, was du da tust, diese Person zur Sünde reizt, ihr Umfeld gibst durch deine Worte, durch dein Verhalten, dann wäre es besser. Du wärst wie die Mafiosileute mit einem Betonschuh irgendwo hier im Fluss versenkt worden. Wäre besser. Das ist eine ziemlich krasse Aussage. Aber warte, das ist noch nicht die krasseste Aussage, weil wir werden gleich sehen, um was es hier geht. Schaut euch mal Verse 8 bis 9 an. Gott zeigt hier uns, wie schlimm Sünde eigentlich ist und wie krass er daran beschäftigt ist, dafür zu sorgen, dass die Gefährdung von den Kindern, die zu ihm gehören, durch die Sünde ausradiert wird, dass dies nicht stattfindet. Wir sollen Sünde sehr ernst nehmen und zwar angefangen bei uns selbst. Schaut euch mal Verse 8 bis 9 an. Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß zur Sünde, gleiches Wort, also dir die Möglichkeit gibt, Sünde zu vollziehen, so haue sie ab und wirf sie von dir. War das ziemlich radikal. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst. Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst. Ziemlich radikal. Nun meint Jesus das wortwörtlich? Es gab Leute in der Vergangenheit, die haben das wirklich gemacht. Das Problem ist, wenn ich jetzt meine Hand abschneiden würde, meine Augen rausreißen würde, wenn ich jetzt wie Petrus wäre und sage, nicht nur ein Auge Herr, sondern beide Hände nehmen sie. Was ist das Problem? Was bleibt denn noch unberührt? Mein Herz. Ich kann diese ganzen äußeren Sachen wegmachen und am Ende geht das Herz noch mit. Eine gute Illustration ist die Arche Noah. Gott macht ja wirklich radikal tabula rasa, die ganze Erde, wirklich alles ertrunken und vernichtet und alles sauber und so weiter. Dann kommen die aus der Arche raus und was ist dann da mitgekommen auf der Arche? Ihre Herzen. Und ihre Herzen waren genauso noch sündig. Das heißt, es hat nicht mal kurze Zeit danach kommt diese ganze Geschichte mit dem Betrunkensein und so weiter. Also ihr seht, ihr könnt viele externe Dinge machen und am Ende überhaupt nichts ändern daran. Der Punkt dahinter ist nicht dieses tatsächliche Abschneiden von Gliedmaßen oder Augen rausholen aus den Socken, sondern es geht um ein ernsthaftes ins Gericht gehen mit einer eigenen Sünde. Es geht nicht, dass wir Sünde in unserem Leben einfach ständig zulassen und sie irgendwie entschuldigen. Ja, Gott ist sehr gütig und ich bin so ein armer Sünder und ich bin ein armes Opfer und poor me, it’s not my fault. Das ist nicht, wie Gott das möchte. Gott möchte, dass wir ernsthaft mit Sünde umgehen, wenn Sünde ein großes Problem ist für die Menschen um uns herum und für dich selber. Wenn du ständig in Sünde lebst, ist es ein großes Problem für dich. Wenn du ständig in Sünde lebst, ist es ein großes Problem für die Menschen um dich herum und Gott zeigt dir hier in diesem Kontext, es ist besser, wenn du gar nicht leben würdest, als dass du da ständig einen Anstoß zu Sünde für andere bist oder dich selber dazu bringst zu sündigen. Und er gibt uns in Vers 11, schaut mal das an, noch den eigentlichen Grund, weshalb das so ein großes Problem ist. Es ist nicht nur, weil Gott sagt, ach, ich mag es nicht. Sünde mag ich nicht. Nein, das ist nicht das. Schaut euch Vers 11 an, denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorene zu retten. Leute, das ist die ganze Arbeit, um die es hier geht, die in Gefahr ist, wenn wir mit Sünde nicht ernsthaft umgehen in unserem Leben. Das ist die höhere Ebene, um die es hier geht. Gott ist damit beschäftigt, Menschen wieder zu einer Beziehung mit sich selbst zurückzuholen. Das ist durch die Errettung und durch die Heiligung, das haben wir es schon gesehen. Das ist seine Absicht, Menschen wieder zur Beziehung mit ihm zurück zu führen. Und wenn du ständig in Sünde weiterlebst, bist du ein Anstoß für diesen Prozess. Das ist wie eine Ameise, die sich versucht, gegen eine Planierraube zu stellen und sagen, ich halte dich auf. Ja, das geht nicht gut aus. Und so ist es auch mit uns. Wenn du nicht ernsthaft mit Sünde in deinem Leben umgehst und wir als Gemeinschaft nicht ernsthaft mit Sünde in unserem Leben umgehen, dann ist es ein direktes Entgegenarbeiten gegen dieses große Werk Gottes. Und du willst dich nicht gegen Gottes Werk stellen. Das ist der Kontext hier. Und das ist das Thema, was wir dann auch in den Versen 12 bis 14 sehen. Wir sehen hier, wie Gott funktioniert. Wir sehen hier seinen Wesen und seine Absicht. Und das ist alles, wie gesagt, nur in Vorbereitung dazu, dass wir die Verse 15 bis 20 später gut verstehen können. Schaut euch mal die Verse 12 bis 14 an. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Was meint ihr, wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins von ihnen sich verirrte, lässt er nicht die 99 auf den Bergen und geht hin und sucht das Umherirrende? Was meint ihr, passiert das in der Realität? Durchaus. Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses eine als über die 99, die nicht verirrt sind. Ebenso ist es nicht der Wille eures Vaters, der im Himmel ist, dass eins dieser Kleinen verloren gehe. Dieser Kleinen, um wen geht es? Um die Gläubigen. Die Gläubigen, die festhalten wollen an Gottes Wort. Es gibt aber auch Momente, zeigt Gott hier, dass diese Kleinen, die an Gott festhalten wollen, dass die irren. Dass die irgendwo anders auf dem Weg sind, wo sie nicht sein sollten. Und was macht dann Gott? Er geht ihnen nach. Diese Verse lehrt nicht, dass Gläubige vom Heil abfallen können. Genau das Gegenteil. Es ist ein festes Versprechen, dass wenn du Teil von diesen Kleinen bist, dass selbst wenn du auf dem falschen Weg bist, geht Gott dir nach und holt dich zurück. Nun, du kannst dich natürlich blöd anstellen und Gott muss dich dann mit Schmerzen zurückholen, aber Gott wird dich zurückholen. Es ist unweigerlich so, weil Hebräer 12 wahr ist. Den, den Gott liebt, den züchtigt er. Weil es wahr ist, dass das Gottes Hauptabsicht mit der Menschheit ist. Er möchte jeden von uns wiederherstellen zu einer Beziehung mit ihm. Also Jesus lehrt hier, dass Gottes Wesen diese große Absicht hat und wenn du dich dagegen stellst, hast du ein großes Problem. Gott ist voll investiert in diese Wiederherstellung seiner Schöpfung. Voll investiert. Er hat sein Wort gegeben, er hat die Lösung des Sündenproblems dort aufgezeigt, er hat seinen einzigen Sohn gegeben, anstelle von dir, damit du nicht mehr sterben musst. Er hat seinen Heiligen Geist gegeben, damit du wirklich danach leben kannst und diese Wiederherstellung in deinem Leben durch die Heiligung stattfindet, jeden Tag aufs Neue. Er ist mit dir geduldig, er ist mit dir gnädig, er ist liebevoll. Jeden Tag aufs Neue, immer und immer wieder. Das ist der ganze Kontext, den wir benötigen, um am Ende die Verse 15 bis 20 richtig einordnen zu können. Es geht um Wiederherstellung auf der großen Ebene. Bevor ich jetzt schließe, wir werden beim nächsten Mal darüber sprechen, dass Gottes Liebe eben nicht wegschaut, sondern damit beschäftigt ist, dieses Schäfchen wiederzuholen. Wir werden auch darüber reden, dass es Ausnahmen gibt, wie wir damit umgehen. Wir werden sehen, wie Gottes Gnade und Gottes Liebe in unserem Leben wirkt und wie wir auch ein Muster bekommen, wie wir mit Sünden gegeneinander umgehen können und welche Sünden wir überhaupt ansprechen sollten und welche nicht. Da gibt es so viele Dinge, die wir ansprechen müssen, wo ihr noch ganz viele Fragezeichen jetzt habt. Aber lasst euch diese eine Sache bis zum nächsten Mal in eurem Kopf herumgehen, dass Gottes Absicht für euer und das Leben den Menschen um uns herum ist, Wiederherstellung zu Beziehungen mit ihm. Und die Sünde ist der größte Gegenspieler, der zerstört diese Beziehung. Deswegen müssen wir ernsthaft mit Sünden in unserem Leben und im Leben der Gemeinschaft auch umgehen. Wir werden im nächsten Mal mehr darüber herausfinden, wie wir das machen. Ich gebe euch schon mal einen kleinen Tipp. Es hat etwas mit Liebe zu tun. Großer Gott Vater im Himmel, wir wollen nicht bitten, dass du Gnade schenkst, dass wir diese Dinge, die wir heute gehört haben, verstehen und anwenden können. Wir wollen nicht bitten, dass du uns wirklich ein Herz gibst für dich und für dieses große Werk, was du tust. Dass wir aus Dankbarkeit Buße tun über die Dinge, die uns aufhalten und wo wir selber noch oder immer wieder auch wieder zurückkehren, wie die Sau zum Trog oder der Hund zum Erbrochenen. Dass wir davon wirklich weggehen und ernsthaft mit den Dingen, die wir immer wieder auch in unserem Leben sehen, dass wir damit ernsthaft ins Gericht gehen. Weil du hast uns deinen Heiligen Geist gegeben, du hast uns alles gegeben für ein Gottes-Fürchtiges-Leben. Hilf uns, dass wir Eifer daran setzen, diese Dinge in unserem Leben auch umzusetzen, damit diese Wiederherstellung mit dir immer weiter stattfindet, damit wir geheiligt werden und ein Zeugnis sein können in dieser Welt für das, was du tust. Dass die Welt erkennt, dass du wirklich bist und dass die Welt erkennt, dass du wirklich ein echter, liebender, aktiver Gott bist. Schenk uns Herr, dass wir wachsen und nicht Kinder bleiben. Schenk uns Herr, dass wir uns loslösen von diesem selbstsüchtigen Blick auf uns gerichtet, diese Nabelschau, in der wir oft umher laufen. Und hilf uns Herr, dieses große Bild zu verstehen und dass wir ein Teil von diesem großen Werk sein dürfen. Hilf uns, dass wir uns nicht dagegen stellen, wie die Ameise gegenüber der Planierraupe, sondern dass wir Teil sind, dass wir mit dieser Planierraupe fahren können und schauen können, was du alles gerade machst in dieser Welt. In deinem Namen wollen wir dich bitten. Amen.
