Jesus kommt! Bist du Bereit?
Römer 13,11-14

Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet euch gerne bei [email protected]

Wenn du vor einem wichtigen Gespräch stehst, das deinen Lebensverlauf maßgeblich beeinflussen oder verändern könnte, wie z.B. ein Bewerbungsgespräch oder eine mündliche Prüfung, dann wirst du dich entsprechend vorbereiten, du wirst auf deinen Aussehen achten, du wirst dich auch innerlich vorbereiten, du wirst das Material beherrschen wollen, du wirst dich zurechtlegen wollen, was du sagen wirst, du wirst alles tun, damit du dann auch, wenn der Termin in die Nähe rückt, du dann frühzeitig dort bist, du willst nicht auf den letzten Drücker scheinen und hineinhecheln, wenn der Moment kommt, willst du bereit sein.

Nun, das ist selbstverständlich, das ist außer Frage und genau so ist auch das Leben eines Christen ein Leben, das auf einen Termin hinlebt, den Termin mit Gott.

Nun, die Sache ist die, du weißt nicht, wann genau dieser Termin für dich eintritt.

Du weißt nicht genau, wann es dazu kommt, aber die Bibel macht dir eins deutlich, es ist deine Aufgabe, dafür bereit zu sein und genau das spricht Paulus jetzt an in Römer Kapitel 13, wir sind bei den Versen 11 bis 14, wer noch eine Bibel braucht, findet die hier bei der Säule liegen, bedient euch da gerne, damit ihr mitlesen könnt, wir lesen in Römer 13, die Verse 11 bis 14, und dies tut als solche, die die Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf aufwacht, denn jetzt ist unsere Rettung näher, als da wir zum Glauben kamen, die Nacht ist weit vorgerückt und der Tag ist nahe, lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen, lasst uns anständig wandeln, wie am Tag, nicht in Schwellgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht, sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch des Begierden wach werden.

Warte, wir preisen dich, dass du ein Gott bist, der redet, du hast schon vor Zeiten geredet und du redest heute noch durch dein geschriebenes Wort und dafür danken wir dir und bitten dich jetzt auch, dass du durch deinen heiligen Geist in unseren Herzen wirkst, öffne du unsere Ohren, öffne du unsere Herzen, gib du jedem das, was er heute braucht, sei es Ermutigung, für den der Ermutigung braucht, sei es Korrektur, für den der Korrektur braucht, sei es Trost, für den der Trost braucht und so bitten wir dich Herr, hilf uns nicht nur Hörer, sondern Täter deines Wortes zu sein, rede du, denn dein Volk hört, Amen.

Wir finden in diesem Text, den wir gelesen haben, Römer 13, Vers 11 bis 14, drei Aufforderungen, die dir helfen, dich auf die Ankunft Jesu vorzubereiten, damit du nicht dann, wenn er denkt, beschämt sein musst und die erste Aufforderung, Aufforderung ist die, wach auf, wach auf.

Wenn ihr noch einmal mit mir zu Vers 11 schaut, wie Paulus diesen Vers einleitet, er fängt an mit den Worten und dies tut als solche, er knüpft mit diesen Worten und dies tut als solche, direkt an, an all das, was er zuvor gesagt hat.

Ihr erinnert euch, dass Paulus hier in Römer 12 endlich die praktischen Ausführungen des Evangeliums begonnen hat.

Die ganzen 11 Kapitel davor hat er viel über die Tatsache, die Theorie sozusagen des Evangeliums gesprochen, warum es notwendig ist und was das alles bedeutet, aber ab Kapitel 12 wird es ganz praktisch, dort heißt es dann, jetzt bist du dran, lieber Christ, auf dieses Evangelium zu reagieren und so haben wir in Römer 12 diesen Anfang gehabt, wo Paulus sagt in Römer 12 Vers 1, ich ermahne euch nun, angesichts der Erbarmung Gottes, eure Leiber darzustellen, als ein lebendiges, heiliges Gott, wohlgefälliges Opfer.

Also er fängt hier gleich mit dem Paukenschlag an und macht deutlich, dieses Evangelium, wenn es wirklich das ist, was es sein sollte, hat eine, hat einen Einfluss auf dich, der alles in deinem Leben abdeckt.

Es gibt keinen Privatbereich sozusagen, es gibt keinen Bereich, den du für dich behältst, sondern deine Aufgabe ist es von Anfang an, deinen Leib, dein ganzes Wesen, das du bist, Gott darzustellen und nicht nur das, er geht dann weiter und sagt, bring dich dann auch so wie du dich Gott hingibst in die Gemeinde ein, das legt er da in den kommenden Versen in Kapitel 12 und dann ab Vers 9 Kapitel 12 spricht er über allgemeine Charakterzüge, die dich als Christen prägen und was dort ganz deutlich ist, ist, dass der Christ ein Botschafter des Guten ist, du suchst das Gute, tust das Gute, egal was um dich herum geschieht und dieses Gute tust du auch weiter, in Kapitel 13 geht es dann, wenn du anerkennst, dass du unter Regierungen stehst, du tust das Gute, weil du Gott angehörst und so endet Paulus dann gegen Ende von Kapitel 13 mit diesen Aufforderungen, sei auch niemand irgendetwas schuldig, sorg dafür, dass du das soll, das dir auferlegt wird, auch erfüllst, zahle deine Steuern, zahle was von dir erwartet wird und sorge dafür, alles dafür zu tun, dich für die nächste Liebe einzusetzen, so also eine ganz lange Liste von Aufforderungen, Kapitel 12 Vers 1 bis 13 Vers 10 und manche von diesen Aufforderungen sind fast erdrückend und jetzt schiebt Paulus ab Kapitel 13 Vers 11 noch einmal die Motivation hinterher, warum um alles in der Welt soll ich mich denn bemühen meinen Nächsten zu lieben, warum um alles in der Welt soll ich denn alles Christus hingeben, warum um alles in der Welt soll ich mich einer Regierung unterordnen, auch dann wenn sie komplett gottlos ist, da knüpft Paulus jetzt an und dies tut als solche, all das tut aus folgender Motivation, aus folgendem Antrieb mit folgendem Blick heraus, er geht jetzt weiter, Vers 11, dies tut als solche, die, die Zeit erkennen, dass die Stunde schon da ist, dass sie aus dem Schlaf aufwacht, denn jetzt ist unsere Rettung näher, als da wir zum Glauben kamen, also er macht deutlich, es ist die Stunde schon da, hier spricht er von der Stunde, die Frage ist natürlich, was meint er jetzt, die Antwort finden wir etwas später, wenn er sagt, denn jetzt ist unsere Rettung schon näher, als da wir zum Glauben kamen und das mag für etwas Verwirrung sorgen, wenn er jetzt hier beschreibt, dass eine Rettung dir als Christ noch bevorsteht, das ist mein Paulus hier.

Nun, die Bibel ist ganz deutlich, dass es zur Rettung folgendes braucht, ein Anerkennen der eigenen Sünde, das heißt anerkennen, ich habe die Gebote, die Gott gegeben hat, selber gebrochen, ich bin schuldig vor Gott und dann anzuerkennen, dass Jesus Christus, der selber Gott ist, auf die Welt kam, ein perfektes Leben, sündloses Leben führte, am Kreuz für dich starb und danach auch verstanden ist, um die Sünde zu tragen, für die du selber keine Lösung hättest.

Paulus hat in den ersten Kapiteln dieses Briefes deutlich gemacht, dass das Einzige, was du brauchst, um vor Gott gerecht zu werden, um eine Lösung auf deine Sünde zu haben, ist diesem Werk Gottes zu glauben und jeder, der dem glaubt, der ist gerettet, sagt die Bibel.

Jetzt sagt Paulus aber, es gibt noch eine Rettung, die aussteht, es gibt eine Rettung, auf die du noch hingehst und womit er damit, worauf er abzielt ist, dir deutlich zu machen, ja, du bist jetzt von dem Moment, wo du Jesus Christus anerkennst, errettet, in dem Sinne, dass du von der Macht der Sünde befreit bist, dass du jetzt ja dem Herrn dienst, aber du bist noch nicht verherrlicht, du stehst noch nicht vor dem Thron Gottes, du bist noch nicht so weit, dass der Kampf gegen die Sünde aufgegeben ist, du bist noch nicht so weit, dass all deine Probleme des Lebens gelöst sind, du bist noch auf dem Weg dahin, zu der Errettung zu kommen, wo du an einem Zeitpunkt hast, wo du endlich sagen kannst, mein Kampf mit der Sünde ist jetzt vorbei, du arbeitest, gehst auf diesen Zeitpunkt zu, wo du vor dem Thron Gottes stehen kannst und du wirst keine einzige Träne mehr vergießen für den Rest deines Lebens, die Zeit der Tränen ist dann vorbei, es ist auch die Zeit der Schwierigkeiten dann offiziell vorbei, es ist die Zeit der Krankheiten, der Schmerzen vorbei, es ist dieser Zeitpunkt, auf den du noch unterwegs bist und deshalb sagt Paulus, die Errettung, die steht noch aus.

Und das ist genau das gleiche, worauf Petrus sich bezieht im ersten Petrusbrief, das dürft ihr gerne mal mit aufschlagen.

1.

Petrus, Kapitel 1, er schreibt dort an eine Gemeinde, die sehr gebeutelt ist, aufgrund der Verfolgung, die viel Leid ertragen muss und selbst in diesen paar Versen, die wir jetzt lesen werden, kommt das heraus, sie tragen schweres Leid und für sie ist es ein Ausblick, den Petrus ihnen gibt, den 1.

Petrus 1, die Verse 5 bis 6, die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet, halten wir kurz inne, jetzt, im Moment, solange ihr auf dieser Welt seid, ihr seid gläubig und ihr werdet im Glauben bewahrt, aber es geht weiter, zur Errettung, die Errettung steht noch erst bevor, die bereit ist, in der letzten Zeit geoffenbar zu werden.

Also ihr seht, auch Petrus spricht hier von einer zukünftigen Dimension der Errettung.

Verse 6, darin froh lockt ihr, die ihr jetzt, eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid.

Die Bibel macht dir immer wieder, sowohl Paulus, Petrus, als auch die Apostel und Jesus Christus selbst, immer wieder deutlich, das endgültige Ziel ist erst dann erreicht, wenn du in der Ewigkeit bei ihm zu Hause bist, bis dahin bist du noch auf der Reise, bist du noch unterwegs, bist ein Pilger, aber noch nicht angekommen.

Und darauf, wenn wir jetzt zurückgehen in Römer 13, genau darauf kommt Paulus hier zu sprechen.

Es gibt eine Zeit, die kommen wird, wenn die Errettung endgültig ist.

Und wann, wann wird das endlich sein?

Nun Paulus gibt dir keinen Tatum, er gibt dir keine Zeit.

Und er folgt da auch dem, was Jesus selber gesagt hat in Apostelgeschichte 1, als er den Jüngern gesagt hat, es ist nicht eure Sachen, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, das ist nicht eure Aufgabe.

Aber, was Paulus weiß und was Paulus weitergibt, ist diese Tatsache, die Stunde ist schon da.

Es ist die Stunde, die die Apostel kannten, vom Beginn an, nachdem Jesus in den Himmel gefahren war.

Jeder Christ auf der Welt lebt mit der Erwartung, dass zu jedem möglichen Zeitpunkt Jesus Christus in Person erscheinen wird und seine Gläubigen holen wird.

Wir nennen das die Entrückung.

Jeder ist in dem Wissen, dass das unmittelbar bevorsteht, es muss nichts mehr passieren, damit das passieren kann.

Diese Entrückung kann jederzeit stattfinden.

Und das meint Paulus, wenn er sagt, die Stunde ist da, du lebst jetzt in dieser Stunde, wo das jederzeit der Fall sein könnte.

Auch Johannes nennt deshalb auch schon in seinem Schreiben, spricht er zu seinen Gläubigen und sagt, wir sind in der letzten Stunde, wir warten auf nichts mehr, wir warten nur noch auf Jesus Christus.

Das heißt also, als Christ rechnest du damit, dass zu jeder Sekunde Jesus Christus kommen wird und dich abholt.

Das heißt, die Bibel definiert den Christen als einen Wartenden.

Der Christ ist einer, der erkannt hat, Jesus Christus hat mich errettet, ich ordne mein Leben Jesus Christus unter und das heißt aber von dem Moment an, ich warte darauf, dass er wiederkommt.

Wenn du eine Reise antrittst und planst, irgendwo hinzufahren, dann kommt der Moment, wo du deine Koffer gepackt hast und du stehst am Bahnsteig und du siehst auf der Anzeige, der Zug kommt in jedem Moment an.

In diesem Moment, wo du siehst, der Zug kommt an, wirst du nicht mehr deinen Koffer packen.

In dem Moment wirst du nicht mehr wegrennen, um dir einen Kaffee zu holen, an diesem Moment stehst du am Bahnsteig an der Kante und wartest nur darauf, dass der Zug einfährt und du einsteigen kannst und genauso ist jeder Christ, wartend darauf, dass Jesus Christus zu jedem Zeitpunkt sofort erscheinen kann.

Und diese Tatsache, dieses Wissen, diese Erwartung bringt dich dazu, das zu tun, was Paulus von dir erwartet, er schreibt in Vers 11, jetzt ist die Stunde, dass ihr aus dem Schlaf erwacht.

Jetzt ist die Stunde, dass ihr aus dem Schlaf erwacht.

Auch hier wieder müssen wir verstehen, was er meint.

Die Bibel spricht von geistlich Toten, von Menschen, die Jesus Christus nicht kennen.

Wenn du Jesus Christus nicht als deinen Herrn und Heiland akzeptierst, wenn du seinem Leben und seinem Tod und seiner Auferstehung nicht glaubst, dann bist du aus den Worten der Bibel geistlich tot, das heißt nicht fähig, auf Gott zu reagieren.

Du wirst nicht fähig sein, dich ihm unterzuordnen, ihm zu gehorchen.

Aber worauf Paulus sich hier bezieht, ist Schlafen und was er damit meint, ist Menschen, die Christus kennen, die sagen, er ist mein Herr, die irgendwann in Punkt ihres Lebens die Entscheidung gefällt haben und auch vom Glauben ergriffen wurden und sich Christus grundsätzlich unterordnen, dass sie jetzt irgendwann in ihrem Leben in einen Art lethargischen Zustand gefallen sind.

Sie schlafen.

Nun, wer schläft, der ist normalerweise nicht ansprechbar, der ist nicht verfügbar, der ist nicht erreichbar, der ist nicht bereit, das zu tun, wozu er berufen wurde.

In meiner kurzen Karriere als Augenoptiker war ich verpflichtet, Brillen zu verkaufen in meiner Arbeitszeit.

Ich habe aber auch das wunderbare Privileg einen sehr gesegneten Schlaf zu bekommen und es kam tatsächlich vor, dass ich meinen Wecker nicht hörte, die Anrufe meines Chefs nicht hörte und mein Kunde den Laden wieder verlassen musste, weil sein Berater geschlafen hat.

Und genauso ist es aber im geistlichen Sinne, ein Christ, der statt verfügbar zu sein, statt ansprechbar zu sein, statt in der Lage zu sein, das zu tun, was Christus von ihm erwartet, schläft.

Es ist so, und es macht sich deutlich daran, dass du dir deiner Sünde bewusst bist, du weißt, du sündigst, du weißt, du hast eine Gewohnheit schleifen lassen, aber du machst einfach nichts.

Du schiebst es auf die lange Bank, irgendwann kann ich das mal angehen.

Oder es zeigt sich dadurch, dass du vielleicht sogar entschuldigst und sagst, ich kann ja nicht anders.

Oder ich weiß nicht wie.

Vielleicht hast du sogar Freude an deiner Sünde.

Deine Freude an Gott ist eine Baustelle, die du einfach nicht anpackst, ist halt so.

Du schwimmst einfach mit, du bist gläubig, du gehst zur Gemeinde, aber du gehst nur weil alle gehen.

Und du weißt, wenn du nicht erscheinst, wirst du vielleicht Fragen bekommen, die dir unbequem sind.

Du gehst einfach hin.

Bibel lese es mehr Qual als Bereicherung, und so dümpelst du vor dich hin, das ist ein schlafender Christ.

Er ist errettet, er kennt Christus, er kennt die Errettung, aber er ist stumpf.

Wenn das dein Leben auszeichnet, dann bist du ein schlafender Christ.

Und viele schlafende Christen sind sehr gut darin, über Jahre ihres Lebens, Jahre lang, den Snooze-Button des Weckers zu drücken und die Sachen einfach nicht anzupacken.

Ich bin ja errettet.

Und so bist du dann plötzlich mehr mit deinen TV-Serien besorgt, als um deine Bibel lese.

Du bist mehr auf deine Freunde fokussiert, als auf deine Gemeinschaft mit Gott.

Du bist mehr in deinen Gedanken, mit deiner Arbeit, mit deinen Problemen beschäftigt, sich darauf vorzubereiten, was Jesus Christus eigentlich von dir möchte.

Und Paulus sagt jetzt jedem Christen, jetzt ist die Zeit aufzuwachen.

Es ist jetzt die Zeit, deine geistlichen Sensoren wieder zu schärfen, jetzt wieder deinen Blick zu schärfen, jetzt wieder dich bereit zu machen und zu akzeptieren, es darf im Reich Gottes keine Aufschieben geben.

Es darf keine lange Bank geben, wo ich sage, ach, das packe ich irgendwann später mal an.

Es muss heute sein, jetzt.

Du fragst dich jetzt aber, warum?

Die Antwort ist die.

Es ist nicht möglich, Christus mit Gleichgültigkeit zu dienen.

Es ist nicht möglich, dich einfach treiben zu lassen und gleichzeitig Christus gehorsam zu sein.

Das geht nicht.

Das ist ein Widerspruch in sich selbst und das hat Paulus schon in Römer 12, Vers 2 deutlich gemacht.

Römer 12, Vers 2, wo er die Ermahnung an dich richtet, werdet nicht gleichförmig dieser Welt.

Paulus macht ganz klar, wenn du nichts tust und einfach im Strom der Welt mitschwimmst, dann bist du wie ein Schwamm, der durchspült und weichgespült und alles aufsorgt, was die Welt ihm bietet.

Seien es die Gedanken, seien es die Praktiken, was es auch immer ist, du wirst es einfach aufsaugen.

Du wirst gleichförmig dieser Welt.

Also wenn du nichts tust, wenn du dahindümpelst, dann wirst du so aussehen wie die Welt.

Und der Auftrag in 12, Vers 2 ist dann, der weitergeht, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass er prüfen mögt, was der Wille Gottes ist, das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene.

Das heißt also, wir sehen, dass Paulus gewissermaßen den Kreis schließt, von 12, Vers 2 jetzt in 13, Vers 11 nochmal aufzugreifen.

Die Sache ist immer noch die gleiche, du kannst nicht lethargisch dein Leben leben, du würdest sonst gleichförmig der Welt werden.

Und so stellt sich heute für dich die Frage, bist du ein Schlafender?

Bist du einer von denen, der eigentlich Jesus Christus kennt, der eigentlich sein Leben ihm untergeordnet hat, aber irgendwie auf der Strecke liegen geblieben ist und das Ganze irgendwie noch so nebenbei mitmacht, aber nicht wirklich dabei ist, sein Leben auf Christus auszurichten?

Wovon ist dein Leben geprägt?

Was sind deine Gedanken?

Worauf arbeitest du hin?

Und wenn dir im Moment Dinge wichtiger sind als Christus, wenn Mittelmäßigkeit gerade dein Leben bestimmt, dann lass dich warnen.

Wenn Christus jetzt erscheint und du dahin vegetierst, dann wirst du erschrecken, wenn er da ist.

Und du wirst im Schock erstarren und du wirst akzeptieren müssen, was Jesus selber in Lukas 12, Vers 47 sagt, du wirst die Schläge deines Herrn ertragen müssen.

Oder das, was in 1 Korinther 3, Vers 15 sagt, ja, du wirst noch errettet werden, aber deine Errettung ist wie ein Gang durchs Feuer, den du dir lieber ersparen möchtest.

Und deshalb sagt Paulus, wach auf, wach jetzt auf und sei bereit.

Paulus gibt dir eine weitere Aufforderung, zweitens, leg die Sünde ab.

Denn die Frage ist jetzt immer noch, gut, ich weiß, ich sollte aufwachen, ich sollte präsent sein, ich sollte aktiv werden, aber die Frage ist, wie bereite ich mich jetzt ganz praktisch auf die Ankunft Jesu vor?

Heißt das, mich immer schick anzuziehen, heißt das, alle Zeichen der Zeit zu erkennen, damit ich sicherheitshalber weiß, was wann passieren könnte?

Muss ich meine Bibel jeden Tag zu jeder Zeit lesen und möglichst immer im Gebet sein?

Was ist denn jetzt die Anforderung?

Und da gibt Paulus dir jetzt Antworten, ab Vers 12.

Und er jetzt schreibt, die Nacht ist weit vorgerückt und der Tag ist nahe.

Und hier zieht die Bibel wieder einen Vergleich, den wir sehr oft finden.

Die Bibel bringt Licht und Tag mit Gott in Verbindung und Finsternis und Nacht mit dem Bösen in Verbindung.

Jesus sagt, ich bin das Licht der Welt.

Johannes sagt, Gott ist ein Gott des Lichts.

Auf der anderen Seite sehen wir die Werke der Finsternis als Sünde.

Wir sehen den Fürst der Finsternis.

Wir sehen den Bereich Satans, oft als Finsternis und Nacht dargestellt.

Und genau das Gleiche tut Paulus jetzt auch hier.

Er sagt dir, die Zeit Satans, die Zeit der Sünde, die Zeit, wo er regiert auf dieser Welt, die kommt so langsam zum Ende, die Nacht ist weit vorgerückt.

Das ist so, wie wenn du morgens um vier aufstehst, die Sonne ist noch nicht aufgegangen, aber die Dämmerung bricht schon an und du merkst, bald geht die Sonne auf.

Nun, in dieser Jahreszeit um vier, sonst ist es später.

Aber so beschreibt Paulus das jetzt.

So ist die Zeit jetzt.

Es dämmert schon und in jedem Moment wird der Sonnenaufgang eintreten.

Und diese Tatsache, wenn du das so liest, die Nacht ist weit vorgerückt und der Tag ist nahe, diese Aussage wird unzählige Endzeitspezialisten auf den Plan rufen.

Unzählige, die sich schon seit Jahrzehnten damit beschäftigen, wie die Strömungen sich alle entwickeln und wo möglicherweise der Antichrist herkommen könne und die alle Zeit damit verbringen, Gemeinden davor zu warnen, dass sie die Endzeit nicht verpassen.

Aber das Interessante ist, dass Paulus nichts davon sagt.

Paulus sagt dir nicht, dass du alle möglichen Bewegungen kennen musst.

Er sagt nicht, dass du ständig einen Blick auf den Horizont gerichtet haben müsstest, um zu sehen, was sich da alles entwickelt und zusammenbraut.

Und was die katholische Kirche verzapft und die Regierungen verzapfen, das ist völlig egal.

Was für dich gilt, ist, es kommt der Zeitpunkt und der Zeitpunkt kommt plötzlich, so dass du es nicht erwartest, wo dein Herr der Herren, der König der Könige, der Gott, dem du folgst, erscheint vor dir.

Und dann wirst du bereit sein müssen und dann wird dir das in diesem Moment völlig egal sein, welche Strömungen unterwegs sind oder welcher Präsident gerade regiert.

Die Frage ist vielmehr, bist du persönlich bereit, deinem persönlichen Retter zu begegnen?

Und dann stellst du dir die Frage, was ist denn im Moment das größte Problem zwischen mir und meinem Retter?

Warum musste mein Retter überhaupt zur Welt kommen?

Warum musste mein Retter sterben?

Und wovon musste mein Retter mich befreien?

Und wenn du das durchdenkst, wirst du realisieren, das einzige Problem, das Hauptproblem, mit dem ich mich zu beschäftigen habe, ist meine Sünde.

Die Sünde war es, die mich von Gott getrennt hat, die Sünde war es, für die mein Heiland ans Kreuz ging und die Sünde war es, die mir immer noch anhängt und mit der ich ins Gericht gehen muss, die ich zu bekämpfen habe.

Wenn Christus wiederkommt, wird er dich nicht zitieren und dir sagen, Junge, die paar Kilo hättest du doch abnehmen können.

Er wird dich auch nicht zitieren und sagen, deinen Kindern hättest du doch das gesundere Essen geben können.

Er wird dich auch nicht zitieren und sagen, du hast dein Leben nicht voll ausgekostet, du hättest viel mehr Geld machen können, du hättest viel mehr Urlaub machen können.

Er wird dir auch nicht sagen, du hättest viel bessere Noten erreichen können, sondern er wird dich fragen, was hast du getan mit dem, was ich dir anvertraut habe, was hast du mit deiner Sünde gemacht?

Und das, Freunde, ist das Hauptproblem, mit dem du dich beschäftigen musst.

Und als Christen verlieren wir so oft den Fokus und es wird geredet über die beste Ernährung, über die besten Investitionen, es wird gejammert über die böse Welt und die Regierung und die Arbeitsplätze und alles um mich herum und wir vergessen, was eigentlich das Wichtigste im Leben ist.

Oft sind Christen nichts anderes wie Chirurgen, die einen todkranken Patienten vor sich liegen haben und statt den Tumor zu entfernen, machen sie Schönheitsoperationen.

Wir müssen erkennen, was das Hauptproblem ist, das Hauptproblem ist die Sünde.

Und genau deshalb sagt Paulus jetzt auch in Römer 13, wenn du dort weiter liest, kämpfe gegen deine Sünde, wenn er schreibt, lasst uns nun die Werke der Finsternis ablegen.

Werke der Finsternis, das heißt Taten, die der Finsternis entsprechen, Taten, die durch die Finsternis begünstigt sind, Taten, die durch die Finsternis gefördert sind, das ist nichts anderes als die Sünde.

Und dich vorzubereiten darauf, dass Jesus in jedem Moment kommt, heißt es, diese Sünde abzulegen.

Das Bild, das er hier benutzt ist, die Nacht geht zum Ende, der Tag kommt, das heißt, du ziehst jetzt quasi deinen Schlafanzug aus und du ziehst dir jetzt die Berufskleidung, deine Straßenkleidung an und diese Berufskleidung ist nicht eine bequeme Kleidung, sondern es ist dein Soldatenanzug, wenn du nämlich jetzt weiter liest, wenn er sagt, und die Waffen des Lichts anziehen.

Es wird völlig klar, dass der Christ, solange er auf dieser Welt ist, immer in einem Kampf steht, immer in einem Krieg zwischen der Welt der Sünde und Christus, solange Christus noch nicht da ist, bist du im Kampf und deshalb ist es so entscheidend, dass du akzeptierst, es kann kein lethargisches Christentum geben.

Du musst den Kampf gegen die Sünde aktiv in Angriff nehmen und dazu meidest du die Sünde und dazu bekämpfst du die Sünde und jetzt geht er weiter in Vers 13, lasst du uns anständig wandeln wie am Tag, also lasst unsere Lebensweise, so wie wir unser Leben führen, so anpassen, dass es dem Tag, also dem Herrschaftsbereich Christi auch wirklich entspricht.

Und da kommt jetzt eine ganze Liste von Sünden und ihr werdet feststellen, dass jeder einzelne dieser Sünden gewissermaßen ein sich gehen lassen darstellt.

Es ist eine Sünde, die passiert, wenn man sich einfach gehen lässt in gewissen Bereichen und die erste Sünde, die er hier anspricht, ist nicht in Schwelgereien und Trink gelagen.

Paulus bezieht sich hier auf die Tradition, die in der Antike üblich war.

Man hat damals schon Feiern geschmissen, bei denen auch ordentlich gebechert wurde und das fand dann am Abend statt und danach ist man dann durch die Städte gezogen und mit Fackeln und hat gefeiert und hat das oft auch zur Ehren eines Götzen gefeiert.

Und Paulus sagt, das ist eine Lebensweise, die nicht dem Christen entspricht und das ist eine Lebensweise, die der Christ abzulegen hat, wegzulegen hat.

Christen dürfen feiern, das ist nicht die Frage, aber Christen werden sich immer unter der Kontrolle haben.

Christen wissen aus der Bibel, dass Alkohol, wenn es zum Berauschen konsumiert ist, gefährliche Konsequenzen mit sich bringt.

Und deshalb warnt die Bibel hier, leg das ab, bleibe wachsam, sorg dafür, dass du immer in Kontrolle von dir selber bist, lass dich nicht gehen in Trinkgelagen oder Schwelgerei.

Er fährt jetzt fort und sagt als nächstes, nicht in Unzucht und Ausschweifung, Unzucht das Wort kennen wir, aber hier nutzt Paulus einen Begriff, das wir wörtlich eigentlich mit Bett übersetzen müssten.

In der damaligen Gesellschaft war der Begriff Bett aber damit verknüpft, jegliche sexuelle Handlungen einzuziehen.

Alles, was ein Gehen lassen in Unzucht bezeichnen würde.

Und das ist absolut konform mit dem, was unsere Gesellschaft lebt und ihr predigt Tag für Tag.

Die Gesellschaft sagt dir, dass du ein sexuelles Wesen bist, das bedeutet also, es ist ein Grundbedürfnis, das heißt also wiederum, du holst dir deine Befriedigung, wo immer du sie kriegen kannst.

Und du hast Zugang zu allen möglichen Quellen, ob Pornografie, ob sinnliche Romane, ob Selbstbefriedigung, Sexualität außerhalb der Ehe, Homosexualität, alles mögliche, Kraut und Rüben, Sexualität überall zu finden und so verhält sich der Mensch wie ein triebgesteuertes Tier und Paulus sagt so nicht.

Das ist nicht dem Tag entsprechen, das ist der Finsternis entsprechend.

Wenn er nun von der Ausschweifung entschreibt, dann meint er damit den Inbegriff des sich Gehenslassen, besser übersetzt vielleicht mit Zügellosigkeit.

Ein Wesen, ein Wesenszug, der sich dadurch auszeichnet, einfach nur auf das Ich-Wil orientiert zu sein.

Was ich will, was ich möchte, das prägt wohin ich gehe und dafür nehme ich keine Kosten, schone ich keine Kosten, ich tue, was ich will.

Paulus sagt, das passt nicht, das passt nicht, wenn du als Gläubiger auf Jesus Christus wartest.

Und so endet er diese Liste von Sünden mit diesen zwei Dingen, die fast etwas unpassend wirkend in dieser Liste sind, nämlich nicht in Streit und Eifersucht.

Um das zu verstehen, müssen wir noch mal zu einem anderen Bibelbuch blättern, nämlich zu Jakobus Kapitel 4.

Jakobus Kapitel 4 drückt Jakobus uns aus, was Streit überhaupt ist und wo Streit überhaupt herkommt.

Jakobus Kapitel 4, Vers 1, woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch, nicht daher aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten.

Also er stellt jetzt so eine Frage, wo kommt diese Streit her unter euch, das könntest du mal deine Kinder fragen, das passiert in den besten Familien, dass Kinder streiten.

Frag sie mal, wo kommt denn der Streit her und die Antwort wird sein, ja der oder die hat das und das gemacht und deshalb habe ich.

Und Jakobus dreht den Spieß um, guck nicht erst darauf, was der andere oder die andere oder welche Umstände, guck erst mal drauf, was in dir vorgeht.

Kommt es nicht aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten.

Du hast ein Verlangen, du hast eine Erwartung, das dich so weit treibt, dass du den Konflikt zu dem anderen in Kauf nimmst.

Konflikte sind eigentlich nichts anderes, wie zwei Welten von ich dominierten Personen, die aufeinander knallen.

Nun Streit ist etwas, was du nicht beibringen musst, aber auch das ist ein sich gehen lassen in seinen Begierden, in seinen Lüsten, in seinen Erwartungen und dieser Streit muss auch nicht offensichtlich sein, er muss nicht so, es muss nicht laut sein, es muss nicht knallen, es kann auch ein langes, bitteres, unterschwelliges Brodeln sein, das immer mal wieder so ein bisschen aufploppt, aber wenn man ja so beherrscht ist, lässt man es möglichst nicht zu einem richtigen Knall kommen, aber am Ende ist es nichts anderes, es sind Begierden, die du nicht unter Kontrolle hast.

Streit, und das ist die Regel, kommt aus dem Inneren, nicht aus dem Äußeren.

Nur mit dieser ganzen Liste ermahnt Paulus sich dazu, sei nicht länger wie ein Ungläubiger, sei nicht länger wie so einer, der sich nicht Jesus unterordnet, der einfach nach seinen Verlangen, nach seinen Bedürfnissen lebt.

Schlummer jetzt auch nicht einfach vor die Herr, sondern fang an zu verstehen, das Hauptproblem, das ich habe, um Jesus Christus mit aufrechtem Angesicht zu begegnen bei seiner Ankunft, ist meine Sünde und mit dieser Sünde gehe ich in den Kampf, denn er wird den Finger darauf legen.

Was hast du mit deiner Sünde gemacht?

Wenn er sagt, heute wache auf, dann ist heute der Tag, wo du dich prüfst, und heute ist der Tag, wo du selbst die Sünden, die du lange vor dir hergeschoben hast und lange nicht in den Griff bekommen hast oder lange entschuldigt hast, bekennst vor Menschen und vor Gott und dich entscheidest, umzukehren, sie loslässt und damit aufhörst, dein Anspruch ist es, bereit zu sein, wenn Christus kommt und das bedeutet der Sünde, den Kampf anzusagen.

Ziemlich deprimierend bisher, und es wäre liebe so deprimierend, hätte Paulus nicht noch Vers 14 geschrieben, Vers 14, wo er dir jetzt einen Ausblick gibt, eine Lösung gibt, wie du dich auf die Ankunft Christi noch besser vorbereiten kannst, die dritte Aufforderung, ziehe Jesus Christus an, denn das ist das Wunderbare, immer wieder zu beobachten, wie Jesus Christus dir nicht einfach nur eine Checkliste hinlegt oder eine Methode hinlegt oder dich einfach mit Verbotsschildern am Rand deines Lebens zurücklässt, sondern er dir immer wieder einen Ausblick gibt, wie jetzt der Weg mit Christus wirklich zu beschreiten ist.

Und wenn du dich jetzt fragst, wie schaffe ich es, meine Sünden zu besiegen, wie schaffe ich es, diese Kämpfe, die ich habe, erfolgreich zu gewinnen, dann wirst du versucht sein zu zwei Wegen.

Der eine Weg ist der, eine Methode zu finden.

Und es gibt unzählige Bücher, die manchmal auch christlich sind, scheinen, die dir diese Methoden darlegen.

Wenn du mit Zorn kämpfst, dann tu das.

Wenn du mit Angst kämpfst, dann tu das.

Aber was viele immer wieder außen vor lassen, ist, wo die Heiligung eigentlich herkommt und wen du brauchst, um überhaupt voranzukommen in deinem Glaubensleben.

Nur das ist die eine Gefahr, einfach ein pragmatisches Checklisten denken, wo ich mir eine Methode aussuche.

Die andere Gefahr ist die, dass ich sage, hier ist zwar meine Sünde, aber ich habe ja Jesus, der macht das schon.

Das ist auch nur die halbe Wahrheit.

Jesus hilft dir dabei, aber er verlangt auch was von dir.

Und da wird es jetzt interessant, wie Paulus das Ganze verpackt.

Er gibt dir einen Befehl, er fordert dich heraus aktiv zu werden, aber er gibt dir nicht eine Checkliste, sondern er gibt dir eine Person.

Vers 14, sondern zieht den Herrn Jesus Christus an.

Jetzt wird es konkret.

Er sagte zuerst, zieht die Werke des Fleisches ab, der Finsternis ab, nimmt die Waffen des Lichts.

Und jetzt erklärt er, was diese Waffen des Lichts sind.

Die Waffen des Lichts sind die Person Jesus Christus selbst.

Das ist jetzt also die Uniform, die du trägst.

Jetzt musst du verstehen, dass Jesus Christus nicht wie ein Einmalhandschuh ist, den du dir über deine Hand ziehst und der sich selber deine Hand anpasst.

Wenn du eine Beule hast, wird die auch durch den Handschuh sichtbar sein.

Jesus ist vielmehr so wie eine unbequeme Ritterrüstung, wo du dich anzupassen hast.

Und wenn du es nicht machst, wird es noch länger unbequem.

Du ziehst Jesus Christus an.

Und du ziehst ihn an.

Zum einen fängt das schon an, in dem Moment, wo du durch die Taufe deutlich machst, ich gehöre ihm und nicht mir.

Aber dieses Anziehen Christi ist ein Prozess, der täglich, stündlich, vielleicht sogar fast minütlich immer wieder stattfindet.

Ich ziehe Jesus Christus an.

Das ist eine Entscheidung, vor die Paulus dich stellt.

Zieh Jesus Christus an.

Was heißt das jetzt praktisch?

Praktisch heißt das zuerst, ich identifiziere mich mit Christus.

Paulus hat selber in Galater 2, Vers 20 gesagt, nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.

Das heißt, Paulus war egal, wer er war.

Was relevant war, war, wer er durch Christus war.

Und das ist die Art und Weise, wie ein Christ über sich zu denken hat.

Dass du erkennbar bist daran, dass Jesus Christus dich prägt.

Genauso wie du einen Polizisten an seiner Uniform von Weitem erkennen kannst, genauso sollte ein Christ von Weitem an seiner Uniform, nämlich Jesus Christus, selber erkannt werden.

Und für einen Christen gibt es keine Kleidung in Zivil.

Dieses Christus tragen gilt immer.

Und jetzt fang an, nicht länger zu fragen, wer bin ich eigentlich?

Wo komme ich eigentlich her?

Wie ticke ich eigentlich?

Das ist alles zweitrangig.

Was in erster Linie auf deiner Visitenkarte zu stehen hat, ist diese Tatsache.

Ich bin ein Kind des lebendigen Gottes, gerettet durch Jesus Christus.

Das bin ich.

Das heißt es, Jesus Christus anzuziehen.

Ich bin ein Kind Gottes.

Und das ist etwas, an das du dich tagtäglich neu erinnerst.

Dass du dir tagtäglich neu im Geist deutlich verankerst.

Nicht mehr ich, sondern Christus in mir.

Dann ziehst du Christus aber auch an, indem du zweitens deinen Sinn auf ihn ausrichtest.

Wir hatten es schon in Römer 12, Vers 2 gesehen.

Es geht um eine Erneuerung des Sinnes.

Eine Erneuerung des Sinnes bedeutet, dass dein Sinn, deine Gedanken ausgerichtet sind auf das, was Gott wichtig ist.

Matthäus 6, Vers 33 trachte zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.

Colossal 3 dachte nach dem, was droben ist, wo Christus ist.

Es ist auch damit hineingeschlossen, seine Gedanken gefangen zu nehmen im Gehorsam gegen Christus und seinen Sinn zu nähern durch das Wort von Christus.

Das heißt also, es gibt kein sich gehen lassen für einen Christen in meinen Fantasien, in meinen Ideen, in irgendwelchen Sorgen und Ängsten, sondern dich zu disziplinieren, dir Jesus Christus immer wieder vor Augen zu meinen.

Und wenn du mal einen Moment hast, wenn er auch nur selten kommen mag, wo du nichts zu tun hast, und du stehst in einer Schlange und wartest um deinen Kaffee abzuholen zum Beispiel, und du zückst ausnahmsweise mal nicht dein Handy, sondern stehst einfach da und lässt deinen Gedanken freien Lauf, dann nutzt diese Zeit nicht, um den Frauen hinterherzuschauen, nicht um die Outfits anzuschauen und sich zu denken, was man selber noch alles kaufen könnte, nicht um alles Mögliche durchzudenken, sondern die Gedanken aktiv auf Christus auszurichten, zu beten für die Personen, um die ich rum, offen zu sein für das, was Gott dir anbietet, dankbar zu sein, den Kaffee, den du genießen darfst, zieh Jesus Christus an.

So ist es nicht nur die Identität, sondern auch der Sinn und Weiter, Christus anzuziehen, heißt auch seinen Charakter anzuziehen.

Dann ist es der Charakter Christi, der ganz im Gegensatz zu dem Charakter des Fleisches, der Finsternis steht.

Und hier ist es das Geheimnis der Heiligung, dass wenn du mit Sünde kämpfst, es nicht zuerst darum geht, die Lösung für dich selber zurechtzulegen, sondern zuerst darum geht, die Lösung in Jesus Christus zu finden, wenn er derjenige ist, der für dich am Kreuz gestorben ist, wenn er derjenige ist, der heute noch dir tagtäglich deine Sünden vergibt und wenn er derjenige ist, der heute noch vor dem Vater tagtäglich für dich Fürsprache einlegt, dann kannst du deinen Kampf gegen die Sünde nicht ohne diesen Christus tun.

Da fängt es an.

Denke an Christus.

Denk daran, was er für dich getan hat.

Denk, dass er bald wiederkommt und lass dich motivieren davon, wie er dir jetzt hilft, dir gehorsam zu sein.

Wenn du beispielsweise damit kämpfst, deine Zeit zu verschwenden, dann denk nicht einfach nur, ich will das nicht mehr machen, sondern überleg dir, wie kann ich jetzt diese Zeit, statt sie zu verschwenden, für Christus benutzen?

Was mache ich denn stattdessen?

Oder wenn du mit der Lust kämpfst, mit Pornografie, dann denk auch nicht einfach nur, ich will das nicht mehr, sondern überleg dir, wie möchte denn Christus, dass ich diesen Bereich meines Lebens bewusst unter seine Herrschaft stelle?

Und was du immer wieder erleben darfst, ist, dass darin Freiheit steckt.

Jesus Christus ist das Herrlichste, das Wunderbarste, das Schönste, was du dir überhaupt vorstellen kannst.

Und zu oft vergisst du das.

Es ist so ähnlich, wie wenn du über Jahre hinweg dein Geld sparst und du zahlst Monat für Monat ein bisschen was ein in dein Konto und du beobachtest, wie dieses Geld über Monate mehr wird und du freust dich schon darauf, was du damit machst und endlich ist an der Zeitpunkt, wo du das alles zusammen hast und du freust dich über das Geld, das du hast und du gibst dieses Geld aus, um ein Auto zu kaufen und an dem Auto hast du ganz genauso viel Freude, wenn ich sogar noch mehr Freude, als du an dem Geld hattest.

Und du denkst immer wieder zurück an die Jahre, die du gebraucht hast und jetzt die Freude, die du daran hast und dann zwei Jahre später siehst du ein besseres Auto auf der Straße und vergisst, was da eigentlich da alles drin steckt.

Und oft, lieber Christ, ist Jesus zu so einem wunderbaren Ding verkommen, das du so geliebt hast, das dich so befreit hat, das für dich die Welt bedeutete und zwei Jahre später erkennt man dich fast nicht wieder, weil du vergessen hast, wie herrlicher ist.

Wenn Paulus hier sagt, zieh Jesus Christus an, dann heißt es auch wieder aufs Neue anzuerkennen, es gibt nichts, gar nichts, was über ihm steht.

Und Christus aufs Neue anzuziehen, heißt eben auch, ihn nicht einfach nur als ein weiteres meiner Utensilien in mein Arsenal hinzuzunehmen.

In deiner Küche magst du eine Pfanne und einen Topf und eine Kelle und einen Suppenlöffel für unterschiedliche Funktionen haben.

Und manch einer denkt, ja Christus, den nehme ich mit für das eine, aber das andere, dann suche ich mir was anderes aus.

Und die Antwort ist auch hier wieder, das geht nicht.

Was du als Gläubiger von Tag zu Tag wieder realisieren musst, ist, dass du nichts wärst ohne Christus und dass du alles bist aufgrund von Christus und deshalb gilt dieser Auftrag immer und immer wieder, zieh Jesus Christus an.

Denn er ist alles.

Und er muss diese Farbe sein, die dein ganzes Leben prägt.

Und dass du wieder verstehst, alles ist für ihn, alles ist durch ihn und alles ist zu ihm hin.

Er ist das Fundament meines Glaubenslebens.

Ohne ihn, wäre ich nicht, wer ich heute bin.

Er ist der Beginn meines Glaubenslebens.

Nur durch ihn kam ich überhaupt zum Glauben.

Er ist jetzt auch der Begleiter meines Glaubens.

Nur durch ihn bin ich immer noch gläubig.

Und er ist auch die Kraftwelle meines Glaubenslebens, der mich befähigt, meine Sünde zu besiegen.

Er ist alles.

Und wir sind so vergesslich.

Ich möchte von jedem Einzelnen von euch, dass ihr nach diesem Tag sagen könnt, Christus mag kommen jederzeit.

Es mag der nächste Augenblick sein.

Es mag schon die nächste Sekunde sein.

Ich könnte vielleicht auf dem Weg nach Hause sterben.

Ich will bereit sein.

Und ich bin bereit, indem ich endlich wieder Christus erfasse als der, der ist, nämlich mein alles.

Mit dem ich lebe, für den ich lebe und auf den ich hinlebe.

Es ist Schluss mit Lethargie.

Und so schließt Paulus ab, den Vers 14, wenn er sagt, treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, das Begierden wach werden.

Die zwei passen nicht zusammen.

Du kannst nicht Christus anziehen und gleichzeitig noch deinen eigenen Begierden füttern.

Und das Fleisch ist das übrigbleibse, das du noch mit dir trägst, bis bis Jesus dich nach Hause holt.

Bis dahin ist es noch das übrigbleibse deines alten Lebens.

Denn bis dahin ist es noch der Teil an dir, der Sünde tut.

Es ist der Teil, von dem Paulus in Römer 7 gesagt hat, ich weiß das in mir, das heißt in meinem Fleisch nichts Gutes wohnt.

Das heißt auch in deinem und in meinem Fleisch wohnt nichts Gutes.

Und wenn ich ihm auch was Gutes füttern würde, würde das nur zu schlechtem verarbeiten.

Dieses Fleisch braucht nichts von dir.

Du hast keine Verantwortung deinen Begierden gegenüber.

Im Gegenteil, deine Aufgabe ist es nicht Vorsorge zu treiben, dass du sündigst.

Versetz dich nicht in Situationen, wo du weißt, dass du verführt wirst.

Gib dich dann nicht hin, sondern setz dir neue Ziele, dass du keine Vorsorge für das Fleisch triffst.

Die Bibel macht deutlich, Christus kann und er wird wiederkommen.

Aber die Frage für dich bleibt, bin ich auch wirklich bereit?

Und so prüfe dich, nehme den Kampf auf gegen die Sünde und ziehe Jesus Christus an, der als einziger die Lösung auf dein Problem der Sünde ist.

Steht betauf.

Vater, wir danken dir dafür, dass du uns diesen Ausblick gibst auf eine Hoffnung, die alles überstrahlt.

Eine Hoffnung, die uns auch aufs Neue immer wieder motivieren darf.

Wir werden bei dir sein, wir werden verwandelt sein, wir werden frei sein.

Und Herr, und doch ist es immer wieder so, dass die Welt, die Zeit, in der wir sind, die Dinge, die uns beschäftigen, weit fern sind von dem, was du eigentlich für uns hast.

Und Herr, wir brauchen Stellen wie Römer 13, Vers 11, die aufs Neue uns ausrichten, die aufs Neue uns helfen, den Blick darauf zu richten, worauf es wirklich ankommt.

Lass uns Menschen sein, die bereit sind, die nicht beschämt, sondern freudig in deine Herrlichkeit eingehen dürfen, zu deiner Ehre.

Amen.