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Der Text, also ihr könnt schon aufschlagen, 1.

Timotjes Kapitel 3 und Vers 1 bis 7 werden wir zusammen durchlesen und dann werde ich mich hauptsächlich auf Vers 1 konzentrieren und lasse mich 1. Timotheus 3, Vers 1 lesen.

Das Wort ist gewiss, wenn jemand nach einem Aufseerdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Werk.

Der Aufseher nun muss untatlich sein, der Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, sitzsam, gastfrei, lervig, nicht dem Wein ergeben, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, der dem eigenen Haus wohl vorsteht und seine Kinder in Unterordnung hält, mit allen würdigen Ernst.

Wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Versammlung Gottes sorgen können oder Sorge tragen.

Nicht ein neubekehrter, damit er nicht aufgebläht ins Gericht des Teufels Falle.

Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben und von denen, die draußen sind, damit er nicht den Inschmach und den Fallstrick des Teufels Falle.

Vater Gott, wir wissen, dass du derjenige bist, der unsere Herzen leitet, der unsere Wege leitet und du bist derjenige, der uns auch das Wort offenbart und Verständnis gibt und zu verstehen gibt, was die einzelnen Worte bedeuten und wie wichtig sie sind.

Herr, öffne du die Herzen, öffne du unsere Ohren, dass wir wirklich hören und verstehen und dementsprechend auch reagieren und leben können.

Jeder von uns erwartet, wenn er ins Flugzeug steigt, dass der Pilot ausgebildet ist, oder?

Jeder möchte, dass da ein Fachmann ist und weiß, wie er fliegt.

Wer das nicht ist, der hat sehr viel Glauben.

Oder auf ein Schiff geht, auf ein Kreuzfahrtschiff, der erwartet, dass ein Kapitän das Schiff lenken kann, auch durch schwierige Gewässer.

Oder ein General, der im Krieg die Leute leitet.

Mein Sohn hat mir erzählt, dass es wichtig ist, für uns zu wissen, wer mich anleitet.

Für wen gebe ich mein Leben?

Kann ich dieser Person anvertrauen?

Das ist genau das gleiche bei einer Bauleitung oder einem Architekten.

Wir erwarten, dass er weiß, was er macht.

Wenn wir ein Haus gebaut kriegen, wo die Hälfte falsch läuft, dann sieht das alt aus.

Oder wo Leute etwas gebaut haben, was wir beim Flughafen in Berlin ja mitbekommen haben, da wurde was gebaut von Leuten, die das überhaupt nicht gelernt haben.

Und dann haben die fünf Jahre länger gebraucht, um das wieder hinzukriegen.

Das ist genau das gleiche für einer, der von uns sein Auto in eine Werkstatt bringt.

Der will nicht irgendeinen Azubi da haben, der sein Wagen repariert, der möchte am liebsten den Meister haben, der weiß, was er macht, der sich bewährt hat, der erprobt ist, der erfahren ist.

Wir erwarten Fachkenntnisse, um ein Problem oder eine Sache zu lösen oder etwas zu machen, was Vertrauen als Grundlage hat.

Wie ist das in der Gemeinde?

Hat ihr die Leitung unserer Gemeinde geprüft?

Wisst ihr, wer die sind?

Kennt ihr sie?

Versteht ihr, was damit zu tun hat, mit dem Amt eines Ältesten zu tun hat?

Ehrlich gesagt, das Amt eines Ältesten ist das höchste Amt hier auf Erden, das man haben kann.

Kein Präsident, kein Meister, kein irgendein anderer Fachmann hat so viel Verantwortung, wie ein Ältester oder die Ältesten, weil das ja immer im Plural ist, über die Gemeinde, weil sie über die Seelen Sorge tragen vor dem Herrn.

Daher ist es super wichtig, für euch zu verstehen, was das bedeutet.

Es ist sehr wichtig.

Und in diesem Abschnitt wird deutlich gesagt, in dem ersten Vers, das Wort ist gewisslich oder wahr, wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet, es ist ein zuverlässiges Wort, bedeutet das.

Es ist eine wichtige Berufung, so wichtig, dass er sagt, hört zu, das ist zuverlässig.

Ich sage nicht hier irgendetwas, was mir gerade so eingefallen ist, sondern Paulus spricht zu Timotheus und diese Briefe, der erste, zweite Timotheus und der Titusbrief sind als Pastoralbriefe bekannt.

Das ist an die Männer, die Herdendienst machen in den Gemeinden, hat Paulus geschrieben und hat den aufs Herz gelegt, diese Dinge wahrzunehmen.

Es ist ein zuverlässiges Wort.

Wir müssen es verstehen, wir müssen verstehen, warum Paulus das gesagt hat.

Es ist eine bewährte Aussage.

Es war so bewährt, dass eigentlich eine Glaubensgrundlage in den Glaubensgrundlagen grundsätzlich dabei war, verstanden wurde.

Also er betont das hier bewusst.

Ein Überblick über die bewährte Aussage zeigt, dass sie sich alle auf entscheidende Leerwahrheiten bezogen haben.

Und zwar, es ist so wichtig, dass Leute dem nachgefolgt sind.

In verschiedenen Versen im Apostelgeschichte, in 1. Timotheus, 2. Timotheus, Titusbrief werden immer wieder davon gesprochen, dass es etwa eine Aussage, die so klar ist, die man befolgen kann, die einen vorausgeht, der man nachfolgen sollte.

Die Berufung zum Dienst als Aufseher ist eine sehr wichtiges Lehramt, was Paulus sagt.

Es ist nicht etwas, was man einfach nur macht.

In Hebräer 13, Vers 7, wird deutlich, dass erwartet wird, dass man diesen Personen glauben kann, dass man ihnen den Glauben folgen kann, weil sie den Glauben vorleben.

Sie sagen nicht etwas zu sein, sondern sie tun etwas, weil sie es sind.

Das sind keine besonderen Männer in dem Sinne, dass man sagt, die sind außergewöhnlich.

Nein, das sind Männer, die Gott folgen, die sich bewährt haben, durch oft ein längeres Dienstleben.

Warum?

Sie sind Älteste, hört sich komisch an.

Man ist ältester, er ist ein alter Typ.

Er ist tatsächlich ältester in vielerlei Hinsicht.

Er ist jemand, der sich bewährt hat und den man aus diesem Grund einsetzt.

Er ist jemand, der sich nach dem Aufseheramt oder dem härten ältesten Amt ausgestreckt hat.

Es versucht hat, dem entsprechend zu leben.

Der Dienst sollte niemals aus einem falschen Motiv heraus betrachtet worden sein.

Man sollte es nie aus einem falschen Motiv machen.

Ruhm, Ansehen, Geld oder anderen Dingen.

Man muss dazu sagen, dass das oft passiert.

Es darf aber nicht passieren.

Weil man sollte wissen, dass genau diese Dinge bekommt man ja gar nicht.

Geld, Ansehen, Ruhm.

Darum geht es überhaupt nicht.

Es gibt nur einen Dienst, ein sich bereit sein zu dienen, wo andere nicht dienen wollen oder nicht können.

Es darf niemals aus falschen Motiven getan werden.

Vielmehr ist das Amt des Aufsehers eine hohe heilige Berufung.

Ich sage das so, weil in dem Sinne ist das nicht etwas, das man mit irgendeinem weltlichen Amt vergleichen kann und soll es auch nicht vergleichen.

Natürlich, er soll Fachwissen haben.

Er soll wissen, wie die Menschen leben, wie die Welt ist und alles, was die Bibel lehrt.

Er soll die Bibel verstehen, kennen.

Und er soll nicht nur das Wissen haben.

Wir prüfen nicht nur das Wissen.

Sondern hat er das Wissen in seinem eigenen Leben umgesetzt.

Wir gucken auf seine Familie.

Wir gucken auf seine Ehe.

Wir gucken auf seine Kinder.

Wir gucken auf seinen Beruf.

Wir gucken auf wie die Leute über ihn sprechen, außerhalb und innerhalb der Gemeinde.

Natürlich sage ich hier nicht, dass das perfekt ist, dass jeder sagt, alles ist gut, 100%.

Ich gebe dir einen Daumen hoch.

Davon spreche ich nicht.

Aber wenn man das laut der Bibel betrachten würde, würde man sagen, den kann ich vertrauen.

Das ist ein Vorbild.

Und man muss natürlich wissen, dass wir in einer Welt leben, die ihre Herausforderungen hat.

Keiner der großen Leute der Schrift war jemals perfekt.

Wir wissen das.

Es sei denn, wir sprechen von Jesus Christus.

Jeder von uns würde sagen, und zwar ein Ältester als Erster, würde sagen, ich komme nicht in Frage.

Das kann ich nicht.

Aber jeder Älteste, der diese Rolle hat, versteht auch, dass er es tun muss, weil er von Gott die Fähigkeiten und Möglichkeiten gegeben hat.

Und wenn er sie nicht ausführt, wer führt sie aus?

Ich will das nicht machen, weil ich nicht die Verantwortung tragen will.

Ich gebe das jemandem anders.

Nein, das ist nicht der Punkt.

Ich weiß, und jeder von uns weiß, ob Arthur, Thomas, Jonathan und ich oder wer sonst noch?

Sam und die anderen Anwärter, die wissen und die verstehen, dass sie etwas haben, was Gott ihnen gegeben hat, was sie einsetzen sollen und müssen.

Es ist nicht für sich selber einzusetzen, nicht nur für die Familie und nicht nur für ihren Hauskreis oder dergleichen, sondern Gott hat ihnen die Gaben gegeben, die ihn zur Berufung als ältesten Amt befähigen.

Und das ist wichtig.

Und dementsprechend ist es auch wichtig, dass man versteht, dass es ein hohes, heiliges Amt ist, weil es gibt tatsächlich nichts anderes auf dieser Erde, was wichtiger ist, als den Herrn zu vertreten vor einer Gemeinde.

Die Urgemeinde verwendete Glaubensbekenntnisformeln, die zuverlässige an Aussagen, sagt man, es ist etwas, das ist eine zuverlässige Aussage, du kannst darauf dich festlegen.

Oswald Sanders zitiert in seinem Buch Geistliche Leiterschaft Georgie Little zur Beteuerung, dass dieser eine hohe und heilige Berufung hat.

Es sind viele, die da auf Bezug nehmen, Bücher und alle, die immer wieder sagen und versuchen klarzustellen, wie wichtig das ist, dass man diesen ersten Satz, dieser sieben Verse deutlich versteht, um zu verstehen, dass es nicht irgendetwas ist, was man einfach nur so macht oder das wir einfach nur so machen.

Es muss eine Sache sein, die macht man, weil man nicht anders kann und nicht anders darf.

Also es ist eine hohe Berufung.

Es ist eine wichtige Berufung.

Als zweite Aspekt der Berufung, es ist eine begrenzte Berufung.

Das ist auch deutlich.

Ich bin kein Mechaniker, sorry.

Das einzige, was ich schon kann, ist kochen, aber das ist ohne Berufung.

Aber nein, das sind gewisse Dinge, wofür wir nicht zuständig sind.

Aber es gibt in Form, in der Art, wie das mit der Schrift, der Heiligen Schrift zu tun hat, haben wir eine Berufung.

Und sind wir verantwortlich für das, was gelehrt wird in der Eckstein-Gemeinde.

Und wir sind verantwortlich für das, was umgesetzt wird in den Hauskreisen.

Und wir sind verantwortlich für das, wie unsere Familien.

Gerade das, was hier stattgefunden hat, das war sehr wichtig, dass die Familie Palästina versteht, was von ihnen verlangt wird beziehungsweise was von ihnen, was wir in ihrem Leben erwarten.

Wir erwarten, dass sie die Kinder erziehen nach der Schrift oder das Kind erziehen nach der Schrift.

Ich habe euch jetzt schon mehr Kinder gegeben, sorry.

Aber dass sie sie nach der Schrift erzieht.

Und nicht nur erziehen, als wenn wir etwas auf sie tun, sondern ihr erwartet auch, dass da eine Reaktion der Kinder ist.

Es ist zu erwarten, dass christliche Familien wohlerzogene Kinder haben.

Sorry to say that, aber ich habe selber vier Kinder und elf Enkelkinder.

Ich erwarte, dass sie wohlerzogen sind.

Weil wir ihnen alles gegeben haben und alles geben können laut der Schrift, was dazu hinführt und durch das Werk des Geistes können wir das erwarten.

Das bedeutet nicht, dass alle wohlerzogen sind, aber wir können, das ist unser Bestreben.

Das ist unser Bestreben.

Bestreben bedeutet, damit das klar ist, dass wir versuchen alles dran zu setzen, dass das wirklich umgesetzt wird und gemacht wird.

Und wer soll dieses Amt machen?

Das ist die große Frage.

Was sagt der denn?

Klar, wir wissen, es sollten ältere Männer sein.

Aber es wird viel in Frage gestellt, können nicht auch Frauen dieses Amt tun?

Die Schrift sagt ganz deutlich nein.

Es ist von der Grammatik her nicht möglich, das sagt die und wir glauben an die historisch-grammatische Methode.

Das bedeutet, es ist ein männliches Pronomen, es ist ein männliches Adjektiv.

Es soll ein Mann sein und es soll auch ein Mann einer Frau sein, nicht eine Frau eines Mannes sein.

Es steht ganz klar im Text drin und das wird zurückgeführt.

Die anderen Stellen, die das betonen, dass ein Mann das sein, das eine männliche Leitung in der Gemeinde ist, wird ganz deutlich zur Schöpfung verwiesen, nicht aus irgendeiner Meinung, Paulus oder Timotheus oder irgendeiner der Jünger.

Nein, ganz und gar nicht, sondern man verweist auf die Schöpfung zurück und sagt, Gott hat das so geschaffen, so gewollt von Anfang an, dass ein Mann das Haupt der Familie ist und auch dadurch das Haupt der Gemeinde sein soll oder auch Haupt der Gemeinde, weil es eine Vielzahl von Ältesten sind.

Und das ist sehr wichtig für uns, dass wir das von vornherein begreifen, dass wir gar nicht erst suchen.

In vielen Gemeinden habe ich das erlebt, das wird zur Frage gestellt, dann sag ich, lese dir doch mal die Schrift durch.

Das steht doch da.

Aber diese Stellen, ja, das könnte man doch auch anders sehen.

Nein, das kann man nicht anders sehen.

Die Schrift ist der Maßstab, nach dem wir leben und nach dem wir handeln.

Es soll ein Mann sein.

Ausdrücklich soll ein Männer die Leitung und Autorität in der Gemeinde ausüben und die Berufung zum Dienst verstehen, dass sie männlicher Natur ist.

Warum das so wichtig ist für uns?

Das ist einfach deshalb wichtig, weil wir verstehen müssen, dass wir gar nicht erst Ausschau halten sollten nach anderen Dingen.

Und wir müssen auch so von Anfang an mit den jungen Leuten, mit den jungen Männern in unserer Gemeinde umgehen.

Wir erwarten, dass sie irgendwann mal zu leitern werden.

Nicht jeder wird ein Leiter, aber wir müssen das Potenzial einräumen.

Wir müssen sie dazu ausbilden.

Jemand fragte mich gerade, was machst du, dass du so viele Leiter, dass du so ein großes Werk wie EWTC und solche Sachen aufgebaut hast?

Einfach an die Schrift halten.

Steht von vorn, steht drin.

Guckt euch mal die ganzen Stellen an.

Es fängt mit Matthäus 28, Vers 20 an.

Du sollst das beibringen, was Jesus gesagt hat.

Das wird einfach vorausgesetzt, dass wir das tun.

Denn die Stellen wie Kolosser 1, Vers 28, 29, Matthäus, Epheser 4, Vers 7 und Vers 12 bis 14 oder 16, überall wird angenommen, dass man Männer zu rüstet.

Dass sie zu gerüstet werden zum Dienst und das dient dem Diensttun des Werkes innerhalb der Gemeinde.

Und das ist auch das, was ich in unserer Gemeinde einfach erwarte.

Sollen Frauen nicht dienen?

Natürlich sollen sie dienen.

Das gibt eine Riesenbeispiele.

Schreibt mal das erste Kapitel auf und zweiter Timotheus das erste Kapitel auf.

Da sagt Paulus zu Timotheus in Vers 13.

Halte fest das Bild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast in Glauben, in Liebe und in Christus.

Bewahre das schöne anvertraute Gut durch die Heilung, Heiligen Geist, der in uns wohnt.

Da wird das erstmal gesagt.

Denn deutlich nochmal in Kapitel 3, Vers 14, wo erwartet wird, in Kapitel 3, Vers 14, dass er das, was ihm anvertraut hat von Kindheit, aber bleibe in dem, was du gelernt hast und völlig überzeugt bist, dass du weißt, von wem du es gelernt hast.

Und weil du von Kind auf die Heiligen Schriften kennst, die immer im Stande sind, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Jesus Christus ist.

Und dann geht das eben weiter.

Der Punkt ist einfach, er hat von vorne rein, er hat von Kindheit, von seiner Großmutter, was der Bezug ist zu seiner Großmutter und seiner Mutter, dass er von denen gehört hat, die Wahrheit.

Also die Frauen haben eine sehr, sehr zentrale Verantwortung innerhalb der Gesellschaft, innerhalb der Gemeinde, indem sie das lernen, was sie hier in der Gemeinde von den Pastoren bzw. von den Predigern auch hören und was sie natürlich auch von ihren eigenen Mann hören, von dem Wort des Gottes und was sie selber natürlich studieren und dass sie das den Kindern weitergeben.

Deshalb konnte Paulus, Timotheus und Titus auch so ansprechen.

Nicht alles hat er ihnen beigebracht.

Er hat auf etwas ein Fundament gebaut, was sie schon wussten, was sie schon kannten.

Und das Fundament interessanterweise ist zu Hause im Haus von der Mutter gegeben worden oft.

Kann in vielerlei Weise geschehen.

Durch Lieder, durch Vorlesen, aber auch gleichzeitig durch Praktizieren.

Wir praktizieren, wir sagen etwas und wenn wir das selber nicht tun, glaubt uns noch kein Kind.

Wir müssen Täter des Wortes sein und das bezieht sich natürlich dann auch auf die Frau.

Drittens, der dritte Aspekt, die Berufung zum Dienst.

Es ist eine unwiderstehliche Berufung.

Es ist eine unwiderstehliche Berufung.

Er sagt, er strebt danach, er streckt sich danach, macht etwas greifen, er versucht es zu halten.

Der Begriff würde die äußerste Anstrengung beschreiben, die unternommen wird, wenn jemand eine Berufung zum Amt eines Aufsehers ausverspürt.

Die größte Anstrengung, dieser Mann bringt Opfer und ist bereit und bemüht und schuftet, studiert, um in seinem eigenen Leben mit Christus zu wachsen.

Damit er vollständig zugerüstet und geistlich, um diese geistliche Verantwortung wahrzunehmen.

Es ist nicht so einer, wo du sagst, du solltest mal vielleicht die Bibel lesen und er sagt, ich habe doch keine Zeit, ich muss meinen Beruf, ich arbeite sechs Tage die Woche, das tun wir ja heute in Deutschland nicht, ich meine, ich mache nur allgemein sechs Tage die Woche, 50, 60 Stunden, ich habe doch keine Zeit, die Bibel zu lesen.

Das soll ein Mann, brauchst du nicht.

Wir suchen immer für fat people, faithful, available, teachable, Leute, die trau sind, die bereit sind zu lernen und auch sich auch korrigieren und formen zu lassen.

Solche Leute suchen wir.

Was nützt mir jemand, der sagt, der die Kapazität hat zu lernen, aber keine Zeit dafür hat, muss nicht umsetzen, das hilft mir nicht, der nicht bereit ist, die Opfer zu bringen.

Von den Ältesten, ihr wartet das alle, ihr wartet, wenn ihr uns anruft, erwartet ihr, dass wir antworten und dass wir was machen, dass wir, das wenigste ist beten, aber noch viele andere Dinge tun.

Und das ist auch richtig so, soll auch so sein, aber viel wichtiger ist natürlich, wir legen das Wort, Gottes Wort am Sonntag aus und wir setzen uns persönlich ein, wir machen, wir kümmern uns darum, wir wollen Leute zum Wachstum anreizen, wir wollen das umsetzen, was in 1.

Kolosse 1, Vers 28, 29 steht, wir wollen aktiv werden, jeden Einzelnen zur Reife führen und dabei meine ich auch, jeder Person, jede Person meine ich jetzt, jede einzelne Person zur Reife in Christus Jesus zu führen, zur vollkommenen Mannesreife, wie es heißt in den Fesern.

Wir wollen das, wir wünschen das, unser Herz schlägt danach.

Das sind natürlich auch sehr egoistische Gründe dafür, wenn ihr ausgebildet seid, wenn ihr Gottes Wort umsetzen könnt und das lesen und das verstehen könnt, was hier steht, dann könnt ihr auch uns ersetzen irgendwann.

Jemand hat mich gefragt, was machst du denn um dich zu ersetzen?

Was machst du denn darum, um dich zu ersetzen, damit die nächste Generation zugelöstet wird, reif wird, Verantwortung übernimmt?

Von ersten Tag an gucke ich, wer ist diese Person, die bereit ist zu lernen und auch bereit ist, diese Opfer zu bringen und treu ist.

Wer sind diese Personen?

Von vornherein unterrichten wir, lehren wir die durch vielerlei verschiedene Sachen, die wir hier in dieser Gemeinde machen oder auch in dem Fall auch, wenn wir sie zäh machen, aber in dieser Gemeinde machen.

Und es ist extrem wichtig, dass man das von Anfang an denkt, weil der Tag kommt, wenn du sagst, ich habe jetzt zehn Jahre gedient, jetzt suche ich mir mal ein paar Leute aus und dann sagen die, diese Leute, die du aussuchst, wir haben aber jemand anderes.

Ich wollte, aber du hast ja nie was gemacht.

Oder sie sind eben woanders eingebunden oder auf einmal wärst du krank, spontan und keiner ist da, keiner ersetzt dich.

Das ist nicht, wie eine Gemeinde funktionieren soll, das ist nicht, wie man arbeiten soll, das ist nicht, wie man den Dienst anstreben soll.

Man sucht ihn förmlich.

Sein Herz ist so stark darauf ausgerichtet, das zu tun, er sehnt sich förmlich danach, er kann nichts anderes tun, er sieht ein Vakuum, das in der Gemeinde ist und er realisiert, dass er durch Gott begabt ist und durch das, was er bereits hat, das Wissen, das die Gaben, die er hat, dem abzuhelfen.

Und weil er das sieht, sagt er, ich kann nichts anderes tun als das.

Ich kann nichts anderes tun als das.

Mich haben die Leute gefragt, warum bist du überhaupt in der Gemeinde tätig, warum bist du überhaupt, warum bist du da, warum habe ich das EBSC angefangen, fragen mich andauernd Leute.

Ich bin doch, eigentlich bin ich Koch, mein Vater, meine, mein Opa, mein Vater, meine Onkels, alle waren Hotelbesitzer und Köche und haben gekocht wie die Wilden.

Und das Essen war auch gut, das muss man sagen, die waren auch dementsprechend groß.

Warum habe ich das nicht gemacht?

Zehn Jahre habe ich, ich habe bei meinem Onkel gelernt und habe dort gearbeitet, habe im Hotel gearbeitet, habe sogar Auszeichnungen über Kochen bekommen, war zu der Zeit, wo ich gekocht habe, das war schon lange her, das war in Anfang der 80er, da habe ich so eine Auszeichnung gekriegt von Deutschland, aber das hat mich nicht befriedigt, es hat mich überhaupt nicht befriedigt.

Und dann hat Gott mich zu ihm selber geführt und hat mir gezeigt, was ich machen muss und was ich kann.

Und da hat mich einer gefragt, Christian, du bist jetzt gläubig geworden, das war, glaube ich, die erste Woche.

Du musst auch mehr über Gott wissen.

Und ich dachte, was soll ich denn noch mehr über Gott wissen?

Es reicht doch, dass ich daran glaube, was in der Schrift steht.

Nee, du musst auch verstehen, was er von dir will.

All diese Sachen sollst du verstehen.

Und da ging mir endlich auf, dass alles sich verändert hat, absolut alles, meine Perspektive.

Nicht mehr die Welt, nicht mehr bekannt werden, große Koch werden oder ein tolles Restaurant führen, sondern dann war mein Interesse daran, Gott kennenzulernen.

Und ich wollte noch, ich wollte nichts anderes in dem Moment kennenlernen, also keine anderen Menschen als solche, auch wenn die vielleicht Gott waren, weil es war mir, Gott war mir einfach wichtiger.

Ich weiß noch, dass ich den Unterricht zum Lorges-Bible-Institut gegangen bin, zum Unterricht gegangen, und ich habe mich in die erste Reihe gesetzt.

Ich wollte nicht abgelenkt werden von irgendwelchen Leuten.

Das war in Kalifornien, da waren schöne kalifornische Frauen da und man kann sehr schnell abgelenkt werden.

Auch Cheryl war in der Klasse und ich wurde von ihr abgelenkt irgendwann, aber nicht in der Art und Weise.

Sie hat mir geholfen, dass ich überhaupt verstanden worden bin, weil ich meine, Englisch war so miserabel.

Und sie hat gefragt, was meinst du eigentlich bei dem, was du sagst?

Und sie hat sich die Mühe gemacht, um das aufzuschreiben, und dann haben wir das weitergebracht.

Das war der Punkt einfach, dass es gab einen Punkt, wo ich nichts anderes im Sinn hatte, als nur Gott die Ehre zu geben.

Und daraus ist all das entwickelt, was jetzt ist.

Und genau das gleiche erwartet, spricht Paulus von, wenn jemand wirklich nach diesen Aufsehen hat, dann weiß er, das ist das, was er machen soll.

Und das ist nicht egoistisch, sondern weil das ist an erster Stelle ein Opfer der Dienst, eine Liebe, die Jesu Christi uns gegeben hat, die wir weitergeben.

Und die Liebe bedeutet, soweit sich aufzuopfern, dass man selbst in den Tod geht, wenn das sein muss.

Eine unwiderstehliche Berufung ist das für diese Person.

Sie kann natürlich auch schlecht sein, wenn man unwiderstehlich sagt, da denken auch einige, da gibt es andere unwiderstehliche Dinge, die wir nicht tun sollen, und das stimmt.

Aber hier ist nicht davon die Rede, hier ist davon ein ganz, wirklich ein positives, gutes Motiv.

Wenn sich ein Mann in seiner Arbeit einsetzt, um in der Leitung des Volkes Gottes zu dienen, dann ist das, worauf er sein Herz gerichtet hat, eine hervorragende Sache.

Das ist gut, das soll so geschehen, den muss man unterstützen.

Viertens, es ist eine verantwortungsvolle Berufung, verantwortungsvolle Berufung.

Er versteht, was es bedeutet, ein Hirtenältester zu sein.

Die Fürsorge für die Gemeinde, sie ist absolut wichtig.

Es ist nicht nur wie ein Vater zu sein, dass man Fürsorge für seine eigenen Kinder, es geht über dem hinaus.

Man ist ein Vater für viele.

Es war auch immer wieder die Frage bei uns zu Hause, wir haben eigentlich die Theorie oder nicht Theorie, wir haben das eigentlich gepraktiziert, dass unser Haus offen ist für Gäste und auch für Fremde.

Und das heißt auch, wenn es die Gastfreundschaft, was von einem Ältesten verlangt wird, ist Gastfreundschaft den Ausländer lieben.

Denjenigen lieben, den man nicht kennt, an dem man sich nicht so einfach gewöhnen kann.

Ich weiß noch, dass wir ein Weihnachtsfest gefeiert haben bei uns in den Räumen.

Wir haben ein ganz kleines Apartment gehabt damals, wo ich gearbeitet habe in Los Angeles.

Ich war gerade im Glauben und zu Weihnachten haben wir alle Mitarbeiter eingeladen aus meiner Abteilung.

Wir waren nicht groß, ich habe einen Nachtdienst gehabt damals, aber die habe ich alle eingeladen.

Und das waren wirklich von allen Ländern Leute.

Und das Ziel war einfach, sie kennenzulernen, auch zu verstehen, was ihre Kultur war.

Sie erzählten mir, was sie über Weihnachten machen, ich erzählte ihr, was ich über Weihnachten mache und warum.

Perfektes Möglichkeit, das Evangelium weiterzugeben.

Und das wussten sie dann auch.

Danach hatte ich natürlich Verantwortung, so zu leben, von dem, was ich erzählt habe.

Aber das ist genau, was Gastfreundschaft, die Ältestenschaft nachher in diesen Versen gezeigt wird.

Es ist jemand, der bereit ist, wirklich sein Haus aufzumachen und die Leute reinzuholen und sie zu zeigen, zu lieben.

Ihr wisst ja, wie in den Orient ist das ja oft so, wenn du an die Tür klopft und brauchst Unterhalt.

Die Leute nehmen dich auf, als wenn du zu ihrer Familie gehörst.

Da gibt es sehr viele Geschichten über diese Situation und so sollten wir als Christen eigentlich sein.

Die Leute, klar, wir müssen aufpassen, was wir machen, aber wir müssen auch verstehen, wenn Gott uns nicht so aufgenommen hätte, wer wären wir dann?

Wer wären wir?

Hier geht es um geistliche Versorgung.

Älteste haben eine vortreffliche oder verantwortliche Berufung.

Sie kümmern sich um das geistliche Wohl der Gemeinde, um den Schwerpunkt.

Ich kann einfach so sagen, dass Arthur, Thomas und Jonathan und auch der Rest des Leitungskreises oft mit involviert ist.

Aber wir haben eine Liste, wo jeder von der Gemeinde drauf ist und wir beten systematisch für euch.

Es gibt Notizen dabei, wo wir sagen, diese Person kann in dem Bereich mehr wachsen, da wollen wir sie mehr unterstützen.

Das ist das, was die Ältesten machen sollen.

Wir sitzen nicht und versuchen, das Geld zu zählen.

Das ist Aufgabe der Diakon oder ein Gebäude zu bauen.

Sorry to say that, das ist eben so.

Die wichtige ist die geistliche Verantwortung.

Wenn eine Ehe krankhaft ist oder schwierig ist, dann kümmern wir uns darum.

Wenn ein Erziehungsauftrag nicht wirklich wahrgenommen wird, dann versuchen wir zu helfen.

Oder wenn Leute auch krank sind, versuchen wir sie zu besuchen.

Aber nicht nur deshalb, sondern auch um auf den Herrn hinzuweisen.

Als ich das vorbereitet würde für den Ältestenamt als Pastor Härte, da war es in Amerika, ein Mann hat mich zur Seite genommen, der war ein Kaplan und hat gesagt, Christian, ich möchte dir die schweren Sachen deines Dienstes als Hirten beibringen.

Der hat mich mitgenommen und hat das größte Krankenhaus in Los Angeles gearbeitet.

Über 1000 Mann Personal allein.

Die fahren da mit Zügen um, um das Essen auf jede Station zu bringen.

Und er hat mich angerufen und sagte, Christian, ich werde in diesen nächsten 10 Tagen, ich habe mit 10 Tagen mit Ihnen gearbeitet, 40 Stunden, werde ich dir Sachen zeigen, die du nie gesehen hast.

Das erste ist, er hat mich zu einer Obduktion, wie nennt man das?

Obduktion, also wir waren einfach mitgenommen und guck dir das an.

Denk immer daran, dass der Körper da vor dir liegt.

Der ist tot.

Das ist nur Fleisch.

Und das ist hart, wenn du das noch nie gemacht hast.

Ich war bei Beerdigung dabei, ich war bei Leuten dabei, die gerade Amputation bekommen haben und er sagte, mein Fuß juckt oder mein Zeh juckt, war gar nicht mehr da.

Wie gehst du damit um?

Wie gehst du damit um?

Oder Familien, die gerade ihr Kind verloren haben oder ein junger Mann, der russische Solette gespielt hat und da war eine Kugel drin und die Kugel hat ihn nicht umgebracht, sondern die ist um den Kopf rumgegangen und sein Kopf wurde auf einmal ein Ballon und er wurde zu einem, wie man das heißt, zu einem, konnte nicht mehr denken, war weg.

Und da hinzugehen und die Eltern zu sehen.

Wie gehst du damit um?

Er hat gesagt, Christian, du als Hirte, du musst diese Sachen behandeln.

Du musst das verstehen.

Du musst nach einer OP in einem Saal reingehen können und mit den Krankenschwestern beten oder mit den Ärzten, wenn die keine Antwort haben, wo das Leben hingeht.

Wenn die keine Hoffnung haben, weil wir, wir haben Hoffnung.

Das ist unsere Berufung.

Keiner will natürlich ins Krankenhaus gehen und wissen kurz bevor jemand da sterben wird oder nachdem er gestorben ist mit der Familie sprechen.

Das ist nicht etwas, was wir uns nachsehnen, aber das ist unsere Verantwortung.

Oder wenn jemand gesündigt hat, ihn zu konfrontieren und zu sagen, hey Bruder, das geht aber nicht.

Das kannst du nicht machen.

Und diese eine Sünde macht dich nicht zu einem Ausländer oder Alien oder ein irgendjemand Außerirdisch, sondern du bist, wie jeder von uns Menschen, wir sind alle Sünder.

Aber wir helfen Brüdern, Schwestern mit Sünde umzugehen und wieder an die richtige Stelle zu kommen.

Das ist eine große, verantwortungsvolle Berufung, der Herdendienst, der Pastor.

Ein Aufseher ist kein Amtsträger außerhalb der Ortsgemeinde, der Autorität über die andere Gemeinde hat.

Das geht wirklich nur um unsere Gemeinde.

Wir sind verantwortlich für die Ecksteigengemeinde.

Ich bin nicht verantwortlich für den Leuchtturm.

Ich nicht verantwortlich für die Leute.

Wenn ich sehe, dass da Sünde ist unter der Leiterschaft oder was, ich spreche das an, aber das ist nicht meine Verantwortung.

Ich muss die nicht mittragen.

Aber wenn hier was passiert, dann muss ich es mittragen.

Mein Pastor John, der verstorben ist letztes Jahr, der hat mir gesagt, der kam einmal rein zur ältesten Sitzung und ich durfte damals dabei sein bei der ältesten Sitzung und es war sehr viel Aufregung, weil da Leute vor der Gemeinde standen, die gegen die Gemeinde gesprochen haben und versucht haben, Leute wegzuholen, Schafe zu stehen, Leute wegzureißen mit falschen Lehren.

Und das haben die auch gemacht.

Und da hat John gesagt, ich bin denen hinterher gegangen und habe diese Person denen aus den Armen gerissen sozusagen.

Und wir haben alle geguckt.

Was, du bist physisch, du bist hinterhergelaufen und hast das gemacht?

Natürlich.

Diese Person wusste in dem Moment gar nicht, was sie macht und warum sie hinterhergelaufen ist.

Und ich habe noch nicht meine Verantwortung wahrgenommen und ihr das Evangelium und alles erklärt und wirklich Zeit mit ihr verbringt.

Und wir dachten, das kann man doch nicht machen.

Doch, wir als Älteste haben Verantwortung aufzupassen, dass nicht Leute da vorne stehen und euch wegreißen mit irgendeiner verrückten Lehre.

Und ihr gerade zum Glauben gekommen seid und dann zu diesem gehört, wo die Steine und die Saat nur auf steinigem Boden fällt, sondern wir wollen fruchtbarer Boden sein hier in der Gemeinde und um drum herum.

Ja, es gibt super viel, wo wir verstehen, wie verantwortlich diese Aufgabe ist und das werden wir in den nächsten Wochen noch oft hören.

Die klare Lehre der Schriftbiss sagt jedoch, dass der Aufseher, der Leiter ist eines jeden einzelnen Gemeindeglieds.

Sie sollen leiten, sie sollen predigen und lehren, sie sollen für die Gemeinde beten, sie sollen sich um sie kümmern, sie sollen ein Vorbild sein, dass man ihnen nachgehen kann, sie sollen die Richtlinien der Gemeinde festlegen, sie legen sie nicht fest ohne eine Grundlage.

Die Grundlage ist immer die Schrift, wir können nichts anderes machen, als was die Schrift sagt.

Es ist nicht so, dass wir eigene Ideen entwickeln.

Sie sollen Leiter zurüsten, orientieren, anleiten.

Das ist die Aufgabe eines Aufsehers, eines Hertenältesten.

Wir müssen für die Zukunft der Gemeinde Sorge tragen.

Was bedeutet das?

Eine gewaltige Verantwortung bedeutet das.

Hebräer 17, schlagt das mal auf.

Hebräer 13, Entschuldigung, Hebräer 17 gibt es nicht, aber Hebräer 13 gibt es.

Und ich lese nicht etwas vor, um euch Druck auszuüben.

Diese Textstellen sind für die Gemeindeglieder geschrieben.

Die Ältesten haben damit eigentlich gar nichts zu suchen.

Gehorcht euren Führern und seid fügsam, denn sie wachsen über eure Seelen, als solche, die Rechenschaft geben werden, damit sie dies mit Freuden tun und nicht mit Seufzen, denn dies wäre euch nichts nützlich.

Ihr versteht, dass es für euch geschrieben ist.

Ich brauche das gar nicht vorlesen.

Ich soll das gar nicht vorlesen.

Ihr soll das selbe lesen.

Ich muss nicht meinen Finger ausstrecken und sagen, böse, böse, böse.

Das seid ihr nicht.

Wir sind dazu da, euch zu lieben.

Er wird vor Gott Rechenschaft geben.

Das ist unsere Verhandlung.

Wir wissen.

Wow.

Wir lesen den Vers und wissen, hey, wenn wir nicht richtig handeln, wenn wir uns nicht richtig verhalten, wenn wir sündig sind, dann stehen wir vor Gott und wir müssen Rechenschaft geben.

Wir kriegen ein strenges Gericht.

Jakobus 3 Vers 1.

Ein super strenges Gericht.

Leute wissen es gut, aber wenn du für all das, was du weißt, zur Verantwortung gezogen wirst, manchmal möchte ich nichts wissen.

Das ist auch gut.

Warum sagen viele, es ist besser, wenn ich nicht davon gehört habe?

Warum?

Weil er dann nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

Die wissen, was sie sagen.

Aber Gott weiß, da brauchen wir überhaupt nichts.

Der weiß genau, was du weißt.

Der weiß alles, was du hörst.

Der weiß alles.

Ich werde zur Verantwortung gezogen für das, was ich weiß.

Und da ich ein bisschen älter bin als die anderen, kriege ich noch mehr zu hören.

Nicht, dass ich Angst davor habe.

Das ist eigentlich normal.

Ein Vater hat mehr Verantwortung als ein Kind.

Das versteht jeder.

Eine Lehrerin hat mehr Verantwortung als der Schüler.

Jeder versteht das.

Aber ein Ältester hat Gott gegeben Verantwortung.

Nicht, weil er so viel besser ist.

Das hat überhaupt nichts damit zu tun.

Das müsste ihn einfach uns zu Demut und zur Unterwürfigkeit bringen und einfach in die Rolle bringen.

Hey, etwas, was ich gehört habe, kann ich nicht ignorieren.

Was ich gesehen habe, kann ich nicht ignorieren.

Wenn ich jemand von euch in eine sündige Situation sehe, dann kann ich nicht in die Gemeinde gehen und sagen, das habe ich nicht gesehen.

Und wenn ich etwas höre, erster Hand, eine Sache, die ich gelernt habe, ich mache nie einen Brief, das lese ich nicht, wo keine Unterschrift drunter steht.

Wenn ihr mir etwas schicken würdet, sagt, das musst du dir mal durchlesen.

Forget it.

Das lese ich nicht durch.

Das werde ich sofort löschen.

Oder wenn jemand Vorwürfe macht.

Im Moment, ich weiß von mehreren Gemeinden, die Dicht gemacht haben, weil irgendwelche Leute Vorwürfe gemacht haben, aber nie gesagt haben, wer die Vorwürfe gemacht hat, woher sie kommen und nichts.

Und dann sage ich, das geht nicht.

Sowas kannst du nicht machen.

Die Schrift sagt ganz deutlich auch, da müssen zwei bis drei Zeugen sein, mindestens.

Und wenn einer nicht sagen will, was er gesehen hat, dann frage ich mich, warum sagt er das denn?

Der Punkt ist einfach, dass wir aufpassen müssen, gerade auch als Ältesten.

Es sind ganz gewisse Vorgehensweisen, die uns auch schützen.

Als letztes ist auch noch der fünfte Aspekt der Berufung zum Dienst.

Es ist eine würdige Berufung.

Paulus nennt sie ein edles Werk.

Das heißt, wenn jemand diesen Wunsch hat, dann hat er die Aufgabe, die er erfüllt möchte, eine hervorragende Aufgabe, ist eine wichtige Aufgabe, weil die Frucht ewiglich ist, Leute.

Die ist unglaublich.

Manchmal denke ich, dass wir leben einfach etwas, wo wir nur träumen können.

Menschen wachsen.

Leute, wir waren vor zehn Jahren, wie viele Leute waren wir?

23 hier in der Gemeinde.

Jetzt ist das der Raum zu klein.

EBTZ hatte damals, wo wir anfingen, 20.

Heute, ich will es nicht sagen, ist einfach groß geworden.

Der Punkt ist einfach, Gott hat den Segen geschenkt und wir sind dabei und dürfen das miterleben.

Klar, es gibt Schwierigkeiten.

Die gibt es die ganze Zeit.

Aber Gott hat uns sein Wort gegeben.

Wir müssen nicht suchen, wie wir damit umgehen.

Gott hat gesagt, wie wir damit umgehen.

Wenn jemand in Sünde ist, dann hat er gesagt, wann wir das der Gemeinde vortragen und sagen, welche Person was gemacht hat.

Damit alle für sie beten, alle sie zurückrufen zum Glauben.

Und wir kennen das.

Wir haben das schon erlebt in dieser Gemeinde und wir wissen das.

Das ist eine würdige Berufung.

Bedeutet hervorragend und schön.

Es ist wie ein gesunder Apfelbaum, wo man die gesunden Früchte sich nimmt.

Ich bin im Moment, ist so ein bisschen Erntezeit bei mir im Garten.

Ich habe Tomaten gepflanzt.

Nicht große, sondern kleine Tomaten und die sind reif.

Und es ist einfach cool zu sehen, wie eine Pflanze groß geworden ist und jetzt hängen da Tomaten dran.

Und die Enkelkinder lieben die, weil die schmecken süßliche Tomaten.

Sie gehen immer dahin und pflücken.

Der Dienst ist eine hohe, heilige Berufung und tatsächlich, es gibt nichts Höheres und Wichtigeres.

Jesus hat das Fundament der Gemeinde, sitzt zur Rechten des Vaters, wartet auf seine Wiederkunft.

Jesus ist der Höchste und der Hohepriester und derjenige, er ist auferstanden und er sitzt zur Rechten Gottes.

Und wir wollen ihn hier vor auf Erden vertreten.

Die biblische Grundlage für die Ältesten in der Ortsgemeinde.

Das ist so wichtig, dass wir verstehen, was diese Grundlage ist.

Gott hat damals den Aposteln und Propheten Gaben gegeben, Grundlagen gegeben und wir sind um Grunde genommen, ist das, was wir weiter, wir müssen das weitermachen, was von Anfang an diese Person Gottes weit gemacht haben für die Gemeinde oder beziehungsweise für das Reich Gottes.

Heute baut Gott seine Gemeinde durch die Leitung von Hertenältesten, er baut sie durch die Leitung von Hertenältesten.

Aber natürlich, und das habe ich auch letztes Mal schon gesagt bei der ersten Predigt, Hertenälteste brauchen auch Schafe, die gehorsam sind.

Keiner von uns will mit der Peitsche rumlaufen und keiner von uns will immer nur ermahnen, darum geht das nicht.

Wir wollen wirklich auch in Liebe vorangehen.

Dieses Amt war schon immer ein herausforderndes Amt für jeden, egal wann, zu welcher Zeit, zu welchem Jahr, in welchem Jahrhundert.

Wycliffe hat vor 600 Jahren bemerkt, der höchste Dienst, das Menschen auf Erden erlangen könnte, ist die Verkündigung des Wortes Gottes und das ist im Ältesten Amt mit drin, die Verkündigung Gottes Wortes.

Er hat das einfach so gesehen, weil er verstanden hat, wir müssen die Schrift verstehen.

Du kannst nicht nur verkündigen, was du gelesen hast, sondern du musst verkündigen, was du gelesen und gemacht hast.

Wie Essay gesagt hat, er hat das erst studiert, dann hat er das getan und dann hat er es jemandem beigebracht.

Ein Puritaner hat auch sowas Ähnliches schon gesagt.

Das Amt des Hertenältesten ist richtig verstanden, das Ehrenvollste und Wichtigste, das ein Mensch auf der ganzen Welt jemals ausüben kann.

Der Dienst ist ein Amt von unglaublicher Herrlichkeit.

1. Petrus 5, 4 schreibt Petrus an seinem Mitältesten und sagt, wenn der oberste Hirte erscheint, werdet ihr die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

Das Amt eines Ältesten ist eine große und heilige Berufung und aus diesem Grund werden wir auch in den nächsten Wochen noch über die Charaktereigenschaften eines Herten sprechen, die extrem wichtig sind.

Er muss charakterlich zeigen, dass er berufen ist und das nicht nur einmal, sondern auch danach leben.

Lass mich beten.

Vater Gott, wir sind dir dankbar, dass du so ein großer und guter Gott bist, dass du Männer zu jeder Zeit der Heilsgeschichte ausgesucht hast für die Gemeinde, die die Gemeinde leiten und anleiten.

Und wir danken dir, dass du uns so viele begabte Männer an die Seite gestellt hast und auch zukünftig, dass die Eckstein-Gemeinde die Möglichkeiten hat, viele, viele Männer anzu- bzw. auszuwählen oder zu entnennen, die das Ältestenamt ausführen dürfen.

Und Herr, wir danken dir auch für die Gemeinde, die in jeder Hinsicht uns unterstützt und bereit ist, diese verantwortlichen Aufgaben wahrzunehmen, die du, Gott, uns offenbart hast.

Wir danken dir.

Wir danken dir in Jesu Namen.

Amen.