Du brauchst Ostern
Durch KI transkribiert – Bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Nun, wie wir es in den Liedern schon gehört haben, auch in den Gebeten, in den Ansagen, ist dieses Fest Ostern, das wir feiern, ganz im Zeichen der Auferstehung Jesu. Und dieses Fest der Auferstehung, dieses Ostern, ist nicht einfach nur ein traditionelles jährliches Ereignis, das wir begehen, sondern dieses Fest ist das entscheidendste Fest für die Christenheit. Gäbe es Ostern nicht, wäre Weihnachten sinnlos. Gäbe es Ostern nicht, würden wir uns hier nicht versammeln als Christen. Gäbe es Ostern nicht, würden wir vielleicht noch die jüdische Tradition fortsetzen und uns am Sabbat versammeln. Doch der Sonntag wurde zum Tag der Christen durch die Auferstehung. Ostern ist mit dem Heimgang Jesu, nach der Himmelfahrt Jesu, wurde Ostern das neue Passa für die jüdischen Christen. Während die Juden das Passa feierten, wollten die jüdischen Christen das weiter feiern, haben aber dann das Osterfest angefangen, das sich dann im Kirchenkalender integriert hat, etabliert hat und jetzt auch für uns im deutschen Feiertagskalender ein fester Punkt ist. Wenn wir heute wieder zusammen sind, dann halten wir uns vor Augen, dass Ostern uns mit großer, stärker Kraft zum Ausdruck bringt, dass unser Glaube an Jesus Christus nicht ein Mythos ist, sondern Wahrheit. Das ist die Erlösung, an die wir festhalten, die wir verkündigen, dass diese echt ist und dass das Wort Gottes, die Bibel, die wir in den Händen halten können, wahr ist und vor allen Dingen, dass die Auferstehung Jesu Christi bezeugt ist und echt ist. Du brauchst Ostern, nicht als ein Feiertag, nicht als ein traditionelles Ereignis. Du brauchst Ostern und ob du heute ausnahmsweise mal einer Predigt zuhörst und sonst dem Glauben nicht sehr viel mit zu tun hast, gilt für dich auch, du brauchst Ostern. Wenn du nur gelegentlich zur Gemeinde kommst und vielleicht auch nur an den Feiertagen, dann gilt für dich genauso, du brauchst Ostern und du als überzeugter Christ brauchst heute noch einmal die Erinnerung, du brauchst Ostern. Und warum? Das zeigt uns die Bibel. Jetzt darf ich euch bitten, eure Bibeln aufzuschlagen zu Lukas 24 für all jene, die noch Bibeln suchen. Hier bei der Säule auf dem Tisch liegen noch ein paar, damit ihr mitlesen können. Wir schlagen Lukas 24 auf und lesen ab Vers 13. Und siehe, zwei von ihnen gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emmaus, 60 Stadien von Jerusalem entfernt. Und sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was sich zugetragen hatte. Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass sich Jesus selbst nahte und mit ihnen ging. Aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. Er sprach aber zu ihnen, was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen. Eine aber mit Namen Kleopas antwortete und sprach zu ihnen, bist du der Einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weiß, was dort geschehen ist in diesen Tagen? Da sprach zu ihnen, was denn? Sie aber sprachen, das von Jesus, dem Nazarene, der ein Prophet war, mächtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk und wie ihn die hohen Priester und unsere Obersten zum Todesurteil überlieferten und ihn kreuzigten. Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle. Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist. Aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind und als sie seinen Leib nicht fanden, kamen und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe. Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten, ihn aber sahen sie nicht. Und er sprach zu ihnen, ihr Unverständigen und im Herzen zu Träge, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben, musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen? Und von Mose und von allen Propheten anfangend erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf. Sie näherten sich dem Dorf, wohin sie gingen, und er stellte sich, als wollte er weitergehen, und sie nötigten ihn und sagten, bleibe bei uns, denn es ist gegen Abend, und der Tag hat sich schon geneigt. Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben, und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es, und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen, ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten ihn, und er wurde vor ihnen unsichtbar. Und sie sprachen zu ein Ende, brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete, und wie er uns die Schriften öffnete, und sie standen zur gleichen Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt, die sagten, der Herr ist wirklich auferweckt worden, und dem Simon erschienen, und sie erzählten, was auf dem Weg geschehen war, und wie er von ihnen erkannt worden war am Brechen des Brotes. Vater, wir stehen heute morgen wieder vor dir mit deinem Wort in unseren Händen, und wir erkennen an, dass du durch dein Wort redest, dass du durch dein Wort schon geredet hast in der Vergangenheit, und dass du durch dein Wort noch heute Wunder vollbringst. Und Herr, weil wir daran glauben, befehlen wir dir auch diese Stunden jetzt besonders an, Herr, dass du nicht einfach nur Worte fallen lässt, sondern dass du Worte des Lebens sprichst. Ich bitte dich Herr, dass du heute wieder durch deinen Geist in den Herzen wirkst, und ich bitte dich um Gnade Herr, dass du uns alle offene Ohren, offene Herzen schenkst. Ich bitte dich auch, dass du das ausrichtest, wozu du dein Wort heute aussendest. Ich bitte dich darum, dass Sünder überführt werden, dass Kleinmütige getröstet werden und alle erbaut werden. Und so bitten wir dich Herr, rede du, denn dein Volk hört. Amen. Lukas zeichnet einen sehr ausführlichen Bericht über das Leben Christi, und er hat dementsprechend auch sehr ausführlich über die Kreuzigung berichtet. Und dann haben wir in Kapitel 24 dieses Ereignis, das Magnus uns zum Beginn des Gottesdienstes gelesen hatte, wo die Frauen sich zum Grab begegnen und feststellen, dass dieses Grab nicht länger zu und voll, sondern leer ist. Sie rennen zu den Jüngern, und wir sehen aber die erste Reaktion der Jünger in Vers 11, Kapitel 24, Vers 11. Sie sagen, das was diese Frauen uns hier erzählen, das ist nichts anderes, als sie schienen ihnen wie Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. Das ist die Situation, in denen die Jünger sich befinden, an die Lukas jetzt anknüpft in Vers 13. Das ist die Situation, die er uns jetzt weiter ausführt, und wir bekommen jetzt einen ersten Blickwinkel darum, warum du Ostern brauchst. Der erste Blickwinkel ist der, du brauchst Ostern als Hoffnung auf Erlösung. Du brauchst Ostern als Hoffnung auf Erlösung. In Vers 13 lesen wir jetzt von Lukas, wie er uns schreibt, und sie, zwei von ihnen, gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emmaus, 60 Stadien von Jerusalem entfernt. Also es sind zwei der Nachfolger Jesu, zwei von diesen Menschen, die an Jesus geglaubt haben, Zeit seines Lebens. Das sind nicht zwei der zwölf Jünger, sondern andere Anhänger, die sich hier auf den Weg machen, in ein Dorf mit Namen Emmaus, 60 Stadien sind circa 11 Kilometer von Berlin, äh, von Berlin sag ich schon. Seht ihr mal, von Jerusalem entfernt. Ich bin immer wieder ermutigt, wie gut ihr zuhört und solche Fehler auch schnell wahrnehmt. Also, 11 Kilometer von Jerusalem. Die Frage ist, warum bewegen sie sich jetzt an diesem Tag? Die Ereignisse haben gerade erst stattgefunden, es war genau an diesem Tag, als die Frauen zu den Jüngern kamen und sagten, das Grabe ist leer, und genau an diesem Tag begeben sie sich jetzt auf den Weg nach Emmaus. Nun, der Text sagt uns nicht, warum. Wir können aber stark davon ausgehen, dass für diese zwei Jünger ihr Lebenszweck, ihre Aufgabe in Jerusalem fürs Erste beendet war, und sie sich jetzt zurück bewegen, dort, wo sie früher waren, zu ihrem alten Leben hin. Ihr erinnert euch Petrus, an dem Tag, nachdem Christus gekreuzigt wurde, ist er wieder auf sein Boot gestiegen und ist den Beruf nachgegangen, den er noch vor seinem Ruf von Christus hatte, nämlich wieder zu fischen. Und so auch diese Jünger, einfach wieder zurück nach Emmaus, einfach wieder einen Neuanfang suchen, und während sie das tun, während sie sich jetzt auf den Weg begeben nach Emmaus hin, lesen wir es in Vers 14, sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was sich zugetragen hatte. Für diese Jünger war es ein ereignisreiches Wochenende gewesen, ein Wochenende, an dem sich die Ereignisse förmlich überschlagen hatten. Am Donnerstag noch das letzte Passa, am Freitag wird er dann tatsächlich gekreuzigt, nachdem er überliefert wurde, und er wird nicht nur gekreuzigt, sondern er stirbt dann auch noch. Und plötzlich ist es so, als ob das alles, worauf sie ihr Leben gebaut hatten, womit sie endlich einen Hoffnungsblick gesehen hatten, dass all das plötzlich in sich selber zusammengefallen ist, und sie stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen und müssen sagen, es ist alles umsonst und es ist alles vorbei. Und jetzt sind sie dabei, das Ganze noch irgendwie zu sortieren. Die hatten keine Zeit dazu, das alles einzuordnen, und jetzt haben sie elf Kilometer Fußweg vor sich, wo sie sich gegenseitig austauschen und miteinander diskutieren. Was ist denn jetzt mit dem Ganzen zu tun? Wer war er denn jetzt eigentlich, wenn er tatsächlich gestorben ist? Was ist denn jetzt mit all unseren Hoffnungen, die wir hatten? Was machen wir denn mit den Prophetien, die wir dachten, dass die erfüllt worden wären? Warum das Ganze ein Hin und Her, ohne wirklich Antworten zu finden? Und dann begegnet ihnen jemand auf diesem Weg, Vers 15. Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass sich Jesus selbst nahte und mit ihnen ging, aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. So wie der Text das schreibt, müssen wir davon ausgehen, dass Gott selbst derjenige war, der die Augen der Jünger hielt. Sie konnten ihn im Moment nicht erkennen. Und so ist da für sie nichts anderes als ein Fremder, der ihnen auf ihrem Weg begegnet. Und Vers 17, dieser Fremde spricht jetzt mit ihnen und sagt, was sind das für Reden, die ihr Gehen miteinander wechselt, und sie blieben niedergeschlagen stehen. Jetzt kommt also Jesus zu ihnen hin und fragt sie, worüber unterhaltet ihr euch eigentlich? Und diese Jünger, die sich die ganze Zeit auf dem Weg befanden, haben einfach einmal angehalten. Sie bleiben stehen. Und sie schauen diesen Jesus perplex, traurig, hoffnungslos an. Jetzt kommt die Antwort, Vers 18, von einem der Jünger. Einer aber mit Namen Kleopas antwortete und sprach zu ihm, bist du der Einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weiß, was dort geschehen ist in diesen Tagen? Und so wie er spricht, vermutet er, dieser Mann muss ein fremder Pilger sein. Einer, der einfach nur für das Passafest sich in Jerusalem niedergelassen hat. Aber irgendwie hat dieser Tourist es geschafft, nichts davon mitzubekommen, was hier in der Stadt losgegangen ist. Hier war ein Volksauflauf, die sich aufgeregt haben über diesen Jesus. Hier wurde diese Person gekreuzigt, aber irgendwie schien er nichts davon mitbekommen zu haben. Also geht Kleopas jetzt vor und erklärt diesem Jesus, was er, was geschehen ist. Vers 19, und er sprach zu ihnen, dass von Jesus, dem Nazarene, der ein Prophet war, mächtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk. Und wie ihn die hohen Priester und unsere obersten zum Todesurteil überlieferten und ihn kreuzigten. So Kleopas sagt, wir reden hier von einer Person, die Tatdinge, die redete Dinge, die waren außerordentlich. Dieser Mann war ein Prophet Gottes, ein Sprachrohr Gottes, also einer, der die Dinge, die Gott ihm eingibt, direkt wieder weitergegeben hat. Und dieser Gott, dieser Mensch, der wurde von Gott erkannt und bestätigt und nicht nur von Gott, sondern auch von dem ganzen Volk um ihn herum. Die haben erkannt, dieser Mensch ist ein Gesandter Gottes. Nun wurde er aber dann von den Führern des Volkes gefangen genommen. Er wurde überliefert an die Römer und er wurde gekreuzigt. Nun, bis hierhin hat Kleopas alles richtig wiedergegeben. Ja, Jesus ist ein Gesandter Gottes und ja, Jesus wurde gekreuzigt. Jetzt sehen wir aber Vers 21, warum das Ganze so tragisch ist. Es ist so tragisch, weil sich für Kleopas und seinen Gefährten eine Hoffnung als trügerisch entlarvt hat in ihren Augen. Vers 21, wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle, doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag seitdem, die es geschehen ist. Also er sagt es, wir haben diesen Jesus gesehen, wir waren mit ihm unterwegs und wir haben verstanden, okay, er ist ein Prophet, er ist was besonderes, er wird bestätigt von dem Volk und von Gott selber, aber wir haben auch noch viel mehr Hoffnung in diesen Propheten gesetzt, nämlich die Hoffnung, dass er derjenige ist, der Israel erlösen würde. In erster Linie haben sie daran gedacht, dass endlich ein Prophet aufsteht, der sich auf den Thron David setzt, das heißt der König Israels wird und damit endlich wieder Israel zu der neuen Vorrangstellung bringt, von denen die Propheten immer wieder geredet haben. Dass der Berg Zion die Hauptstadt der Welt werden wird, dass alle Feinde besiegt werden und Israel eine Stellung bekommt, wie sie es noch nie gehabt hat. Das war die Hoffnung, dass er dieser sein würde, aber diese Hoffnung hat sich für sie im Moment zerschlagen, denn sie sehen das Kreuz, sie sehen, dieser Mann ist dort gestorben und der Schluss den sie ziehen ist, weil er dort gestorben ist, kann er nicht der Messias sein, er kann nicht derjenige sein, der Israel zur neuen Größe bringt, er kann nicht unsere Hoffnung sein und was das jetzt für uns bedeutet, ist einfach wieder zurück an den Anfang zurückzugehen, wieder mit der gleichen Position zu starten, wo wir vor drei Jahren waren, wir müssen warten, warten und warten und gehen davon aus sogar, dass Gott sie vergessen hat. Vers 22 lesen wir jetzt weiter, aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind und als sie sein Leid nicht fanden, kamen und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten, ihn aber sahen sie nicht. Das ist jetzt eine Sache, mit der kann Cleopas nichts anfangen. Eines Tages, diesen Montagmorgen, kommen plötzlich diese Frauen zu uns und die erzählen uns, das Grab ist leer. Cleopas sagt, es hat uns aus der Fassung gebracht, könnte auch sagen, es hat uns verwirrt, wir können es nicht einordnen, es ergibt jetzt überhaupt gar keinen Sinn mehr, jetzt ist das Grab auch noch leer. Und die Frage ist, wo ist er jetzt? Vers 24, einige haben nachgeprüft, ja, das Grab ist leer. Ja, da kommen wir auch hin. Doch der Schluss lässt dann auf Resignation hinweisen, ihn aber sahen sie nicht. Wo ist Jesus denn jetzt? Was ist jetzt passiert? Und so schwimmen sie einfach in Verwirrung, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit daher. Das Leben der Jünger ist jetzt einfach nur noch davon geprägt, irgendwie einen Status Quo zu finden, wo sie wieder anfangen können, wo sie einigermaßen wieder vorankommen können. Die Hoffnung, die sie sich gebaut hatten, auf die sie vorangegangen waren, die ist jetzt plötzlich zerplatzt wie ein Luftballon. Und so sehen sich die Jünger jetzt vor einem Puzzle mit ganz vielen Teilen, die irgendwie nicht zusammenpassen. Ja, dieser Mann war ein Prophet und ja, er war bestätigt und ja, er war wunderbar und ja, alles sah danach aus, dass er endlich der Retter Israels wird. Und dann das Kreuz. Und jetzt auch noch ein leeres Grab. Irgendwie passt das für uns nicht zusammen. Sie stehen vor einem unlösbaren Rätsel. Und so gibt es für sie im Moment keine Hoffnung mehr, nur Hoffnungslosigkeit. Denn für sie in diesem Moment ist Jesus wie jeder andere Mensch auch gestorben. Die Geschichte ist geschrieben. Man bezeichnet seinen Grab, man denkt nur noch an die Erinnerungen, aber man hat wird keine Zukunft mehr mit dieser Person bauen können. Und das Leben wurde jetzt noch umso hoffnungsloser, weil diese Person, die dort starb, die einzige Person war, die tatsächlich sündlos war, die einzige Person, die tatsächlich so mächtig war, die einzige Person, die tatsächlich so wahr war, die einzige Person, die alleine auch Gott war. Und wenn diese Person tatsächlich gestorben ist dort am Kreuz, dann heißt das eins, nämlich das Böse hätte endgültig über das Gute gesiegt. Es gibt dann keine Hoffnung mehr. Der Tod, den Jesus erlitten hat, ist ein Tod, den die Welt kennt, den die Welt trägt und den die Welt hat, seitdem der Sündenfall stattgefunden hat, in 1 Mose 3. Als sich der Mensch entschied, bewusst Gottes Gebote zu übertreten, seitdem gibt es den Tod, seitdem stirbst du und seitdem gibt es Leid und seitdem sehnt sich die Welt nach Wiederherstellung und nach dieser Wiederherstellung sehnen sich auch die Jünger, sehnt sich Israel, sie sehnt sich danach endlich befreit zu werden von den Römern und nachdem dieser Wiederherstellung sehnt auch du dich, egal in welchem Leid du steckst, seien es deine Krankheiten, seien es deine Schwierigkeiten, seien es deine Erwartungen, die nicht erfüllt werden, aber besonders ist es auch die Trennung von Gott, die deine Sünde, dein Verfehlen des Wortes Gottes hervorbringt. Das sind Dinge, wo du einen Erlöser brauchst und wenn dieser Erlöser einfach nur im Kreuz starb, dann gibt es keine Hoffnung, denn dann gibt es nur noch den Tod und dann gibt es nur noch das Leid und dann gibt es nur noch Qual und Pein und Tränen bis in Ewigkeit. So ist aber das Leben der Jünger, ihre Hoffnung ist zerplatzt, ihr Ausblick ist weg und jetzt stehen sie da, hoffnungslos, niedergeschlagen und traurig und darum brauchst du Ostern, denn nur durch Ostern gibt es einen Hoffnungsblick auf deine Ewigkeit, auf deine Erlösung und das liegt, der Text uns jetzt da mit dem zweiten Blick, Winkel, du brauchst Ostern als Beweis der Bibel, denn so langsam wendet sich das Blatt und dieser Fremde, der sich zu ihnen gesellt hat, fängt jetzt an mit ihnen zu reden und wie er mit ihnen spricht, ist in erster Linie nicht sehr freundlich und erst recht nicht politisch korrekt. Ihr Unverständigen könnte auch übersetzen, ihr Unintelligenten oder um es noch platt auszudrücken, ihr Dummköpfe und im Herzen zu träge an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben. Er sagt, ihr seid so langsam mit eurem Herzen an alles zu glauben, was in eurer Schrift steht, ihr steht vor einem Puzzle und ihr sagt, das passt nicht zusammen und ich sage euch, ihr müsst eigentlich nur alles sehen, was schon geschrieben wurde und ihr werdet sehen, dass das alles zusammenpasst, denn was die Jünger getan hatten und zum Teil auch unwissendlich getan haben, ist, dass sie Puzzleteile aus diesem Bild herausgerissen haben, aussortiert haben, ignoriert haben, vergessen haben und sich nur noch an so ein paar Fragmenten festgehalten haben und mit diesen Fragmenten alleine kriegst du kein Bild zusammen und deshalb drehen sie sich jetzt stattdessen nur um ihre Traurigkeit und nur ihre Sorgen und fangen an, die Schrift in Frage zu stellen, weil das, was sie erleben, nicht mit dem übereinstimmt, was geschrieben steht und deshalb sagte ihnen ihr Unverständigen, es steht alles da und ihr glaubt dem nicht und er fordert sie jetzt heraus mitzudenken, Vers 26, musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen, Christus ist der griechische Begriff für Messias, musste nicht dieser Messias, auf den ihr so gehofft habt, den, der der einzige sein wird, der den Thron Davids wieder besetzen kann und wird und Israel wieder herstellen wird, dieser Christus, den, auf den ihr gehofft habt, dieser Christus, der muss nicht nur direkt auf den Thron steigen, sondern der muss erstmal richtig unten durch, musste er nicht leiden und in seine Herrlichkeit eingehen, sterben und verherrlicht werden. Eine rhetorische Frage, um ihre Gedanken voranzubringen und zu sagen, ihr wisst es doch, es steht doch alles da, ihr kennt doch die Schriften schon von Kind auf und wenn ihr das versteht, dann müsst ihr eins anerkennen, dass das, was ihr erlebt habt hier, was ihr gesehen habt auf Golgatha, eins zu eins übereinstimmt mit dem, was euch schon längst überliefert war und so nimmt Jesus sie jetzt aber mit, er nimmt sie an die Hand durch die Schriften hindurch und zeigt es ihnen. Vers 27, und von Mose und von allen Propheten anfangend erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf und das muss eine Bibelstunde gewesen sein, unvergleichlicher Natur. Elf Kilometer Weg, zu Fuß, von Jerusalem nach Emmaus und Jesus Christus selbst öffnet die Schrift dir auf und zeigt dir, da bin ich und da bin ich und da bin ich und da bin ich. Er fing an bei Mose, die ersten fünf Bücher Mose. Er fing an mit dem, mit der Verheißung, dass der Samen Ephas den Kopf der Schlange zertreten wird. Er wird gezeigt haben auf 1. Mose 12, dass der Segen Abrahams alle Nationen erreichen wird. Er wird hingezagt haben auf 1. Mose 49, dass der Herrscher starb von Judah, nicht weichen wird und er wird in 2. Mose gezeigt haben, dass der Lösung durch das Opferlamm kam, durchs Passerlamm und dass dieses Passerlamm ein stellvertretendes Opfer auch jetzt notwendig ist. Dann wird der 3. Mose aufmachen können und zeigen können, ohne Blutvergießen gibt es keine Versöhnung. Er wird 4. Mose aufschlagen können und sagen können, schaut euch diesen William an, diesen bockigen Kerl, der eine Prophezeiung über mich gesagt hat, die gilt. Und 5. Mose, schaut euch Mose an, wie er selber über mich gesagt hat, einen Propheten wie mich wird Gott kommen lassen. Und dann geht er zu den Propheten und es wird noch deutlicher, dass dieser Messias leiden musste. Isaiah 53, er wurde geschlachtet, um unserer Übertretung will. Zechariah 2, 10, sie werden den anbeten, den sie durch Bord haben. Daniel 9, der Gerechte, wird ausgerottet werden. Und dann Psalm 22, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und so kann er die ganze Schrift, das ganze alte Testament durchgehen, von 1. Mose bis zu Malachi und überall Stellen zeigen, die deutlich machen, dass dieser Christus ja kommen muss, aber dass dieser Christus nicht nur direkt auf den Thron Davies geht, sondern dass er erst richtig unten durch muss, leiden muss, sterben muss. Denn das Problem der Welt ist nicht zuerst die Unterdrückung unter das römische Reich oder ein Leiden, das du persönlich trägst, sondern das Hauptproblem, das eine Lösung braucht, ist die Sünde, die die Welt regiert, die das Verfehlen der Gebote Gottes, das Übertreten des Wortes Gottes. Darauf braucht es eine Antwort, darauf braucht es Erlösung und diese Erlösung kann nur geschehen durch einen Messias, der stirbt für diese Welt. So zeigte Ihnen auf, die Bibel zeichnet eine Linie mit einer Geschichte, mit einer Person als Höhepunkt und das ist Jesus Christus. Es passt alles zusammen. Die Bibel gilt es nicht, wie ein Lexikon zu bedienen, nicht wie ein Nachschlagewerk, wo du dir deine einzelnen Verse rauspickst, je nachdem, nach welchem Thema du was suchst. Das Evangelium steckt nicht nur in Johannes 3, versechzehn, sondern die Bibel ist ein Buch mit einer Geschichte und einem Höhepunkt und die Aufgabe und die Ermahnung, die auch Jesus hier dir gibt, ist, die die Bibel als Ganzes zu betrachten, als Ganzes zu lesen und als einen Zusammenhang zu sehen und je mehr du das tust, wirst du eins ganz deutlich sehen, den Herrn Jesus Christus. Und so führt Jesus ihn nicht erst dahin und zeigt ihnen die Nägelmahle. Er geht auch nicht hin und bringt sie selber noch mal zum Grab. Er fordert sie nicht auf, den Boden voll Golgatha, dem Kreuz zu küssen, sondern er fordert sie einfach nur auf, nehmt diese Schrift in die Hand, die ihr schon sehr klein auf habt, die Gott bestätigt hat, die sich bewährt habt und schaut einfach noch mal ganz gründlich nach und ihr werdet eins sehen. Ein ganz klares Zeugnis, das euch deutlich macht, es passt alles. Jetzt stehen die Jünger nicht mehr vor einem Puzzle, was sie versuchen zu organisieren, sondern ein gigantisches Bild, das funktioniert. Und sie sehen jetzt, dass das, was am Kreuz auf Golgatha-Getscha nicht final war, nicht endgültig war und dass der Plan von Gottes Errettung nicht kaputt gegangen, sondern aufgegangen ist. Und jetzt haben die Jünger ihre Bibeln in den Händen und verstehen endlich, alles passt. Das fordert Jesus jetzt für sie heraus. Er sagt, es kann nicht sein, dass ihr vor einem Ereignis in eurem Leben steht und sagt, das geht aber nicht, passt nicht. Sondern er fordert sie jetzt heraus, wenn du vor einem Ereignis stehst in deinem Leben, wo du sagst, ich kann das einfach nicht vereinbaren mit dem, was ich weiß von Gott, mit dem, was ich weiß von meiner Bibel, dann liegt das Problem nicht in der Bibel, das Problem liegt nicht bei Gott, sondern das Problem liegt bei dir. Lies das Wort, versuche es zu verstehen. Bitte, Gott, dass er dein Lehrer wird, dass er dir deine Augen öffnet, damit du diese Linie siehst, die er selber gezeichnet hat und du verstehen kannst, dass mit Ostern alleine, dass Ostern notwendig ist, um der Schrift ihren Sinn zu verleihen. Nun, Lukas gibt uns noch einen dritten Blick, Winkel 3, du brauchst Ostern als Zeugnis der Auferstehung. Denn Jesus hat jetzt gesagt, was gesagt werden musste und für die Jünger fängt jetzt an, die Hoffnungslosigkeit zu schwinden und wir sehen dann in Vers 28, und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie gingen, und er stellte sich, als wollte er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sagten, bleibe bei uns, denn es ist gegen Abend und der Tag hat sich schon geneigt und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben. Also sie drängen ihn jetzt dahin, bitte, bleib bei uns. Sie haben schon gemerkt, was der zu vermitteln hat, ist was Besonderes, mit dem wollen wir noch mehr Zeit verbringen und so laden sie ihn ein, bei sich zu sein. Wahrscheinlich hatte eine der Jünger sein eigenes Haus dort, so wird dann der Tisch gedeckt und die drei verbringen weiter Zeit und wir sehen jetzt, was passiert in Vers 30, und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen. Nun, das ist für uns ein bisschen fremd, jetzt kommt dieser Gast, der noch ein Fremder ist, müssen wir wohlgemerkt im Kopf behalten, dieser Gast kommt jetzt rein in dieses Haus von diesen zwei Menschen, die er gerade unterwegs getroffen hat, er ist derjenige, der jetzt das Brot nimmt, dafür dankt und es den anderen austeilt. Und es ist in Judentum gar nicht unüblich gewesen, dass nicht nur der Gastgeber diesen Auftrag des Betens und Verteilen wahrgenommen hat, sondern auch derjenige, der ein als Rabbi, als Lehrer anerkannt wurde. Und diesen Ruf als Lehrer hat Jesus sich jetzt definitiv auf diesen elf Kilometern verdient. Und so darf er jetzt in dieser Runde das Brot nehmen, dafür danken, es brechen und es austeilen. Und als er das tat, wurde deutlich, das haben wir schon mal gesehen, als 5.000 genährt wurden, als das Abendmahl eingesetzt wurde und jetzt in Vers 31 ihre Augen aber wurden aufgetan und sie erkannten ihn. Es war an diesem Moment, nachdem die Jünger die Schrift verstanden haben, dass Jesus selbst, Gott selbst ihnen jetzt die Augen öffnet und sie jetzt erkennen, dieser Mensch ist nicht einfach nur ein Fremder, der uns zufälligerweise begegnet ist, sondern es ist dieser Jesus Christus, der am Karfreitag am Kreuz gestorben ist und der begraben wurde in dem Grab, das wir selber gesehen haben. Er lebt. Jetzt ist der Auftrag für Christus zuerst einmal vorbei mit diesen zwei Jüngern. Sie haben ihn erkannt, Vers 31 geht weiter und er wurde vor ihnen unsichtbar. Plötzlich ist er weg. Sie wissen jetzt alles, was sie brauchen. Jetzt sind da zwei Jünger, die dort zurückbleiben, die nicht mehr so von ihrem Gemüt gestimmt sind, wie sie es vorher waren. Vorher waren sie deprimiert, jetzt stehen sie nicht mehr vor diesem unlösbaren Rätsel, sondern jetzt haben sie nicht nur ein Puzzleteil, das passt, sondern sie haben ein ganzes plastisches Bild davon, was Gott hier eigentlich tut. Und sie merken, hier in Emmaus haben wir jetzt erstmal nichts mehr zu suchen. Wir lesen in Vers 32 weiter, wie sie sich jetzt unterhalten darüber und sagen, brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wir uns die Schriften öffnete. Hier wird ein Bild genutzt, um einfach deutlich zu machen, die Jünger waren drauf und dran, wie ein glühendes Stück Kohle einfach zu verkommen, zu verglühen und bar darzulegen. Und jetzt kommt Jesus und erklärt ihnen die Schrift und durch das Erklären der Schrift wird dieses Feuer wieder entfacht und die geistliche Energie kultiviert und sie fangen an wieder zu glauben und in ihrer Gewissheit gestärkt zu werden und in ihrer Freude zu motiviert zu werden. Ihr Herz brannte in ihnen und das passiert heute noch. Überall dort, wo Gottes Wort verkündigt wird und wenn Gott Augen öffnet, dann werden Herzen entbrannt. Vers 33 geht weiter und sie standen zur gleichen Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Sie hatten Jesus noch gesagt, es wird spät, bleibt bei uns, jetzt ist es plötzlich egal, wie spät es ist. Sie machen sich noch zur gleichen Stunde auf, die elf Kilometer zurück nach Jerusalem, hin zu denjenigen, mit denen sie den gemeinsamen Nenner geteilt haben. Es gibt jetzt keinen Auftrag mehr für sie in Emmaus. Jetzt gilt es wieder zurückzugehen zu den Jüngern und wir lesen dann in Vers 33 weiter und sie fanden die elf und die, die mit ihnen waren, versammelt. Die sagten, der Herr ist wirklich verweckt worden und dem Simon erschienen und sie erzählten, was auf dem Weg geschehen war und wie er von ihnen erkannt worden war am Brechen des Brotes. Jetzt kommen die Jünger dahin und die Erzählungen überschlagen sich förmlich. Es waren jetzt nicht mehr nur die Frauen, die gesagt haben, wir haben ihn gesehen. Jetzt steht da auch noch Petrus, der sagt, wir haben ihn gesehen und jetzt stehen da diese zwei Jünger, die kommen und auf dem Weg nach Emmaus ist er uns begegnet, wir haben ihn gesehen und alle können sagen, dieser Jesus ist nicht tot, er lebt. Er ist wahrhaftig verstanden, sagen sie. Nun, es gibt umstrittene Ereignisse, umstrittene Geschehnisse, von denen wir immer wieder lesen, ob es um Ufos geht oder außerirdisches Leben oder sonstige Dinge, aber dann gibt es auch unumstrittene Geschehnisse. Geschehnisse, wo so viele Zeugen darüber reden, dass es kein Zweifel daran, daran übrig bleibt. Geschehnisse, wo möglicherweise sogar Artefakte dargebracht werden können und so ist es auch bei der Auferstehung, die Zeugen überwiegen. Und das ist genau das Argument, das Paulus dann benutzt in 1. Korinther 15, das dürft ihr gerne aufschlagen, 1. Korinther 15. Dort sagt er in Vers 3, denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe. Also er macht hier deutlich, dass er die Arbeit eines Propheten gewissermaßen ausgeführt hat. Er hat überliefert, er hat geredet zu den Korintheren, das, was er selber von Gott empfangen hat. Und das, was er empfangen hat, hatte diese Quintessenz, diese Kernbotschaft, die er jetzt zum Ausdruck bringt. Diese Kernbotschaft ist die, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften. Also wir sehen hier, Paulus hat nicht, sagt zum einen, er hätte das Empfangen, zum anderen nutzt er auch gleich die Bibel aus Autorität, um zu sagen, all das, was ich euch gesagt habe, entspricht genau dem, was schon längst im Alten Testament überliefert wurde. Und was dort überliefert wurde, ist, dass Jesus Christus kam, dass er gestorben ist, dass er begraben wurde und dass er danach auferstanden wurde. Das ist die Kernbotschaft eines jeden Christen. Wenn du zwei Sekunden Zeit hast, um das Evangelium zu teilen, dann sag einfach nur das, er kam, starb und ist auferstanden. Christus kam, starb und ist auferstanden. Das ist die Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Aber diese Kernbotschaft kommt nicht einfach nur, weil Paulus das sagt, weil er sagt, ich habe verstanden, wie ich die Schrift verstehen muss, sondern sie kommt jetzt noch mit einem Zeugnis, das unwiederlegbar ist. Wir lesen weiter in Vers 5, und dass er Käfers erschienen ist. Käfers ist Petrus. Er ist Käfers erschienen, dann den Zwölfen, also den Zwölfer Posteln. Danach erschien er mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Paulus sagt, ihr könnt die sogar fragen, die leben noch zu der Zeit. Vers 7. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen, zuletzt aber von allen gleichsam der unzeitigen Geburt erschien er auch mir. So Paulus macht deutlich, diese Auferstehung hatte einen Zeugen nach dem anderen Zeugen, um weitere Zeugen, die alle miteinander im Chor sagen könnten, Ja, er ist tatsächlich auferstanden. Und die Tatsache, dass so viele das sagen können, ist die Tatsache, die für uns der Beweis ist, dass dieser Lösungswerk Gottes real ist. Dass es nicht eine Erfindung ist, dass es nicht eine Legende ist, dass es nicht einfach nur ein Strohhelm ist, an dem wir uns irgendwie klammern, sondern dass es eine Wurzel hat, die in der Geschichte verankert ist und die belegt ist, sie ist wahr. Und wenn sie wahr ist, dann heißt das auch als Konsequenz, dass jeder Mensch, der auf dieser Erde wandelt, mit der Frage konfrontiert werden muss, was machst du nun mit diesem Jesus? Was machst du mit diesem Jesus? Nun, du kannst sagen, ja, mal sehen. Aber dadurch bist du nicht aus dem Schneider. Du kannst auch sagen, um einen Vergleich zu nutzen, du kennst deine Regierung nicht, du weißt vielleicht nicht mehr, wer gerade Bürgermeister ist. Du weißt, wer Kanzler ist, aber du weißt nicht mehr, wer Bundespräsident ist. Das heißt aber nicht, dass du sie verleugnen kannst. Du bist trotzdem unter dieser Regierung. Und genauso ist es auch mit Christus. Du magst Christus kennen oder nicht, aber am Ende ist er trotzdem über dir. Und du kannst ihn nicht verleugnen. Und spätestens an dem Moment, wo du stirbst, wirst du vor ihm stehen. Und er wird dir zeigen, was er getan hat. Und er wird dich fragen, was hast du damit getan? Hast du geglaubt? Bist du mir gefolgt? Warst du mir gehorsam? Denn die Tatsache, dass er den Tod besiegt hat, heißt, dass er der Tod, der Herr ist über den Tod und dass du dich unterordnen musst ihm, der dem Tod den Sieg ausgesprochen hat. Und für alle, die Christus kennen, für alle unter euch, ist wieder einmal Lukas 24 ein Beleg dessen, dass die Auferstehung dich in der Gewissheit bestärkt ist, dieses Werk, den Glauben, den du hast, echt ist. Und dann, wenn Zweifel dich wieder einfangen. Und dann, wenn Fragen auf dich einprasseln. Und gerade dann, wenn die Schwierigkeiten groß werden, du wieder dich zurückfindest auf dieses Fundament, auf dem dein Glaube gebaut ist. Er kam, er ist gestorben, er ist auferstanden und das ist wahr. Und mit dieser Gewissheit geht eine weitere Hoffnung einher, nämlich die, dass auch du auferstehen wirst. Tod, wo ist dein Stachel? Wo ist dein Sieg? Er ist besiegt. Denn wer mit Christus lebte, wird auch weiter mit ihm leben. Und so macht die Bibel deutlich. Ostern ist nicht einfach nur eine Tradition, nicht einfach nur ein Fest, nicht einfach etwas, was man tun kann oder nicht tun kann, je nachdem, wie man möchte, sondern darin liegt wahre Hoffnung. Wahre Hoffnung auf eine Lösung, die über dieses Leben hinausgeht. Und darin bestätigt sich die Bibel, das Wort Gottes, das er vor tausenden von Jahren schon überliefert hat. Und darin bestätigt sich auch, dass die Auferstehung real ist. Vater, und dafür bepreisen wir dich. Dass wir ein Glauben haben dürfen, der echt ist. Dass wir nicht irgendwelchen Erzählungen hinterherrennen, nicht irgendwelchen Fabeln, sondern dass wir an deinem Wort sehen dürfen, dass es echt ist. Dass du dich nicht selber widersprichst und dass wir aber auch gleichzeitig an den Tatsachen, die Geschichte sehen dürfen, dass du regierst und dass du tatsächlich den Tod überwunden hast. Oh Herr, wir brauchen diese regelmäßigen Erinnerungen daran, was du getan hast. Wir brauchen Erinnerungen daran, dass es wirklich Hoffnung gibt, die über dieses Leben hinaus gilt. Wenn wir uns konfrontiert sehen mit Schwierigkeiten, mit Fragezeichen, dass wir wissen, dass du als Einziger der ewige Gott bist, der allmächtige Gott bist und derjenige bist, der uns zu seinen Kindern macht und uns dann auch zu Hause bringt, nach Hause bringt, wo du bist. Herr und um all jene, die hier sind, die dich noch nicht kennen, bitte ich dich genauso, dass du an den Herzen wirkst und den Widerstand, den sie gegen dich haben, legst und sie zur Erkenntnis von dir selber bringst. Öffne du ihnen die Augen, damit sie auch die Wunder sehen, die in deinem Wort geschrieben sind zu deiner Ehre. Amen.
