Dein Leben: Gegeben für … ? Teil 2
Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Ich gucke in die Reihen und wollte sagen, an dieser Stelle können die Kinder in die Kinderstunden gehen, aber nur meine Töchter verlassen den Raum. Im ersten Gottesdienst sah das ein bisschen anders aus, mehr ein Exodus als ein leises Dahinschleichen. Wir haben es gerade gesungen, befiehl du deine Wege und das ist ein bisschen das, was wir auch heute in unserem Text gegen Ende sehen werden. Wir wollen gleich zu Sprüche, zu Prediger Kapitel 5 zurückkehren und wollen uns weiter damit beschäftigen, wenn es um die Frage geht, dein Leben gegeben für. Vor drei Wochen haben wir damit angefangen, haben den ersten Teil in Kapitel 5 betrachtet und haben mit einer Frage uns eingestimmt und die Frage war, warum tue ich, was ich tue? Und als Antwort auf diese Frage haben wir gesagt, dass wir tun, was wir tun, weil wir wollen, was wir wollen und dann haben wir die nächste Frage gestellt. Warum wollen wir eigentlich, was wir wollen und die Antwort darauf ist, weil wir glauben, was wir glauben und wir glauben, was wir glauben, weil wir als Anbeter geschaffen sind, weil wir als Anbeter funktionieren und die Frage immer ist, ich bete entweder Gott an oder ich bete mich selbst an und je nachdem, wie ich diese Frage beantworte, hat das Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Wenn das, was im Herzen ist, durch unser Verhalten zum Vorschein kommt, dann müssen wir uns vor Augen halten, dass wir alles immer durch eine gewisse Brille betrachten. Ja, einige von euch betrachten grundsätzlich alles durch eine Brille, aber jeder von uns betrachtet sein Leben, die Situationen, in denen er steht, in die er kommt, interpretiert das durch eine gewisse Sicht. Und hier ist die Frage, durch welche Brille interpretiere ich mein Leben? Durch das, was Gottes Wort sagt und wer Gott ist, was er getan hat oder durch das, wie ich mich fühle, was ich will, was ich möchte und jetzt vielleicht bekomme oder nicht. Und der Predigtext, den wir letztes Mal begonnen haben, das war Prediger 4, Vers 17 bis 5, Vers 6 und wir haben uns begonnen, die Frage zu stellen, dein Leben gegeben für. Und wir haben zunächst gesehen, dass der Prediger sehr deutliche Anweisungen gibt, wenn es um den Gottesdienst geht in Versen 4, Vers 17 bis 5, Vers 6 und wir haben diesen Kontrast betrachtet. Dein Gottesdienst, töricht oder treu? Wir haben gelernt, dass wir unseren Fuß bewahren sollen, wenn wir zum Haus des Herrn kommen und dass das Hören besser ist als das Opferbringen und dass viele Worte machen. Wir haben zwei Wahrheiten festgestellt, die uns ermutigen sollen, unser Leben für Gott zu leben und die waren, sei kein Tor, der viele Worte macht, stattdessen wähle deine Worte mit Bedacht und zweitens, sei kein Tor, der nicht hält, was er verspricht, stattdessen breche deine Versprechen nicht. Das heißt, wenn es um unseren Gottesdienst geht, wenn wir kommen um zu hören, dann wollen wir mit unseren Worten vorsichtig, ehr erbieten, zurückhaltend und ehrlich umgehen, weil die Klammer, die wir um diesen Text gesetzt haben in 4, Vers 17 und 5, Vers 6, war die Gottesfurcht, die uns antreibt. Die Gottesfurcht, die sich darin zeigt, dass wir Gott völlig vertrauen, dass wir Gottesvergebung als eine Realität in unserem Leben erfahren haben, die sich dadurch zeigt, dass wir aufrichtig an Gottes Wort uns erfreuen, aber auch über die Freude hinaus das anwenden, was Gottes Wort sagt. Die Gottesfurcht, die zeigt, dass wir Böses aufrichtig und beständig hassen und unsere feste Hoffnung in Gottes loyale Gnade setzen. Dein Leben gegeben für. Das ist auch die Frage, der wir uns heute wieder zuwenden wollen, wenn wir im Prediger 5 weiter lesen und uns mit dem Reichtum oder dem Geld beschäftigen. Und so heißt das für heute, dein Geld, Frust oder Freude. Und bevor wir damit einsteigen, möchte ich noch einmal mit uns beten, weil wir vor dem lebendigen Gott treten, um sein Wort zu hören. Treue Gott und Vater, habt du dank, dass du uns dein Wort gegeben hast. Herr, wir haben gerade gesungen, es ist zeitlos wahr. Dein Wort hat ewig Bestand. Dein Wort hat ewig die Fähigkeit, uns zu erziehen, zu ermahnen, zu überführen, uns zu durchdringen, um zu prüfen, was im Herzen los ist, um zu sehen, was wir wirklich anbeten. Und so danke ich dir dafür, dass du uns durch dein Wort veränderst, weil du uns dich selbst in deinem Wort unseren Herzen nahe bringst, weil dieses Wort noch heute spricht. Und so bete ich, dass du meine Schwachheit gebrauchst, um dein Wort groß zu machen, dass wir staunen dürfen, wer du bist, was du getan hast, was du für uns hast, dass du uns heute entmutigst, auf unseren Reichtum zu setzen und ermutigst, auf dich zu schauen. So gib du Gnade zum Reden und zum Hören, wir bitten das um deines Namens willen. Amen. In unserem Predigtext heißt es, wenn ich lese, Prediger 5, ab Vers 7 bis zum Ende des Kapitels. Gottes Wort sagt, wenn du Unterdrückung des Armen im Land siehst und Beraubung im Namen von Recht und Gerechtigkeit, so wundere dich nicht darüber, denn über dem Hohen lauert ein Höherer und über ihm noch ein Höherer. Doch ein Vorteil für ein Land ist bei alledem ein König, der dem Ackerbau dient. Wer Geld liebt, bekommt vom Geld nicht genug und wer Reichtum liebt, nicht vom Gewinn. Auch das ist nichtig. Wo viele Güter sind, da sind auch viele, die davon zehren. Und was hat ihr Besitzer mehr davon als eine Augenweide? Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er nun wenig oder viel ist. Aber den Reichen lässt seine Übersättigung nicht schlafen. Es gibt ein böses Übel, das ich gesehen habe unter der Sonne, Reichtum, der von seinem Besitzer zu seinem Schaden aufbewahrt wird. Geht solche Reichtum durch einen Unglücksfall verloren und hat der Betreffende einen Sohn gezeugt, so bleibt diesem gar nichts in der Hand. So nackt, wie aus dem Leib seiner Mutter gekommen ist, geht er wieder dahin und er kann gar nichts für seine Mühe mitnehmen, das er in seiner Hand davontragen könnte. Das ist auch ein böses Übel, dass er gerade so, wie er gekommen ist, wieder hingehen muss. Und was bleibt ihm davon, dass er sich um Wind abgemüht hat? Dazu muss er alle Tage seines Lebens sein Brot in Finsternis essen und hat viel Ärger, Leiden und Zorn. Siehe, was ich für gut und für schön ansehe, ist das, dass einer esse und trinke und Gutes genieße bei all seiner Arbeit, womit er sich abmüht unter der Sonne, alle Tage seines Lebens, die Gott ihm gibt, denn das ist sein Teil. Auch wenn Gott irgendeinem Menschen Reichtum und Schätze gibt und ihm gestartet davon zu genießen und seinen Teil zu nehmen und sich zu freuen an seine Mühe, so ist das eine Gabe Gottes. Denn er denkt nicht viel an die Kürze seiner Lebenstage, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt. Soweit unser Text. Bevor wir uns mit dem Geld beschäftigen, ist hier ein wichtiger Satz, den ich immer mal wieder betonen und wiederholen werde, der uns auf das, was wir betrachten wollen, vorbereitet. Der Satz lautet, ein Mensch muss zunächst gläubig sein und Gott anbeten, um das Leben so genießen zu können, wie Gott es für ihn vorgesehen hat. Warum tun wir nochmal, was wir tun? Weil wir wollen, was wir wollen, weil wir glauben, was wir glauben, weil wir Anbeter sind und deshalb muss ein Mensch zunächst gläubig sein und Gott anbeten, um das Leben so genießen zu können, wie Gott es vorgesehen hat. Auch und gerade, wenn es um unser Geld geht, bestimmt das, ob wir Frust oder Freude an dem haben, was Gott uns gegeben hat. Weil du entweder sagst, mein Leben gegeben für mich selbst, mein Geld, mein Besitz, mein Reichtum, nun das wird dir früher oder später zum Frust dienen. Oder weil du sagst, mein Leben gegeben für Gott. Es ist sein Geld, sein Besitz, sein Reichtum und das wird dir zur Freude dienen. Und so schauen wir uns drei Prinzipien über den Umgang mit Reichtum an, damit du dein Leben für Gott lebst. Die ersten beiden Prinzipien sind eine Warnung und das letzte Prinzip ist eine Ermutigung an uns alle. Und sie lauten, und ihr seht sie wahrscheinlich hinter mir, wenn du Reichtum liebst, wird dich die Gier beherrschen. Verse 7 bis 11, wenn du Reichtum liebst, wird dich der Geiz zerstören. Verse 12 bis 16, wenn du Gott liebst, wirst du dich an dem freuen, was er gibt. Verse 17 bis 19. Verse 7 bis 11 sehen wir, wenn du Reichtum liebst, wird die Gier dich beherrschen. Aber bevor wir da weiterfahren und schauen, müssen wir kurz Gier für uns definieren. Gier ist das maßlose Verlangen nach mehr Besitz, Geld oder Macht, das oft mit aggressivem Nehmen verbunden ist. Noch einmal, ein maßloses Verlangen nach mehr, das mit aggressiven Nehmen verbunden ist. Und mit den Versen 7 und 8 beginnt der Prediger über die Unterdrückung und die Beraubung der Armen zu reden und zu sprechen und er zeigt auf, dass Herrscher immer mehr wollen. Er zeigt auf, dass Vorgesetzte den Hals nicht voll genug bekommen können und sagt gleichzeitig, dass es eine Rangordnung oder in unserem Text besser eine Hackordnung gibt, die Ungerechtigkeit hervorbringt, die Beraubung hervorbringt, um sich selbst zu bereichern. Aber wenn Gier das maßlose Verlangen nach mehr ist, dann müssen wir kurz innehalten. Wenn gleich in Vers 7 höhere genannt werden, also Vorgesetzte, die Macht hatten und auch die die Möglichkeit hatten, sich einfach zu nehmen, was sie wollen, ist es interessant zu sehen, dass Gier nichts ist, was erst auftritt, wenn man Macht bekommt. Warum ist das nichts, was erst auftritt, wenn wir Macht bekommen? Warum tun wir noch mal, was wir tun? Weil wir wollen, was wir wollen, weil wir glauben, was wir glauben. Und ich hoffe, am Ende dieser Predigt hat diese Reihe von Fragen und Antworten sich eingebrannt bei euch. Und hier sind ein paar Sätze, die die Gier sehr gut beschreibt. Ja und wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich so ein bisschen Apple-affin bin. Das mag der eine gut heißen oder nicht, das ist das ist so, aber ich habe nur ein iPhone 15. Und ihr denkt nur, okay es gibt mittlerweile gibt es halt das 17. Jetzt, wenn ich ein gieriger Mensch wäre, dann würde ich mir einreden und anfangen zu sagen, boah ich habe ja eigentlich gar nichts vernünftiges. Ja auch wenn das hier alles funktioniert und toll ist. Die Gier redet dir ein, dass du etwas nicht hast. Als nächstes redet dir die Gier ein, dass du glücklich wärst, wenn du nur x, y, z hättest. In meinem Fall ein iPhone 17 Pro Max mit, was ist heute, 4 Terrain? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ja du wärst nur glücklich, wenn du x, y, z hättest. Danach fährt die Gier aber fort. Damit ist es noch nicht vorbei, weil wir könnten nach wie vor sagen, ja okay, es wäre vielleicht schön, aber ich weiß ganz genau, dass ich exakt drei Minuten zufrieden wäre und glücklich wäre, wenn ich das Neueste hätte. Ja nein, die Gier redet dir aber dann auch noch ein, dass du das ja verdient hast. Ja du hast es verdient etwas Besseres zu haben und zu guter Letzt redet dir die Gier ein, dass du ein Recht darauf hast. Du musst es haben. Und lass mich an dieser Stelle ganz kurz einen einen Schwenk machen, weg vom Reichtum. Ja die die Gefahr der Gier, die können wir auf jeden Bereich unseres Lebens anwenden. Können wir auf den Bereich unserer Kinder anwenden oder den Wunsch nach unseren Kindern. Wir stehen in der Gefahr, gierig zu sein, indem wir uns einreden, dass wir etwas verdient haben, was Gott uns gerade nicht gibt und wir wollen uns das nehmen und wir nehmen jedes Mittel, das uns möglich ist, um das zu erreichen. Aber zurück zum Text. Wir glauben also etwas unbedingt haben zu müssen, um glücklich zu sein und zufrieden zu sein und die Idee in Vers 7 entspringt genau diesem Gedanken. Nur das sind Vers 7, die Macht und die Autorität dazugekommen ist. Also die Möglichkeit, das zu nehmen, was man will, weil ich natürlich die Macht habe, das auszuüben. Aber in den Sprüchen, also ein paar Kapitel, ein paar Seiten zurückgeblättert, finden wir eine nüchternde Wahrheit über die Tatsache eines gierigen Menschen. In Sprüche 27, Vers 20 heißt es im zweiten Teil dort, Totenreich und Abgrund sind unersättlich. Wir sagen ja, das ist gut, dem kann ich zustimmen, ja es ist der Tod trifft auf jeden zu, aber der Vers geht noch weiter. Ebenso unersättlich sind auch die Augen des Menschen. Der Mensch ist gierig. In Vers 7 in Prediger 5 sind es die Vorgesetzten, die ihre Gier ausleben können, indem sie Arme unterdrücken und berauben. Sie können sich einfach nehmen, was sie wollen, nachdem sie so maßlos verlangen, in diesem Fall sogar auf eine sehr aggressive Art und Weise. Das nehmen ist so aggressiv, dass es, dass wir sehen, dass es um höhere und noch höhere und noch höhere geht und ein Kommentator sagt dazu folgendes, Zitat, der Punkt ist, überall gibt es solche gierigen Leute, die die Karriereleiter hochklettern wollen und dabei keinerlei Rücksicht auf Arme und Schwache nehmen. Egal wie weit sie kommen, es gibt immer noch jemanden, der über ihnen steht und auf sie herabschaut und deshalb sind sie nie zufrieden, bis sie die nächste Sprosse und die nächste Sprosse und die nächste Sprosse erreicht haben. Gier kommt besonders zum Ausdruck und besonders zum Vorschein, wenn man einem Menschen Macht und Einfluss gibt, weil dann quasi der Deckel vom Topf genommen wird und der ganze Rauch auf einmal rauskommen kann. In einem Leben unter der Sonne, das nur auf ein Leben unter die Sonne schaut, müssen wir uns deshalb nicht wundern, dass es gierige Menschen gibt. Gierige Menschen, die nicht singen, die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich, sondern die singen, die Herrlichkeit des Geldes ist nie genug, ich will immer mehr davon. Und dann kommt Vers 8 und dieser Vers, wo es heißt doch, ein Vorteil für ein Land ist bei all dem ein König, der dem Ackerbau dient, nun der ist sehr schwierig und herausfordernd zu verstehen, selbst im Hebräischen und deshalb scheiden sich die Geister der Ausleger in zwei große Lager und vorweg gesagt, ich kann euch nicht sagen, was da das Bessere ist, ich habe eine Tendenz, die ich euch sage, aber ihr dürft entscheiden, in welche Richtung ihr hier gehen wollt. Einige Ausleger sagen auf der einen Seite, es handele sich um einen guten König, um einen König, der einen Kontrast zu Vers 7 darstellt. Das ist Gutes, wenn die höchste Person, die letzte Instanz im Land das Beste für das Land im Sinn hat. Das würde nämlich bedeuten, dass diese Korruption, dieses Ausbeuten und dieses Unterdrücken am Ende gerecht wird, am Ende behandelt wird und korrigiert wird und einen Schutz vor Misshandlung bietet. Diese Ausleger sagen, es ist gut, wenn das Volk einen König hat, der versteht, dass der Ackerbau nützlich und hilfreich für das ganze Land und seine Bewohner ist. Ja, das ist die eine Seite. Wir sagen, hier geht es um einen guten König. Die anderen Seiten, die anderen Ausleger meinen, dass die Liste einfach weitergeführt wird und dass sie im Endeffekt gesagt wird, trotz der Unterdrückung und der Beraubung, die im Land geschieht, auch durch einen König, dass es Gutes, einen König zu haben. Ja, vor zwei Wochen hat uns Jonathan über Römer 13 belehrt und hat uns aufgezeigt, wie gut es ist, dass Gott seine Dienerin eingesetzt hat, seine Dienerin, die Regierung eingesetzt hat, um das Böse einzudämmen und das Gute zu fördern. Und ebenso sagt ein Ausleger hier zu diesem Text, dass man sagen könnte, selbst Tyrannei ist besser als Anarchie. Also es ist gut, einen König zu haben. Mit anderen Worten sagen diese Ausleger, die, die auf dieser Seite stehen, sagen, das ist kein guter König, die sagen, das Problem der Gier zieht sich bis in die höchsten Kreise durch. Und eine bessere Übersetzung wäre in diesem Fall zu sagen, selbst der König nutzt das Land aus. Und sie beziehen sich vor allem auf 1. Samuel, Kapitel 8, Kapitel 8 in Versen 11 bis 18, wo Gott durch Samuel dem Volk aufzeigt, was es bedeuten würde, wenn sie sich einen König nehmen. Nämlich, dass er vor ihrem Ackerbau nimmt, dass er von ihren Söhnen nimmt, dass er seine Macht nutzen würde, um sein Königrecht zu erhalten. Und sie sagen, ein König schützt das Land, selbst wenn er es ausbeutet und ausraubt. Deswegen ist es besser, einen König zu haben. Und die Tendenz, die ich im Kontext unserer Stelle habe, ist das Letztere. Ja, weil es um höhere und höhere und höhere geht, weil es um Beraubung geht und um Ausbeutung. Und das ist meine Tendenz, das kann sich aber nächste Woche in die andere Richtung ausschlagen, weil ich, wie gesagt, beide Aussagen plausibel finde. Die Idee ist dabei dieselbe. Wenn du Reichtum liebst, wird die Gier dich beherrschen. Die Gier nach mehr und mehr und mehr. Und wenn ich denke, ich habe genug, will ich mehr danach. Und das sehen wir auch in den Versen 9 bis 11. Und vielleicht sitzt du jetzt, ich bin der Einzige, der steht. Ich stehe hier und wir denken vielleicht, habe ich ja Glück gehabt. Ich habe weder Macht noch Einfluss. Ich kann ja gar nicht gierig sein. Ja, Gier ist kein Problem, das ich habe. Aber wenn das Auge des Menschen unersättlich ist, dann ist keiner von uns ausgenommen, der Gier zu verfallen. Es ist das Muster, das jede Werbefirma versucht aufzugreifen und uns damit zu ködern. Sie zeigen dir auf, dass du dieses Produkt noch nicht hast. Sie machen dir deutlich, dass du nur glücklich sein kannst, wenn du dieses neue Produkt hast. Sie reden dir ein, dass du mehr Verdienst hast, als du jetzt aktuell besitzt. Und sie suggerieren dir sogar, dass du ein Recht darauf hast, ihr Produkt zu besitzen. Und so sagen die Versen 9 bis 11 im Kern, wenn du gierig bist, willst du immer mehr. Wir singen gleich ein Lied, da heißt es, wir sind nie zufrieden. Nein, wir wollen immer mehr und doch bleiben unsere Herzen leer. Auch wenn die Hände voll werden, die Herzen bleiben leer. Vers 9, du willst immer mehr, egal wie viel du schon hast. Und dann ebenfalls Vers 9, wenn es heißt, wer Reichtum liebt, liebt nicht vom Gewinner, er bekommt vom Gewinn nicht genug, auch das ist nicht ich. Und er sagt im Endeffekt, wenn du gierig bist, dann werden sich deine Ausgaben immer an deine Einnahmen anpassen. Wenn ich gierig bin und sage, ich will einfach nur mehr, wenn ich mehr bekomme, werde ich mehr ausgeben. Was ist dann die Folge? Ich will mehr, geb mehr aus, mehr und so weiter. In Vers 10 sehen wir, dass Reichtum nichts mehr ist als eine Augenweide. Und die Augenweide hier im Kontext des Predigers ist das Leben unter der Sonne. Dieser nichtige, das nichtige, was er auch sagt, dieses Haschen nach Wind, dieses Übel, was jetzt gerade für den Moment vielleicht schön aussieht und für ein Leben unter der Sonne vielleicht schön sein mag. Aber es gibt keinen bleibenden Gewinn, der über die Sonne hinaus besteht. In Vers 10 ebenfalls, wenn du, wenn dein Reichtum wächst, brauchst du meist mehr Leute um dich herum, die dir helfen, das Ganze für dich zu verwalten. Und auch hier zieht das leider alle möglichen Menschen an. Ja, denkt an das Gleichnis vom verlorenen Sohn, der sich sein Erbe auszahlen lässt und dann losgeht. Und auf einmal schauen sich Freunde um ihn rum, weil er Geld hat und weil er sie einlädt und dann, am Ende, als er nichts mehr hat, muss er Schweine hüten. Alle anderen sind weg und er kommt zur Besinnung und bittet seinen Vater um Vergebung. Also es zieht auch diejenigen an, die das ausnutzen wollen. Wenn du gierig bist in Vers 11, dann sehen wir, dass dir das den Schlaf raubt. Ja, in Vers 11 heißt es, der süße Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel ist, das ist super, das ist schön. Und wenn wir nicht gierig sind, dann schlafen wir nach einem harten Tag Arbeit gut. Und die Reichen, die trotz ihrer Übersättigung nicht schlafen können, hier sind auch wieder zwei Möglichkeiten. Ich zeige euch das nur auf. Auf der einen Seite sagen Ausleger, die Reichen, die konnten sich einfach so viel Essen kaufen, wie sie wollten. Und dann stellt sich uns natürlich die Frage, wenn wir spät abends so zehn Minuten vom ins Bett gehen, noch einen Döner essen, ja, dann können die wenigsten von uns wahrscheinlich auch direkt einschlafen. Weil es einfach schwer im Magen liegt und weil man wach ist. Und ebenso die Reichen, die sind der Völlerei anheim gefallen, haben sich voll gestopft, konnten nicht schlafen, das sagen die einen. Die anderen sagen, wir dürfen das auch geistlich verstehen, weil sie so viel haben, so übersättigt sind mit allem Möglichen und ständig darüber nachdenken mehr zu wollen, deshalb können sie nachts nicht schlafen. Das können wir auch nachvollziehen. Können das nachvollziehen, wie sich Sorgen um mehr haben oder Sorgen grundsätzlich immer weiter aufblasen nachts und wir immer länger wach bleiben und im Endeffekt nicht zum Schlaf kommen. Wenn es um die Gier geht, dann geht es also um die Liebe zum Reichtum, die Geldliebe. Paolo schreibt in 1. Timotheus 6 von der Geldgier als eine Wurzel vielen Übels. Unser Jesus sagt, dass wir uns nicht Schätze auf Erden sammeln sollen. Die Leiter der Gemeinden werden von Petrus aufgefordert, nicht nach schändlichem Gewinn zu streben und die Liste würde sich an dieser Stelle fortführen lassen. Aber wie sieht das mit dir aus? Wie sieht das mit uns aus? Dein Leben gegeben für Gott oder für dich selbst? Und hier stehen wir vor einem weiteren Problem, weil wir denken häufig, wir denken häufig nicht, dass wir gierig sind, denn schließlich haben Gier doch nur die, die mehr haben als ich und wenn ich das irgendwann auch mal bekomme, dann kann ich ja gierig sein. Wir denken also, dass wir gar nicht gierig sind, aber Gier ist relativ. Sie ist nicht an ein gewisses Einkommen geknüpft, sondern relativ. Hier ein paar Faktoren, die Gier in unserem Leben aufdecken können. Erstens, ich kaufe mir etwas, wofür ich nicht wirklich Geld habe. Lass uns bei dem Beispiel bleiben. Wenn ich jetzt sage, ich kaufe mir ein iPhone 17 Pro Max mit größter Ausstattung, das ist ein Haufen Geld. Ich weiß nicht, wo wir da liegen mittlerweile. Ich habe lange nicht mehr geguckt, aber wenn ich jetzt einfach das Geld nehmen würde und dafür ausgeben würde, dann müsste das Geld ja irgendwo herkommen. Also würden wir uns die nächsten vier Monate nur von Haferflocken mit Wasser ernähren, weil ich alles Geld, was ich nicht für das habe, ausgegeben habe. Ich bin gierig, wenn ich mir etwas kaufe, wofür ich nicht wirklich Geld habe. Zweitens, ich kaufe mir etwas, weil ich sage, wenn ich das nur hätte, dann wäre ich endlich glücklich. Bleiben wir beim iPhone. Ich kaufe mir das iPhone 17. Ich habe das vorhin schon gesagt. Ich bin wahrscheinlich drei Minuten glücklich damit, bevor ich das nächste und das bessere will, bevor es nicht mehr den Kick gibt, den es vielleicht am Anfang gegeben hat. Oder drittens, ich nutze Sondereinnahmen, zum Beispiel meine Großeltern geben mir Geld oder ich verdiene eine Prämie bei der Arbeit. Ich benutze diese Sondereinnahmen, um mir mein nächstes Spielzeug oder meinen nächsten Urlaub zu finanzieren. Und ich weiß nicht, ob ihr das gewusst habt, aber Kinder und Männer, der einzige Unterschied zwischen den beiden ist, dass das Spielzeug immer teurer wird. Manche Männer lieben es, in die Fotografie zu gehen, dann schaut man, was so ein Objektiv kostet. Und ihr seht, ein Spielzeug wird einfach nur teurer, aber es ist trotzdem noch ein Spielzeug oder eben der nächste Urlaub. Die Sondereinnahmen dazu zu nutzen. Nicht sie zu nutzen, um zu sparen, um zurückzulegen, sondern das nächste Spielzeug zu kaufen oder den nächsten Urlaub zu finanzieren. Und viertens, und das ist vielleicht überführend für uns oder für einige von uns. Ich bin gierig, wenn ich sage, ich fange an, den Dienst in der Gemeinde zu unterstützen, ins Reich Gottes zu geben, wenn ich x y z verdiene. Manche Geschwister in einer Gemeinde denken, und ich habe diese Gespräche gehabt, dass sie anfangen, den Dienst der Gemeinde finanziell zu unterstützen, wenn sie mehr Geld verdienen. Sie sagen, wenn ich 5.000 Euro im Monat verdiene, dann werde ich anfangen, in die Gemeinde zu geben. Nun, es sollte uns nicht überraschen, wenn die Antwort auf diese Aussage ist, mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du das nicht tun. Warum? Weil das, was im Herzen ist, kommt durch unsere Handlungen, durch unsere Worte zum Ausdruck. Und wenn die Gier im Herzen regiert, weil ich will, ich will, ich will, dann werden sich meine Ausgaben auch in Zukunft an meinen Einnahmen orientieren, und ich werde nichts in die Gemeinde geben, weil ich immer wieder sagen werde, ja wenn ich nur x y z verdiene, dann, dann kann ich in die Gemeinde geben. Warum? Weil wir tun, was wir tun, weil wir wollen, was wir wollen, weil wir glauben, was wir glauben, und weil uns das nie zufrieden machen wird. Wir wollen immer mehr und auch bleiben unsere Herzen leer. Ein Mensch muss zunächst gläubig sein und Gott anbeten, um das Leben so genießen zu können, wie Gottes vorgesehen hat. Ein Mensch, der das nicht tut, wird gierig auf sein Leben schauen. Und wir müssen in dem Bezug auf Reichtum verstehen, dass die Gier, diejenigen beherrscht, die den Reichtum lieben. Nun, wenn Gier das maßlose Verlangen nach mehr ist, auf der einen Seite mit diesem aggressiven Nehm verbunden, dann müssen wir uns die andere Seite der Medaille auch anschauen. Die andere Seite der Medaille ist der Geiz. Die Gier sagt, ich will, ich will, ich will, und der Geiz sagt, ich behalte, ich behalte, ich behalte. Der Geiz ist die übertriebene Sparsamkeit, bei der man aus Angst oder Unwillen nichts hergeben oder teilen möchte. Beides, Gier und Geiz, bringen einem Herz zum Vorschein, das sich nicht an Gott freut und einfach nur ein frustrierendes Leben unter der Sonne lebt. Den Geiz sehen wir in Versen 12 bis 16. Und wir stellen beim Lesen dieser Verse fest, dass der Geiz dich zerstören wird, wenn du Reichtum liebst. Wenn du Reichtum liebst, wird der Geiz dich zerstören. Und wir sehen das erste Übel von zwei Übeln in Vers 12, wo es heißt, es gibt ein böses Übel, das ich gesehen habe unter der Sonne. Reichtum, der von seinem Besitzer zu seinem Schaden aufbewahrt wird. Geiz ist zerstörerisch. Er wird zum Schaden aufbewahrt. Das werden wir gleich noch sehen, wie sehr er zerstört, aber wir stellen fest, Reichtum, den man hortet, führt zu Schaden. In meiner Kindheit hatte ich die Möglichkeit, sehr viele lustige Taschenbücher zu lesen. Wer von euch kennen lustige Taschenbücher? Ich hoffe immerhin einige. Okay, vielleicht habe ich mich damit gerade verraten, das ist auch nicht weiter schlimm. Und ich war immer begeistert von diesen ganzen Geschichten, vor allem Dagobert Duck. Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt. Er wohnt in Entenhausen, er wohnt in einem Riesentresor und nimmt regelmäßig ein Geldbad. Er schwimmt im Geld. Sein wichtigstes Stück, auf das er besonders stolz ist, dass er mit allem was er hat beschützt, ist der Taler Nummer eins. Taler Nummer eins ist geschützt in einer Vitrine, umgeben von dem ganzen Tresor, weil das ist der erste Taler, den er verdient hat, bei dem er Blut geleckt hat und seine Gier nach mehr zum Vorschein gekommen hat, ist. Er hat allen Reichtum, den man brauchen kann, den man sich vorstellen kann und trotzdem ist er auf der einen Seite sehr gierig und versucht mehr und mehr und mehr zu bekommen. Er hat nie genug. Was mir aber besonders in Erinnerung geblieben ist, ist sein Geiz. Ja, wenn du die Geschichten lest, dann zeigt sich dein Geiz dadurch, dass er immer myrisch ist, dass er immer widerwillig, wenn überhaupt, das Minimalste von dem gibt, was er hat. Er will niemals etwas abgeben, weder Donald Duck oder Tick, Trick und Track und wie sie alle heißen, die die Geld brauchen, weil sie in Not sind. Er hält das alles zurück und will nicht nur nicht geben, weil er so geizig ist, sondern sein Geiz führt auch dazu, dass er sein Geld mit allen Mitteln vor dem Panzer knackern schützen will. Ja, und vielleicht habe ich euch jetzt ein bisschen wieder in die Vergangenheit geholt oder dann könnt ihr in diese Taschenbücher schauen und könnt das gleich über Dagobert Duck feststellen. Seine Beziehungen sind zum Großteil nicht gut. Die sind eher von seinem Geiz geprägt, was zu seinem Schaden dient, weil am Ende ist er einsam und alleine und hat nichts von dem, was die anderen tun. Geiz sagt also, ich gebe nichts her und bewahre alles auf. Geiz sagt, ich kann mein Geld nicht hergeben, weil ich was weiß ich machen muss. Was Geiz dir aber nicht sagt ist, ich richte großen Schaden an. Großen Schaden, wenn wir nicht bereit sind, das Leben mit all seinen Gütern unter der Sonne, mit dem Blick über die Sonne hinaus zu leben. Und dann fährt er fort, geht solche Reichtum verloren und hat der Betreffende einen Sohn gezeugt, so bleibt diesem gar nichts in der Hand. So nackt, wie aus dem Leib seiner Mutter gekommen ist, geht er wieder dahin und er kann gar nichts für seine Mühe mitnehmen, das er in seiner Hand davon tragen könnte. Der Geiz investiert nicht in ewige Schätze, stattdessen hält er an Erdenschätzen fest. In der Bergpredigt macht Jesus das deutlich, in Matthäus 6, Habs 19, da heißt es, ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Also ist die Warnung auf der einen Seite, sammelt euch viel mehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Und dann kommt die ernüchternde Wahrheit, denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Und hier sehen wir, wie unser Herr und wie der Prediger selbst unseren Gottesdienst mit unserem Geld zusammenbringt. Warum wir letztes Mal uns über den Gottesdienst Gedanken machen und heute über das Geld Gedanken machen, weil da wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Was wir von Jesus und dem Prediger lernen, ist, dass Reichtümer auf dieser Seite der Ewigkeit und unter der Sonne, dass sie unsicher und vergänglich sind, dass sie schnell durch Spekulation oder Unfälle verloren gehen können. Vielleicht auch durch Inflation oder irgendwelche Baublasen, wie ist das damals die Blase, die geplatzt ist. Auf einmal war nichts mehr was wert. Oder geht ganz zurück, als die die große Inflation war und ein Leib Brot irgendwie eine Billion Mark gekostet hat. Reichtum kann schnell vergehen. Im Endeffekt ist der Reichtum, der Geiz ein Haschen nach Wind. Reichtum in der Gier anzuhäufen und im Geist meinens beschützen zu können, garantiert rein gar nichts. Es bringt rein gar nichts. Im Gegenteil, für denjenigen, der Reichtum liebt, haben wir gelesen, bringt das immer Verlust. Verlust für alle Angehörigen, weil nichts von dem übrig ist, was man die ganze Zeit gehortet hat, aber auch Verlust für einen selbst. Warum? Denn so nackt, wie er aus dem Leib kommt, geht er hin und kann nichts für seine Mühe mitnehmen. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und deshalb sagt Gott in dem Gleichnis des reichen Kornbauers auch hier in Lukas 12, Vers 20, aber Gott sprach zu diesem reichen Kornbauer, du Narre. Was war seine Narreheit? Der Geiz mehr und mehr anzuhäufen, die Gier, die die Scheunen vergrößert hat. Der Geist, der am Schluss gesagt ist, habe ich alles, ich gebe nichts davon her und jetzt kann ich mein Leben genießen. Und dann sagt Gott, du Narre. In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern und wem wird gehören, was du bereitet hast. Und dann diese große Warnung an die Volksmenge und damit auch an uns in Vers 21. So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott. Derjenige, der für sich selbst Schätze sammelt, weil er geizig ist, wird auch unter das zweite böse Übel fallen, das der Prediger in Versen 15 und 16 anspricht, das nämlich der Geiz zerstört. Da heißt es, das ist auch ein böses Übel, dass er gerade so, wie er gekommen ist, wieder gehen muss und was bleibt ihm davon, dass er sich um Wind abgemüht hat. Dazu muss er alle seine Tage sein Brot in Finsternis essen und hat viel Ärger, Leiden und Zorn. Jeder von uns, jeder in diesem Raum, du und ich, jeder Mensch auf dieser Erde muss eines Tages Rechenschaft für den Umgang mit seinem Reichtum ablegen. Wir alle werden so gehen, wie wir gekommen sind. Wir sind mit nichts zur Welt gekommen, wir werden mit nichts in die Ewigkeit eingehen. Wenn wir uns also um Wind abmühen, ein Leben unter der Sonne leben, die Vergänglichkeit des Reichtums ausnutzen wollen, dann bleibt uns am Ende rein gar nichts davon. Und so erinnern wir uns an das, was Christian uns vor vier Wochen im Hebräerbrief gepredigt hat. Falls ihr euch ganz dunkel erinnern könnt, wenn nicht, dann könnt ihr zu dieser Predigt zurückgehen, hat er gesagt, das einzige, was am Ende zählt, ist deine Beziehung zu Christus, weil die Vergänglichkeit des Reichtums da ist und am Ende nichts von all dem Haschen nach Wind bleibt. Aber die Beziehung zu Christus, die bleibt bestehen. Und in Vers 16 sehen wir das Zerstörerische an dieser Geldliebe, an dieser Liebe nach Reichtum, an diesem Geiz. Im Kern geht es darum, dass diese Menschen zwar noch leben, aber sie gehen durchs Leben, als wären sie schon tot. Trotz all ihres Reichtums, trotz all ihres Besitzes, leben sie in völliger Dunkelheit, in Finsternis und Leiden. Und hier, ja, Dagobert Duck ist vielleicht eine Figur, die wir nehmen können. Ebenezer, vielleicht kennt ihr die Geschichte von dem Weihnachts, von der Person an Weihnachten, die alt ist, die kurz vor dem Tod ist und der Tod kommt und zeigt ihm auf, wie sein Leben verlaufen ist. Und der Geiz, der ihn so kaputt gemacht hat und zerstört hat, er war nicht bereit zu geben, er war nicht bereit, das zu tun und er hat nur Ärger, Leiden und Zorn. Diese Menschen, die geizig sind, die leben im Hier und Jetzt und aufgrund ihres Geizes haben sie keine Möglichkeit, ihr Leben zu genießen und sind ihr Leben lang extrem unglücklich und frustriert. Mit anderen Worten, die Menschen verbringen den ganzen Tag damit, diesem leeren Ziel nachzujagen, diesem leeren Ziel nachzujagen, zu horten, anzuhäufen, zu haben und den Ärger und das Leiden und den Zorn zu ernten, weil sie auf ein Leben unter der Sonne blicken und alles beschützen müssen, alles horten müssen. Nun hier ist ein kleiner Selbstcheck, ebenfalls für uns alle, weil wir vielleicht mal, ja so geizig bin ich ja nicht. Nun, erstens, Geiz zeigt sich darin, dass ich nicht bereit bin, irgendetwas zu genießen. Ganz heute morgen habe ich mit einem Bruder gesprochen und er hat gesagt, die, weißt du, die beste Ausrede für Geiz ist im Endeffekt, dass Leute sagen, ich bin Minimalist. Ja, ich bin ein Minimalist, das heißt, ich gönne mir gar nichts, ich habe ein Bett, einen Stuhl und vielleicht einen Kühlschrank in meiner Wohnung stehen, aber mehr, ich darf ja nicht mehr genießen als Christ. Ich bin Minimalist. Nun ja, Geiz sagt, ich bin nicht bereit, irgendetwas zu genießen. Geiz zeigt sich aber auch darin, dass ich versuche alles so zu planen und so zu kontrollieren, dass ich auf der einen Seite den größtmöglichen Profit davon erhalte und auf der anderen Seite den geringsten Verlust einfahre, weil ich versuche alles zusammenzuhalten, geizig zu sein, den größten Profit, den geringsten Verlust, ich bin nicht bereit zu geben. Geiz zeigt sich durchaus sagen wie, das würde ich mir niemals kaufen oder den Gedanken, wie kannst du nur Geld für sowas ausgeben? Wie kannst du nur Geld für sowas ausgeben? Das sind Anzeichen dafür, dass wir darüber nachdenken können, bin ich geizig oder wie gehe ich mit dem um, was ich habe und Geiz zeigt sich darin, dass ich nicht bereit bin großzügig zu sein. Weil Großzügigkeit ist das Gegenteil von Geiz. In 2. Korinther 8 und 9 könnt ihr von der Großzügigkeit der mazedonischen Gemeinden lesen, die trotz ihrer Not, trotz ihrer Herausforderungen über ihr Vermögen hinaus gegeben haben. Dort sehen wir ein paar Dinge über Großzügigkeit. In kürze Großzügigkeit geht mit einer Opferbereitschaft einher. Wenn wir an Römer Kapitel 12 denken, unsere Leiber sollen wir darin als ein lebendiges Gott wohlgefälliges Opfer, dann bezieht das alles mit ein, was wir besitzen, auch das Geld, das Gott uns anvertraut hat. Es ist eine Opferbereitschaft, wie wir großzügig mit dem umgehen, was Gott uns anvertraut hat. Die mazedonischen Gemeinden haben über ihr Vermögen gegeben. Wir sehen auch, dass Großzügigkeit, dass sie das als ein großes Privileg sehen. Ihr müsst nur 2. Korinther 8 lesen. Sie betrachten das als Privileg. Dort finden wir Worte wie, dass sie geben, war eine überfließende Freude für sie. Oder dass sie, sie haben sogar darum gebeten und danach darum gerungen und gedrungen, durch ihr Geben mithelfen zu dürfen. Sie gaben es freiwillig, so wie Gottes einem Jeden das aufs Herz gelegt hat. Arthur hat es vorhin kurz gesagt und sie gaben so großzügig, warum? Weil sie es zuerst dem Herrn gegeben haben. Und da müssen wir uns die Frage stellen, sind wir geizig oder sind wir großzügig? Dein Leben gegeben für dich selbst und das Horten von Reich und Besitztümern. Und hier noch mal, Geiz bedeutet nicht, dass du erst geizig sein kannst, wenn du eine Million Euro hast. Erst dann kann ich geizig sein. Nein, schaut einmal, wenn ihr Kinder habt, an, auf ihre Kuscheltier, Lego oder Autoberge, die sie überall rumliegen haben, ja und dann beobachtet mal, wie bereit will ich sie das teilen. Ja, du kannst dir alles aussuchen, nimm dir was du möchtest, du kannst es haben, du nun, die meisten Kinder sind wahrscheinlich nicht so. Stattdessen sind sie, wenn sie das Geschwisterkind oder ein anderes Kind sehen, das mit ihrem Spielzeug spielt, ja mit dem sie vor drei Wochen das letzte Mal gespielt haben, jetzt hat das andere Kind das Spielzeug in der Hand, jetzt muss ich es zurück haben, genau jetzt, weil ich geizig bin, weil ich es für mich behalten habe, weil ich keine Bereitschaft habe großzügig zu sein, weil ich denke es ist mich, meins, meiner, mir. Also es braucht nicht erst eine Million Euro, um geizig sein zu können, es braucht aber auch nicht erst eine Millionen Euro, um großzügig sein zu können. Dein Leben gegeben für dich selbst oder dein Leben gegeben für Gott, weil du weißt, dass ein Leben unter der Sonne nur funktionieren kann, wenn du über die Sonne hinaus auf Gott blickst. Ein Mensch muss zunächst gläubig sein und Gott anbeten, um das Leben so genießen zu können, wie Gott es für ihn vorgesehen hat. Und genau das sagt der Prediger in den letzten Versen, in Versen 17 bis 19. Wenn du Gott liebst, wirst du dich an dem freuen, was er gibt. Während wir gerade gesehen haben, dass Liebe zu Geld, zu Gier führt, die beherrscht und dass Liebe zum Geld, zum Geiz führt, der uns zerstört, weil es ein großes Übel ist, kommt der Prediger jetzt zu diesem riesen Kontrast und beobachtet etwas Schönes und etwas Gutes. Er sagt in Vers 17, siehe, was ich für gut und für schön ansehe, ist das, dass einer esse und trinke und Gutes genieße bei all seiner Arbeit, womit er sich abmüht unter der Sonne, alle Tage seines Lebens, die Gott ihm gibt. Denn das ist sein Teil. Auch wenn Gott irgendeinem Menschen Reichtum und Schätze gibt und ihm gestattet davon zu genießen und seinen Teil zu nehmen und sich zu freuen in seiner Mühe, so ist das eine Gabe Gottes. Denn er denkt nicht viel an die Kürze seiner Lebenstage, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt. Von wem kommt Reichtum? Dieser Text sagt das häufig, Gott ist derjenige, der gibt. Wenn du heute als als Kind Gottes hier sitzt und denkst, du darfst dein Leben nicht genießen, dann lese diese Verse noch mal ganz langsam durch. Setz dich heute Nachmittag, wenn du ein Ehemann bist und Vater, setz dich heute Nachmittag noch mal hin, nachdem du deiner Frau etwas Großzügiges gegeben hast, weil du eben nicht geizig bist, und gehe langsam durch diesen Abschnitt und stelle fest, dass was Gott dir anvertraut hat, das darfst du im Blick auf Gott genießen. Wir scheuen uns ganz häufig davor, das zu sagen, aber mit Blick auf Gott dürfen wir genießen, was er uns gibt. Denn er ist derjenige, dem alles gehört, Gott ist derjenige, der alles gibt und Gott ist auch derjenige, der möchte, dass wir das, was er gibt, genießen. Als Familie denken wir häufig und sehr gerne in den vier Prinzipien treuer Verwalterschaft. Ja, und ich nenne euch diese Prinzipien ganz kurz, aber gleichzeitig ist es ein Werbeblock für unsere Gemeinde Freizeit, in denen wir uns intensiv mit treuer Verwalterschaft auseinandersetzen wollen und Anmeldungen für Tagesgäste sind noch offen. Ja, also wenn ihr noch dazu stoßen wollt, werden uns intensiv mit treuer Verwalterschaft behandelt. Aber hier sind die Prinzipien, die uns als Familie helfen, auf der einen Seite das treu zu verwalten, was Gott gibt und auf der anderen Seite zu genießen, was Gott gibt. Das erste, Gott gehört alles, mir gehört nichts. Das zweite, Gott hat mir alles, was ich besitze, anvertraut. Das dritte, Gott möchte, dass ich das Anvertraute treu verwalte. Und das vierte, und wahrscheinlich das ernüchterndste, ist Gott kann mich jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Diese vier Prinzipien helfen uns, dass uns von Gott Anvertraute zu genießen und treu zu verwalten. Nicht gierig zu sein nach mehr, weil wir wissen, Gott gibt uns so viel, wie wir brauchen, und nicht geizig mit dem zu sein, weil wir wissen, Gott gibt uns so viel, wie wir brauchen. Gehört harte Arbeit dazu, was sagt Prediger 5? Ja, harte Arbeit gehört dazu. Ist es ein Abmühen unter der Sonne? Ja, auch das sagt der Prediger, aber die Arbeit, die wir tun, die bringt die Früchte, die wir genießen dürfen, weil Gott derjenige ist, der gibt. Gott derjenige ist, der jedem gibt, was er braucht, was er tragen kann, und deswegen ist eine wichtige Wahrheit das, was ich euch jetzt sage, du musst deine Freude am Leben finden, nicht an deinem Besitz, und ihr denkt, okay, da musst du kurz innehalten, weil ich soll mich ja nicht über mein Leben freuen, nun der Satz geht noch weiter, okay, und die Fähigkeit, dich an deinem Leben zu freuen, egal ob du viel oder wenig hast, muss als Geschenk von Gott kommen. Es ist viel besser Reichtum und die Fähigkeit, ihn zu genießen als Geschenk, als Gabe Gottes zu empfangen, als Reichtum und Besitz als Selbstzweck zu sehen. Was geht nicht um den Reichtum, es geht darum, Gott damit groß zu machen. Die Voraussetzung, dieses Geschenk zu empfangen, ist dieselbe, die wir schon in Kapitel 2 Vers 26 lesen, wo es ebenfalls in Bezug auf Reichtum heißt, denn dem Menschen, der vor ihm, also vor Gott, wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude. Wenn wir auf Gott blicken, dann gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude. Wie traurig ist es, wenn Menschen ihr ganzes Leben lang schuften und schwitzen, um sich das zu erarbeiten, was Gott ihnen eigentlich als Teil geben will, wenn man es nur auf die Weise annehmen würde, die Gott in seinem guten, souveränen und schönen Plan vorgesehen hat. Er gibt jedem nach seinem Teil. Glück, Freude, Genuss und das Verstehen, wie das ganze Leben in Gottes Plan zu einem sinnvollen Ganzen zusammenpasst, hängt alleine mit dem lebendigen Gott und die Sicht auf ihn zusammen. Es ist möglich, ob ihr es glaubt oder nicht, mit dem zufrieden zu sein, was man hat, sich weder vor Gier, sich weder von Gier noch Geiz treiben zu lassen, weil man Gott liebt, der uns gibt, was wir benötigen, damit wir es genießen können. Und das Problem, das der Prediger im ganzen Buch Prediger aufzeigt, ist, dass Menschen so von ihren Problemen, ihrem Haschen nach Wind, ihrem Haschen nach Zufriedenheit, ihrer Unsicherheit getrieben sind, dass sie gar nicht genießen können, was sie haben. Ein Leben unter der Sonne, ohne einen Blick über die Sonne hinaus, kann nur frustrierend sein. Und deshalb ist Vers 19 so ausschlaggebend, denn der, also derjenige, der Gott liebt, denkt nicht viel an die Kürze seiner Lebenstage, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt. Wenn ich an Gott denke, dann denke ich anders über mein Leben. Ja, wir sind wieder bei der Brille. Wenn ich eine Brille durch das anschaue, wer Gott ist und was er getan hat, dann werde ich meine Umstände anders sehen. Aber wenn ich die Brille meiner Umstände aufsetze und Gott durch meine Umstände anschaue, dann werde ich frustriert, dann werde ich wütend, dann werde ich bitter, dann werde ich leidend, zornig sein und viel Ärger haben. Wir müssen unsere Umstände durch die Brille vom Wort Gottes betrachten und angehen, weil Gott uns dann die Freude unseres Herzens gewährt, weil ein Mensch muss zunächst gläubig sein und Gott anbeten, um das Leben so genießen zu können, wie Gott es vorgesehen hat. Ein gutes Beispiel hierfür ist Paulus. Paulus in Rom, er ist an einen Soldaten gekettet im Hausarrest. Manche würden argumentieren, der Soldat ist an Paulus gekettet, weil er dem Evangelium nicht entfliehen kann, aber er schreibt an die Philippa. Er schreibt an die Philippa in Kapitel 4, ab Vers 10 und er schreibt über diese Zufriedenheit in Christus. Ich habe mich aber sehr gefreut im Herrn, dass ihr euch wieder soweit erholt habt, um für mich sorgen zu können. Ihr habt auch sonst daran gedacht, aber wir warten nicht in der Lage dazu. Vers 11, nicht wegen des Mangels sage ich das. Ich habe nämlich gelernt, mit dem zufrieden zu sein, mit dem zufrieden sein, in dem ich mich befinde, mit der Lage zufrieden sein, in der ich mich befinde. Denn ich verstehe mich aufs Arm sein, ich verstehe mich aber aufs Reich sein. Er lebt, Prediger 5. Ich bin mit allem und jedem vertraut, sowohl satt zu sein, als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als auch Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Vers 13, ich vermag alles durch den, der mich stark macht. Christus ist wahrscheinlich einer, der meist aus dem Kontext gerissenen Verse, die es gibt. Vor einer Prüfung. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht. Ich habe zwar nicht so viel gelernt für die Prüfung, aber ich kann ja alles, weil er macht mich stark. Ein Fußballspiel, ja ich gewinne das, weil er macht mich stark. Nun, der Kontext hier ist Zufriedenheit. Gelernt zu haben, zufrieden zu sein, egal was man hat. Ob man viel hat, ob man wenig hat, Christus ist derjenige. Hier sind ein paar Wahrheiten über Zufriedenheit, wenn wir Gott vertrauen und das annehmen, was er uns anvertraut. Erstens, Zufriedenheit ist nicht angeboren. Kein Kind der Welt kommt zufrieden zur Welt. Fragt die Eltern unserer neugeborenen Kinder, ob ihre Kinder zufrieden zur Welt gekommen sind, ob sie vor allem nachts zufrieden sind. Kein Kind kommt zufrieden zur Welt. Zufriedenheit ist nicht angeboren und Paulus sagt selbst, ich habe gelernt zufrieden zu sein. Das heißt, sie muss gelernt werden und oft geschieht das durch schwere Umstände. Dass wir lernen zufrieden zu sein, dass wir mit Spurgeon sagen können, ich habe gelernt die Wellen zu küssen, die mich auf den Fels des Hals werfen. Zufriedenheit ist nicht angeboren. Zweitens ist Zufriedenheit nicht nur geboten, sondern allein in Christus zu finden und möglich. Paulus, der an Ketten an einen Soldaten gekettet ist, er hat gelernt zufrieden zu sein. Und das dritte, Zufriedenheit ist eine durch Christus gewirkte, freudige Genügsamkeit mitten in gottgegebenen Umständen, die man aktuell nicht ändern kann. Paulus hat gelernt zufrieden zu sein. Warum? Weil Christus denige ist, der ihn stark macht und ihm hilft zufrieden zu sein, inmitten der Umstände in der sich befindet, die er aktuell nicht ändern kann. Aber dazu müssen wir gläubig sein. Dazu müssen wir erst verstehen, dass Christus für unsere Sünde gestorben und auferstanden ist, daran glauben, dass ich nicht aus eigener Kraft zu ihm kommen kann. Erst wenn ich verstehe, dass ich alles in Christus habe, weil er für mich zu Sünde wurde, damit ich in ihm zur Gerechtigkeit Gottes werde, können wir das Leben so genießen, wie Gott sich das vorgestellt hat. Erst dann können wir uns tatsächlich auch die Frage stellen, dein Leben gegeben für Gott oder dich selbst? Dein Reichtum, Frust oder Freude? Gier und Geiz oder Gott, der es zum Genuss gibt? Und ich möchte uns zum Schluss herausfordern, das Gebet aus Sprüche 30 zu unserem Gebet zu machen. Blättert ein paar Seiten zurück. Sprüche 30, da betet Agur, in Vers 7 geht das Gebet los, zweimal bitte ich mich von dir, dass du sie mir nicht versagen wollest, ehe ich sterbe. Falsche und Lügenwort entferne von mir, okay, das können wir verstehen, aber dann betet er weiter und ich hoffe, dass wir das zu unserem Gebet machen. Da sagt er nämlich, Armut und Reichtum gibt mir nicht, nähere mich mit dem mir beschiedenen Brot, dass ich nicht aus Übersättigungen dich verleugne und sage, wer ist der Herr, dass ich aber auch nicht aus Leiter Armut stehle und mich am Namen meines Gottes vergreife. Der Gottesdienst und dein Geld hängen so eng miteinander, sind so eng miteinander verbunden, dass Agur hier, der diese Sprüche schreibt, das zu seinem Gebet macht, dass er mit dem, was Gott ihm anvertraut, so umgeht, dass Gott dadurch großgemacht wird. Gottesdienst und Geld sind zwei Bereiche, in denen wir uns immer wieder fragen müssen, mein Leben gegeben für, für was? Mich oder für Gott? Wir singen gleich zwei Lieder, die das zum Ausdruck bringen und ich möchte euch bitten, besonders auf die Texte zu achten. In einem Lied heißt es Reichtum, Ehre, Karriere, Einfluss, Macht und Geld, all das suchen wir uns dann doch einsam in der Welt. Im Refrain Gott wurde arm für uns und im anderen Lied werden wir singen, ein Leben gegeben für den Herrn der Welt und dann die zweite Zeile, ein Leben gegeben für das, was wirklich zählt. Ein Leben unter der Sonne, können wir leben, indem wir über die Sonne hinaus auf Gott blicken und uns die Frage stellen, ein Leben gegeben für. Lasst mich beten. Herr, wir wollen das von ganzem Herzen sagen, ein Leben gegeben für den Herrn der Welt, noch siehst du, wie oft wir gierig sind, wie oft wir geizig sind, wie oft wir nicht verstehen, was es heißt, zufrieden zu sein mit dem, was du gibst, was du anvertraust, wie oft wir nicht verstehen, was es heißt, großzügig zu sein oder dir zu vertrauen, dass du uns das gibst, was wir benötigen. Ich bete, dass du uns ermahnst, da wo wir mit Geiz oder auch mit Gier kämpfen und ich bitte dich, dass du uns anspornst, dich zu lieben und das, was du gibst zu genießen, aber auch treu zu verwalten, damit du dadurch geehrt wirst und wir sagen können, mein Leben gegeben für Gott, für den Herrn der Welt, für das, was wirklich zählt. Amen.
