Leiterschaft | 1. Timotheus 3,3–5 | Christian Andresen
Guten Morgen, ich habe das Vorrecht, weiter zu sprechen von den Qualifikationen eines Ältesten beziehungsweise Charaktereigenschaften eines Ältesten und jetzt denken, okay, dann kann ich ja nach Hause gehen, das betrifft mich ja nicht. Nein, diese Charaktereigenschaften betreffen nicht nur Älteste, betreffen eigentlich alle. Ich kann auch ein paar Parallelstellen geben, damit ihr wisst, dass ihr auch euch angesprochen fühlen dürft. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass ihr wisst, wen ihr als Leiter in den Gemeinden euch vorstellt, wünscht, dass die Schrift da Vorgaben habt, die Paulus, Timotheus, Titus und in anderen Stellen deutlich gemacht haben. Das ist wichtig, dass wir das begreifen, dass das nicht irgendwelche sind, die man sich da zusammengesucht hat und wir uns ausgedacht haben, sondern dass die tatsächlich von der Bibel her Stamm und Grundlage einiger Predigen schon waren. Wir haben schon vor einigen Monaten, wahrscheinlich ist das schon her, haben wir eine Predigt gehört über den Aufseherdienst, dass jemand, der einen Aufseherdienst sich wünscht oder danach trachtet, dass er eine vortreffliche Tätigkeit sich wünscht und da habe ich gesagt, wie vortrefflich das ist und wie wichtig das ist, dass dieser Mann oder diese Person auch wirklich danach strebt, das zu tun, nicht weil er arrogant oder weil er meint, er ist der Leiter und sich da einsetzt, sondern weil er einfach ein Herzensanliegen hat, dass Eva das Wort Gottes weiterzugeben und dementsprechend auch zu leben, dass er es oft, da ist eine ältere Person, das ist im Vers 1 Kapitel, 1. Timotheus Kapitel 3, Vers 1, da wird gesagt, glaubwürdig ist das Wort, wer nach einem Aufseherdienst trachtet, der begehrt eine vortreffliche Tätigkeit und es ist eine vortreffliche Tätigkeit, aber es ist auch eine Tätigkeit, die viel Verantwortung mit sich bringt und auch sehr viel Kritik mit sich bringt von außen, sehr oft, man ist als erster im Rampenlicht, das ist immer der Fall, dann wurde gesagt, die erste Voraussetzung ist, dass er untadlich ist, einfach ein perfekter Mensch, ist doch ganz einfach oder? Steht, untadlich, kein Tadel, nichts gegen ihn aufzuwenden, das muss man im Kontext verstehen, jeder weiß, dass Jesus Christus der Einzige ist, der untadlich war, davon spricht das nicht, spricht aber von jemandem, der alles im Ganzen, wenn man ihn sieht, eine Person ist, die untadlich ist, wo man keinen Angriffspunkt hat, wo er der im Grunde genommen in diese Richtung geht und er wird nie in die absolute Untadlichkeit kommen, aber er wird immer seinen Weg in den Bereich aufziehen und das ist auch ein überspannendes Charaktereigenschaften, man möchte eigentlich jemanden haben, den man nachfolgen kann, den man als Vorbild benutzen kann, in Hebräer 13 wird das deutlich, dass erwartet wird, dass diese Männer im Glauben gelebt haben und weil sie im Glauben gelebt haben, können wir ihren Glauben nachahmen und das im Glauben leben bedeutet mit Gott, dem Vater zu leben und das Leben zu führen im Glauben und nicht nach dem Fleisch oder nach der Welt, sondern eben dementsprechend genau umgekehrt und das wird deutlich in seinem Leben. Er ist ein Mann einer Frau, nicht mehrerer Frauen, er hat nicht mehreren Ehen geführt als Christ, sondern er ist ein Mann einer Frau, er ist nüchtern, er ist besonnen, er ist anständig, gastfreundlich und fähig zu lehren. Das waren die ersten Charaktereigenschaften, von denen ich gesprochen habe und die nächsten, die kommen, das ist in Vers 3, da soll einer fähig sein zu lehren und als drittes, als nächstes ist nicht der Trunkenheit ergebend, nicht gewalttätig, nicht schändlichen Gewinns strebend, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer der seinem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit. Wenn aber jemand sein eigenes Haus nicht vorstehen weiß, wird er für die Gemeinde sorgen. Kein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und in das Gericht des Teufels fällt. Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen, also außerhalb der Gemeinde, damit er nicht in üble Nachrede und in einen Fallstrick des Teufels gerät. Ziemlich einfach. Man könnte darüber lesen und sagen, kein Problem, es gibt nur noch keinen. Wenn man das alles ansetzen würde, dann ist das verständlich, das muss einer ein geisterfüllter Mann sein, Männer sein, die geisterfüllt sind und ich möchte es auch von vornherein klarstellen, keiner von uns entfüllt alle diese Qualifikationen 100 Prozent. Das geht gar nicht. Aber wir haben ein Team von Ältesten und wir achten darauf und wir passen auf, wenn einer etwas nicht so macht, wie er es machen sollte oder so sich verhält, wie er sich nicht verhalten sollte. Wenn er Probleme mit Geld hat, wenn er Probleme mit, weiß ich, vielleicht mit irgendwelchen Herrschducht hat oder dergleichen. All diese Sachen werden angesprochen, denn unter uns als ältesten Team. Aber hier steht als nächstes, er soll der Trunkenheit nicht ergeben. Warum wird das immer angesprochen? Es wird andauernd angesprochen, wenn es um Charaktereigenschaften geht. Bei den älteren Frauen wird das angesprochen und bei den Männern wird das schon immer, wird besonnen immer und das hat auch was damit zu tun, wird immer wieder angesprochen. Die Gefahr des Trinkens ist groß und die Gefahr, nicht nüchtern zu sein, klare Gedanken haben, verständlich zu sein und auch ein gutes Urteil bilden zu können zu jeder Jahreszeit, zu jeder Lage. Das ist absolut wichtig für Älteste, dass sie sich nicht von Wein oder irgendwelchen anderen intoxizieren lassen, dass sie nicht irgendwie berauscht sind mit irgendeinem Mittel. Das ist super wichtig. Sprüche 23, Vers 19 bis 21 spricht darüber. Es spricht Warn dafür im Alten Testament schon. Wer hat acht und wer hat weh, wer hat Streit, wer hat Klage, wer hat Wunder oder Ursache, Wunden ohne Ursache, wer hat trübe Augen. Die, welche spät aufbleiben beim Wein, die einkehren und Würzwein kosten, schauen nicht darauf, wie der Wein rötlich schimmert, wie er im Becher perrt, er gleitet leicht herunter. Das ist die Beschreibung, wie man sich mit Wein, Berauschen, betrinken kann. Menschen verlieren ihren Besitz, weil sie so viel trinken, weil sie nicht achtsam sind. Familien zerbrechen, Erkrankungen passieren, ganze Gesellschaften werden zerstört durch Getränke, durch Berauschung. Und ich habe selber damit zu tun gehabt, in gewisser Weise, mehr in verschiedener Weise. Mein Vater besaß eine der größten Weinkellereien in Norddeutschland. Wir haben das, weil wir in der Gastronomie gearbeitet haben und das war ganz normal, dass man Wein getrunken hat. Aber gleichzeitig war ich, meine Mutter ist aus Finnland und in Finnland war es bekannt, dass 10 Prozent der ganzen finnischen Bevölkerung Probleme mit Alkoholsucht hat, mit Alkohol, nicht mit der Sucht, aber mit Alkohol, weil der Winter so lang ist und die Nächte so dunkel und so kalt, die trinken einfach. Und das ist so schlimm geworden, dass man findet, in den öffentlichen Gebäuden und so, Leute schlafen auf dem Boden und erfrieren im Winter. In Russland genau das Gleiche. Es ist eine Gefahr und die wird hier angesprochen und von einem Ältesten darf das überhaupt nicht die Rede sein. Der muss einfach darüber, ich sage, erhaben sein. Aber gleichzeitig, wenn man mal etwas mehr trinkt und wenn das passieren würde, dann sind auch andere da, darauf aufzupassen. Aber es darf, das ist einfach nicht, was uns bestimmt. Ein Ältester ist jemand, der durch Besonnenheit, klarem Denken, Verstand bekannt ist, der keine Leute mitzieht in solche Dinge. Ich sage bewusst nichts gegen Wein, weil ich kann nichts gegen Wein sagen, weil meine Familie die ganze Zeit solche Sachen gehabt hat. Und viele Leute denken immer, ich muss eine Flasche Wein geschenkt bekommen und lasse ich dann immer schön, da habe ich mittlerweile ziemlich viele, ich koche gerne und ich koche mit Wein. Also das ist nicht das Problem. Aber der Punkt ist einfach hier wichtig, dass man weiß, man die Gefahr des Alkohols einfach sieht. Trunkenheit ist eine sündige Tat des Fleisches. Galater 5 macht darauf aufmerksam. Trunkenheit ist ein Merkmal der Ungläubigen. Auch im Galater macht das darauf aufmerksam. Die Bibel sagt nichts ausdrücklich, dass du nicht Wein trinken darfst, das sagt sie nicht. Aber die Gefahren, sagt sie immer wieder, davon spricht sie. Und alkoholische Getränke sind anders beschaffen heutzutage, als sie in der Vergangenheit waren. Einige sagen, das glaube ich nicht ganz, aber wie dem auch sei. Es ist einfach, du kannst in Deutschland vor allen Dingen, jederzeit überall Alkohol bekommen. Das ist erstaunlich, viele Länder machen das gar nicht. Du kannst nicht überall Alkohol kaufen. Und mittlerweile gibt es solche viele Getränke, die Putsch auf Putsch Getränke sind. Die haben nicht nur was mit Alkohol, da sind andere Dinge drin. Und ich habe gehört, in Kalifornien, einer der größten Anbaugebiete der Welt von Wein und dem besten Wein, mittlerweile ist er besser als Frankreich, dass die 50.000, ne sagen wir 25.000 Hektar Wein rausgerissen haben, weil er nicht mehr verkauft wird. Warum? Weil die Jugend moderne Getränke trinkt. Und das sind auch Getränke mit etwas drin, weiß ich was alles drin ist. Der Punkt ist einfach, es geht nicht um Wein nur. Es geht einfach darum, um intoxiziert zu sein. Es geht darum, dass man, dass ein Ältester besonnen sein soll. Der soll nicht solche Sachen nehmen. Das ist genau das gleiche Medikament. Du gehst für jede Sache, nimmst du Medikamente. Aber die Medikamente haben auch Nebenwirkungen. Und ich habe mit einigen Pastoren, die haben Sachen genommen. Ein Freund von mir hat Schlaftabletten genommen, weil er musste, er konnte einfach nicht schlafen. Er wollte einfach schlafen, damit er normal leben kann. Und hat nicht gemerkt, dass er abhängig geworden ist durch die Schlaftabletten. Es kann alles sein. Ich sage es nur deshalb, weil es wird an vielen Stellen genau davor gewarnt. Jeder weiß, dass es solche Dinge gibt. Egal was man macht, man soll in Mäßigkeit und besonnen sein. Mäßig bedeutet wortwörtlich nicht betrunken im Denken zu sein. Also wachsam im Kopf bleiben. Das ist das Ziel. In Epheser 5, Vers 18, schlag das mal auf. Epheser 5, Vers 18. Interessante Stelle nebenbei gesagt. Paulus spricht da zu den Ephesern. Aber wovon er spricht hier, er sagt, du sollst dich nicht mit Wein berauschen. Er steht hier und berauscht euch nicht mit Wein. Natürlich soll ich das nicht. Das verstehe ich doch. Was Ausschweifung ist, also sagt er das, sondern ein Verb voller Geistes. Wow. Was hat das denn mit geisterfüllt zu tun? Ja, da ist ein Vergleich zu machen. Du sollst kontrolliert sein vom Geist. Und so wie du von Alkohol kontrolliert sein kannst, sollst du aber vom Geist Gottes und vom Wort Gottes erfüllt sein und berauscht sein. Also berauscht in dem Sinne, dass es sich kontrolliert. Es wird gleichzeitig gesagt, die Lösung ist Gottes Wort. Und das Gottes Wort wirkt direkt mit dem Heiligen Geist zusammen. Widerspricht sich nicht. Seid ihr mit Gottes Wort, dann seid ihr definitiv nicht voll Wein. Und die Gefahr ist auch davon weg. Wie groß ist solche Gefahr? Ist riesig, Leute. Riesig. Denkt an eure Kinder. Ihr habt kleine Kinder jetzt. Aber bringt ihnen bei, was das bedeutet. Warum Alkohol und all diese Mittel gefährlich sein können, wenn man sie nicht richtig handhabt. Es wird erwartet, dass ein Ältester besonnen ist. Das bedeutet, dass jemand vernünftig unklar denkt. Er ist jemand, der seine Gedanken und Gefühle unter Kontrolle hat. Er ist jemand, mit dem du rechnen kannst, auf den du setzen kannst. Ein Pastor sollte also nicht einer sein, den man nachfolgen kann, der als Vorbild gelten kann. Ich habe das vorhin schon kurz erwähnt. Aber die Korinther sagen darüber auch. Paulus sagt den Korinthern auch in Kapitel 4, Vers 16, ich ermahne euch daher, seid meine Nachahmer. Er sagt das von sich aus. Wie kann er das sagen? Und dann sagt er in Kapitel 11, Vers 1, seid meine Nachahmer, so wie ich auch Christus Nachahmer bin. Interessant. Das bedeutet, du musst eine Person sein, die unanstößig ist und den man nachahmen kann. Und außerdem ist, wenn, nimm dir an, jemand hat Probleme mit Alkohol und das gibt es in der Welt und auch in den Gemeinden gibt es sowas, wo einige Alkohol trinken. Zum Beispiel in den ganzen slawischen Gemeinden wurde ich gewarnt und da gab es überhaupt keinen, absolut keinen Alkohol. Und in Deutschland ist das natürlich nicht so. Da wird davon gewarnt, da wäre das sogar als absolute Sünde, überhaupt das anzuhören. Das ist das aber nicht. Die Schrift nicht sagt, dass, wenn man intoxiziert ist, das ist Sünde. Aber das bedeutet, wenn du als Ältester kein Vogel sein kannst und einen schwächeren Bruder verführst, dann ist das eben kein Segen. Gott, beziehungsweise die Schrift macht ganz deutlich, dass das eine schwierige Sache ist. Erster Grund 8, darum, wenn eine Speise meinen Bruder ein Anstoß zur Sünde wird, so will ich lieber ewiglich, in Ewigkeit, kein Fleisch essen, sagt Paulus, damit ich meinen Bruder keinen Anstoß zur Sünde gebe. Also das Ziel ist, was er sagt, was viel, viel wichtiger ist, dein Genuss ist nicht so wichtig, dass das dazu führt, dass ein Bruder oder Schwester verführt wird oder Probleme damit hat. Denkt daran, denkt daran. Das bedeutet, wir müssen auf den anderen acht, den Schwächeren achten. Erster Grund der neuen Vers 22, den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich den Schwachen gewinnen kann. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. Das Ziel ist das ewige Leben natürlich. Wir wollen nicht das Alkohol oder Trinken, die das Evangelium verdreht, durch ein schlechtes Zeugnis eines Ältesten oder eines Leides oder egal wen. Wir wollen einfach nicht jemanden verführen. Und ein Ältester muss nüchtern sein, klar denken, beherrscht in Gedanken und Gefühlen, ein geordnetes, diszipliniertes Leben führen, die Bereitschaft haben, Menschen in sein Zuhause mitzunehmen, ein Vorbild zu sein. Er muss in dem Sinne auch vorbildlich leben. Das ist einfach erwartet. Das ist erwartet von der Schrift, auch wenn es um die Qualifikation bzw. die Charaktereigenschaften eines Ältesten geht. Wer hat das einfach erwartet? Ein zweiter Punkt ist das. Er muss nicht gewalttätig sein. Kein Trunkner, nicht gewalttätig sein. Er soll nicht streitsüchtig sein. Da denkst du, ach klar, das darf er natürlich nicht. Natürlich darf kein Ältester streitsüchtiger sein oder gewalttätig sein. Nein, der Grund ist ganz einfach, liegt auf da. Er muss selbst mit allem, was er tut, nicht Streit hervorheben in der Gemeinde. Er muss versuchen, den zu verhindern. Er muss sich immer Gedanken machen, wie kann ich friedensstiftend sein, in allen Beziehungen, allen Gesprächen, allen Verhältnissen. Ich war letzte Woche gerade in der Tschechei, weil so ein Fall explodiert ist. Nicht eines Ältesten, aber eines Leiters. Das ist so groß geworden, dass ganz viele Leute sich involvieren mussten. Ein Mann, der eine große Verantwortung trägt, wurde unter Gemeindezucht gestellt, weil er genau das ist, streitsüchtig. Und er hat weiter gestritten und hat das nicht angenommen. Und das Schlimme ist, dass er einen ganz großen Verlag leitet und dieser Verlag in der ganzen Land bekannt ist und so groß ist, dass alle natürlich jetzt davon wissen. Und nicht, dass er das Problem kriegt. Er versucht das natürlich den anderen zuzuschieben und war nicht gut zuzusehen. Und das ist das Ziel eines Ältesten, dann wie stifte ich Frieden, wie kann ich das Ganze beheben. Das ist nicht darum, jemanden als falsch darzustellen. Darum geht das nicht. Oder jemanden die Schuld zuzuschieben oder selbstgerecht darzusein. Sondern es geht darum, wie kann ich Frieden stiften. Wie kann Jesus Christus verherrlicht werden. Es geht nicht um mich, es geht nicht um dich, es geht um Jesus Christus. Das ist seine Gemeinde, sein Werk. Und das ist die Gefahr. Oft denken wir, wir haben ein Recht. Oh, ich bin verletzt worden. Oh, der hätte viel demütiger sein sollen. Oh, der hätte, weiß ich was machen. Ich habe ein Ich erwartet, dass man mich mehr respektiert. Wirklich? Was habt ihr denn Jesus Christus entgeben zu bringen? Er ist für dich gestorben, während du noch Sünder warst. Während. Er ist gestorben für dich. Bist du bereit, ein paar Schläge abzukriegen? Und das ist genau das, was von Ältesten erwartet wird. Von Ältesten wird erwartet, dass sie eben das Nichts sind. Sie sind nicht streitsüchtig und überhaupt nicht in deren Werk. Sie arbeiten nicht nach dem Fleisch, sondern wirklich nach dem Geist. Der Leiter darf Menschen nicht mit Androhung oder Gewalt einschüchtern. Das dürfen wir nicht. Das ist nicht unser Ziel. Es steht zwar in der Schrift, und das könnt ihr untersuchen, es steht da, dass wir auch Leuten, die schwierig sind, manchmal ermahnen müssen. Das ist nicht falsch, jemanden zu ermahnen, biblisch zu ermahnen, aber man kann das in Liebe tun. Ich kenne einen Bruder, der ermahnt so liebevoll, dass ich von ihm ermahnt werden will. Das ist echt, weil das ein Segen ist, weil er den Herrn im Mittelpunkt lässt, weil er weiß, wie schwer deine Sünde ist wahrscheinlich und dass er dich ermahnen muss und weiß aber, wie er das in die richtige Perspektive lenkt, dass wir Jesus Christus sehen, nicht die Ermahnung sehen, sondern sehen, warum er das macht. Um des Herrn Willen, um der Gemeinde Willen. Und das ist, sowas begeistert mich. Den kann ich nachfolgen. Und er tut das in einer Sanftmütigkeit, in einer Gütigkeit, die einfach vorbildlich ist. Wie kannst du, ich frage mich immer, wie kannst du das, der hat dich doch so angegriffen, der hat dich doch so verletzt und hat doch so viel Schaden gemacht. Wisst ihr, warum sind wir verletzt, warum schaden wir, weil wir immer sagen, wir verdienen es besser. Aber was verdienen wir wirklich, außer den Tod? Nicht viel. Gott, nur weil Gott uns begnadigt hat, sind wir überhaupt etwas. Und mit anderen Worten ist alles, was dir zustößt, was ist Christus noch nicht zugestoßen. Und er macht immer aufmerksam, wenn wir angegriffen werden, wird Christus angegriffen, wenn wir für Christus leben. Wenn wir aber angegriffen werden aufgrund von irgendwelchen Sünden, das ist verständlich, dann verdienen wir das wirklich. Aber wir sprechen hier von jemandem, einem sanftmütigen Ältesten, der darauf aus ist, gerecht, fair und maßvoll zu sein. Der versucht, nach seinem Fähigdünken einfach versucht, wirklich das Beste zu tun, um Frieden zu schaffen. Das Neue Testament verwendet diesen und verwandte Begriffe an mehreren Stellen, was die Schönheit dieser Ereignisseigenschaften bedeutet. Also es ist einfach, es wird deutlich, dass er darauf auf ist, dass die Schrift deutlich machen will, selbst wenn es sehr viele sündige Probleme gibt in der Gemeinde und zwischen Menschen, zwischenmenschlichen Beziehungen, wir in Sanftmut Sachen behandeln können, die dazu führen, dass diese Person, die dann konfrontiert werden, auch bereit ist, das anzunehmen. Habt ihr schon mal Worte gesagt, die andere verletzt haben? Oder Dinge getan, wo du sagst, ich wünschte, ich hätte das nicht gesagt. Das habe ich nicht gemeint. Warum habe ich das bloß gesagt? Warum? Wenn du nach Hause kommst, alles ist schön, Essen steht auf dem Tisch, deine Frau hat alles, tolle Kerze ist auf dem Tisch, ich sage jetzt, was sie machen sollten, ein Glas Sprudelwasser steht da und dann gehst du an den Kühlschrank und nimmst dir was aus dem Kühlschrank, weil du denkst, das brauchst du noch für das Essen, um das zu verfeinern. Und sie sagt, hast du es überhaupt schon geschmeckt? Nein, du hast es nicht geschmeckt, aber du denkst an das, was du gerne möchtest. Das sind so Sachen, das ist nicht eine Ohrfeige ins Gesicht, aber könnte fast sein, noch viel schlimmer ist, wenn du irgendwas doofes sagst. Männer sind einfach nicht unbedingt sehr sensibel manchmal, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich meine, ich kenne mich vielleicht nicht selber, ihr könnt meine Frau fragen, ich bin so froh, dass sie Kinderstunde hat jetzt, weil sie sonst das hört, aber ihr dürft ihr das ruhig erzählen. Wir haben gestern, selbst im Zug, haben wir Gespräche geführt und da habe ich gedacht, wow, weißt du, wie wichtig es ist, einfach zu lernen, zu kommunizieren und man muss einfach mal innehalten und nicht einfach das, was auf seinen Gedanken ist, sofort zu sagen. Das ist nicht wichtig, du musst es nicht sagen. Viele, die Deutschen sind so bekannt dafür, wir müssen unsere Meinung sagen. Ja, meine Meinung, die ist so wichtig, die ganze Welt hängt davon ab. Come on, Leute, ihr seid Jesu Zeugen und Älteste, sie sind Jesu Zeugen. Eigentlich sollten sie Fussabträte sein, sollten das natürlich nicht, aber sie sollen bereit sein, alles anzunehmen und wirklich auch das Schwierige, um der Gemeinde zu helfen, um der Gemeinde Jesu Christi zu helfen. Christus selbst war sanftmütig. Philipp 4, Vers 5, euer Nachsicht sei allen Menschen bekannt. Euer Nachsicht sei allen Menschen bekannt. Titus 3, Vers 2 ist eine Eigenschaft, die jeder Christ praktizieren sollte, ist Besonnenheit. Besonnenheit bedeutet also wirklich alles zum Denken, um gut etwas weiterzugeben. Okay, und dann als nächstes sagt Paulus hier, neben Gütig, soll nicht streitsüchtig sein, soll streitfrei zu sein. Also du kannst gar nicht streiten. Habt ihr euch mal Gedanken gemacht, wenn ihr jemand mit jemandem streitet, weil ich bin so sauer auf den, weil irgendwas hat er gemacht und irgendein, wie nennt man das, es ist über die Leber gelaufen, du bist einfach so aufgeregt, aber der Typ will nicht streiten, der will sich nicht darauf einlassen. Der sagt dir, du hast ja recht und auf einmal ist dieser ganze Frust, Ärger, Hass oder weiß ich was weg. Ein bekannter Mann war in England, in Bernstable, war, der hat einmal gesagt, der war als ein Apostel der Liebe bekannt, weil er gerade die Leute, die ihn hassten, ist er mit Liebe begegnet. Und das ist so weit gegangen, dass die Leute das nicht fassen konnten und sind in seine Gemeinde gegangen gekommen und sind zum Glauben gekommen, weil er sich so biblisch, so christlich verhalten hat. Habt ihr euch mal überlegt, was passiert, wenn ihr auf einmal so ganz konträr zu dem euch verhaltet, wie andere Leute euch begegnen. Das ist eben das Verrückte und das, ich sage nicht, dass wir das machen können als Älteste, aber wir sollten so sein, wir sollten nicht streitsüchtig sein, nicht zanklustig, nicht kämpferisch. Wir sollten einfach bereit sein, so zu leben, wie Christus gelebt hat. Ein Aufseher darf niemals sein, der zu verbalen Auseinandersetzungen neigt. Er soll gar nicht fähig sein, er soll nicht überlegen, das könnte ich jetzt sagen oder das könnte ich jetzt tun. Du musst wirklich, und das habe ich auch über die Jahre und ich habe so reagiert in der Vergangenheit, wo ich ganz jung im Glauben war, aber ich musste das verlernen, nicht reagieren, das darfst du nicht. Du musst einfach wirklich mit, du musst handeln, zu richtigen Sachen handeln, mit richtigen Sachen handeln. Ich habe das erlebt, wie ein richtiges Verhalten dazu führt, dass du gerade die, die die am schwierigsten Leute sind, oder die schwierigsten Leute sind, dass die auf einmal zu deinen besten Freunden werden. Ich habe mit Leuten gearbeitet, das war absolut schwierig. Immer haben die kritisiert, alles falsch, was ich gemacht habe oder was wir gemacht haben, haben die als falsch gesehen und da habe ich mir vorgenommen, gerade für die zu beten. Ich habe geglaubt, hey, Gottes Wort, du sollst für die beten und für deine Feinde beten und sie lieben und Kohlen auf ihr Haupt legen, was damit gemeint ist eigentlich, dass Gute nicht entsprechend ihres Verhaltens, sondern gegensätzlich zu ihrem Verhalten, sie segnen und was dann passiert? Und das ist passiert. Die Leute, die haben sich verändert und die schwierigsten Leute sind meine besten Freunde dann geworden. Was nicht immer passiert, aber das ist wichtig gewesen. Das war ganz sehr gut und einer hat mir das mal gezeigt. Ich habe das euch schon mal erzählt. Ich wollte Fotokopieren machen, der Fotokopierer funktionierte nicht und ich war so, lauthals habe ich was gesagt, was ich nicht hätte sagen sollen. Da kommt ein Bruder zu mir, soll ich für dich beten? Und ich dachte, was habe ich nur gemacht? Er hat mir sofort gezeigt, dass Liebe viel größer ist, als Probleme anzusprechen, sondern sie auch gleichzeitig zu klären und das hat er dadurch, hat er meinen Blick sofort auf den Herrn gelenkt, was wichtig war. Es wird aber auch gesagt, dass wir nicht nur nicht streitsüchtig sein sollen, sondern dass wir auch Unordentliche, als Ältester wird man immer wieder aufgefordert, unordentlich zurechtzuweisen. Leute, die nicht das tun, was sie tun sollten, würden zurechtzuweisen und da gibt es oft Gelegenheit natürlich auch das zu tun, was manchmal schwierig ist. In dem Sinne, dass Leute, die ihnen falsch liegen, dahin zu bringen, dass sie das Richtige tun und da ist das wichtig, dass man eben nicht streitsüchtig ist, weil ein Leiter muss in der Lage sein, schwierige Situationen den Raum zu geben zur Gnade und zur Buße. Es ist wirklich, wenn du einen Hund in die Ecke drängst, ist das klar, dass er beißt, Leute. Wenn du eine Ratte in die Ecke drängst und denkst, da passiert nichts, die greift einfach mit der Hand an, die wird beißen und das genau wie Menschen, werden sie noch ein bisschen aggressiver. Deshalb ist es wichtig, dass du den Raum gibst zur Korrektur und denen auch hilft, diesen Raum zu nutzen. Er darf nicht jemand sein, der Gewalt und Einschüchterung benutzt, um sein Ziel zu verfolgen. Aber er muss auch jemand sein, das heißt hier nicht nur das und das ist jetzt wirklich komisch, frei von Geldliebe. Er soll das Geld nicht lieben. Und wenn jeder von uns sagt, was ist darunter gemeint, was ist mit unter Geld? Darf ich überhaupt nicht kein Geld mögen? Ich muss doch meine Familie unterstützen. Ich muss doch ein Auto kaufen. Ich muss doch ein Computer haben und alles. Ja, aber lieben ist einfach, dass das in Konflikt kommt mit dem Ewigen. Dass das in Konflikt kommt mit dem Ewigen. Das ist auch ein Aspekt, der immer wieder angesprochen wird, wenn es um die Endzeit geht. Die Leute lieben mehr das Materielle. Das Geld. Und so viel mehr, dass sie bereit sind, Menschen zu verdammen und nicht denen das Evangelium zu erklären. Für Älteste ist das super wichtig, dass das Geld, das finanzielle, wie man über Geld denkt und damit handelt und materiell handelt, dass das nicht zum Hindernis des Evangeliums wird. Dass das nicht zum Hindernis des Evangeliums wird. Menschen ist, Gott ist größzügig mit uns. Es wird erwartet, dass wir auch großzügig sind als Älteste. Großzügig, einfach in jeder Hinsicht großzügig. Gott gehört alles. Wenn wir richtig handeln, dann wird er uns auch segnen. Ich habe gerade ein Gespräch gehabt in der kurzen Pause, da habe ich einfach gedacht, teilweise sprechen wir schon über viel Geld, aber einige von euch würden wahrscheinlich sagen, hu, verrückt. Für mich war es schwer, damals ein Haus zu kaufen, aber dann habe ich das von einer anderen Perspektive gesehen. Da habe ich gesagt, zwölf Menschen werden in dem Haus wohnen. Und ich muss bereit sein, die Verantwortung dafür zu tragen und auch den Kredit wieder abzuzahlen, auch wenn das 20 Jahre dauert. Weil ich möchte, dass mein Haus ein Segen wird für viele Leute. Und Gott hat das auch so gesegnet. Allerdings muss ich natürlich treu sein und das Geld abzahlen. Aber der Punkt ist, ich habe nicht das Geld geliebt. Es geht nicht darum, dass du jetzt große Sachen machst, extravagante Sachen machst und wirklich da in die Geldliebe fällst. Und da sind auch so viele Stellen, die davon sprechen, die Gefahr des Geldliebens. Liebe zum Geld offenbart oft einen schwachen Glauben. Matthäus 6,24, niemand kann zwei Herren dienen. Man kann nicht Gott und den Mammon dienen. Wo dein Schatz ist, wo ist dein Schatz? Hoffentlich nicht im Geld. Wer das Geld liebt, offenbart einen schwachen Glauben und ein fehlgeleitetes Herz. Es ist nicht dazu geeignet, anderen zu führen. Und das ist wichtig. Wenn eine Leitung, Älteste Geld lieben, dann kann man den Blick verblendet bekommen. Die Liebe zum Geld führt dazu, dass Menschen vom Glauben abfangen. Es sind all solche Dinge, die schnell passieren können. Sie führen zu Versuchungen. 1. Timotheus 6,9 und 10, sie führen zu Versuchungen. Sie führen zu schändlichen Begierden und führen ins Verderben, führen zum Bösen hin. Manche verfallen sogar vom Glauben ab, wird da gesagt. Man darf niemanden, der Geld liebt, als Aufseher anerkennen, denn er offenbart damit geistliche Instabilität. Das bedeutet, wenn Geldliebe im Vordergrund steht, dann sind wir dem Glauben nicht stabil. Und es ist natürlich auch eine Gefahr, dass dadurch Harbsucht infrage kommt. Und meistens ist das ja so, wie so viele Sachen, zum Beispiel Leute, gefallene Brüder, die aufgrund von ihrer Harbsucht wirklich auch Sachen getan haben, selbst Lehrer geworden sind. Und ich habe gerade eine Liste von fünf Männern bekommen, die in den letzten zehn Jahren gefallen sind. Superbekannte Männer. Und überall spielte die Harbsucht mit. Überall. Die haben Dinge gelehrt und getan, auch teilweise aus Harbsucht, aus Geldgier. Und das hat sie dazu getrieben, auch Sachen zu überbetonen. Nicht, dass das unbedingt alles total falsch ist, aber die Überbetonung war falsch. Und das hat dazu geführt, dass auch andere Leute davon betroffen waren. Und ich kenne selbst einige von denen und ich habe das miterlebt. Und die Frage kam auf, wieso verhalten die sich so? Ich habe echt die Frage gehabt, wieso machen sie diese Dinge? Das passt irgendwie nicht zusammen. Irgendwie die Schrift sagt, wir sollen demütig, genügsam sein und solche Sachen. Und auf einmal, ich meine, wir können großzügig sein anderen gegenüber, aber nicht großzügig uns nur gegenüber. Versteht ihr, was ich damit meine? Wenn du dir immer großzügig bist, dann hast du immer die besten Klamotten an und alles andere. Aber großzügig anderen gegenüber, das ist erstaunlich. Ich kenne einige Freunde, die kaufen für mich ein in den teuersten Läden. Das wollen sie, das sagen sie, wir wollen euch deren Segen sein. Und sie selber machen das nicht. Das ist was anderes. Davon spreche ich nicht. Aber hier, das waren Leute, die haben sich gerne mal das Beste gegönnt. Und das habe ich gerade letztens gehört. Da habe ich gedacht, das ist ja unglaublich. Die haben so viel Geld für gewisse Sachen ausgegeben und hatten überhaupt kein Problem damit. Und das Zeugnis wird dadurch verdreht. Und das war auch verdreht. Und dann, nicht viel später, ist diese Person, die ich auch kannte, gefallen und das war offensichtlich, was alles damit zusammenhing. Als Sechstes wird auch gesprochen, was diese Person sein soll. Einer, der seinem eigenen Haus vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit. Wenn aber jemand sein eigenes Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er der Gemeinde Gottes sorgen? Das ist ein wichtiger Abt. Ich würde fast sagen, das ist so ein Überbegriff. Wenn du in der Lage bist, noch nicht mal in der Lage bist, deinen Haushalt zu führen, das bedeutet, deine Kinder zu leiten, deine Kinder gut zu erziehen und in Respekt zu erziehen und deine Frau und für sie zu sorgen und all das, wie willst du dann das Größere, die Gemeinde, leiten? Wie willst du das Größere, die Gemeinde, leiten? Wie kannst du, wenn du das Geringere nicht in der Hand hältst, nicht in der Lage bist, zu leiten, deinen Haushalt? Wie kannst du das mit dem Größeren machen? Und das ist eine berechtigte Frage, die hier gestellt wird. Und das geht nicht darum, das zu herrschen und die Kinder müssen alle das machen, was du alles sagst. Nee, das geht nicht darum. Aber dass die Respekt vor dir gegenüber, den Ehen gegenüber sind und ich kann das jetzt nicht alles auslegen, was das bedeutet, aber wir als Eckstein-Gemeinde haben eine klare Vorstellung, was eine biblische Beerziehung beinhaltet. Und wir können Rat geben, wir können helfen. Und das ist nicht kurz, das ist nicht über ein Tag, zwei Tage, sondern es geht über Jahre. Schauen wir, 30 Jahre Erziehung, mehr, 40 Jahre fast Erziehung hinter uns. Und Kinder sind nicht nur Kinder, wenn sie zwischen 3 und 5 sind oder 1 und 5, sorry, zwischen 1 und 5. Auch wenn sie 37 Jahre sind, dann kommen sie wieder zurück. Und dann sprichst du mit denen. Dann haben die Fragen. Wie hast du das denn gemacht? Was hast du denn gemacht? Und solche Sachen. Wie willst du das denn umgehen? Meine Tochter will das und das anziehen. Kann ich das machen? Nein, das solltest du ein bisschen anders machen. Oder weiß ich nicht, wir sagen mir nicht, was sie machen sollen. Wir fragen nur, wir versuchen wirklich, da nicht proaktiv zu handeln, weil wir wissen, dass sie die Verantwortung vor Gott tragen für ihre Erziehung. Aber der Punkt ist, Erziehung und elterliche Beziehungen hier und einem Hausgut vorstehen, das hört nicht auf. Nur weil du mit den jungen Kindern, das geht immer weiter. Und ich könnte jetzt einige Leute fragen, ob das bei denen so ist. Es ist einfach so. Bei uns im Moment sind wir 11 Leute im Haus. Und 5 Kinder. Und das ist einfach gut. Ich bin kein Vater, ich bin ein Großvater. Ich setze mich schön in den Sessel hin und lasse sie machen. Und sage nur, das geht nicht so. Nein, das mache ich nicht. Aber der Punkt ist, ich weiß das, aber trotzdem, die kommen zu dir und gucken dein Gesicht an. Wie reagierst du denn, wenn wir uns so verhalten? Und sorry, manchmal muss ich wegfahren. Weil ich nicht mehr die Geduld habe, die junge Eltern haben. Und ihr habt super viel Geduld manchmal und auch Kraft. Ich habe die Kraft. Ich kann nicht in einen kleinen, jungen, hinterherflitzenden Garten und weiß ich was alles war. Da läuft er mir weg. Und dann sagt er, guck, guck. Opa. Ist ja süß. Der Punkt ist einfach, sein eigenes Hausgut vorstehen bedeutet auch entsprechend natürlich Alter und all diesen ganzen Sachen. Und ein Haushalt wurde damals auch gesehen, ist auch nicht ganz normal, dass man mehrere Generationen von Leuten in einem Haus hat. Das war ganz normal. Ich spreche nicht von dem deutschen Haushalt. Auch wenn der nur die Sprache anders ist. Ich habe auf dem Bauernhof, wo wir in Hordorf gewohnt haben, da war ein Bauernhof neben uns. Da waren vier Generationen wohnen unter einem Dach. Und das war ganz normal. Wir waren so begeistert davon. Die haben wir immer angebaut, immer neue Teile gebaut. Haben ein Haus herangebaut, Bauernhof, da kann man das machen. Und von der Seite war das ganz einfach. Die Großeltern, dann die Eltern und dann die jüngere Familie mit den Kindern und so weiter. Das war einfach toll zu sehen. Aber das gehörte alles unter einem Dach. Und wer hat die Verantwortung in diesem Haushalt? Die Familie, der Vater hat die Verantwortung für seine eigene Familie und was drumherum passiert. Da gehört natürlich alles dazu. Du musst deinen eigenen Haushalt gut führen. Seine Kinder müssen in aller Würde und Kontrolle sein. Das ist nicht immer der Fall. Ich spreche nicht von momentanen Situationen, da ist irgendwas passiert und da ist Chaos. Aber grundsätzlich sind die Kinder bereit, sich unterzuordnen. Respektieren die ihre Eltern. Wird Epheser 6 Vers 4 umgesetzt, sind sie nicht in einer Situation, wo sie sich gegen die Eltern auflehnen. Die Art und Weise, wie die Kinder eines Mannes auf ihn reagieren, zeigt dir, ob er das Herz eines Menschen führen kann, ohne es zu verbittern. Verbittere ich meine Kinder, komme ich an die Grenze. Also es ist nicht nur eine Situation, das passiert immer, überall. Aber es ist grundsätzlich, wenn ich von meinem Sohn einmal gehört bekomme, dass er sagt, und das hat er mir ins Gesicht gelegt, Daddy, du sagst immer, wenn ich was falsch mache. Du siehst nie die Dinge, die gut gemacht werden. Das trifft dein Herz. Weil du dir gleich sofort überlegst, was habe ich denn gemacht? Was habe ich denn die ganze Zeit gemacht? Und dann habe ich Cheryl gefragt, sag mal, siehst du mich auch so? Und dann musste ich echt überlegen, ich habe das vorhin auch schon gesagt, du musst zehnmal wirklich die loben und preisen und dankbar sein, bevor du eine Kritik anbringst. Das Verhältnis zehn zu eins. Ich meine, das ist nicht unbedingt richtig, aber du musst dir immer Gedanken machen, wie kannst du jemanden und deine Kinder ermutigen, bevor du sie diszipliniert zurechtweist. Und manche Tage sind so, da musst du die ganze Zeit kritisieren oder da ist irgendwas auf dem Tisch, da fällt ein Glas Milch um, dann ist das, dann malen sie auf die Tischdecke, dann weiß ich, was gemacht, dann ist auf einmal neue kreative Sachen auf der Wand und auf einmal kommt sie mit so einem chaotischen Haarschnitt an. Du weißt nicht, wie der zustande gekommen ist. Wer hat da was geschnitten? Oder du siehst das Haar, das liegt so komisch und darunter ist dann eine Schicht weg. Ich sage nur, das ist normal, sowas ist alles passiert und davon spreche ich nicht. Wir sprechen hier nicht von Vollkommenheit, wir sprechen davon, dass wir aktiv Kinder erziehen und den Haushalt leiten. Sie müssen Autorität respektieren und sich dieser Autorität untersetzen, angemessene Weise unterordnen. Die wollen auch ihre Eltern ehren. Weißt du, was mir passiert ist, was ich jetzt auch gerade jetzt sehr viel erlebe? Zu Hause erlebe ich, dass sie es nicht unbedingt immer tun, sich unterordnen und manchmal geht alles woanders hin. Und dann nehme ich die Enkelkinder mit und dann sind die kleine Engel. Was ist los? Ja, die wissen, dass sie es nicht machen dürfen und bei Grandpa und Grandma auf keinen Fall. Und die wissen auch, dass Eis oder irgendwas dergleichen kommt überhaupt nicht infrage, wenn die sich nicht richtig verhalten. Und auf einmal können sie all das, wo du konstant drüber sprichst. Und dann dachte ich, das ist interessant. Die Kinder haben ja tatsächlich Ohren und können hören und haben auch einen Kopf und haben auch ein Herz. Und das ist für die überhaupt kein Problem. Und dann dachte ich, wow, okay, es scheint ja gut zu laufen. Ich muss nur ein bisschen mehr Geduld haben, Daddy. Und ich lerne immer mehr Geduld. Und dann heißt es auch, als nächster Punkt wird auch, wir sollen keine Neubekehrten einsetzen als der Älteste. Und das ist, der Vers muss man sich gut einfach vorlesen lassen. Kein Neubekehrter, damit er nicht aufgeblasen wird und mit dem in Gericht des Teufels fährt. Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen, außerhalb der Gemeinde sind, damit er nicht ein übles Nachredefeld oder ein Falschdreck des Teufels fährt. Hier wird auf den Teufel, der Punkt ist einfach dieser, er soll nicht, ein Neubekehrter ist angreifbar. Er ist einfach noch nicht, er hat einfach noch nicht, er hat die Reife nicht, die erwartet wird von einem älteren, wie von einem älteren Mann, einem reifen Mann. Und ich sage nicht, dass es mit Alter zu tun hat, sondern es hat einfach was mit Reife zu tun, vor allen Dingen mit Reife zu tun. Wir haben jüngere Männer auch in der Leitung und das ist auch einfach das, weil die gewisse Reife haben, eine Reife, die vorausgesetzt wird für Älteste. Und das Junge ist nicht unbedingt der Angriffspunkt, aber ein Neubekehrter ist jemand, der noch so gut wie gar nichts, der vielleicht ein, zwei Jahre im Glauben steht und dann aufgrund von irgendeiner Situation und das hier in Bezug gesetzt wird mit Stolz sich disqualifiziert. Und ich hatte solche Sachen mehrfach erlebt und ich habe das bis dahin hatte ich die Schrift einfach nur, ja ich hatte die gewusst, ich hatte die gekannt, aber ich habe das nicht für so ernst genommen und dann dachte ich, wow, das gibt gar nicht, da hat er auf einmal die Position eines Ältesten inne und jetzt hat er erwartet, dass jeder in Respekt zeigt. Aber er hat nicht so gelebt. Er war noch im Prozess des Wachstums drin und das ist ganz schlecht angekommen. Und von der Seite her müssen wir auch wirklich vorsichtig sein, nicht junge Bekehrte in die Leitung zu nehmen, die dann auch in die älteste Situation gelangen und dadurch auch natürlich keinen guten Ruf bekommen. Sie sind auch einen schlechten Ruf bekommen von draußen und Satan wird das ausnutzen und diskreditieren und sie werden sich selber dadurch ihr Verhalten diskreditieren. Und sie kommen in Verruf. Aber das Schlimmste ist hier nicht der Teufel. Das Schlimmste daran ist, dass die Gemeinde Jesu Christi veruntreut wird und Gott nicht geehrt wird und Jesus Christus nicht die Ehre bekommt, die ihm zusteht. Diese Person, von denen die Bibel hier spricht, es muss jemand sein, der einen beständigen Charakter hat, der fest steht, wie bei den älteren Männern Titus Kapitel, Titus 2, wo es einfach gesagt wird, dass es Männer sind, die ein Vorbild sind, die sich vorbildlich verhalten. Und das wollen wir. Was ist mit Menschen, die zum Beispiel jung im Glauben sind oder, das wird ja gerade nicht gesagt, aber das sind Leute sind, die nicht in einer Gemeinde aufgewachsen sind. Menschen, die vielleicht aus schwierigen Verhältnissen gekommen sind oder die Menschen, die noch keine Ältesten erlebt haben, richtig. Es können die Ältesten werden. Natürlich können sie Älteste werden, wenn der Charakterzuge, wenn die Charakterzüge sich zeigen und deutlich zeigen. Sie müssen nicht bewähren. Sie müssen, es muss deutlich werden in ihrem Leben, dass sie diese Sachen, die hier gesagt werden, und das sind immerhin 15 verschiedene Eigenschaften, dass die verkörpert sind, verkörpert werden. Aber das ist das Ziel jedes einzelnen Mannes, jedes einzelnen Personen. Das ist nicht etwas, was nur für Älteste zutrifft. Aber Älteste müssen das haben, um in diesem Amt, dieses Dienst zu bekommen. Sie müssen nachweislich Männer sein, die treu gelebt haben. Sie dürfen, wie gesagt, keine Neubigkeiten sein. Es muss nachweisbar sein, dass sie ein integeres Leben führen. Unser Leben spricht, und das müssen wir uns einfach realisieren, unser Leben spricht deutlichere Sprache als Worte. Unser Leben spricht deutlichere Sprache als Worte. Lass mich beten. Vater, wir danken dir, dass du Männer in unsere Gemeinde gestellt hast, die dich ehren wollen und dich ehren, ehren. Ja, wir wissen auch, dass es gibt so viele Anfechtungsmöglichkeiten von außen, die immer wieder kommen, aber die geistlich gesehen sind, was die Schrift deutlich macht, dass ein Mann sich bewährt aufgrund seines Lebens, aufgrund seines Verhaltens als Christ und auch als Vater in einer Familie und auch als Leiter einer Gruppe in der Gemeinde und in der Lage ist, Gottes Wort zu lernen. Das ist offensichtlich, das kannst du zeigen, das können wir sehen. Und gleichzeitig bitte ich, dass du alle unsere Herzen prüfst und immer weiter voranbringst in unserer Integrität deinem Wort und dir gegenüber, dass wir wirklich erfunden werden als Männer und auch Frauen natürlich, die dich lieben, dich ehren und auch anhand deines Wortes, an der Richtschnur deines Wortes leben. Wir danken dir in Jesu Namen. Amen.
