Ein Leben für Gott, Teil 2
Durch KI Transkribiert – Bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Lass mich zu Beginn noch einmal mit uns beten. Vater, wir danken dir dafür, dass du gut bist, dass du der Gott bist, der nicht nur allmächtig ist, herrlich ist, heilig ist, sondern dass du auch bereit warst, arm zu werden für uns, dich zu erniedrigen für uns, dass du bereit warst, der Wild auf Augenhöhe zu begegnen und das für sie möglich zu machen, was sie selbst nicht möglich machen kann, nämlich Befreiung, Erlösung von Sünde. Herr, wir stehen heute wieder vor dir in diesem Wissen, dass du dein Werk in uns begonnen hast, dass du uns gereinigt hast, dass wir als deine Kinder, als die Erben deines Reiches hier sein dürfen und teilhaben dürfen an diesen Segnungen, die keiner von uns verdient hat. O Herr, und wir brauchen auch diesen Tag heute wieder, um gemeinsam vor deinem Thron zu kommen und uns gemeinsam zu erinnern daran, wer du eigentlich bist und was du von uns möchtest, und dafür danken wir dir, Herr, dass du uns da nicht im Dunkeln wandeln lässt und uns nicht in unklaren einzelnen Wegen gehen lässt, sondern dass du uns gemeinsam auf einen Weg stellst, den du durch dein Wort ebnest und dass du selber dieses Licht bist auf unserem Weg. Herr, wir brauchen dein Wort und danken dir, dass du auch heute wieder durch dein Wort reden möchtest. Wir bitten dich, öffne du Herzen, öffne du Ohren, schenk du heute Gnade, dass ermutigt wird, wer Ermutigung braucht, dass ermahnt wird, wer ermahnt werden soll und dass getröstet wird, wer Trost braucht. Ich bitte dich, Herr, lass uns nicht einfach nur Hörer sein, sondern schenke, dass wir auch Täter deines Wortes werden, und so bitten wir, rede du, denn dein Volk hört. Amen. Es ist der dritte Advent, Weihnachten ist nicht mehr weit. Die Zeit der Adventskonzerte, die Zeit der Kerzen, die Zeit der Feiern ist angebrochen, und diese Zeit ist auch eine Zeit der Süßigkeiten. Manche lächeln. Nein, keine Süßigkeiten. Dann tut ihr mir leid. Nun, aber nichtsdestotrotz, Weihnachten, Adventszeit ist eine Hochzeit der Weihnachtszeit, und kurz vor der Weihnachtszeit geht es in den Schokoladenfabriken Hoch und Her zu. Wenn die Schokoladenmasse, die sonst für Schokoladentafeln verwendet wird, oder für Schokoladenriegeln, in eine bestimmte Form gegossen wird und am Ende nach einem Aushärtungsprozess schöne kleine Weihnachtsmänner herauskommen, so wird hier eine Masse verarbeitet und zu einem besonderen Produkt gebracht. Nun, wenn du zum Glauben kommst an Jesus Christus und du verstanden hast, dass Jesus Christus für deine Sünden sterben musste, dass er für dich kam, das perfekte Leben gelebt hat, dass du selber nicht leben kannst, dass er für dich am Kreuz gestorben ist, für die Sünden, die du selber nicht bezahlen kannst und dass er für dich auch verstanden ist, um den Tod zu besiegen, den du selber nicht entgehen kannst, dann bist du zwar ein geretteter Mensch und du bist zwar neu, aber du bist noch formbar, du bist noch nicht fertig. Und das ist genau das, was Paulus heute anspricht, wenn wir heute Römer 12, Vers 2 miteinander anschauen, die Tatsache, dass ein Leben für Gott damit einhergeht, dass du dich verändern lässt, dass du dich ihm auslieferst, indem du dich verändern lässt und dafür brauchst du drei Grundeinstellungen, die die Grundeinstellung eines Christen darstellen, die Paulus uns hier in Römer 12 darlegt. Wenn ihr eure Bibeln habt, schlagt das Kerne mit mir auf, Römer Kapitel 12. Es sollten auch noch ein paar Bibeln hier bei der Säule liegen, wenn noch jemand auf welche bräuchte. Römer Kapitel 12, wir werden heute in der Predigt uns auf Vers 2 konzentrieren, Lesen des Zusammenhangs willen, die Verse 1 und 2. Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmung in Gottes, eure Leiber darzustellen als ein heiliges, lebendiges, gottwohlgefährdiges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüft, was der Wille Gottes ist, das Gute und Wohlgefährdige und Vollkommene. So weit der Text. Nun diese Verse von Kapitel 12 kommen nach einer langen Erklärung von Paulus, die ganze 11 Kapitel gedauert hatte, eine lange Erklärung des Evangeliums. Eine ausführliche Darlegung der Theorie des Christenlebens, bevor jetzt das der praktische Teil des Christenlebens kommt. Und in dieser Theorie hat er sehr deutlich dargelegt, dass es einen Gott gibt, der gerecht ist, der perfekt ist, der einen hohen Standard von Gerechtigkeit verlangt und diesen Standard kann aber kein Mensch erreichen. Er hat sehr deutlich gemacht, dass weder deine Taten, weder deine Herkunft, weder dein Gebet, noch deine Überzeugungen in irgendeiner Weise dich dahin bringen könnten, diese Gerechtigkeit, die Gott erwartet, auch zu erreichen, es sei denn dieser gerechte Gott kommt runter zu dir. Und dieser gerechte Gott ermöglicht dir den Zugang zu ihm durch Glauben an ihm, durch Gnade von ihm. Und das ist das, was eingetreten ist, wo Paulus dann sagen kann, jetzt haben wir Frieden mit Gott, weil er das getan hat, nicht weil du etwas getan hast. Nun dieser Mensch, der jetzt gerettet ist, der das versteht und an ihn glaubt, ist aber noch ein Mensch, der immer noch mit Sünde zu tun hat. Wir haben im Römer 7 eine sehr deutliche Darlegung, wie Paulus diesen Kampf in seinem eigenen inneren Wesen darstellt, wo ja, auf der einen Seite ein neuer Geist herrscht, der verändert wurde, aber immer noch ein Fleisch anhaftet, das nichts anderes will, als die Sünde zu erfüllen. Und so befindet sich der Mensch, der zwar gläubig ist, in einem ständigen Zwiespalt in diesem Kampf gegen das Fleisch, das die Sünde sucht und den Geist, das den Willen Gottes sucht. Und in Römer 8 beschreibt Paulus dann, wie wir Christen aus diesem Grund Menschen sind, die seufzen. Und für viele mag das ein Paradox sein, wenn du darüber nachdenkst, dass du als Christ die Gnade Gottes in ihrer Größe, in ihrer Herrlichkeit erfahren darfst, erleben darfst, mit ihr leben darfst. Und Paulus dann aber trotzdem sagen muss in Römer 8, die ganze Welt liegt im Stöhnen, im Seufzen unter der Last des Sündenpfeils. Und dieses Stöhnen, dieses Seufzen findet ihr Echo auch im Leben eines Christen, der, ja, errettet ist, aber wartet auf die Verherrlichung, die noch erst kommen soll. Und diese Übergangsphase ist diese Zeit des Seufzens, eine Zeit, wo der Christ diesen Kampf immer wieder spürt. Auf der einen Seite bin ich errettet, aber auf der anderen Seite hängt mir noch etwas an, was Gott nicht entspricht. Nun, das ist eine Tatsache, mit der jeder Christ sich konfrontiert sieht und die dich vielleicht jetzt auch an die Frage gestellt hat, wenn du den Text in Römer 12 anschaust und Paulus von dir erwartet, deinen Leib, dich selbst, dein ganzes, ihm als heiliges Opfer dazu bringen, wo du dich fragst, wie geht denn das überhaupt, wenn in mir dieser Kampf ständig ist. Nun, noch einmal, in Römer 12 Vers 1 hat Paulus diesen Einstieg gemacht, wo er dich jetzt quasi von der Schulbank wegnimmt, nachdem er dir die ganze Theorie vermittelt hat, und dich in die Lernwerkstatt versetzt, wo du die Sachen jetzt praktisch umsetzen musst. Und dir jetzt sagt, vergiss aber nicht, wenn du jetzt anfängst, die Sachen praktisch zu tun, auf welcher Grundlage, auf welcher Basis du sie tust, nämlich in Vers 1, ich ermahne euch aufgrund der Erbarmungen Gottes. Alles das, was Gott von dir als Christ erwartet, findet seinen Ursprung in dem, was Gott getan hat, nicht, was du getan hast. Es findet seinen Ursprung in der Gnade Gottes, die groß geworden ist, darin, dass er Mensch geworden ist und darin, dass du aus dem Sumpf der Sünde, in dem du untergegangen wärst, herausgezogen wurdest und aufgrund dieser Erbarmungen Gottes reagierst du, in dem du deinen Leib als ein Opfer für ihn darstellst, ein lebendiges Opfer, kein todes Opfer, ein Opfer deines Lebens, ein Opfer deiner Gedanken, ein Opfer deiner Worte, ein Opfer aller deiner Taten, die du mit Händen und Füßen tust, alles, was deinem Leben entspricht, egal welchen Bereich ist, von dem Moment an, wo Jesus Christus sein Herr geworden ist, nicht mehr dein Leben, sondern für Gott gewidmet. Und so sagt Paulus, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und sei es noch so banal, sei es noch noch so sehr von Sinn befreit aus deiner Sicht, so ist doch alles, was du tust, von dem Moment an, wo du Gott gehörst, ihm gewidmet. Und jetzt die Frage, wie kann ich das denn tun, wenn mir die Sünde noch anhaftet? Und da sagt Paulus eben, geht er jetzt mit dir da hinein und sagt dir, ja du bist noch formbar, du bist noch nicht fertig und deiner Aufgabe ist es, die richtige Einstellung einzunehmen und so fordert Paulus dich hier jetzt auf. Lass dich formen, lass dich verändern, erstens, indem du nicht von der Welt dich prägen lässt. Indem du dich erstens nicht von der Welt prägen lässt. Wir lesen jetzt in Vers zwei, wie Paulus hier einleitet, mit den Worten, und seid nicht gleichförmig dieser Welt. Also Paulus sagt nicht nur, stell alles da, was du hast, stell dein ganzes Wesen da, sondern jetzt geht er noch weiter hinein und sagt, jetzt nimmst du dieses Wesen und lässt es dazu auch noch verändern, fundamental verändern. Alles verändern. Und das beginnt damit, dass du eben eine gewisse Prägung in dir nicht zulässt, nämlich die Prägung der Welt. Nun müssen wir an dieser Stelle eine Tatsache herausstreichen. Eine Tatsache, die Jesus selbst für uns sehr deutlich in seinem hohe priesterlichen Gebet etabliert, in Johannes 17. Das ist eine Stelle, die er gerne aufschlagen dürfte, Johannes 17. Dieses Gebet spricht Jesus in seinen letzten Stunden auf der Erde vor der Kreuzigung und er betet für seine Jünger und er betet auch für alle, die Christus nachfolgen würden nach seinen Jüngern. Und in den Versen 15 bis 17 bittet Jesus zum Vater und sagt, ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Nun müssen wir hier kurz innehalten. Wenn Christus Menschen für sich erwählt, errettet und sie zu etwas anderem macht, dann wäre doch die logische Konsequenz, dass diese Menschen nichts mehr dort zu suchen haben, wo sonst die Sünde herrscht. Und es ist fast überraschend, dass Gott hier zu seinem Gott nicht betet, nimm sie weg aus dieser Welt, sondern er betet zuerst, bewahre sie vor dem Bösen. Und er hält dann ganz deutlich als Fakt klar in Vers 16, sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin. Also die Jünger haben gewissermaßen das gleiche Merkmal, wie ich es habe, nämlich, dass ich ein göttliches Wesen in dieser Welt nicht hierher gehöre, aber hier unterwegs bin. Und jeder Christ von diesem Zeitalter an, von dem Moment an, wo er gläubig ist, hat dieses Phänomen. Er ist in der Welt, aber nicht von der Welt. Und Jesus macht deutlich, diese Situation ist auch so gewollt und selbst Jesus hat nicht dafür gebetet, dich sofort aus dieser Welt zu befreien, in dem Moment, wo du gläubig wirst. Doch, was wir uns vor Augen halten müssen, ist, dass Paulus jetzt hier sagt, diese Tatsache, dass du als Christ in der Welt und nicht von der Welt bist, bringt auch Gefahren mit sich, deren du dir bewusst sein musst. Wenn jetzt zu Römer 12 Vers 1 geht, die Tatsache ist deutlich, du bist von der Welt umgeben, du bist, du kannst dem nicht entfliehen. Nun, mancher einer hat versucht, sich dem zu entfliehen, indem er gesagt hat, ich kapseln mich einfach komplett ab von der Welt um mich herum, ich baue mir mein eigenes christliches Reich auf dieser Welt, ich mache mir meine eigene christliche Blase zurecht, in der ich mir unterwegs sein kann, ich suche mir nur christliche Arbeitgeber, nur christliche Schulen, nur christliche Familien und so weiter und so fort und die Tatsache ist, das ist nicht das, was Jesus von dir möchte. Jesus hat immer deutlich gemacht, du bist in der Welt unterwegs, aber nicht von der Welt und du kannst es nicht vermeiden, dass du als Christ Berührungspunkte mit Ungläubigen hast, dass du Berührungspunkte mit weltlichen Philosophien hast, dass du Berührungspunkte mit weltlichen Anschauungen hast und sogar mit der weltlichen Lebensweise. Das ist nun mal einfach so. Aber Paulus ermutigt hier, werdet nicht gleichförmig dieser Welt. Der Begriff, den er hier benutzt für Welt, ist nicht der typische Begriff Kosmos, den wir häufiger finden im Neuen Testament, sondern ein anderer Begriff. Im Deutschen würde man ihn mit Äonen wiedergeben. Es geht hier um ein Zeitalter. Paulus spricht davon, von diesem Zeitalter, in dem die Leser des Briefes momentan stehen und in diesem Zeitalter stehen du und ich heute noch und dieses Zeitalter ist charakterisiert durch die Regierung Satans. In Epheser 2 Vers 1 schreibt Paulus nämlich von den Heiden, als denen die wandeln gemäß dem Zeitlauf, gleicher Begriff, wie hier in Römer 12, dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Epheser 2 Vers 2 könnt ihr nachschlagen später, wenn ihr möchtet. Das heißt, es ist ganz deutlich, dieses Zeitalter jetzt ist dieses Zeitalter, in dem der Satan noch nicht final gerichtet ist, in dem er noch eine Wirkung hat, in dem er noch sein eigenes Reich hat, in dem er noch Einfluss wirken kann und dieser Einfluss ist nun mal diese Zeit und diese Welt, in der du und ich leben. Und das gilt fundamental deutlich klarzustellen, dass diese Welt grundsätzlich, gegensätzlich zu deinem Christenleben ist. Die Welt ist auf irdisches konzentriert, während du dich auf Ewiges konzentrierst. Die Welt ist auf sich selbst konzentriert, während du dich auf Gott konzentrierst und deshalb sagt Paulus hier jetzt so deutlich, sei nicht gleichförmig dieser Welt. Und das ließe sich auch übersetzen damit, dass es heißt, lass dich nicht in die Form der Welt pressen. Sei nicht wie eine Schokoladenmasse, die einfach und nach, also ganz flexibel sich in die Form eines Weihnachtsmanns der Welt pressen lässt, sondern widersteht ihm. Nun ganz wichtig, Paulus sagt hier nicht, dass du dich selber einfach zusammenreißen musst, um ja nicht wie die Welt auszusehen. Und dass du selber quasi Hammer und Meißel ansetzt, um dich so zu verändern, damit du ja nicht wie die Welt aussiehst. Das, was Paulus hier nutzt, sind nicht aktive Begriffe in dem Sinne von tu das, tu das, sondern passiv in dem Sinne von welchem Einfluss setzt du dich aus. Bist du einfach nur ein Schwamm, der in der Strömung der Welt unterwegs ist und alles aufsaugt, was es gibt. Sei nicht gleichförmig dieser Welt, das ist hier die Warnung. Nun, wenn jemand sich von einer Kultur in die andere wechselt, von einem Land ins andere, dann hat er die Möglichkeit, sich so weit wie möglich dieser Kultur anzupassen, gleichförmig zu werden. Nun könnte, muss er dazu aber nicht stundenlang vor dem Spiegel seinen Akzent üben. Er muss nicht einfach nur einen Doktortitel in dieser Sprache bekommen, sondern er wird sich anfangen, dieser Kultur auszuliefern, um alles aufzunehmen und dadurch verändert zu werden, je mehr er damit lebt. Und genau so ist es auch beim Christen, der die Möglichkeit hat, der immer noch formbar ist und der, wenn er in der Welt unterwegs ist, auch einfach nur diese Form annehmen kann, sodass man über Jahre hinweg gar nicht mehr merkt, ob er jetzt gläubig ist oder ungläubig, weil er alles in sich aufgebauscht eingezogen hat. Ein Christ muss sich immer vor Augen halten. Es ist meine Aufgabe, nicht gleich zu sein wie die Welt, in die gleiche Form gegossen zu werden wie die Welt, sondern ich bin per Definition ein Fremdling in dieser Welt, ein Paradiesvogel in dieser Welt und es ist immer meine Aufgabe, auch diese Stellung weiter zu behalten. Und deshalb ist deine Aufgabe als Christ zu prüfen, wo hat die Weltzeit dich in den Griff genommen? Wo hat die Denkweise dieser Welt dein Denken beeinflusst? Oder anders gefragt, was nimmst du noch von zu Hause aus mit, was der Welt entspricht, was noch nicht der Bibel entspricht? Und hier geht es nicht um Äußerlichkeiten. Es geht hier nicht darum, in erster Linie, welche Kleidung, dass du ja nicht die gleiche Kleidung wie die Welt trägst oder den gleichen Schmuckkaufs wie die Welt oder dem gleichen Supermarkt einkaufs wie die Welt. Das sind Äußerlichkeiten, über die Paulus hier nicht spricht, sondern es geht um dein Denken, dein Handeln dieser Weltzeit, die nicht von Gott geprägt, sondern von der Welt geprägt sind. Dann beachte mal die Welt um dich herum. Die Welt, in der du unterwegs bist, ist eine Welt, die aufgrund der evolutionistischen Theorie lebt. Die Grundannahme hat, gemäß Darwin, der Stärkere gewinnt. Nun, wenn du deine Bibel liest, wirst du merken, dass Gott so nicht funktioniert. Er hat oft die Schwachen erwählt und sie erhöht. Und wenn du die Bibel beobachtest, wirst du feststellen, dass die These Gottes nicht der Stärkere gewinnt, sondern der Schwächere gewinnt ist. Dann bewegst du dich in der Welt und du siehst, dass die Welt sehr individualistisch ist. Es geht um dich, es geht darum, dass es dir gut tut, dass du alles erreichen kannst, was du möchtest. Und du liest die Bibel und merkst, dass Gott eine andere Agenda mit dir verfolgt. Eine Agenda, die sich nicht nur um dich dreht, sondern die das Wohl anderer sucht und die die Ehre Gottes sucht. Und Johannes beschreibt die Welt als eine Welt, die gekennzeichnet ist durch die Begierde des Fleisches, Begierde der Augen und Hochmut des Lebens. Zusammengefasst könnte man sagen, die Welt schreibt über alles ein großes Ich-Will. Was will ich, ist die Frage der Welt. Die Bibel fragt, was will Gott? Und wenn du dir anschaust, was Menschen zu Erziehung von Kindern sagen, wirst du alle möglichen Theorien finden und alle möglichen Strategien, die weit fern sind von dem, was die Bibel sagt. Die Bibel wird dir auch sagen, die Welt wird dir sagen, du sei einfach nur ein Opfer deiner Umstände. Weil du so und so aufgewachsen bist, bist du nun einfach so und so. Und die Bibel sagt, nein, Gott ist Herr auch deiner Umstände und er stellt dich in deine Umstände und dadurch wirkt er durch deine Umstände. Und so merkst du, du bist ein Mensch, der in dieser Strömung der Welt unterwegs ist. Und es ist eine Gefahr, einfach nur aufzunehmen, was die Welt dir vorgaukelt und nicht zu lernen, analytisch vorzugehen und zu prüfen, was sagt die Welt im Gegensatz zu dem, was Gott sagt. Das ist die Aufgabe, die Paulus dir zuschreibt, sei nicht gleichförmig dieser Welt. Das heißt, prüfe, was die Welt dir im Gegensatz zur Bibel vermittelt. Und das ist auch so wichtig. Ein wichtiger Weg, den jeder der Kinder hat, schon früh mit seinen Kindern lernen kann. Du kannst als Eltern deine Kinder vor der Welt nicht schützen, obwohl ich mir das manchmal wünschen würde. Aber zu verstehen, dass Gott auch mich in die Welt gestellt hat, um nicht von der Welt zu sein, sondern um ihr richtig zu begegnen, kann auch ein Weg sein, wie ich meinen Kindern früh helfen kann, die Dinge zu analysieren, die nicht biblisch, sondern weltlich sind. Jetzt sagst du, ja gut, jetzt weiß ich, wem ich mich nicht anpassen soll. Ich weiß, dass die Weltzeit einen schlechten Einfluss auf mich hat. Ich weiß, dass ich mich dem nicht anpassen soll. Aber die Frage ist, wie mache ich es denn jetzt richtig? Und das ist die zweite Grundeinstellung, die du mitbringst. Zweitens, lass dich verändern, indem du dich erneuern lässt von Gott. Denn das Gegenmittel dazu, in die Welt gepresst zu werden, ist nämlich nicht natürlich, sondern übernatürlich. Jeder, der einfach nur aufgibt, der sich einfach nur treiben lässt, der einfach nur es sein lässt, wird automatisch einfach nur im Strom der Zeit mitschwimmen und er wird nach Jahren nicht mehr erkennbar sein. Wer Inaktivität, Lethargie im Christentum bestraft, sich dadurch der Welt gleichförmig zu werden. Und jetzt kannst du nicht einfach sagen, ja gut, ich lasse mich jetzt einfach nicht in diese Form der Welt pressen und nehme stattdessen die Form Gottes. Und dann sagt Paulus, nein, so einfach ist es auch nicht. Denn was in dir stattfinden muss, ist eine Verwandlung. Wenn ihr jetzt lest in Vers 2, werdet nicht gleichförmig der Welt, also das wäre einfach nur sich anpassen und stattdessen, 12 Vers 2, werdet verwandelt. Es muss eine Verwandlung in dir stattfinden. Und der Begriff, der hier genutzt wird, ist bekannt mit dem Begriff Metamorphose. Den kennen vielleicht den einen oder anderen aus der Biologie noch. Das ist der Prozess, den zum Beispiel eine Raupe unterläuft, die sich in ihren Kokon verkriecht, dann findet die Metamorphose statt und was nachher rauskommt, hat kaum noch Ähnlichkeit mit dem, was vorher reinkam. Ein Schmetterling im Gegensatz zur Raupe. Und dieser Prozess ist übernatürlich. Und dieser Prozess ist das, was Gott sagt, muss in dir stattfinden, um nicht gleichförmig der Welt zu sein. Und um dann wieder in der Lage zu sein, dein Leben für Gott zu leben, als ein Opfer darzustellen, das ihm wohlgefällig ist. Jetzt geht mal mit mir zu Epheser 4. Wir haben zwar nur einen Vers im Predigtext, aber stattdessen schicke ich euch ein bisschen durch eure Bibeln. Epheser 4. Und in Epheser 4 bringt Paulus den Ephesern vor Augen. Zuerst einmal sagt er ihnen, was sie vorher waren. Sie waren vorher Teil der Nationen, Teil von der ungläubigen Welt, die einfach nur ihren Trieben gemäß lebte. Er richtet von Nichtigkeit ihres Sinnes, von verfinstertem Verstand, entfremdet vom Leben Gottes und so weiter und so fort. Und dann macht er einen Bogen von dem, was sie mal waren, zu dem, was sie jetzt sind und auch werden sollen in Vers 20, Kapitel 4, Vers 20. Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt, also nicht so wie die Nationen wandeln. Das, was die Nationen machen, ist fern von dem, wie ihr Christus erfasst habt. Ihr habt den Christus nicht so kennengelernt, wenn ihr ihn wirklich gehört und durch ihn gelehrt worden seid, wie die Wahrheit in Jesus ist, dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begehrden zugrunde richtet. Dagegen aber erneuert werdet, in dem Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. Und das ist eine typische Paulinische Ausführung, die man jetzt lange erklären könnte. Aber ich versuch’s euch kurz zusammenzufassen. Was Paulus hier in Kapitel 4, Vers 20 bis 24 deutlich macht, ist, lieber Christ, du bist nicht mehr, wer du vorher warst. Es gab einen Moment, wo du Jesus Christus kennengelernt hast und dieses Kennenlernen Christi hat dir ganz deutlich vor Augen gemalt, dass das, was die Welt lebt, fern ist von dem, was du jetzt bist. Und deshalb sagt er, du hast den alten Menschen abgelegt, den alten Menschen, der sich den Begehrden zugrunde richtet, der der nur aufs Gericht hinzugeht. Diesen Menschen hast du abgelegt, der sollte nicht mehr Teil von dir sein und du hast einen neuen Menschen angezogen. Du bist jetzt ein anderer Mensch. Und auf der einen Seite ist das ein völlig klarer, deutlicher Kontrast, eine Veränderung, die spontan sofort eintritt, wenn ein Mensch zum Glauben kommt. Aber das ist nur die Hälfte der Geschichte. Denn wir lesen jetzt auch, dass Paulus davon schreibt, Vers 23, dagegen erneuert wird im dem Geist eurer Gesinnung. Also es ist nicht so, dass du Perfektion erwarten kannst nach deiner Bekehrung, sondern vielmehr, dass Gott dich jetzt in eine neue Schiene bringt, in der er dich verändern kann und verändern kann und verändern kann, um ihm endlich zu entsprechen. Und das ist das eine, nennen wir Rettung, da wo Gott dich grundsätzlich neu macht und das andere, wo er dich jetzt weiter umgestaltet, nennen wir Heiligung. Das ist dieser Prozess, in dem jeder Christ sich begebt und dieser Prozess ist nie fertig. Dieser Prozess geht weiter und weiter und weiter. Bist du einzelne Ewigkeit und erst dann, wenn du vor Jesus stehst, ist der Prozess vorbei, weil du dann heilig bist. Wenn wir jetzt zurückgehen zu Römer 12, dann ist genau das, wovon Paulus hier spricht. Er spricht davon, dass eine Erneuerung stattfinden muss, und zwar eine Erneuerung, die kontinuierlich ist und die sich dadurch zeigt, dass wir immer das Alte, was wir mitnehmen, das Fleisch, die Sünde, die uns geprägt hat, dass die verändert werden muss. Und so schreibt Römer 12, sondern werdet verwandelt. Niemals wird ein Christ in seinem Leben zu dem Punkt kommen, wo er sagen kann, so jetzt habe ich die Heiligung erreicht, das Ende der Heiligung erreicht, mir geht nicht mehr, Gott ist fertig mit mir. Nie im Leben wird einer an den Punkt kommen. Aber Paulus sagt hier auch nicht, jetzt streng dich endlich mal an, hör endlich mal auf mit der Sünde, hör endlich mal auf so einen Blödsinn zu machen und krieg das jetzt endlich mal in den Griff. Das sagt Paulus auch nicht. Das wäre genauso, als wenn du einer Palme sagt, jetzt werde endlich mal zur Eiche oder einem Hund, jetzt werde mal zur Katze. Das geht nicht. Dieser Verwandlungsprozess, der hier angestoßen wird, ist übernatürlich, das kannst du von dir selber aus gar nicht erreichen. Es braucht mehr, als einfach nur den Willen, das jetzt endlich richtig zu machen. Und deshalb schreibt Paulus hier, von einem Verwandeln werde verändert. Auch wieder, es ist passiv. Es ist etwas, was du dich auslieferst, etwas, wo du dich hin ausrichtest, aber nicht etwas, was du an dir selber tun könntest. Nun in der Chemie, da wurde ich mal sehr begeistert von der Tatsache herauszufinden, dass Diamanten die gleiche chemische Zusammensetzung haben wie Kohle, also reine Kohle. Jetzt stell dir vor, jemand geht in den Supermarkt und kauft sich eine große Beute Holzkohle und denkt sich, Mensch, jetzt bin ich richtig reich. Das ist genauso viel wert, wie Diamanten. Nun, das wäre ein Trugschluss, weil man sich bewusst sein muss, ja, man kann auch aus reiner Kohle Diamanten erreichen, aber das ist ein sehr langwieriger, ein sehr intensiver Prozess, den kein Mensch zu Hause einfach so produzieren kann. Und so sagt Paulus nun auch hier, du musst dich jetzt etwas ausliefern, sagen wir mal, diesem Ofen der Mittel Gottes, damit du verändert wirst, wo aus dem, was vorher da war, etwas ganz Neues da wird. Und so entweder du lieferst dich jetzt einfach der Welt weiter aus oder du begibst dich in diese Mittel der Gnade Gottes. Und das meint Paulus jetzt damit, wenn er sagt, ihr werdet verwandelt, Vers 2, durch die Erneuerung des Sinnes. Durch die Erneuerung des Sinnes. Und hier setzt Paulus an den Kern deines Wesens an. Und der Kern deines Wesens sind nicht primär das, was du tust, nicht primär das, was du sagst, nicht primär das, was du mit deinen Füßen erledigst, sondern primär das, was du denkst. Und deine Gedanken, deine Grundeinstellung, die ist es, wo Gott direkt ansetzt und die er komplett verwandeln möchte, verändern möchte. Jetzt fragst du dich vielleicht, wie passiert das denn? Wie macht Gott das mit mir? Wie erneuert er meinen Sinn? Wie sieht dieser Ofen Gottes aus, indem er mich verändert? Nun zum einen tut er das durch den Heiligen Geist. Du bist als Christ, in Römer 8 haben wir das schon gelesen, du bist jetzt per Definition ein Tempel Gottes, in dem der Heilige Geist wohnt. Das heißt, du wirst geführt von dem Heiligen Geist. Und der Heilige Geist führt dich zu zwei ganz wichtigen Mitteln. Das erste wird in 2. Korinther 3, Vers 18 deutlich gesagt, auch eine Stelle, die er aufschlagen sollte. 2. Korinther 3, Vers 18. Dort macht Paulus den Vergleich zwischen dem alten Bund und er sagt dort auch schon, selbst das war schon herrlich, was unter Mose, unter den Israeliten passierte. Aber jedes Mal, wenn wenn Mose vom Berg runter kam, von der Gegenwart Gottes, und er so sehr strahlte von der Herrlichkeit Gottes, musste er sich eine Decke aufs Angesicht legen, weil ihm Leute das nicht ertragen konnten. Und jetzt sagt Paulus, bei uns im neuen Bund ist es anders. Bei uns muss diese Herrlichkeit Gottes nicht mit einer Decke verdeckt werden, sondern 2. Korinther 3, Vers 18, wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an. Jeder Mensch, der gläubig wird, der Christus erkannt hat, als den, der er ist, nämlich der ewige Schöpfer, der dich errettet und der seine Gnade dir bewiesen hat, der fängt an, von dem Moment an, Funken der Herrlichkeit Gottes in einer Größe zu sehen, wie sie im Alten Testament nur ansatzweise sichtbar waren. Wir alle mit aufgedecktem Angesicht schauen die Herrlichkeit des Herrn an, aber nicht nur das, jetzt geht es weiter und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zur Herrlichkeit, wie es von Herrn dem Geist geschieht. Der Geist wirkt in dir, verändert dich dadurch, dass du die Herrlichkeit Gottes anschaust und ihn erfasst, wie er ist. Und ihr seht auch hier, wie Paulus sagt, ihr werdet dadurch verwandelt. Du nimmst diesen Glanz Gottes an und wirst mehr und mehr selber von Herrlichkeitsgrad zu Herrlichkeitsgrad geführt, bis du die absolute Herrlichkeit bei ihm selber einnimmst. Also das Anschauen Christi verändert dich, erneuert deinen Sinn. Und wo findest du Christus dargestellt? Nirgendwo deutlicher als in seinem Wort. Das ist die Warnung, vor der Jakobus ausspricht, in Jakobus 1, wo er sagt, werdet nicht einfach nur Hörer, die vergessen, die sich im Spiegel anschauen und davon weggehen, als wenn nichts gewesen wäre, sondern werdet Täter, die das, was sie lesen, auf sich einwirken lassen und dadurch verändert werden. Und das ist die Erneuerung des Sinnes, von der Paulus ausspricht, wenn du Gottes Gnade, seine Größe, sein Werk siehst und das dich dem regelmäßig, ständig aussetzt durch sein Wort Gottes und sein Wort Gottes, die Bibel liest, studierst, dann wirst du merken, wie dieses Wort Gottes, auch wenn du nicht alles verstehst, anfängt deine Gedanken zu überprüfen, anfängt deine Sünden zu korrigieren, anfängt dich zu überführen von Dingen, die du vorher noch als völlig okay gesehen hast. Das ist die Erneuerung des Sinnes, die Gott mit dir tut. Und wenn du dann geprägt wirst durch das Wort Gottes, durch die Herrlichkeit Christi, durch das Wirken des Heiligen Geistes und du dann in der Welt unterwegs bist, bist du nicht mehr einfach nur ein Schwamm, der alles aufsaugt, sondern du bist einer, der der Welt kritisch gegenüberstehen kann und Fragen stellt, wenn die Welt dir sagt, deine Arbeit ist nur zum Verdienen da, du lebst für die Freizeit, was sagt denn die Bibel? Die Bibel sagt, der Mensch ist zum Arbeiten geschaffen. Oder wenn die Bibel dir sagt, Liebe kommt und geht, da kannst du nichts machen. Wenn die Welt dir das sagt, dann fragst du, was sagt denn die Bibel? Wenn die Welt dir sagt, geh einfach nach deinem Gefühl und tue, was dir gut tut, ist die Frage, was sagt denn die Bibel. Und ich habe immer wieder Gespräche mit jungen Männern auf Partnersuche, die denen, ich sag den Männern, du bist noch auf Shoppingtour. Deine Partnersuche sieht so aus, wie die Welt das macht, nämlich so nach dem Motto, du gehst in den Supermarkt und stellst dir dein Menü zusammen. Heute hast du Lust auf Bolognese, Spaghetti-Bolognese, Käse, je nach dem, was du möchtest, suchst du dir halt so zusammen und morgen gehst du wieder in den Markt und kaufst dir was anderes. Du baust dir die Frau so zusammen, wie du sie möchtest und wenn sie dann nicht passt, dann haust du sie raus und gehst zur nächsten. Das ist, wie die Welt funktioniert, aber so funktioniert die Bibel nicht und es ist deine Aufgabe als junger Mann zu lernen, was die Bibel von dir möchte. Eine Frau, die den Herrn fürchtet, will geehrt werden. Du suchst eine Frau, die den Herrn fürchtet. Was bedeutet denn eine Beziehung mit der Frau? Es ist eine Ehe, die Gott entspricht, die danach sucht, die Frau so zu lieben, wie Gott die Gemeinde geliebt hat. Und so fängst du an, dein Bild von Ehe zu formen über das, was die Bibel sagt und begibst dich so auf die Suche. Nicht länger nur, ich baue mir das zusammen, wie es mir passt, sondern ich suche den Weg Gottes. Und es gibt viele Bereiche, wo du als Christ dich immer wieder hinterfragen musst. Wo habe ich hier einfach nur die Denkweise der Welt übernommen, ohne zu hinterfragen. Und was sagt die Bibel eigentlich dazu? Das ist die Erneuerung des Sinnes, die konstant ist, die ständig in deinem Leben stattfindet. Diese Erneuerung des Sinnes ist nicht optional. Es ist nicht so, dass du sagen kannst, naja, Hauptsache ich bin gerettet. Denn diese Erneuerung des Sinnes, wenn sie stattfindet, ist es dann auch die Fruchtbrinke, die ganz deutlich spricht. Und die spricht eine ganz deutliche Sprache, nicht nur über dich, sondern auch über dem Herrn, den du dienst. Wenn Gott wirklich der ist, der er ist, wenn er wirklich so allmächtig ist, wenn er wirklich so groß ist, dass dein Leben des Lobpreises nicht genug sein wird in Ewigkeit, um das herauszustellen, dann verdient er alles. Und besonders dadurch heißt es, dass du dich erneuern lässt, erneuern lässt, erneuern lässt und jeden Tag aufs Neue deine Denken, deine Gedanken und die daraus herausfolgenden Taten auf seinem Altar zu opfern und sagen, Herr, es ist alles Gottesdienst für dich. Es gibt kein schlimmeres Zeugnis als Christen, die zwar das Richtige sagen, aber nicht tun. Doch ein Christ, der aufrichtig die Veränderung des Geistes erlebt, auch wenn es ein Prozess ist, der wird dahin kommen, dass er nicht nur sagt, ja, in der Bibel steht das so, sondern der dann auch sagen kann, das, was da steht, entspricht mir. Ich lebe danach, weil ich davon überzeugt bin, weil ich da hingebracht wurde und ich werde dann durch und durch durchdrungen und lebe ein Leben aus Überzeugung heraus. Das ist dann kein halbherziges Christentum, das ist kein gesetzliches Abhaken von einer To-do-Liste, weil man das ja so machen soll, sondern ein Leben aus der Fülle heraus. Und wenn du heute noch an dem Punkt bist, wo du sagst, ich mache einfach gewisse Dinge nur so, weil sie halt ja so gemacht werden mussten, dann ist das nicht dort, wo Gott dich haben möchte. Gott will dir in den Sinne so erneuern, dass du an jedem Bereich deines Lebens nicht tote Religion lebst, sondern lebendiges Christentum. Und du an jedem Bereich deines Lebens sagen kannst, ich tue das, weil mein Sinn, meine Gedanken, mein Verstand da hingebracht wurden und dadurch heraus dein Ton folgt. Und daraus folgen auch, wenn deine Gedanken geändert wurden, folgen die richtigen Emotionen, folgen das richtige Handeln. Du bist nicht nur Sklave von deinen Gedanken. Jetzt kann ein Geist, der erneuert wird, nicht einfach sagen, so schau mal wie toll ich bin, sondern hat jetzt einen Auftrag. Das ist das, was Paulus uns jetzt darlegt mit der dritten Einstellung. Drittens, lass dich verändern, indem du dienstbar wirst für Gott. Was für einen Auftrag hat jetzt dieser erneuerte Sinn? Paulus schreibt weiter in Vers 2, dass ihr prüft, was der wille Gottes ist. Alle, die im Grundlagenkurs waren, brauche ich jetzt nichts mehr dazu sagen, was der wille Gottes ist. Ihr wisst es richtig. Nun, der wille Gottes ist und bleibt ein ominöser Begriff, der sich schwer zu definieren lässt für viele. Für manch einen ist es so schwer zu erforschen, dass er dann einfach aus Nichtwissen und Unsicherheit in seiner Spur still stehen bleibt und hofft, dass er irgendwie vorangebracht wird. Andere sind ständig hastig auf der Suche nach dem wille Gottes, ohne wirklich eine Lösung zu bekommen. Aber was Paulus hier sagt, ist, wenn dein Sinn erneuert wirst, dann wirst du dadurch ein Prüfinstrument, das sofort anschlägt, wenn der wille Gottes erkannt wird. Einige von euch wissen, dass wir umgezogen sind. Wir müssen noch einige Lampen aufhängen und Christian Linack war so freundlich, um mir ein Prüfinstrument darzulassen, mit dem man sieht, ob der Strom auf der Leitung ist oder nicht. So ein Prüfinstrument. So musst du dich verstehen in dieser Welt. Du bist in einer Strömung unterwegs, wo du selber prüfen musst, was ist denn jetzt die Welt und was ist von Gott. Und dieses Prüfinstrument muss dann auch geeicht werden. Und es ist nicht immer einfach, inmitten des Dschungels den Weg zu finden, den Gott ebnet. Aber es ist genau hier die Gefahr, wo sich viele Christen verirren, weil sie sich so schwer tun mit dem Willen Gottes, dass sie anfangen diesen anders zu definieren. Die einen tun das, indem sie sich mehr mit dem beschäftigen, was falsch ist, als mit dem, was richtig ist. Das sind solche, die sind wie Falschgeldanalysten, die noch nie richtiges Geld in der Hand hatten. Die beschäftigen sich mehr mit dem, was alles falsch ist. Und dann reden sie von Verschwörungstheorien und ach, die böse Welt und ach, hast du auch gehört, diese Bewegung, die dort kommt und was und das und das und das. Aber die Bibel kennen sie zu wenig. Andere haben solche Angst davor, den Willen Gottes zu brechen, dass sie ihn dann einfach enger definieren. Nach dem Motto, wenn ich mir jetzt einfach einen ganz, ganz großen Zaun drumherum baue, dann kann ich den ja auch nicht überschreiten. Aber das ist auch gefährlich. Wer hat das getan? Wer hat in der Bibel den Willen Gottes so eng definiert, um ja sicher zu gehen, nicht den Willen zu brechen? Das wurde im letzten Gottesdienst auch gesagt. Ja, die Pharisäer. 1. Mose 3. Die Schlange fragt Eva, sollte Gott wirklich gesagt haben, dass du von keinem Baum dieses Gardens essen darfst? Eva sagte nein. Nicht von, ich darf von nur diesem einen Baum nicht essen, da war sie richtig. Aber dann fügte sie etwas hinzu. Und ich darf ihn auch nicht berühren, sagte sie. Dann stellen wir uns die Frage, hat das Eva irgendwie geholfen, den Willen Gottes enger zu definieren, als er es eigentlich kommuniziert hat? Eva hat schlussendlich Gott mehr Worte in den Mund gelegt, als er gesprochen hat. Und sie hat damit seine Güte und Gnade anders definiert. Sie hat den guten Gott zu einem hartherzigen Gott gemacht und ist dadurch in Sünde gefallen. Einfach zu sagen, ich baue mir einen großen Zaun, damit ich ja den Willen Gottes nicht übertrete, ist genauso gefährlich, wie wenn ich einfach nur Lachs den Willen Gottes ignoriere. Sünde ist unausweichlich. Gerade letztlich war ein Magazin bei mir zu Hause reingeflogen, wo wieder einmal argumentiert wurde, warum diese und jene Musikart nicht Christen entsprechen würde. Und die ganze Argumentation hatte nichts mit der Bibel zu tun. Und Freunde, dafür müssen wir uns bewahren. Der Wille Gottes ist nicht einfach nur irgendwie ein Haschen im Nebel auf der Suche, danach eine Straße zu finden, die sonst keiner finden kann, es sei denn, du hast irgendein anderes Buch gelesen. Der Wille Gottes ist ein klarer Wille, ein deutlicher Wille. Und wenn du wirklich Christus volk, sein Wort liest, dich ihm ergibst, dann bist du selber in der Lage, ein Prüfinstrument zu sein, das auch den Willen Gottes erkennen kann. Das ist dann kein Mysterium mehr und das ist dann auch kein Ratespiel. Und es ist vor allen Dingen keine Sache, vor der man aufgeben muss. Das ist der Auftrag, den Gott den Christen gibt. Deine Aufgabe ist es nun immer darauf zu achten, ist mein Prüfgerät auch geeicht auf das, was Gott gegeben hat, sein Wort und sein Werk. Paulus definiert uns diesen Willen Gottes weiter. Dieser Wille Gottes in Vers zwei ist ein guter Wille, das Gute und wohlgefällige und vollkommene. Es ist gut in dem Sinne, dass Gott gut ist. Und alles, was er schafft, ist gut. Alles, was er gegeben hat, ist gut. Nichts von dem ist verwerflich, per se. Aber alles, was gut ist, ist automatisch fern von Sünde, fern von Satan. Und es ist immer gut gegenüber dir, gegenüber Gott und gegenüber deinen Nächsten. Dieser Wille Gottes ist auch ein wohlgefälliger Wille. Wir hatten das Wort schon einmal in Vers eins. Wenn es darum ging, ein Opfer zu bringen, dass Gott wohlgefällig ist, so ist auch der Wille Gottes ihm wohlgefällig und auch für dich wohlgefällig. Und es ist dazu noch ein perfekter Wille. Du musst zu dem Willen Gottes nichts mehr hinzufügen. Es ist ein volles Glas, das du nicht mehr auffüllen kannst. Das ist vollständig. Und du musst nicht nach irgendwelchen Dingen haschen, um die Sicherheit zu bekommen, die Gott eigentlich schon gegeben hat. Der Wille Gottes ist vollkommen. Aber nur ein erneuerter Sinn, der sich diesem Ofen Gottes, der Mittel Gottes ergeben hat, kann auch den Willen Gottes erkennen und wird in der Lage sein, ihn zu finden. Und wird dann auch in der Lage sein, demgemäß zu leben. Und je mehr du damit lebst, wird es dich prägen und verändern und dich dahin führen, dass selbst in Entscheidungen, die du in Affekt fällen musst, du in der Lage sein kannst, die richtige Entscheidung zu fällen. Wenn du mit den Öffentlichen unterwegs bist und vor der Entscheidung stehst, soll ich jetzt einer älteren Dame kurz helfen oder soll ich einfach weitergehen? Wird es einem erneuerten Sinn helfen, einfach fallen, dieser Entscheidung zum Wohle des Nächsten zu fällen? Oder wenn du vor der Frage stehst, in einer prenzligen Situation rette ich jetzt einfach meine eigene Haut und lüge oder tue irgendwas anderes, was Gott nicht entspricht? Oder sage ich die Wahrheit, tue das, was Gott von mir möchte? Diese einfachen Fragen wird dir leichter fallen. Und es wird gar keine Debatte sein, wenn der Sinn erneuert ist. Den Willen Gottes für dich zu kennen, ist keine Option, der du dich entziehen kannst. Es ist auch keine Aufgabe, die du einem anderen zuschreiben kannst. Manche kommen zu mir, erwarten von mir Antworten, die ich ihnen nicht geben kann, weil Gott sie mir nicht gegeben hat. Du selber bist ein Prüfinstrument Gottes für seinen Willen für dich, das kann dir niemand abnehmen. Und deine Aufgabe ist es nun, deinen Sinn erneuern zu lassen, um besser darin zu werden. Also Paulus macht uns deutlich, sei nicht wie eine Schokoladenmasse, die sich einfach nur passiv in die Form der Welt drücken lässt, die alles annimmt, was um sie herumschwirrt. Sondern liefere dich bewusst dem Wort Gottes aus seiner Gnade, seinem Wesen, sei geführt durch den Heiligen Geist und lass dich verändern, grundlegend verändern. Und das wird dich dann dahin befähigen, das zu tun, was er von dir möchte, in jedem Bereich deines Lebens. Vater, wir preisen dich dafür, dass du nicht nur von uns erwartest, ein Leben zu führen, das dir entspricht und dass ein Gottesdienst für dich ist in allen Bereichen, sondern dass du uns dazu auch alle Mittel gegeben hast, dass wir immer noch festhalten dürfen, dein Joch ist leicht. Und es ist nicht unmöglich, ein Leben zu führen, das dir entspricht. Es ist nicht unmöglich, Gedanken, die so festgefahren schienen, zu verändern. Es ist nicht unmöglich, geprägt zu werden vom Wort Gottes dahin, dass wir durch und durch dir gemäß Entscheidungen verhängen können. Herr, und ich bitte dich darum, dass wir uns diesem Prozess, den du für uns hast, nicht entziehen. Bewahr uns vor einer Lethargie, die einfach nur sich treiben lässt und aufsaugt, was es so finden kann. Bewahr uns vor allen Dingen daraus heraus, nicht nur unser Denken der Welt gleichförmig zu machen, sondern damit auch unser Handeln und unsere Worte der Welt gleichförmig zu machen. Herr Schenke, dass wir wirklich heilige Botschafter Gottes sein können, die nicht nur mit Worten, sondern auch mit Werken bezeugen können, dass du ein Gott bist, der die Welt regiert und ein Gott bist, der Veränderung schafft, die absolut übernatürlich ist. Amen.
