Dein Leben: Gegeben für …?
Durch KI transkribiert – Bei Fragen meldet euch gern bei [email protected] Das ist schön, hier vorne zu stehen und den Exodus zu sehen, wenn es heißt, die Kinder können in die Kinderstunden. Das ist so schön zu sehen, wie viele Kinder uns der Herr anvertraut hat als Gemeinde und wie wir das Vorrecht haben, in sie zu investieren durch die Kinderstunden. Denkt bitte auch im Gebet an die Mitarbeiter der Kinderstunden, die einen so treuen Dienst machen, den Kindern Woche für Woche das Evangelium deutlich vor Augen zu halten. Warum tun wir, was wir tun? Einige von euch kennen die Antwort auf diese Frage vielleicht und je mehr ich das Vorrecht habe, Gottes Wort mit euch zu öffnen, desto mehr werdet ihr diese Frage von mir hören. Warum tun wir eigentlich, was wir tun? Warum werde ich wütend auf meine Kinder, auf meine Arbeitskollegen, auf meine Mitschüler, auf meinen Ehepartner? Warum eigentlich? Warum fahre ich eigentlich grundsätzlich schneller als es erlaubt ist? Oder warum eigentlich komme ich sonntags in den Gottesdienst? Warum tue ich, was ich tue? Und die Antwort auf diese Frage ist recht simpel. Die Antwort lautet, ich tue, was ich tue, weil ich will, was ich will. Sehr simpel. Ich tue, was ich tue, weil ich will, was ich will. Die Bibel spricht davon, dass das, was im Herzen ist, davon redet der Mund, das kommt raus. Wenn ich dieses Glas hier nehme und einmal kräftig schüttel, dann wird keiner von uns erwarten, dass auf einmal Kaffee verschüttet wird oder Tee oder Cola oder was euch sonst noch so wach hält heute Morgen. Wenn Wasser drin ist und es wird geschüttelt, was wird rauskommen? Wasser. Wasser. Richtig. Das, was im Herzen ist, kommt raus. Das, was reingefüllt ist, wird zum Vorschein kommen. Aber dann müssen wir uns weiter die Frage stellen, wenn ich tue, was ich tue, weil ich will, was ich will, warum will ich denn, was ich will? Ihr seht schon, wir sind hier in einer Reihe von Fragen und die Antwort auf diese Frage ist, dass mein Wollen meinem Denken entspringt. Ich tue, was ich tue, weil ich will, was ich will, weil ich denke, was ich denke und ich denke, was ich denke, weil ich ein Anbeter bin. Steht ihr das? Ich muss immer etwas oder jemandem dienen in meinem Leben und ich muss mir immer wieder die Frage stellen, mein Leben gegeben für, für mich selbst und das, was ich will oder mein Leben gegeben für Gott und das, was er will. Ich denke, weil ich mich selbst anbete, es bringt mir Ruhe und Frieden, wenn meine Kinder und Arbeitskollegen, mein Ehepartner endlich mal das machen würden, was ich will, was ich von ihnen möchte und ich will meine Ruhe und meinen Frieden so sehr, dass ich innerlich oder äußerlich oder innerlich und äußerlich zornig auf meine Kinder, auf meine Arbeitskollegen, auf meinen Ehepartner werde. Warum? Weil sie mir nicht geben, was ich will, was ich denke, dass mir Freude und Zufriedenheit bereitet. Sie geben für mich. Ich denke, ich muss pünktlich bei diesem XY Ort sein, weil ich zu spät losgekommen bin, bin ich der Meinung, dass ich alles recht habe, weil ich will da nicht schlecht dastehen vor den Leuten, dass ich zu spät komme, habe ich alles recht, dass es schon nicht so schlimm ist, wenn ich mich nicht an die Verkehrsregeln halte, also fahre ich grundsätzlich schneller als erlaubt. Ich weiß nicht, ob es auf irgendjemanden in diesem Raum zutrifft, der hier sitzt, aber gerade letzte Woche bin ich, ich glaube am Mittwoch haben wir Gemeindestunde gehabt, ich bin hierher gefahren und irgendein anderer, nicht ich, ich spreche von einem Freund, ja jemand anders, ist an mir vorbeigeschlängelt, durch jede rote Ampel gefahren. Ich habe gedacht, wow, entweder muss er ins Krankenhaus oder er verpasst einen Termin. Er hat mein Leben gegeben, für mich, vielleicht für meinen Genuss, für meine Anerkennung, vielleicht macht es mir Spaß, schnell zu fahren. Ihr Lieben, wir tun die Dinge, die wir tun, niemals in einem Vakuum. Keiner von uns kann sagen, ja, keine Ahnung, warum ich das tue, weil keiner von uns etwas im Vakuum tut, sie entspringen immer unserem Herzen, unsere Taten entspringen immer unserem Herzen, das etwas denkt, haben zu wollen, weil es immer etwas anbetet und die Frage ist, für wen lebst du oder wie der Predigtitel heute sagt, dein Leben gegeben für, ihr dürft das weiter ausfüllen und damit kommen wir zurück zum Buch Prediger, von Salomo geschrieben, betrachtet dieses Buch ein Leben unter der Sonne, ein Leben, das ohne Gott gelebt wird und somit beschreibt es als ein Haschen nach Wind, als nichtig und wie so eine Seifenblase, die einfach schnell zerplatzt. Er zeigt den Kreislauf des nichtigen Lebens direkt in Kapitel 1 auf, den Kreislauf eines Lebens, das eben nicht über die Sonne hinwegblickt und so gebraucht der Prediger seine Weisheit und wenn Salomo den Prediger geschrieben hat, Salomo ist der weiseste Mensch, der je gelebt hat, das heißt er hatte einiges davon, er gebraucht seine gesamte Weisheit, nimmt alle Versuche, wie wir unter der Sonne versuchen, Glück, Zufriedenheit, Freude oder Hoffnung zu finden auf dieser horizontale Ebene, die nimmt er, diese Versuche und er behandelt sie wie eine Zwiebel und er stellt eins nach dem anderen ab und sagt, dein Leben gegeben für irdische Weisheit, von der du dir Glück gehorfst, ratsch weg, das bringt nur Enttäuschung und Schmerz, es ist ein Haschen nach Wind, Prediger 1, Vers 12 bis 18, an die nächste Schicht, dein Leben gegeben für Lachen, für Partys, für Großunternehmungen, für Bauprojekte, für viele Angestellte oder Reichtümer, darin Zufriedenheit zu finden, das nächste Stückwerk, sie sind nichtig und ein Haschen nach Wind, nichts Bleibendes ist unter der Sonne, Kapitel 2, Vers 1 bis 11, oder dein Leben gegeben für die Arbeit und dein Vermögen, weil du hoffst, dass dich das erfüllt und glücklich machst, auch das ist nichtig und ein großes Unglück, Kapitel 2, Vers 17 bis 26, das heißt immer und immer wieder hilft uns der Prediger dabei, dass wir folgendes verstehen, egal was wir auf dieser Erde benutzen, um zufrieden zu sein, es ist nichtig, ein Haschen nach Wind und es wird dich niemals zufrieden machen, wenn du dein Leben dafür lebst, deines Glückes Schmied zu sein, dann wirst du versuchen, deine Zeit zu kontrollieren, die doch so außerhalb deiner Kontrolle liegt, Kapitel 3, wir werden gleich singen, Herr aller Zeit, wenn die Welt auch tobt, Stürme kommen und gehen und wenn ich nicht an den Herrn aller Zeit denke, sondern an mich selbst und ich will die Kontrolle haben, nun dann fürcht ich mich sehr, wenn die Welt auch tobt, also selbst das ist nichtig, weil es außerhalb der Kontrolle liegt und wenn du dein Leben dafür gibst, zufriedenheit auf dieser Erde zu finden, dann haben wir das letzte Mal in Prediger 4 gesehen, dass Unterdrückung, Neid, rastlose Mühe, Trägheit und die Gier diese Welt unter der Sonne prägen und kennzeichnen und dass wenn du dafür lebst, dass das auch dich kennzeichnen wird und am Ende nichts weiter ist als Nichtigkeit, ein Haschen nach Wind, warum tun wir also, was wir tun? Wenn ich dich diese Woche begleiten würde und deine Gedanken sehen könnte, wie so eine Fliege an der Wand, die du nicht siehst, weil sonst würde sie dich tot schlagen, wie so eine Fliege an der Wand, wie würde ich die Frage beantworten, dein Leben gegeben für? Und so kommen wir zu Prediger Kapitel 5 und Prediger Kapitel 5, da wollen wir sehr aufmerksam beobachten, wie der Prediger seine Herangehensweise ändert, seinen Stil ändert, während Kapitel 1 bis 4 mehr die Beobachtung waren und ich beobachtete unter der Sonne, ich beobachtete, ich sah, wird der Prediger jetzt sehr deutlich, er geht von Beobachtung zur Anweisung und der Beobachtung zum Befehl, wenn ihr so wollt, bevor er dann in Vers 9 wieder zu Beobachtungen kommt und weil das so ist und er in den ersten Versen, die wir gleich lesen, die Anweisungen gibt, was unseren Gottesdienst angeht, gehen viele Ausleger davon aus, dass Kapitel 4 Vers 17 bis 5 Vers 6 ein zentraler Punkt in diesem Buch sind, weil er Anweisungen geht, wie wir vor Gott, gibt, wie wir vor Gott treten sollen. Dieser Abschnitt zeigt auch, dass Salomo dieses Buch mit Gott im Blick geschrieben hat, versteht das, er schrieb dieses Buch mit Gott im Blick, das heißt, er beschreibt ein Leben unter der Sonne, das nicht über die Sonne hinaus schaut, weil er an irgendeinem Punkt erkannt hat, dass das alles nichtig ist und Buße getan hat und danach das festhält und beschreibt, wie alles nichtig ist, dass sich ein Leben, das nicht auf Gott blickt, nicht über die Sonne hinaus schaut, immer nur im Kreis der Nichtigkeiten drehen muss, während das Leben, das auf Gott blickt, sehr klar und deutlich vorangeht, ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt, nämlich die Gottesfurcht. Und so lasst uns die Verse lesen, ich sag das gleiche, wir behandeln nur Verse 4, Vers 17 bis 5, Vers 6, aber ich lese das ganze Kapitel, weil das im Endeffekt gut zusammengehört, aber wir werden das Ganze aufteilen in zwei Predigten, ich sag euch gleich warum, aber wenn ihr das noch nicht getan habt, schlagt eure Bibel auf, öffnet eure Apps bei Prediger Kapitel 4, Vers 17, wenn ihr eine englische Bibel habt, ist das Kapitel 5, Vers 1 und wir wollen gemeinsam lesen, was Gottes Wort zu sagen hat. Lasst uns das tun. Gottes Wort sagt, bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst. Sich nah an, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Opfer darbringen, denn sie haben keine Erkenntnis, darum tun sie Böses. Übereile dich nicht mit deinem Mund und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen, denn Gott ist im Himmel und du, du bist auf der Erde, darum sollst du nicht viele Worte machen, denn Träume kommen von viel Geschäftigkeit und dummes Geschwätz, von vielen Reden. Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, so versäume nicht, es zu erfüllen, denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren. Was du gelobt hast, das sollst du auch erfüllen. Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du etwas gelobst und es dann nicht erfüllst. Lass dich durch deinen Mund nicht zur Sünde verführen und sage nicht vor den Booten, es war ein Versehen. Warum soll Gott über deine Äußerung erzöhnen und das Werk deiner Hände verderben? Denn wo man viel träumt, da werden auch viele nichtige Worte gemacht. Du aber fürchte Gott. Wenn du Unterdrückung des Armen im Land siehst und Beraubung im Namen von Recht und Gerechtigkeit, so verwundere dich nicht darüber. Dem über den Hohen lauert noch ein höherer und über ihn ein noch höherer. Doch ein Vorteil für ein Land ist bei alledem ein König, der dem Ackerbau dient. Wer Geld liebt, bekommt von Geld nicht genug. Und wer Reichtum liebt, nicht vom Gewinn. Auch das ist nichtig. Wo viele Güter sind, da sind auch viele, die davon zähren. Und was hat der Besitzer mehr davon als eine Augenweide? Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er nun wenig oder viel ist, aber den Reichen lässt seine Übersättigung nicht schlafen. Es ist ein böses Übel, das ich gesehen habe unter der Sonne. Reichtum, der von seinem Besitzer zu seiner Schande aufbewahrt wird. Geht solcher Reichtum durch einen Unglücksfall verloren und hat der Betreffende einen Sohn gezeugt, so bleibt diesem gar nichts in der Hand. So nackt, wie aus dem Leib seiner Mutter gekommen ist, geht er wieder dahin. Da kann gar nichts für seine Mühe mitnehmen, das er in seiner Hand davon tragen könnte. Das ist auch ein böses Übel, dass er gerade so, wie er gekommen ist, wieder gehen muss. Und was bleibt ihm davon, dass er sich um Wind bemüht hat? Dazu muss er alle Tage sein Brot in Finsternis essen und hat viel Ärger, Leiden und Zorn. Sehe, was ich für gut und für schön ansehe, ist das, dass einer esse und trinke und Gutes genieße bei all seiner Arbeit, womit er sich abmüht unter der Sonne alle Tage seines Lebens, die Gott ihm gibt. Denn das ist sein Teil. Auch wenn Gott irgendeinen Menschen Reichtum und Schätze gibt und ihm gestattet davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich zu freuen seiner Mühe, so ist das eine Gabe Gottes. Denn er denkt nicht viel an die Kürze seiner Lebenstage, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt. Soweit der Text. Lasst mich noch einmal kurz innehalten und lasst uns noch einmal beten, bevor wir diesen Text gemeinsam betrachten. Herbte Dank, dass wir das Vorrecht haben, dein Wort zu lesen. Schenk du Gnade, dass wir nicht nur lesen und nicht nur hören, sondern auch tun und dass du Weisheit gibst zu Verkündigung und Freude zum Hören. Amen. Nun, wie das manchmal so ist, war für heute eingeteilt, Prediger Kapitel 5 in seiner Gänze zu predigen. Das ist aber sehr viel. Und dieser Text hat es sehr in sich und wir möchten dem Text gerecht werden, wenn wir hier vorne Gottes Wort verkündigen. Denn das höchste Gut, was jeder von uns nur besitzen kann, ist das Wort Gottes. Es ist der Reichtum, der Schatz, weil wir durch Gottes Wort den Gott des Wortes kennen und lieben lernen. Darin hat er sich uns geoffenbart. Und so werden wir das Ganze in zwei Predigten aufteilen und heute den ersten Teil und in drei Wochen den zweiten Teil anschauen. Aber dieselbe Überschrift haben dein Leben gegeben für? Wir wollen uns in diesen beiden Predigten zwei Bereiche des Lebens anschauen, in denen du dich fragen musst, für wen du lebst. Zwei Bereiche deines Lebens, in denen du dich fragen musst, für wen du lebst. Heute der erste Bereich, dein Gottesdienst und in drei Wochen der zweite Bereich, dein Geld. Zunächst aber der Gottesdienst. In Versen 4, Vers 17 bis 5, Vers 6 wird ein Kontrast sehr deutlich und er leitet eine gesamte Abhandlung über diesen Gottesdienst ein. Und wir müssen uns die Frage stellen, wovon unser Gottesdienst geprägt ist, beziehungsweise nicht geprägt sein sollte. Ist mein Gottesdienst von Treue oder von Torheit geprägt? Wenn ich das ein bisschen krasser ausgedrückt haben wollte, ist mein Gottesdienst von Integrität oder von Idiotie geprägt? Bin ich integer oder bin ich ein Idiot quasi? Bin ich treu oder bin ich töricht? Vers 17 aus Kapitel 4, den hat Lukas uns beim letzten Mal kurz angerissen und die meisten Ausleger gehen davon aus, dass das besser zu Kapitel 5 passt, weil er anfängt mit diesen Anweisungen und da dürfen wir eins lernen. Wir dürfen lernen, dass die Versgebung in der Schrift nicht von Gott inspiriert ist, sondern dass sich viele Gelehrte hingesetzt haben und versucht haben, nach bestem Wissen und Gewissen vor Gott und dem Menschen eine Verseinteilung zu geben, an die wir uns aber nicht immer halten müssen, weil sie nicht inspiriert ist. Und so sagen viele, dass es besser zum Kapitel 5 passt und die englischen Bibeln, wie vorhin gesagt, haben das auch als Kapitel 5, Vers 1. Das heißt noch mal, wenn du heute eine englische Bibel aufgeschlagen hast, dann musst du deinen Kopf wahrscheinlich etwas mehr anstrengen als der Rest von uns, weil die Versangaben verschoben sind. Das heißt, wenn ich von Kapitel 4, Vers 17 rede, musst du 5, Vers 1 lesen. Wenn ich von Kapitel 5, Vers 1 und 2 lese, liest du Vers 2 und 3. Einfach nur, dass wir das gehört haben und ihr euch nicht fragt, was macht er eigentlich hier mit dem Text. In Kapitel 4, Vers 17 heißt es, bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst. Sich nahe um zu hören ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen, denn sie haben keine Erkenntnis, darum tun sie Böses. Hier beginnt der Prediger diesen Abschnitt und konzentriert sich auf den Wandel. Bist du von Treue oder bist du von Torheit geprägt? Von Integrität oder Idiotie, wenn es um deinen Gottesdienst geht. In diesem Vers finden wir einen Befehl und einen Kontrast. Der Befehl lautet, bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus des Herrn gehst. Das Haus des Herrn ist der Tempel, denn wir lesen in diesem Vers ebenfalls, dass die Toren einfach nur kommen, um Opfer zu bringen. Und Ausleger, die denken, dass dieses Buch jahre, hunderte später geschrieben wurde, die stehen spätestens hier vor dem Problem, dass wenn sie sagen, damit ist die Synagoge gemeint, dass sie die Opfer irgendwie erklären müssen, denn in Synagogen wurden keine Opfer dargebracht. Das war immer der Tempel. Und wer hat den ersten Tempel gebaut? Der Autor des Buches, mit dem wir uns beschäftigen, Salomo, baute den ersten Tempel und so hatte das im Blick. Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes, wenn du zum Tempel gehst. Seinen Fuß zu bewahren, dreht sich um deinen Wandel, um das, wie man lebt. Das hebräische Wort ist Shamar, mit einem R hintendran. Und es bedeutet so viel, wie eine Wache aufzustellen. Etwas mit äußerster Sorgfalt zu beschützen, zu bewahren, zu behüten. In Sprüche 4, Vers 23 sehen wir das Wort angewandt auf das Herz, mehr als alles. Bewahre dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus. Gib Acht auf das, was du konsumierst, weil es deinen Wandel bestimmen wirst. Das, was du in dich hineinfüllst, wird zum Vorschein kommen. Genauso ist der Fuß, die Schritte, der Pfad, die Wege im alten Testament immer wieder ein Bild für den Wandel. Ich möchte ein paar Stellen aus der Weisheitsliteratur mit euch anschauen, die das deutlich machen und die ihr wahrscheinlich zum Großteil alle kennt. Psalm 119, Vers 5. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Der Fuß, der Weg, der Wandel. Sprüche 3, Vers 5 und 6. Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen. Es geht um den Wandel, das wir unseren Fuß bewahren. Und dann im selben Kapitel kommt die Verheißung, wenn wir auf den Herrn vertrauen in Kapitel 3, Vers 26, denn der Herr wird deine Zuversicht sein und deinen Fuß bewahren vor dem Fallstrick. Der Herr selbst wird das tun, wenn wir ihm vertrauen. Oder eine andere bekannte Stelle, Psalm 1. Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt im Kreis der Spötter. Und dann eine Stelle, die uns vielleicht nicht so geläufig ist, Hiob, Kapitel 23, Vers 11 und 12, wo Hiob sagt, mein Fuß ist seinen Tritten gefolgt, seinen Weg habe ich bewahrt und bin nicht davon abgewichen. Ich habe meinen Fuß bewahrt, sagt Hiob. Vom Gebot seiner Lippen habe ich mich nicht entfernt. Die Worte seines Mundes bewarte ich mehr als meine Grundsätze. Der Wandel von Hiob wird deutlich. Und zuletzt, Psalm 17, Vers 5. Im Psalm 17, Vers 5, wo das Gebet lautet, Herr senke meine Schritte in deine Fußstapfen, damit mein Gang nicht wankend sei. Der Treue achtet auf seinen Wandel. Schaut mit Bedacht darauf, was der Herr in seinem Wort sagt und vertraut darauf, dass der Herr auch die Kraft geben wird, dementsprechend zu wandeln, dementsprechend zu bewahren, zu bewachen, zu behüten. Der Treue, um mit den Worten des Epheserbriefes zu reden, achtet darauf, dass er würdig seiner Berufung wandelt, mit der er berufen worden ist. Er wandelt in der Liebe und als ein Kind des Lichts und er kauft die Zeit aus. Lest euch den Epheserbrief durch. Das dauert wahrscheinlich ungefähr 10 Minuten, wenn ihr das tut. Und achtet auf diesen Wandel. Seinen Fuß zu bewahren beinhaltet außerdem, dass ein treuer Anbeter Gottes vorbereitet zum Gottesdienst kommt. Wo kommt der Anbeter hin, der seinen Fuß bewahren soll? Zum Haus des Herrn. Das ist der Tempel. Der Tempel war auf einem Berg. Also, man musste den Fuß nicht nur bildlich bewahren, wenn man die Treppen hoch ging, sondern auch wortwörtlich. Man musste seinen Fuß bewahren, wenn man zum Tempel geht und jeder Schritt auf jeder Stufe sollte den Anbeter dazu anhalten, inne zu halten, darüber nachzudenken, wohin er sich begibt. Einige Archäologen haben festgestellt, dass man davon ausgeht, dass beim ersten Tempel die Treppenstufen unterschiedliche Höhen hatten. Warum hatten sie unterschiedliche Höhen? Damit man darüber nachdenkt, wo man hingeht, weil man sich besonders konzentrieren muss, wenn die Stufen, auf denen wir laufen, unterschiedliche Höhen haben. Unsere Stufen sind alle genormt und geeicht, damit man schnellstmöglich hoch und runter kommt. Aber hier sollen wir unseren Fuß bewahren oder der Leser soll den Fuß bewahren, wenn er zum Haus des Herrn kommt. Und ein Ausleger schreibt dazu, sich zum Gottesdienst zu versammeln, sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Renne nicht kopflos zum Ort der Anbetung oder einfach nur, weil man es so macht, sondern bedenke das Gewicht und den Zweck der Versammlung, zu der du gehst. Das sind überführende Worte, oder? Wie häufig kommen wir auf den letzten Drücker? Wie häufig sind wir mit unseren Gedanken ganz woanders? Wie häufig sind wir innerlich eigentlich gar nicht bereit, den lebendigen Gott gemeinsam anzubeten? Wir leben die Zusammenkunft hier als Gemeinde. Unsere Anbetung beginnt nicht erst um 11.35 Uhr, wenn ich draußen im Gang höre, oh, die haben schon angefangen, ich muss schnell rein und noch schnell in Saal husche. Wann beginnt die Vorbereitung auf den Gottesdienst am Sonntag? Die ganze Woche und besonders Flo am Samstagabend, weil das wichtig ist, dass wir uns auf die gemeinsame Anbetung vorbereiten wollen. Und in der Regel wissen wir, was am Sonntag gepredigt wird. Wir bekommen das über E-Mails mit und haben die Info und wir könnten uns am Abend vorher schon hinsetzen und den Text einmal lesen, unsere Herzen, unseren Fuß bewahren, wenn wir zum Haus des Herrn kommen. Und so müssen wir uns die Frage stellen, warum, warum tue ich, was ich tue, wenn es um meinen Gottesdienst geht? Derselbe Ausleger ermahnt uns weiter und sagt, der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes im privaten Leben bereitet den Gläubigen auf die Teilnahme am öffentlichen Gottesdienst vor. Was für ein herrlicher Geist der Anbetung in unseren Gemeinden herrschen würde, wenn wir alle so vorbereitet kämen. Harte Worte der Ermahnung an uns alle, bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst. Und wie sollen wir uns nahen, was sagt der Text? Mit der demütigen Einstellung des Hörens. Denn das ist besser als ein Opfer der Toren, die ohne Erkenntnis Böses tun, sagt der Text. Und ihr müsst ihr gut zuhören. Ein Leben unter der Sonne hat und findet niemals eine Antwort auf das Leben unter der Sonne. Ein Leben unter der Sonne hat und findet niemals eine Antwort auf das Leben unter der Sonne. Nur wer über die Sonne hinaus schaut und kommt um zu hören, bekommt die Antworten, die er für ein Leben unter der Sonne braucht. Deshalb haben wir intensive Jüngerschaft oder auch Seelsorge, wie wir sie nennen, weil wir davon überzeugt sind, dass Gottes Wort die Antworten auf die Fragen und Herausforderungen des Lebens hat, dass Gottes Wort uns völlig ausrüstet und zurüstet für jedes gute Werk, dass wir alles haben, was wir brauchen. Und deshalb müssen wir hören. Es ist besser zu nahen, um zu hören, wie Gottes Wort Trost, Hoffnung, Ermahnung und Ermutigung bereithält, wenn wir mit dem Leben konfrontiert werden. Das ist halt nie wirklich rosig verläuft. Lässt den Prediger durch. Entweder sündigen andere an uns. Wie gehen wir damit um, wenn an uns gesündigt wird? An wen oder was wenden wir uns? Mein Leben dreht sich nur um mich, also werde ich bitter über Rache Gedanken, weil ein anderer an mir gesündigt hat. Und das kann doch nicht sein. Ich drehe mich um mich, nicht um Gott, der sagt, er wird eines Tages gerecht richten. Also werde ich bitter wünsche der anderen Person den Tod, vielleicht nicht ganz so schlimm, vielleicht auch nur Leid und merke aber nach einer Zeit irgendwann, dass Bitterkeit tatsächlich bedeutet, der andere soll sterben, aber ich trinke das Gift. Ich brauche Hilfe, um zu verstehen, wie ich zu Ehre Gottes lebe. Wie ich sagen kann, mein Leben gegeben für Gott, auch wenn andere an mir sündigen. Oder ich bin selbst in Sünde versklavt. Wie gehen wir mit unserer Sünde um? Verstecke ich sie und schäme mich, sie vor Gott und vielleicht einem Bruder oder einer Schwester ins Licht zu bringen, um daran zu arbeiten? Will ich überhaupt daran arbeiten? Dann mein Leben gegeben für mich selbst. Ich lebe entweder in meinem Genuss oder vielleicht im Selbstmitleid. Ich schaffe es ja sowieso nicht, also warum würde ich es überhaupt probieren? Oder drittens, ich bin gebeutelt von einem Leben in einer gefallenen Welt. Wie gehst du mit Herausforderungen wie Kinderwunsch, Krankheiten, dem Älterwerden um? Mein Leben gegeben für mich selbst, also renne ich von Arzt zu Arzt, weil ich mir erhoffe, dass mir das Freude gibt, dass mein Leben besser wird und ich mich besser fühle. Weil das aber nichts bringt, werde ich verzweifelt und deprimiert. Und weil mein Leben für mich gelebt wird, renne ich aufgrund dessen wieder zum Arzt, anstatt zu dem Schöpfer, dem Erhalter des Universums. Wir müssen zum Haus des Herren kommen, um zu hören, um zu hören, welche Antworten Gott auf die Fragen eines Lebens unter der Sonne hat. Und deshalb, die Aufforderung sei kein Tor und nimm diese Möglichkeiten, die wir hier in der Gemeinde haben, wahr, indem du auf die Wahrheiten des Wortes Gottes hingewiesen wirst und indem du vielleicht auch ganz persönlich lernst, was sie ganz praktisch mit deinem Leben zu tun haben. Ganz praktisch, Frauenstunde, Männerstunde diese Woche. Ganz praktisch, die Gemeinschaft am 1. Mai. Ganz praktisch, das Halbtagsseminar am 16. Mai, wo wir Gemeinschaft haben, um zu hören, was Gottes Wort sagt. Nun, was ist mit hören gemeint? Hören ist das hebräische Wort Shammar, also wir haben bewahren, Shamar und Shamar ist hören. Und das ist interessant, wenn ihr es in der Poesie anschaut, ja, das hört sich so ähnlich an für die Hebräer. Wir wissen, okay, ich soll bewahren und ich soll hören. Shamar und Shamar, das hört sich gleich an für sie. Und wir kennen das aus dem Shamar Israel, dem höre Israel aus 5. Mose Kapitel 6, dort heißt es in Versen 4 und 5, höre Israel, Shamar, mach deine Ohren auf, der Herr ist unser Gott, der Herr allein und du sollst den Herrn, deinem Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Das Hören, das in 5. Mose und auch Prediger 4 angesprochen wird, ist unweigerlich mit dem Handeln verbunden. Was bedeutet der Name Samuel? Ich muss es mindestens wissen, mein Name ist Samuel. Der Name Samuel kommt aus dem hebräischen Shamar El. Gott hört. Wer betet ein Gebet um Samuel? Hannah. Und warum kann sie Samuel Samuel nennen? Weil Gott nicht nur hört, sondern auch handelt. Hören und handeln gehören zusammen. Wir hören, um das durch unseren Wandel umzusetzen, was wir gehört haben. Und ich frage mich, wie viele der Durchschnitts-Israeliten damals tatsächlich zum Tempel gekommen sind, um belehrt zu werden, um zu hören, weil der Text gleich noch weitergeht. Natürlich gehörte der Opferdienst dazu als wesentlicher Bestandteil, aber zunächst ging es um den würdigen Wandel, seinen Fuß zu bewahren und um ein demütiges Hören mit dem Ziel, das gehörte, in die Tat umzusetzen. Und hier die Frage, mit wem vergleicht Jesus den Mann, der hört und nichts tut? Mit einem törichten Mann. So steht es in Matthäus 7. Also der Thor aus Prediger 4 ist derselbe Thor in Matthäus Kapitel 7, der sein Haus auf Sand baut und das einfach nur zerfällt. Mit wem vergleicht Jesus den Mann, der hört und tut? Mit einem klugen Mann, mit einem treuen Mann, der einen treuen Gottesdienst lebt. Später schreibt sein Halbbruder Jakobus in Jakobus 1, 22, seid aber Täter des Wortes, nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen. Wenn du hier sitzt und denkst, ich höre einfach zu, aber es hat nichts mit meinem Leben zu tun, dann sagt Jakobus 1, betrügst du dich selbst, dann sagt der Herr und der Prediger, du bist ein Thor, du bist ein Narr, du bist ein Thor. Eine andere Übersetzung für das Wort ist, du bist ein Idiot. Wahre Anbetung zeigt sich dadurch, dass wir verstehen, wer Gott ist und im Lichte dessen sehen und hören, wie abhängig wir von ihm sind und wie er möchte, dass wir wandeln. Und hier kommt der Kontrastenspiel, wir sind immer noch im Prediger 4, Vers 17. Hier kommt der Kontrastenspiel, der Thor, der das nicht verstanden hat und einfach nur kommt, um leere Opfer zu bringen, weil er denkt, das macht Gottesdienst aus. Er kommt ohne Erkenntnis und er tut Böses. Und Lukas hat beim letzten Mal, als er hier gepredigt hat, Psalm 51 zitiert. Psalm 51, Vers 18. Im ersten Teil dort heißt es, denn an Schlachtopfern hast du keinen Wohlgefallen, aber einen zerschlagenen Geist und ein demütiges Herz, das wirst du nicht abwenden. Und das beste Beispiel in der Schrift, wenn wir über diesen törichten Gottesdienst nachdenken, der keine Erkenntnis hat und darum Böses tut, ohne weiter darüber nachzudenken, ist wahrscheinlich der König Saul. Wir erinnern uns an 1. Mose 13, Israel ist in Not, sie sollten in Gilgal sieben Tage lang auf Samuel warten. Samuel kam aber nicht sofort und das wurde Saul alles zu lang und zu träge. Also bringt Saul ein Opfer dar. Das ist 1. Samuel 13, Vers 9. Samuel kommt zu ihm und Saul läuft Samuel entgegen und erzählt ihm, was er gemacht hat und wie toll das doch war. Und Samuels Antwort in Kapitel 13, Vers 13, 1. Samuel ist, du hast töricht gehandelt, Saul du Thor, du hast das Gebot des Herrn deines Gottes, das er dir geboten hat, nicht gehalten. Die Konsequenz folgt prompt in Vers 14, darum aber wird dein Königtum keinen Bestand halten haben. Gott nimmt Thorheit sehr ernst und verabscheut sie. Nur zwei Kapitel später in Kapitel 15, 1. Samuel sehen wir den Saul, den Thoren ohne Erkenntnis schon wieder am Böses tun, ohne dass er denkt, dass es weiter schlimm ist. Als er den Befehl Gottes nicht ausführt und schon wieder eigenmächtig das Volk dazu anleitet Opfer zu bringen. Kapitel 15, Vers 21, da heißt es, wieder erklärt Saul Samuel, aber das Volk hat von der Beute genommen Schafe und Rinder, das Beste des Gebanden. Nun, was ist das Gebande? Das was sie hätten umbringen sollen. Sie waren von Anfang an ungehorsam. Sie haben das Beste des Gebanden genommen, um es dem Herrn, deinem Gott in Gilgal zu opfern. Samuel aber sprach zu Saul. Hat der Herr dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? Welches Wort ist im Wort Gehorchen drin? Hören. Ich kann nicht gehorchen ohne zu hören. Das gehört zusammen Sie, sagt Samuel. Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Volksamkeit besser als das Fett von Widdern. Ich hoffe wir erkennen die Warnung, dass selbst das was am geistlichsten oder am meisten nach Gottesdienst ausschauen mag und aussieht, mit sündhafter, erkenntnisloser, törichter Einstellung ausgeführt werden kann und somit leer nichtig, umgeistlich und Götzendienst ist. Deine Motive, also warum du tust was du tust, nämlich weil du willst was du willst, sollten deshalb genau im Lichte von Gottes Wort geprüft werden. Dein Leben gegeben für dich selbst und die Torheit in deinem religiösen Verhalten oder dein Leben gegeben für Gott, indem du deinen Fuß bewahrst, dich auf den gemeinsamen Gottesdienst vorbereitest und mit dem Ziel kommst um zu hören, um es auch umzusetzen. Das ist Treue versus Torheit. Was ist also der Kontrast noch einmal in Kapitel 4 Vers 17, der Treue bewahrt seinen Fuß, der Tor tut das nicht. Der Treue kommt um zu hören, der Tor handelt einfach nur aus Pflicht, Bewusstsein und Tradition. Macht man halt so. Der Treue hat Erkenntnis, der Tor hat keine Erkenntnis, der Treue bewahrt seinen Fuß noch mal, der Tor tut Böses. Und wenn wir in unserem Text weiter schauen, dann sehen wir, wie sich dein Gottesdienst zeigen bzw. nicht zeigen sollte. Es geht um Treue oder Torheit, um Integrität oder Idiotie. Der Tor aus 4 Vers 17 wird weiter beschrieben, wird weiter umschrieben in Versen 2 von Kapitel 5 und sie rufen uns auf, sei kein Tor, der viele Worte macht, stattdessen wähle deine Worte mit Bedacht. Das ist absichtlich ein Reim, falls euch das nicht aufgefallen ist, weil sich das schneller und besser einprägt. Sei kein Tor, der viele Worte macht, stattdessen wähle deine Worte mit Bedacht. Da heißt es, übereile dich nicht mit deinem Mund und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen, denn Gott ist im Himmel und du bist auf der Erde. Darum sollst du nicht viele Worte machen, denn Träume kommen von viel Geschäftigkeit und dummes Geschwätz, vom vielen Reden. Macht nicht viele Worte, wenn es um den Gottesdienst geht. Der Tor ist ein Schwätzer vor Gott. Übereilen ist ja ein unbedachtes, ein schnelles Reden, was zum Vorschein bringt, was im Herzen ist. Was ist besser? Zu nahen, um zu hören. Und hier der Tor kommt, um zu nahen, um zu plappern. Toren kommen vorherlich vor Gott, sie bringen sinnlose Opfer da und reden unbesonnene Worte vor Gott. Sie fürchten Gott nicht und plappern einfach los, ohne zu hören. Der Prediger zeigt das Problem des Toren auf. Das Problem liegt nicht darin, dass er zum Tempel kommt. Wir sollen ja zum Tempel kommen, unseren Fuß darin zu bewahren. Das Problem ist die Absicht, mit der er kommt. Die Absicht, mit der wir kommen sollen, ist zu hören und er Tor kommt, um unbedacht und übereilt zu plappern. Wir haben vorhin gesungen, mein Gott, ich brauche nur dich. Du gibst mir Mut, wenn ich nicht weiter weiß. Der Tor würde sagen, mein Gott, ich brauche nur mich und du musst mir jetzt mal zuhören, was ich alles brauche, dass es mir gut geht. Anstatt zu hören, spricht er unbedacht und viele Worte. Sie sprechen alles vor Gott aus, ganz nach dem Motto, Gott muss mir zuhören. Ein Geplapper vor Gott, vielleicht mit der Hoffnung, Gott manipulieren zu können oder den Gedanken, Gott muss mir einfach mal zuhören und er muss das tun, was ich will. Da ist keine Ehrfurcht vor Gott. Kommen, um zu plappern, vielleicht sagst du, ich komme noch nicht in Gottesdienst, um zu plappern, sondern ich möchte auf Gott hören. Aber dann sitzt du vielleicht mal in der Predigt und denkst, ich hoffe sehr, dass die Person zuhört heute bei dem, was gerade gesagt wird. Mit dieser Einstellung zu kommen, ist eine hochmütige Einstellung, weil wir kommen sollen, um zu hören und nicht einfach nur zu überlegen. Gott, heute muss der zuhören und die zuhören und die, aber ich nicht. Ganz große Gefahr. Der Tor plappert viel, wenn der Tag lang ist und wir wissen aus den Sprüchen, dass es da, wo viel geredet wird, ohne Sünde nicht einhergeht. Der Tor meint, Gott unterweisen und belehren zu müssen, wie Gott zu handeln habe. Und Jesus spricht das in der Bergpredigt an. Er sagte, und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, denn sie stellen sich gerne in die Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Vater, unser Vater, alle Ehre meinem Namen. Ich bin dankbar, dass ihr das nicht so gesungen habt gerade. Dass wir gesungen haben, Vater, unser Vater, alle Ehre deinem Namen. Aber hier der Plappera, der kommt um zu reden, der große Worte macht, sagt Vater, Vater, alle Ehre meinem Namen. Und ein paar Kapitel später, in Matthäus 12, gibt Jesus die Warnung und sagt, ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Was uns der Prediger in Kapitel 5 und daher auch im Endeffekt sagen wollen ist, lass durch deine aufgeblasenen Worte nicht den Eindruck entstehen, du hättest irgendeinen Sonderstatus erreicht und das, was du zu sagen hast, sei so wichtig für Gott oder gar für den Menschen. Denk daran, du bist auf der Erde, Gott aber ist im Himmel. Er ist so viel höher, so viel erhabener. Wer viele Worte macht und sich viel mit seiner Geschäftigkeit unter der Sonne beschäftigt, der ist ein Tagträumer. Er ist ein Träumer, sagt Vers 2, ein Tagträumer, der Tor träumt sich Sachen zurecht und zusammen. In der damaligen Zeit war ein Traum in der Regel eine Illusion. Ein Tagtraum war eine Illusion, die an der Realität völlig vorbei schießt. Er ist ein Tagträumer, der viel Dummes schwätzt und auch wenig erreicht. Dein Leben gegeben für. Bist du treu oder bist du ein Tor? Sei kein Tor, der viele Worte macht, stattdessen wähle deine Worte mit Bedacht. Dann ermahnen uns die Verse 3 bis 5, dass wir kein Tor sein sollen, der nicht hält, was er verspricht, stattdessen breche deine Versprechen nicht. Da heißt es, wenn du Gott ein Gelübde ablegst, versäume nicht es zu erfüllen, denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren. Was du gelobt hast, das sollst du auch erfüllen. Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du etwas gelobst und nicht erfüllst. Lass dich durch deinen Mund nicht zur Sünde verführen und sage nicht vor dem Boten, es war ein Versehen. Warum soll Gott über deine Äußerung erzürnen und das Werk deine Hände verderben? Es geht immer noch um viele Worte. Es geht immer noch darum, dass wir kein Tor sein wollen, der nicht hält, was er verspricht, stattdessen breche ich meine Versprechen nicht. Und das geht ganz schnell abzuhandeln. Was ist die Aufforderung? Versäume nicht vor Gott abgelegte Versprechen oder Zusagen oder Gelübde einzuhalten. Vers 3. Vers 4, überlege dreimal, viermal, fünfmal, sechsmal und öfter, bevor du ein Gelübde ablegst, bevor du ein Versprechen machst, ganz nach dem Motto, weniger ist treu. Vers 4. Finde keine Ausreden, wenn du nicht hältst, was du versprochen hast. Vers 5. Und dann müssen wir uns die Frage stellen, was ist mit dem Boten gemeint. Wir sollen keine Ausreden finden, wenn du von denen, vor denen du es versprochen hast und ausgesprochen hast, zur Rechtschaft gezogen wirst. Damals, wenn man ein Gelübde vor Gott abgelegt hat, hier geht es um Gottesdienst, hat man das vor den Priestern gemacht. Das heißt, die Priester kannten dein Versprechen. Die wussten ganz genau, okay, XY hat versprochen, dass er XYZ macht. Nach einer Zeit schickte der Priester seinen Boten, um das Versprechen einzufordern, um nach dem Versprechen zu fragen. Und hier wird uns gesagt, wir sollen keine Versprechen machen, für die wir dann Ausreden finden. Und wieder, das fielige Plapper anstatt zu hören, ist Sünde. Lass deinen Mund nicht zur Sünde verführen. Aber warum ist das so ernst? Nun, zum einen, weil Gott keinen Wohlgefallen an den Toren hat, er möchte treue Gottesdiener, Vers drei. Und zum anderen, weil Gott darüber erzürnt, wenn wir Versprechen nicht halten und er das Werk unsere Hände verdirbt, in Vers fünf. Auf den Toren trifft ein Sprichwort dazu, das wir alle kennen. Große Klappe, nichts dahinter. Leere Worte, die in der Luft einfach verpuffen, denen man nicht vertrauen kann. Und vielleicht kennt ihr Menschen in eurem Umfeld, die immer wieder sagen, was sie als Tolles und Großes und Wunderbares machen werden und in deinen Gedanken sagst du nur, ja, nee, ist klar. Ja, und vielleicht sprichst du laut aus und sagst, schön. Was absolut nichts aussagend ist. Weil du genau weißt, dass es sich nur um heiße Luft handelt, die hier verpufft wird. Gott nimmt Versprechen ernst. Und wir könnten hier durch unterschiedliche Szenarien in der Schrift sehen und gehen und sehen, dass wenn Versprechen gegeben wurden, dass sie eingehalten werden sollten und dass wir törichte Versprechen machen. Laut Vers vier sollen wir darüber nachdenken, was wir geloben. Und dann denken wir vielleicht an Jefta. Im Buch Richter, der sagt, das erste, was über meine Türschwelle kommt, das will ich dem Herrn opfern. Das war seine Tochter, die er dann geopfert hat als Tor. Obwohl er nach Viertermose übrigens einen Weg gehabt hätte, das nicht machen zu müssen. Aber da sieht man, es drehte sich nur um ihn selbst. Oder wir haben ein vorbildliches, ein schönes Versprechen. Da wäre Hannah. Hannah, die unfruchtbar ist, die zu Gott fleht und betet und sagt, Herr, wenn du hörst und handelst, dann möchte ich dir versprechen, dass ich mein Kind dem Herrn weihe. Und so Shamael, Samuel, Gott hört, wird dem Herrn geweint und verrichtet seinen Dienst und sein Leben im Tempel. Aber ich möchte unsere Aufmerksamkeit auf ein weiteres Ehepaar lenken. Das ist vor allem für euch Eltern wichtig, die ihr gerade Kinder in der Kinderstunde habt, denn sie behandeln das gleiche Ehepaar in den Kinderstunden. Apostelgeschichte fünf. Ananias und Sapphira. Wir sehen, dass Gott versprechend den Ernst nimmt, dass er Heuchelei hasst, die hier in Prediger fünf dem Thoren zugeschrieben wird. Aber dann sehen wir in Apostelgeschichte fünf, wie Ananias und Sapphira Gott durch ihr falsches Versprechen, durch ihr falsches Gelübde betrügen. Sie verkaufen ihr Grundstück und schaffen in gemeinsamer Absprache etwas davon beiseite. Ist das ein Problem? Nein, das Problem ist, dass es im Kontext um Freimütigkeit, um Gemeinschaft der Gläubigen, die alles miteinander teilten und Ananias und Sapphira gut vor der Gemeinde dastehen wollten. Und somit bringen sie den Rest zu den Aposteln und sagen, das ist alles. Sie legen ein falsches Gelübde ab. Petrus durchschaute das, konfrontierte Ananias, der zuerst da war. Ananias fällt auf der Stelle tot um, wird begraben. Was lesen wir in Prediger fünf? Der Herr wird das Herrwerk der Hände verderben, wenn wir treulose Gelübde aussprechen. Drei Stunden später kommt Sapphira hinzu. Ja, John MacArthur hat in einer Predigt gesagt, Sapphira musste wahrscheinlich erstmal ihre Haare noch richten. Das hat halt lang gedauert, weil sie wollten offensichtlich nach außen etwas darstellen. Kommt hinzu und da wird es deutlich, dass es sich um ein Betrug handelt und nur ein falsches Gelübde, weil der Text sagt, dass sie sich vorher abgesprochen haben, wie sie es machen. Auch sie wird konfrontiert und stirbt auf der Stelle. Es wäre für die beiden wesentlich besser gewesen, Vers vier in Prediger fünf anzuwenden. Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du das, was du gelobst, nicht einhältst oder sogar heuchelst. Es wäre besser für sie gewesen, zu sagen, wir geben einen Teil. Denn Gott nimmt Versprechen ernst. Er ist erzürnt über leere Versprechen und verdirbt das Werk der Hände. In diesem Fall sogar mit dem Tod. Deshalb sei kein Tor, der nicht hält, was er verspricht. Stattdessen breche deine Versprechen nicht. Überschlage die Kosten, bevor du eine Zu- oder Absage für etwas machst. Überschlage die Kosten, bevor du eine neue Verpflichtung eingehst, weil du genau weißt, wenn ich zu etwas einem Ja sage, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass ich zu was anderem Nein sagen muss. Und ich muss diese Kosten überschlagen. Überschlage die Kosten und habe das beste Verständnis für eine Situation und die Verpflichtung, die damit einhergeht, das beste Verständnis, dass du haben kannst, bevor du darauf reagierst. Und dann fürchte dich nicht, auch mal Nein zu sagen. Warum? Weil wir wissen, dass der Herr seine Gemeinde baut, dass der Herr seine Gemeinde versorgt und dass der Herr das Werk der Gemeinde vollführen wird. Das bin nicht ich, der das machen muss. Also, es ist besser, dass du nichts gelobst. Es ist besser, wenn du deinen Mund nicht zu Sünde verführen lässt und sagst, es war ein Versehen. Abschließend, abschließend zum ersten unserer beiden Predigten, wo wir uns um die zwei Bereiche unseres Lebens drehen, denen wir uns fragen müssen, für wen wir eigentlich leben, finden wir in Vers 6 das Gegenstück zu Kapitel 4 Vers 17. Das ist quasi die Klammer. Kapitel 4 Vers 17 und Kapitel 5 Vers 6 ist die Klammer, für das dazwischen steht der Rahmen, der das gerade beschriebene einrahmt. Es geht noch einmal um diesen Kontrast, um Torheit versus Treue. Denn da, wo man viel träumt, da werden auch viele nichtige Worte gemacht. Du aber fürchte Gott. Der Tor macht viele nichtige Worte. Deshalb baut er sein Leben auf Illusionen, auf Lügen auf, auf einem Traum auf, der an der Realität vorbeischießt. Und diese nichtigen Worte, die lassen sich doch so wunderbar in das gesamte Buch des Predigers einbauen. Nichtige Worte sind leer, sie sind ein Hauch, sie sind wert und haltlos, sie haben keine Bedeutung, so wie das, was vorher geschrieben wurde auch. Der Treue hingegen fürchtet Gott. Ohne Gottesfurcht keine Treue. Aber was ist Gottesfurcht eigentlich? Wenn wir in Sprüche 1 Vers 7 lesen, die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht. Was ist Gottesfurcht? Wir werden uns sehr schwer tun, in Gottesfurcht zu wandeln und Gott zu fürchten, wenn wir das nicht definieren können und nicht wissen können, wie das aussieht in unserem Leben. Und da sind wir so dankbar für Gottes Wort. In dem wir mehr darüber lernen können. Und hier sind sechs Wahrheiten, wie wir in der Gottesfurcht wachsen, wie wir sie definieren wollen. Und wir werden einige Bibelstellen aufschlagen und ich möchte eigentlich eher, dass ihr euch die Bibelstellen aufschreibt, weil sie genau das sagen, was als Gottesfurcht definiert wird. Das erste ist, dass eine gottesfürchtige und treue Person jemand ist, der Gott völlig vertraut. Psalm 115 Vers 11. Denn die, ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn. Er ist euer Hilf und euer Schild. Psalm 115 Vers 11. Zweitens ist eine gottesfürchtige und treue Person eine Person, die Gottesvergebung als seine Realität erfahren hat. Psalm 130 Vers 4. Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchtet. Psalm 130 Vers 4. Drittens ist eine gottesfürchtige Person eine treue Person, eine Person, die sich aufrichtig an Gottes Wort freut. Psalm 112 Vers 1. Halleluja! Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten. Psalm 112 Vers 1. Eine gottesfürchtige und treue Person ist jemand, der über die Freude hinaus auch das anwendet, was Gott sah, der hört. Könnt ihr Prediger 4 Vers 17 aufschreiben, da könnt ihr auch Prediger 12 Vers 13 aufschreiben. Lasst uns die Summe aller Lehre hören. Fürchte aus und halte seine Gebote. Das war das vierte Prediger 12 Vers 13. Fünftens ist eine Person, die gottesfürchtig und treu ist. Es ist jemand, der das Böse aufrichtig und beständig hasst. Ich lese Sprüche 8 Vers 13. Da heißt es in Sprüche 8 Vers 13. Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen. Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich. Wie passt dieser Vers zu dem, was wir gerade alles gesehen haben? Bewahre dein Fuß, dass du eben nichts Böses tust. Ja, bewahre deine Worte, dass du nicht verkehrt redest. Sprüche 8 Vers 13. Und als letztes, eine gottesfürchtige und treue Person ist eine Person, die ihre feste Hoffnung auf Gottes loyale Gnade setzt. Psalm 147 Vers 11. Psalm 147 Vers 11, da heißt es, der Herr hat gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen. Vor allem der zweite Punkt ist wichtig für uns heute. Niemand, der Gottesvergebung als seine Realität noch nicht erfahren hat, kann gottesfürchtig leben und einen treuen Gottesdienst vollführen. Nur jemand, der Gottesvergebung als seine Realität erfahren hat, der begriffen und erkannt hat, ich bin ein Tor. Ich bin ein Tor, der sich gegen Gott auflehnt, der gegen Gott rebelliert, der versteht, dass er mangelnde Erkenntnis hat und Böses tut und gegen Gott sündigt. Nur wer das als Realität erfahren hat, kann ein treuer Gottesdiener werden. Kann daran arbeiten, gottesfürchtig in den Gottesdienst zu kommen. Und deshalb die Aufforderung, die Ermutigung der Ansporn. Glaube, dass der Jesus Christus für deine Sünden gestorben und auferstanden ist. Dass er derjenige ist, der in dir wirkt, das wollen wir vollbringen, wenn du an ihn glaubst und ihm vertraust. Für wen lebst du? Dein Gottesdienst gegeben für. Findest du dich eher auf der Seite des Toren wieder oder eher auf der Seite des Treuen? Indem du deinen Fuß bewahrst und hörst, indem du vorsichtig, ehrerbietend, zurückhaltend und ehrlich mit deinen Worten und deinen Versprechen umgehst. Am Ende gibt es nur eine von zwei Antworten auf unseren Predigtitel. Dein Leben gegeben für dich selbst. Sehr töricht. Oder dein Leben gegeben für den Herrn der Welt. Dein Leben gegeben für das, was wirklich zählt. Sehr treu. Deine Antwort zeigt sich in deinem Handeln. Warum? Weil wir tun, was wir tun. Weil wir wollen, was wir wollen. Weil wir denken, was wir denken. Jeder von uns muss sich entscheiden, für wen er lebt und wen er anbetet. Und deine Entscheidung, meine Entscheidung hat Auswirkungen auf das, wie wir in den Gottesdienst kommen. Und wie wir nächstes Mal sehen werden, auch wie wir mit unserem Geld umgehen. Zum Abschluss, drei Fragen an euch. Drei Fragen, die ihr mitnehmen könnt. Erstens, wie und womit möchte ich mich auf den gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag vorbereiten? Was will ich ganz konkret tun, bevor ich nächste Woche Sonntag hier in den Gottesdienst komme? Zweitens, höre ich gerne zu oder höre ich mich gerne selber reden? Oder mit anderen Worten, wo stehe ich in der Gefahr, vorschnell zu sprechen und unüberlegt zu versprechen? Und dann drittens, wovon ist mein Gottesdienst geprägt? Von Torheit oder von Treue? Oder mit anderen Worten, welchen Bereich der Gottesfurcht muss ich ganz konkret wachsen? Dein Leben gegeben für? Lass mich beten. Hab du Dank für dein Wort, hab du Dank für die Überführung deines Wortes, hab du Dank, dass wir das Vorrecht haben zu lernen und zu verstehen, dass ein Leben unter der Sonne, ohne den Blick über die Sonne, nichtig, ein Hauch sinnlos ist und dass wir deshalb dich fürchten möchten, zu dir kommen wollen und unseren Fuß dabei bewahren wollen, weil wir uns nahen, um zu hören. Hilf uns, dass wir treu sind und keine Toren. Hilf uns, dass wir nicht viele Worte machen, sondern sie mit Bedacht wählen. Hilf uns, dass wir unsere Versprechen nicht brechen, sondern sie halten, weil wir dich groß machen und anbeten wollen, weil wir sagen wollen von ganzem Herzen, mein Leben gegeben für dich. Amen.
