Echte Nachfolger Jesu zurüsten, die am Evangelium festhalten
Galater 4,12-20

Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet euch gerne bei [email protected]

 

Rob ist seit über 20 Jahren Pastor in der Faith Church in Lafayette in Indiana, wo wir als Familie die letzten drei Jahre das Vorrecht hatten, auch zu studieren.

Er war mein Direktor Vorgesetzter.

Er ist mit Stephanie verheiratet.

In der Predigt wird er sagen, dass er drei Kinder hat.

Ich sage euch das jetzt schon.

Und er hatte das Vorrecht, die letzten drei Tage auf der Konferenz des Netzwerks biblische Seelsorge einer der Hauptredner zu sein.

Ich hatte die Freude, ihn zu übersetzen, und so darf ich das jetzt nochmal tun.

Aber das nur ganz kurz zu Rob.

I’m done.

You may start.

Well thank you for allowing me to minister today.

Vielen Dank, dass ich euch heute hier dienen darf.

At our church every year we pick an annual theme.

In unserer Gemeinde stellen wir jedes Jahr ein Motto.

And this year it is prioritizing the Gospel.

Und das Motto dieses Jahr ist, die Priorität auf das Evangelium legen, oder das Evangelium zur Priorität machen.

Because we don’t simply want to be an evangelistic church.

Weil wir nicht einfach nur eine evangelisierende Gemeinde sein wollen.

We want to be made up of evangelistic people.

Wir wollen eine Gemeinde sein, die aus evangelisierenden Menschen besteht.

And so we have challenged every member of our church.

Das heißt, wir haben jedes Mitglied unserer Gemeinde dazu herausgefordert, to share Christ with two individuals personally before the year is over.

Mit mindestens zwei Personen in ihrem Leben über Jesus zu reden, die Jesus noch nicht kennen.

And it’s our hope that over 3000 presentations of the Gospel will be made by our church family this year.

Und wir hoffen einfach, dass dieses Jahr mehr als 3000 Mal das Evangelium verkündigt wird durch unsere Gemeindemitglieder.

And in order to help us think through that theme, we started the book of Galatians.

Und um uns dabei zu helfen, über dieses Motto mehr nachzudenken, haben wir angefangen, den Galatterbrief anzuschauen.

It’s a book that defends the genuine Gospel.

Weil es ein Brief ist, der das wahre Evangelium verteidigt.

And Paul defends it through justification by faith.

Und Paulus verteidigt das Evangelium durch Errettung durch Glauben.

The freedom that we have in Jesus.

Die Freiheit, die wir in Christus haben.

And character, which is consistent with the genuine Gospel.

Und ein Charakter, der mit dem wahren Evangelium übereinstimmt.

And I invite you to turn with me to Galatians 4.

Und so lade ich euch ein, mit mir Galatter Kapitel 4 aufzuschlagen.

The tone of Galatians has been sharp.

Der Ton, in dem Paulus im Galatterbrief spricht, ist sehr hart.

It’s not been a casual conversation.

Es ist nicht einfach nur ein gewöhnliches Gespräch.

In fact, it’s the only book that he doesn’t thank God or thank the church.

Der Galatterbrief ist der einzige Brief, in dem Paulus nicht mit einem Dank an Gott und mit einem Dank an die Gemeinde beginnt.

Instead, he begins with a warning.

Sondern er fängt direkt mit einer Warnung an.

And his warning is, I am amazed that you are so quickly deserting the Lord for a different Gospel.

Und die Warnung ist in 1 Vers 6, was heißt, mich verwundert, dass ihr euch so schnell abwenden lasst von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium.

A group of false teachers, he calls his opponents.

Eine Gruppe von falschen Lehrern, die er seine Gegner nennt, haben die Gemeinde damals infiltriert und haben versucht, das zu verdrehen, was sie bis jetzt schon wussten.

And Paulus is so concerned by what they are saying, that he says, let them be accursed.

Und Paulus ist so besorgt darüber, dass er sagt, dass diese falschen Lehrer verflucht sein sollen.

In Galata 3, Vers 1 und Vers 3 sagt er, oh ihr unverständigen Galater.

Das heißt, der Ton und die Warnung, die Paulus ausspricht, die sind motiviert von der Besorgnis um diese Gemeinde.

Es ist ungefähr so, wie ein Elternteil, der sein dreijähriges Kind sieht, wie es auf die Straße rennt und ein Auto kommt.

In dem Moment fliegen alle Regeln von Höflichkeit und liebevollem Gespräch, fliegen einfach aus dem Fenster.

Lass uns Kapitel 4, Vers 8 anschauen.

Damals aber, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind.

Er zeigte also auf, bevor ihr das Evangelium verstanden habt, waren die Galater ihren eigenen Begierden versklavt und das war die heidnische Version davon.

Und dann in Vers 9, jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, ja viel mehr von Gott erkannt seid, wieso wendet ihr euch wiederum den Schwachen und Amseligen Grundsätzigen zu, denen ihr von neuem dienen wollt.

Er macht sich also Sorgen, dass sie wieder in diese Sklaverei hineinrennen.

Vielleicht nicht zu dem, wo sie vorhin gerannt sind, um die Götzen anzubeten, sondern jetzt auf eine werksgerechte Art und Weise, dem Götzendienst zu verfallen, wo sie davon überzeugt sein würden, dass sie Gottes Gunst durch ihre Werke verdienen könnten.

Und das nennt er ein falsches Evangelium.

So das Wort sagt uns, dass die Galater in der Gefahr standen, wieder versklavt zu werden und demselben Götzendienst schon wieder zu verfallen.

Das falsche Evangelium damals war, Glaube plus Werke ist gleich Errettung, während das wahre Evangelium zeigt, dass der Glaube zur Errettung führt, was wiederum zum Gehorsam führt.

Das heißt, wenn du heute hier bist und den Herrn nicht als deinen persönlichen Herrn und Retter kennst, wenn du niemals Buße über deine Sünde getan hast und dein Glauben und Vertrauen auf Christus allein, sein Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung setzt, dann wollen wir dich dazu ermutigen, das heute zu tun.

Und der Text, den wir anschauen wollen, der beginnt dann in Vers 12, wo Paulus sein Herz ausschütten wird und er wird uns zeigen, was es bedeutet, ein Botschafter für Christus zu sein oder auch ein Botschafter für die Wiederherstellung.

Ich bitte euch ihr Brüder, werdet doch wie ich, denn ich bin wie ihr, ihr habt mir nichts zu leide getan.

Ihr wisst aber, dass ich euch in der Schwachheit des Fleisches zum ersten Mal das Evangelium verkündigt habe.

Und meine Anfechtung in meinem Fleisch habt ihr nicht verachtet oder gar verabscheut, sondern wie einen Engel Gottes nahmte mich auf, wie Christus Jesus.

Was war denn eure Glückseligkeit, denn ich gebe euch das Zeugnis, dass ihr wenn möglich eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet, bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage.

Sie eifern um euch, nicht in edler Weise, sondern wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert.

Das eifern aber ist gut, wenn es für das Gute geschieht, und zwar alle Zeit, nicht nur, wenn ich bei euch anwesend bin.

Meine Kinder, um die ich noch einmal Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt, wie gerne wollte ich jetzt bei euch sein und in anderem Ton zu euch reden, denn ich weiß nicht, woran ich mit euch bin.

Der Titel für unsere Predigt heute ist, echte Nachfolger Jesu zu rüsten, die am Evangelium festhalten.

Und der Titel kommt mehr oder weniger aus Vers 12, wo sagt, ich bitte euch, ihr Brüder, werdet doch wie ich, denn ich bin wie ihr.

Er sagt, werdet wie ich, denn ich bin wie ihr.

Paulus möchte, dass die Gemeinde frei wird von ihren götzendienerischen Verlangen.

Er möchte, dass sie dem zustimmen und nicht von dem wahren Evangelium, Errettung durch den Glauben allein abirren, und er sagt, folgt meinem Beispiel darin, und folgt ihm, weil ich euer Vorbild sein kann.

Ein Kommentator hat es folgendermaßen gesagt, er imitiert Paulus und sagt, schaut was mir passiert ist.

Ich war ein hingegebener Eiferer für das Gesetz Moses, ich bin strenger mit mir umgegangen, wenn es darum ging, das Gesetz zu halten und zu beobachten als irgendeiner von euch, aber Christus hat mich von den Ketten des Gesetzes errettet.

Und ich lebe jetzt durch den Glauben an den, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Und jetzt wünsche ich mir einfach, dass ihr so werdet wie ich, dass ihr zu dieser Freiheit gelangt, die in Christus ist, dass wir so wahren Kindern Abrahams und Gottes werdet durch den Glauben an Jesus Christus.

Und er sagt also mit anderen Worten, ich wurde befreit von dem Ding, in dem ihr euch jetzt wieder versklaven lasst, geht nicht dahin zurück zu dem, was ich verlassen habe, werdet stattdessen wie ich, habt eure Ruhe in Christus, eure Freiheit in ihm zu genießen, so wie ich das tun darf.

Und hier ist die Anwendung für dich und mich.

Kannst du deinem unglaubigen Arbeitskollegen sagen oder kannst du deinem unglaublichen Kindernselben, dein Nachbarn oder deinen Freunden sei wie ich, folge dem Vorbild, das ich versuche zu sein.

Wenn ihr für eure Leitung beten wollt oder für euch selbst betet dafür, dass wir einem Unglaubigen in die Augen schauen können, und sagen zu können, werdet doch wie ich, setze deinen Glauben in Christus, so wie ich das tue, und genieße die Freude, die in der Freiheit kommt, die wir in ihm haben, wo du nicht mehr länger deinem eigenen Verlangen und Gelüsten versklavt bist, und wir sagen können, werdet doch wie ich, und wir fordern unsere Gemeindemitglieder heraus, das sagen zu können bei mindestens zwei Menschen, die Ungläubig sind in ihrem Leben.

Häufig, wenn die Bibel davon spricht, werdet doch wie ich, dann ist der Grund dafür, dass weil ich so wie Christus sein möchte, aber hier schreibt Paul uns jetzt, werdet doch wie ich, denn ich bin wie ihr, und hier nimmt er uns zurück zu 1 Korinther 9, wo er die Art und Weise beschreibt, wie er versucht, Leute für Christus zu gewinnen.

In 1 Korinther 9, Vers 19 schreibt er, denn obwohl ich frei bin von allem, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr Menschen zu gewinnen, den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne.

Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne.

Aber denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz, obwohl ich nicht vor Gott, nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind.

Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette.

Er sagt, ich habe alle Barrieren entfernt.

Ich habe mich an das wahre Evangelium gehalten, aber ich habe versucht, euch auf die bestmögliche Art und Weise zu dienen, das bedeutet, dass die Art und Weise, wie wir das Evangelium verkündigen, sich verändern kann.

Reden wir mit einer religiösen Person, die Christus nicht kennt?

Reden wir mit einer Person, die ein geistliches Leben überhaupt nicht mal ansatzweise in Betracht zieht, oder die nicht mal eine Erfahrung mit irgendeiner Gemeinde haben, oder rede ich mit einer Person, die in einer Gemeinde wie unserer aufgewachsen ist, und dennoch das Evangelium ablehnt?

Paulus sagt, es ist kein Kompromiss, wenn es um das Evangelium geht, aber ich habe Freiheit, die zu gewinnen, die verloren sind.

Können wir sagen, wir setzen alles daran, diese Barrieren abzubauen, die zwischen uns und einem Ungläubigen stehen, damit wir sagen können, werdet doch wie ich, denn ich bin wie ihr.

Er beschreibt etwas sehr Grundlegendes, nämlich die Frage nach dem, wer sind wir eigentlich.

Aber er wird auch sehr persönlich und baut die Beziehung weiter auf.

Und im weiteren Verlauf wird uns beschreiben, wie das aussieht, wie er zu werden, weil ich so wie ihr bin.

In Versen 12 bis 15 sehen wir, dass er uns dazu auffordert, über unsere Schwachheiten hinauszugehen, dass wir auf der Seite des Dinens mutig selbst in unseren Schwachheiten dienen.

In Vers 12 sagt er, ihr habt mir nichts zu leide getan, ihr wisst aber, dass ich euch in der Schwachheit des Fleisches zum ersten Mal das Evangelium verkündigt habe.

Wir wissen nicht, was diese fleischliche Schwachheit war, aber ich denke, wir alle verstehen, was Schwachheiten sind.

Wir erleben Schwachheiten in unserem Leben und in der Regel ermutigt uns die Schwachheit dazu, Christus nicht zu verkündigen, nicht zu dienen, unseren Kindern die Bibel nicht ans Herz zu legen, nicht über die Dinge zu reden, die wirklich zählen.

Weil unsere Schwachheiten uns mehr in die Stille und in Aktivität treiben.

Eine der größten Hindernisse, bevor Leute in die Seelsorge als Ratgeber oder als Mentoren in diesen Dienst gehen, ist, dass sie die Angst haben, dass die Person, die ihnen gegenübersitzt, etwas sagt und sie keine Ahnung haben, wie sie antworten sollen, weil sie vielleicht nicht fähig sind, all das aufzunehmen, was sein Gegenüber sagt, das in biblische Kategorien einzuordnen und dann eine Antwort innerhalb von fünf Sekunden geben zu können.

Manche Leute müssen nicht vorher besprechen, manche müssen lange darüber nachdenken, es wäre einfach wunderbar, wenn wir einfach alles sofort verarbeiten könnten und sofort perfekte, geistliche Wahrheiten raussprechen könnten.

Aber weil wir das nicht können, ist die Gefahr zu sagen, jemand anders wird das schon machen, weil ich kann das nicht, ich bin zu schwach und in manchen Fällen müssen wir unsere Schwachheiten hinausgehen.

In Vers 14 und 15 beschreiben dann, wie die Gemeinde auf diese Schwachheiten reagiert hat.

Und meine Anfechtung in meinem Fleisch hat anerkannt und gezeigt, dass es war eine offensichtliche Schwachheit.

Die Galata haben seine Schwachheit gesehen, was immer diese Schwachheit im Fleisch war, das war jedem sehr klar, der ihm zugehört hat.

Aber die haben es nicht abgelehnt oder verachtet.

Sondern wie ein Engel Gottes namte mich auf, wie Christus Jesus selbst, das ist ein Bild für den Dienst, wo eine Person in ihrer Schwachheit dient, jemand anders diesen Dienst der Schwachheit in Schwachheit annimmt.

Und was ist das Ergebnis, was war denn eure Glückseligkeit, denn ich gebe euch das Zeugnis, dass ihr wenn möglich eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet.

Also anstatt seine Schwachheiten als ablenkend zu betrachten, sahen sie es als einen Ausdruck göttlicher Liebe und Fürsorge und es hat beide beschenkt und gesegnet.

Wir brauchen Jesus, um über unsere Schwachheiten hinauszugehen und den Dienst von einander anzunehmen als einen Ausdruck göttlicher Liebe.

Aber wenn wir das tun, dann ist es Witz zum Segen für uns alle.

Eine Geschichte, die ich euch erzählen möchte.

Ich war mal in einer Gemeinde, waren ungefähr 100 Mitglieder in dieser Gemeinde und wir hatten einen Mittwochabend Gottesdienst, aber wir hatten niemanden, der den Musikteil anleiten würde.

Also habe ich das gemacht und ihr stellt euch die Frage, wie hast du das geschafft?

Naja, ich habe mich an die Gitarre gesetzt und das Singen angeleitet.

Und dann stellst du die Frage, spielst du überhaupt die Gitarre?

Nicht wirklich.

Kannst du singen?

Nicht wirklich.

Also mussten wir eine Übereinstimmung treffen.

Ich musste bereit sein, über meine Schwachheiten hinauszugehen und sie mussten diese Schwachheiten annehmen.

Diesen Dienst annehmen als einen Ausdruck der Liebe, selbst wenn ich die Töne nicht alle getroffen habe oder aus Versehen einen falschen Akkord gespielt habe.

Aber weil wir das gemacht haben, war es ein Ausdruck unserer Liebe, von der wir beide profitiert haben.

Das heißt, wenn wir echte Nachfolger Jesu zu rüsten wollen, die am Evangelium festhalten, dann brauchen wir Gottes Hilfe, über unsere Schwachheiten hinauszugehen, die Bereitschaft zu haben, diesen Schritt des Dienstes zu gehen.

Und wir müssen Gott anfliehen, dass er den Leuten, den wir dienen, hilft, diesen Dienst anzunehmen, als einen Ausdruck der Liebe.

Eine zweite Voraussetzung ist, zu sprechen, offen über deine Bedenken und Warnen vor Gefahren.

Das heißt, wir gehen nicht nur über unsere Schwachheiten hinaus, wir sprechen auch offen.

Ohne diese offene Kommunikation werden die Leute einfach diese Löcher mit den Dingen stopfen, die sie hören oder sehen.

Aber diese offene Kommunikation bringt auch Risiken mit sich.

Weil wir alle vielleicht besucht sind, uns abzuwenden und uns unseren eigenen Götzen wieder zuzuwenden.

Aber was passiert, wenn uns jemand darauf anspricht, wenn du klar, offen und ehrlich kommunizierst und deine Besorgnis und die Gefahr zum Ausdruck bringst, dann sagt Vers 16, dass wir manchmal zum Feind werden.

Paulus schreibt hier sehr ernsthafte, wichtige Worte, die voller Trauer sind.

Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage?

Die falschen Lehrer haben Leute für sich gewonnen und einige der Gemeindeglieder in Galatien sind ihnen nachgefolgt und Paulus trauert darüber.

Und er ist beschäftigt, was mit ihnen passieren würde und in einer sehr persönlichen Art und Weise fragt er, bin ich euer Feind geworden?

Ich habe euch doch lieb, ich erzähle euch die Wahrheit und trotzdem behandelt ihr mich jetzt, als ob ich euer Feind wäre.

Der Dienst ist riskant und ihr kennt vielleicht jemanden, vielleicht einen guten Freund, oder ein erwachsenes Kind, oder eine Person, in die du dich durch Jüngerschaft investiert hast, die du gekümmert hast, die du geliebt hast, die angefangen haben, sich vom Herrn abzuwenden.

Und du hast versucht, mit ihnen darüber zu reden und jetzt bist du zum Feind geworden.

Dienst ist manchmal sehr riskant und deshalb scheuen wir uns manchmal davor.

Das heißt, wir versuchen nicht echte Nachfolger Jesu zu zu rüsten, die im Evangelium festhalten, weil es vielleicht Schmerz mit sich bringt.

Er fährt in Vers 17 weiter und sagt, sie eifern um euch nicht in edler Weise, sondern wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert.

Also unter der Inspiration des Heiligen Geistes versteht Paulus die Motive dieser falschen Lehrer.

Sie sind nicht daran interessiert, dass die Menschen Christus-ähnlicher werden und sie Gott treu nachfolgen, sie sind daran interessiert, dass ihnen nachgefolgt wird.

Und während wir vorsichtig sein müssen, die Motive von Menschen nicht zu richten, weil es vielleicht nur einen gewissen Grad an Motiven gibt, die wir tatsächlich sehen können.

Wir sehen vielleicht ihre Worte und beobachten ihr Verhalten, aber die Bibel spricht auch davon, dass niemand den Geist erforschen kann, außer die Person selbst.

Aber durch die Inspiration des Heiligen Geistes können wir sehen, was ihre Absicht war, das waren selbstsüchtige Motive.

Und manchmal ist das genau das, was mit unseren Freunden passiert, unseren Kindern und unseren geistlichen Kindern, dass ein anderes Vertrauensverhältnis sie für sich gewinnt und wir zum Feind werden.

Und weiter drückt er seine Besorgnis aus, in dem er sagt, das Eifern aber ist gut, wenn es für das Gute geschieht, und zwar alle Zeit, nicht nur, wenn ich bei euch anwesend bin.

Und noch einmal, ich denke, wir können das nachvollziehen, ob das mit unseren eigenen Kindern ist, oder mit denen, um die wir uns in der Jüngerschaft gekümmert haben, um die wir uns gesorgt und geliebt haben.

Wir sehen jemanden, der sie versuchte und sie in eine andere Richtung zieht.

Und wir flehen sie an und sprechen sie an und sagen, es ist nur gut, dass du so verfolgt und gezogen wirst, wenn dich der andere versucht, aus den richtigen Gründen zu ziehen.

Stephanie und ich haben drei Kinder, wir sind fast 33 Jahre verheiratet, unser Ältester ist 28, dann 23, beide dieser Jungs sind mittlerweile verheiratet, und dann haben wir eine Tochter, sie ist 19.

Und wenn jeder von ihnen so in das Beziehungsalter kam, haben wir versucht, sie zu warnen, dass der Gedanke und das Gefühl, geliebt zu werden, sehr viel Macht hat, es weckt Gefühle, es weckt Mächte, die dich dazu ermutigen werden, deine Mauer fallen zu lassen, anzufangen, Dinge zu tolerieren, die du vorher niemals akzeptiert hättest, und Dinge zuzustimmen, wo du genau weißt, du solltest nicht zustimmen, weil du willst, dass dir nachgegangen wird, auf eine Art und Weise, die du als liebevoll empfindest, und wir fragen unsere Kinder, dass sie uns die Möglichkeit geben, ihnen zu helfen, um zu unterscheiden, ob die Person, die sie versucht zu gewinnen, ob sie das aus selbstsüchtigen Motiven tut, oder auf eine gute Art und Weise, und wir sind so sehr über dieses Thema besorgt, dass ich ein Manuskript für ein neues Buch im Verlag gegeben habe, das ist ein Buch, das für Menschen sein wird, die in einer Beziehung stehen, um ihnen zu helfen, wirklich die schweren Fragen zu stellen, die Motive zu unterscheiden und die Lebensziele miteinander zu besprechen, weil es unsere Hoffnung ist, dass Gott dieses Werk benutzen würde, dass es immer gut ist, daran erinnert zu werden, dass um sie geeifert wird, wenn es für das Gute geschieht, aber dass es sein Leben zerstört, wenn andere aus falschen Motiven um dich eifern, das heißt, Paulus malt uns hier ein Bild, was es bedeutet, echte Nachfolger Jesu zuzuresten, die am wahren Evangelium festhalten, er sagt, werdet wie ich, weil ich bin wie ihr, und wie das aussieht, ist zunächst über die Schwachheiten hinauszugehen, und Gott darum anzuflehen, dass er den, den wir dienen dürfen, ebenfalls aus Herz legt, dass sie das als ein Liebesdienst annehmen, und dann offen zu sprechen, selbst wenn das bedeutet, dass du der Feind wirst, und jetzt sehen wir das Ziel, das er damit verfolgt, dass Christus Gestalt in ihnen annimmt, am Ende möchte Paulus, dass er sich nicht mehr schützt, dass sie den Segen erfahren, die Freuden sehen, die es mit sich bringt, wenn man Christus ähnlichen Charakter anlegt, und nach seinen Anweisungen handelt, in Galata 2,6 sagt er das gleiche, wenn er sagt, wandelt in Jesus, in Christus, oder in Römer 8, wenn er sagt, werdet im Bild Christi gleichgestaltet, oder in 2 Corinthians 3,18, wo wir geformt into the image of Christ, but in verses 19 and 20, he highlights just how crushing this goal could be, verse 11 says, I fear for you that perhaps I have labored over you in vain, and verse 19 says, my children with whom I am again in labor until Christ is formed in you, he paints a picture of his spiritual children, and he says, the first time that I was with you, that I sought to win you to Christ, it was like I was giving birth, and now that I am appealing to you after you have pursued some of the truth associated with the false teachers, and I am writing to you to appeal to you, and to warn you not to abandon justification by faith and adopt works righteousness instead, I feel like I am giving birth to you all over again, just find that language so intense, because I find generally speaking that men talking about labor is unwise, men get zero sympathy for what happens in the labor and delivery room, so we have three children, when it was time for our first child to be born, the hospital had offered us a series of classes, and so we learned all kinds of things, but one thing they didn’t tell me is how cold the delivery room would be, and so Stephanie was working hard and she was sweating, and they were very compassionate toward her, wanting to ensure that she was properly cared for, and I was freezing to death, no one told me it was going to be that cold, and so I had just worn a regular shirt and shorts, I barely survived, but guess what, no one cares, no one gives me sympathy for that, they didn’t even want to hear it, so all I got out of it was a lesson, so when the next two were born, I was ready, I had long underwear on, multiple layers, I took a jacket and I stuffed my jacket full of snacks, because they didn’t care whether I was hungry either, but you know, all joking aside, isn’t this powerful terminology, where it expresses Paul’s heart for the church, it’s like I was in labor for you the first time and now I feel like I have to do it all over again, because it hurts when people who you disciple, that you care for, that you help, that you support, when they turn on you and treat you like an enemy, and that can be true in a family, and it can be true in a church, when you have to discipline someone from a church, there’s pain with that, and verse 20 only adds to that, but I wish I could be present with you now and change my tone, for I am perplexed about you, all he can do right now is write a letter, but what he really wants to do is go talk to them, so that he could change his tone, and they could help him understand why he is so confused, all that he had heard and understood, had confused him, angered him, and even concerned him, and now he’s not sure there’s anything he can do about it, he’s not sure there will be a conversation, an attempt at reconciliation, but what might be present is division, conflict, and loss, a different trust relationship won out, but what he wants is Christ formed in them, maybe they will be lost, their faith was worthless, or maybe God will use someone else to minister to them, but either way he was going to need to trust God, not only for his life, but for those that he cared for, so here’s a picture of ministry, can you say to an unbeliever, be like me, because I became like you, I removed the barriers between us, so that I could share Christ with you, and you could enjoy the freedom in Jesus just like I have, that you can be rescued from your sins just as I have, and in order to do that he had to push past his own weaknesses, they were noticeable, it wasn’t like he could hide it, and the church decided to receive that as an expression of love, rather than to loathe or despise his weakness, and that resulted in blessing, and then he spoke honestly, and it meant that he became their enemy, and that grieves him, and he’s not sure he’s going to get the opportunity to speak with them again, are you willing to do that, are you willing to push past your weaknesses, so that you might develop Christ followers, are you willing to speak truth even when you might become the enemy for doing so, and that you have as your ultimate goal, not that they would be followers of you, but they would be followers of Jesus, where Christ is formed in you, well the good news is this, Jesus did it first, did he push past the weaknesses of humanity, humbling himself even to the point of death, even death on a cross, did he speak the truth, even knowing that he might become the enemy, where in John 6 they want to make him king, and at the end of John they scream crucified, Christ is the one who continues to labor, through his own intercessory ministry, as well as through the ministry of the spirit, so that Christ would be formed in us, so may the Lord give us strength to follow him faithfully, let us pray, Lord I pray for those who may not have a saving relationship with Jesus, and I ask that you would please help them to place their faith and trust in Jesus Christ alone, to understand that salvation is by grace alone, through faith alone, in Christ alone, and they would then receive the imputed righteousness of Christ to their account, so they would be seen in your eyes through the righteousness of Jesus, then Lord would you help the rest of us, we see that ministry is risky, trying to develop Christ’s followers is risky, our weaknesses will be on display, and we need to push past them, and then we need your help so that people would receive the ministry, as if it was coming from an angel or Christ himself, would you give us courage to speak openly and honestly, even though we understand it could result in being treated as the enemy, because what we care about most is Christ formed in them, thank you that Jesus went before, and we can trust that he can provide all of the grace and resources necessary for us to live out this truth, so we ask in Jesus name.