Älteste
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In Epheser 4 sagt Paulus, dass Gott in die Gemeinde hineingegeben hat, nach dem Maß der Gabe Christi und dann sagt er folgendes in Vers 11 und 12, und er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi und dann sagt er noch, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maße der vollen Größe des Christus. Das ist das Ziel. Wir wollen alle dahin, wir sind alle auf dem Weg. Einige haben eine Extraverantwortung und müssen die auch treu umsetzen, beziehungsweise der treu bleiben. Wir werden uns heute mit dem ersten, dritten Kapitel in Timothes beschaffen und ich dachte, ich komme ein bisschen weiter, ich dachte, hey, jetzt mache ich einfach die ganzen sieben Verse, das ist ja nichts anderes, bis ich das realisiert habe. Das sind 15 charakteristische Eigenschaften und alle brauchen Erklärung, denn keine sind einfach so, kann man einfach so her sagen und jeder versteht, was es bedeutet. Und es ist wichtig, dass ihr wisst, was von einem Leiter erwartet wird. Es ist wichtig. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben, das hatte ich letztes Mal schon, es ist ein vortrefflicher Dienst, ein toller Dienst, ein ausgesprochener, ehrwürdiger Dienst, ein ältester sein zu dürfen für den Herrn in der Gemeinde. Es ist kein eigennütziger Dienst, es ist auch kein eigenständiger Dienst, es ist auch nicht jemand, der einfach seine Idee hat, weil er irgendwie eine große Firma führt und deshalb auch in der Gemeinde führen darf, hat überhaupt nichts damit zu tun. Wichtig ist, dass wir verstehen, dass es ein besonderer Dienst ist. Es ist ein sehr besonderer Dienst. Gottes Plan ist es, Menschen zu berufen, die er ausrüstet und ihm treu dienen werden, ganz nach seinem Willen. Das ist wichtig, nach seinem Willen, nicht nach unserem Willen. Es ist eine Treuhand, es ist etwas, du verwaltest etwas für Gott in dieser Welt. Du bist eigentlich ein Botschafter, ein Ausgesandter, ein Diplomat, aber wir machen keine Diplomarbeit oder Diplom, wir versuchen nicht irgendwie, doch wir wollen die Leute aus der Welt mit der Wahrheit, Gottes Wahrheit zusammenbringen und wollen die unter die Wahrheit Gottes bringen und ihm folgen. Und von so einem Verwalter, von einem Ältesten wird nicht viel verlangt, das ist sarkastisch gemeint, es wird viel verlangt von ihm. Paulus sagt in 1. Korinther 1 und 2, Paulus war ein Verwalter göttlicher Geheimnisse, so soll man uns betrachten als Diener des Christus und Haushalter der Gemeinde Gottes. Im Übrigen wird von uns Haushalter nur verlangt, nur verlangt, dass wir treu erfunden werden. Mit anderen Worten, nichts anderes wird verlangt, als dass wir das tun, wo man uns für auserwählt oder ausgesucht hat, zur Seite gestellt hat. Geistlicher Leiter ist eben so ein Treuhand, jemand der etwas verwaltet, nicht seine Sachen, sondern für Gott. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um diese Stellung zu erlangen und sie zu behalten, verwalten. Und wir wollen darauf Acht geben, gerade heute. Paulus hat das Timotheus geschrieben, wie er die Gemeinde in Ephesus wieder in Ordnung bringen sollte. Etwas, was in Unordnung war, sollte in Ordnung gebracht werden. Ich bin oft in Ephesus, werde nächste Woche oder nächsten Monat echt, in Oktober werde ich in Ephesus sein, da wo das ganze Schauspiel stattfand. Heute sind da nur noch Ruinen, ist keine Gemeinde. Die Gemeinde, die dort vor Ort ist, wird von einer Frau geleitet. Sie ist unbiblisch. Was er hier sagt, das ist wirklich wichtig. Und das baut sich nicht auf ein Gebäude oder einen Ort auf, sondern das baut sich auf Menschen aus, die Gott zugerüstet hat, die Gemeinde zu leiten. Er möchte das. Das Hauptproblem bestand darin, dieser Gemeinde, es war ihm nicht gelungen, Ephesus geistliche Leiter zuzurüsten, die weitermachten. Irgendwo war ein Bruch drin, irgendwas ist falsch gelaufen. Sie sind nicht in der Lage gewesen, die Männer einzusetzen, die die Gemeinde weiterleiten konnten, bis in die jetzige Zeit. Viele Stellen, die das bezeugen, aber es ist in gewisser Weise schockierend und auf der anderen Seite ist es nicht schockierend, weil wir kennen die Welt, wir wissen, wie das hier abläuft und wir wissen, was passiert. Wir wissen von anderen Gemeinden, was nicht immer gut läuft. Ich habe in den letzten Jahren gerade, wir haben gerade sehr viel finanzielle Unterstützung bekommen von einer Gemeinde, die geschlossen hat in Bayern. Die hat gesagt, wir dürfen nicht mehr weiter, wir wollen nicht mehr weitermachen, unsere Gemeinde ist kaputt. Aber wir müssen das Geld an ein anderes gemeinnütziges Werk schicken und dann haben sie es an das EBTC geschickt und wir wollen Leute zurüsten. Aber der Punkt ist einfach, solche Nachrichten kriegst du nicht selten. Auch um Berlin haben viele geschlossen, haben uns angerufen und sagen, wollt ihr unsere Möbel haben? Und ich sage, warum? Ja, wir treffen uns nicht mehr. Wir haben zugemacht. Die Leitung ist nicht mehr da gewesen. Und das ist traurig, sowas zu hören. Super traurig. Es ist gut zu hören, wenn eine Gemeinde lebendig ist, weiter vorangeht. Und das ist nicht, damit wir die Plätze hier füllen. Es ist, damit Männer und Frauen zugerüstet werden, das Werk des Dienstes zu tun. Ich bin so froh, wenn ich am Sonntagmorgen komme und junge Familien hier sehe, wo Väter und Mütter sich um ihre Kinder kümmern, wo auch die Kinder rumlaufen. Das interessiert mich gar nicht. Ich bin froh darüber. Natürlich hoffen wir, jeder kann sein Kind erziehen in einer Art und Weise, dass sie immer dran sitzen, Bibel aufschlagen und Notizen machen, wenn wir predigen. Das tun sie zwar nicht, aber das ist egal. Aber das ist auch nicht unser Ziel wirklich. Wir wollen die Herzen verändern und das könnt ihr nicht, indem ihr sie hinsetzt und sagt, das musst du tun. Es kann der Anfang sein, dass sie zuhören und auf Gottes Wort hören. Cheryl und ich haben so viel mit jungen Leuten zu tun, deren Kinder nicht immer gehorsam sind. Und manchmal haben die Kinder und denken, alles geht schief. Und dann gehen wir mit den gleichen Kindern zu jemandem zu Besuch und die verhalten sich perfekt. Und zu Hause ist alles drunter und drüber und ihre Eltern sind teilweise nicht leicht gehorsam. Und dann sagst du, irgendwas hat doch geklappt hier. Irgendwas. Wieso sind die Kinder jetzt so gehorsam? Weil sie wissen, was richtig ist. Nur weil die nicht das tun, was wir immer sehen und erleben, ist es wichtig. Wir müssen die Wahrheit immer lernen und ihr Herz versuchen zu erreichen. Auch Älteste. Wir wissen, dass nicht jeder das tut, was wir sagen. Oder sollten sie wahrscheinlich auch nicht. Aber was wir von der Bibel sagen, möchten wir, dass sie tun. Wir möchten, dass jeder hier in Gottesdienst kommt und nicht so wieder rausgeht aus dem Gottesdienst. Entschuldigung, dass wenn ihr jetzt reingekommen seid und sagt, ich will immer so weitermachen. I want to do the old thing, continue. Nein, ihr macht etwas anderes, weil Gott durch sein Wort und den Heiligen Geist euch verändern will. Und das ist das Ziel der Ältesten. Nicht das Ziel ist, wir wollen euch nicht verändern, aber Gott will euch durch uns verändern. Und das ist das Wichtige an der Sache. Das ist super wichtig. Und es ist ihm so wichtig, dass Jesus alle Kräfte eingesetzt hat und sich selber körperlich in die Gemeinde gegeben hat und zum Opfer wurde, damit er unsere Sünde sühnt mit seinem eigenen Blut. Es ist kein Nebenschauplatz, es ist ein wichtiger Schausplatz. Und Paulus hat in 1. Timotheus Kapitel 3 Vers 1 bis 7 nur 15 Eigenschaften erklärt, die ein Mann besitzen sollte und Beweis stellen muss, damit die Gemeinde ihn als Aufseher in der Gemeinde anerkennen kann. Und zwar geht das hier nicht um Wahlen, denn ein Ältester ist eingesetzt durch andere Älteste und durch den Heiligen Geist. Aber ihr müsst das sehen, wenn ihr alle sagt, was soll ich denen nachfolgen. Seine Ehe ist kaputt. Seine Kinder gehorchen absolut nicht. Die sind gar nicht interessiert daran. Sein Zuhause ist wie ein Schlachtfeld. Da kommst du in jedes Zimmer rein und denkst, da ist eine Granate hochgegangen. Und ich sage nicht, dass alles sauber sein muss, der Punkt ist, aber wenn alles das nicht widerspiegelt in dessen Leben, wie soll er eine Gemeinde anleiten. Das ist auch das Argument, was es hier in Paulus gibt. Aber das Erste, was er sagt, dieser Person in Kapitel 2, Kapitel 3, Vers 2, ich lese nochmal vor, Kapitel 1 und dann 2, glaube dich das Wort, wer nach einem Aufseherdienst trachtet, der begehrt eine vortreffliche Tätigkeit. Eine vortreffliche Tätigkeit. Das ist nicht irgendwas, was man einfach nur so macht. Nun muss aber ein Aufseher untatlich sein. Integer. Er muss untatlich sein. Das ist gar nicht viel, einfach nur untatlich. Wer von euch ist untatlich? Absolut untatlich? Keiner. Auch ein Ältester ist nicht absolut untatlich. Aber das ist das Ziel. Da muss er hin. Das muss klar und deutlich sein, dass er auf diesen Pfad geht. Er versucht, alles abzuwauen, was ihn diskreditiert. Und das hat was mit Alter auch zu tun, weil man immer so, wie man reift, lernt man auch. Also wie man älter wird, reift man auch, lernt man auch dazu. Das hat aber auch was zu tun mit Menschen, die viel Erfahrung mitbringen oder die Gott besonders ausbegabt hat. All das spielt eine Rolle, aber es ist keine Begabung in dem Sinne, sondern es ist etwas, was gelernt werden muss. Ich habe nur ein paar Beispiele, Negativbeispiele, die man nicht so nehmen würde. Und ihr würde sagen, wow, was sagt der denn da? Bundeskanzler Schröder, weltbekannte Golfspieler Tiger Woods, Bill Gates, Microsoft, Thomas Miller, Fußballspieler, Steve Larsen, ein Theologe und noch viele andere, die sich diskreditiert haben durch ein Zeugnis ihres Lebens. Alle von denen haben sich von ihren Frauen getrennt, alle von denen haben andere Sachen gemacht, die sie hätten nicht machen sollen, weil sie dachten, ich möchte nicht oder ich will nicht oder sonst was oder war nicht in der Lage, ihre Frau in Liebe zu leiten, aufopfern zu leiten und ihr Leben hinzugeben. Das ist ein hoher Anspruch, aber das sind alles, Tiger Woods war mal der beliebteste Mann der Welt. Und heute glaube ich, kennen viele ihn auch nicht mal. Schröder, der hat x-mal geheiratet, deshalb sage ich, ich sage einfach, der Fakt ist, der hat x-mal geheiratet, der Typ. Er ist Bundeskanzler, ja, aber was für ein Bundeskanzler, den du nicht mal vertrauen kannst mit seinem eigenen Leben. Und was ist Microsoft? Einer der reichsten Männer, vielleicht sogar der reichste Mann der Welt, der sich einfach von seiner Frau getrennt hat, weil das nicht passte. Und das wird weitergehen, da kommen noch x andere Leute dazu und auch Theologen, bekannte Theologen. Steve Larsen hat bei uns sogar gepredigt, wir haben ihn sogar bei der Hertenkonferenz gehabt und dann hat sich rausgestellt, dass er ein zweites Leben führte nebenbei. Es versteht sich von selbst, dass in diesen Bereichen diese Personen als Vorbild nie wieder Erfolg haben werden. Sie können nirgendswo bei sich hinstellen, mach das so, wie ich das mache. Können sie nie machen. Egal wie viel Geld du hast, egal was für ein Ansehen du hast, wenn deine Kinder dich nicht angucken können. Ich hatte eine ganz schwierige Situation einmal, aus meinem eigenen Leben, wo mein Vater zu mir gesagt hat, Christian, wie kannst du mir noch vertrauen? Da ist eine Sache vorgefallen, die nicht gut war, nicht schön war. Und ich habe gesagt, ich vertraue dir nur auf Grund von Jesus Christus. Du bist mein Vater. Nicht, weil du was Besonderes bist oder weil du besonderes findest, du bist aber von Gott eingesetzt als mein Vater und ich soll dir vertrauen und ich soll dir nachahmen. Aber nicht die schlechten Dinge natürlich. Und das hat ihn auch klar gesagt, das ist eine viel höhere Verantwortung, die wir tragen. Wir sollen Jesus Christus repräsentieren und er hat das nicht getan. Er ist ganz spät, kurz vor seinem Tod erst zum Glauben gekommen. Aber bis dahin hat er ein Leben geführt wie ein Casanova. Und diese Männer, die ich vorgefallen habe, diese Männer sind nicht über den Vorwurf erhaben, ein Mann einer Frau zu sein oder aus Integra zu sein. Jemand, der keinen Vorwurf hat. Wenn Paulus Charaktereigenschaften umreißt, die Gott von denen verlangt, die Hirtenälteste sein sollen, macht er deutlich, dass die Anforderungen keine Option sind. Sie müssen eingehalten werden. Das bedeutet, es ist nicht einfach nur, ich möchte oder ich möchte nicht, heute ist es mir schön, morgen mache ich das nicht so oder der hat eine andere Meinung, das ist nicht so schlimm, da kann ich das anders machen. Nein, Gott ist der Maßstab, er hat ihn vorgegeben in der Schrift. Und das, was da steht, das müssen wir annehmen. Es weiß, das disqualifiziert einige, die hier sitzen, von Leitungsdiensten als Älteste. Aber das macht nichts, es gibt auch andere Dienste, es sind nicht nur Älteste, die wichtig sind. Der Punkt ist nur, Gott möchte in der Leitung Leute haben, die nicht anfechtbar sind. Die nicht anfechtbar sind, nicht um Ihres Willen, sondern um Gottes Willen. Das ist wichtig, dass wir es verstehen. Ich stelle mich nicht nur hin und sage, ich bin ein guter Typ und ich mache alles richtig, ich mache definitiv nicht alles richtig. Ihr könnt gerne mit meiner Frau sprechen, aber sie hat nicht so viel Zeit, glaube ich, oder? Der Punkt ist, wir müssen uns unter Gottes Wort stellen und an allen Dingen arbeiten, die hier aufgezählt werden. Es ist eine göttliche Notwendigkeit, dann deshalb ein Aufseher des Hauses Gottes handelt. Es ist unverhandelbar, er muss das sein. Es ist ein Gebot, das Gott uns gegeben hat. Nicht anklagbar. Wie im Hebräer 13 Vers 7. Ich gehe mal wieder auf die gleichen Stellen auf, aber das ist auch wichtig, weil wir müssen verstehen, die Schrift hat das nicht an einer Stelle nur gesagt, die hat das konstant erwartet von Leitern und hat sie als Vorbilder hingestellt, denen man vertrauen kann. Im Hebräer 13 Vers 7 sagt eben folgendes, gedenkt an eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben. Ganz einfach. Ich habe einfach das Wort Gottes gesagt. Schaut das Ende ihres Wandels an und dann, damit ihr ihren Glauben nachahmt. Also das ist der Punkt. Wie haben sie gelebt? Haben die im Glauben gelebt? Was bedeutet das im Glaubenleben? Ich habe John MacArthur für 40 Jahre kennengelernt, da er letztes Jahr gestorben ist. 40 Jahre habe ich mit ihm, noch länger sogar, haben wir ihn gekannt. Er war mein Lehrer, er war mein Pastor und er hat mich nicht selten ins Büro geholt, wenn ich da war und gefragt, wie ein Vater. Er hat einfach gesagt, was brauchst du, um deinen Dienst besser zu machen? Nimm dir jedes, egal welches Buch du hast, hier kannst du alles mitnehmen und wenn irgendwas ist, ruf mich persönlich an, dann kann ich dir helfen. Wo ich ein Problem hatte mit unseren Kindern in Erziehung, ich hatte auch Erziehungsprobleme, es war nicht alles so. Da hat er gesagt, Christian, ruf mich einfach an, dann kann ich für dich beten und für euch beten. Und ich dachte, er sagt mir, das darfst du nicht oder weiß ich was, gar nicht. Er sagt, das ist normal, das gehört zum Leben dazu. Das Leben ist nicht immer so gehend, sondern es geht so und so, aber immer in die Richtung nach oben, immer zum Herrn hin. Und das ist wichtig, das ist einfach wichtig zu verstehen. Wir wollen nicht irgendwas Unnatürliches jemandem anhängen. Ein Ältester ist kein Unmensch, er ist auch kein Übermensch. Er kann auch nicht Dinge tun, die von ihm erwartet, wir können nicht Dinge von ihm erwarten, die er überhaupt nicht erfüllen kann. Ja, ich weiß, Älteste oft leben in einem Glaskasten. Alle können sehen, was los ist. Guck mal dein Kind, was das gemacht hat. Ja und? Ist auch nur ein Kind. Ist auch nur ein Kind eines Vaters. Aber wenn das andauernd passiert, dann ist es natürlich eine Frage, wenn es berechtigt, eine Frage zu stellen. Wie gesagt, die Schrift sagt das immer deutlich. Wir müssen aufpassen, dass diese Person untatlich ist. Richard Baxter, einer der Puritaner, sehr bekannter Puritaner im 17. Jahrhundert hat Folgendes gesagt. Hütet euch, dass ihr nicht in jene Sünde lebt, gegen die ihr bei anderen predigt und dass ihr nicht dessen schuldig macht, euch macht, was ihr täglich verurteilt als Älteste. Wollt ihr es auch zur Aufgabe machen, Gott zu verherrlichen und ihn, wenn ihr damit fertig seid, genauso entehren wie andere. Das müsst ihr euch vorstellen, jeden Abend. Manchmal frage ich selber, habe ich was falsch gesagt, habe ich was falsch gemacht? Und manchmal ist es auch richtig. Ich erkenne nicht immer alles, logischerweise. Ich kriege auch nicht immer alles mit. Und Arthur oder Thomas oder Jonathan oder Sam, wir sehen nicht alles, wir merken auch nicht immer alles. Und das ist manchmal sehr gut, die Augen der Frauen zu haben an seiner Seite, die sagen, hey, du hast diese Person wirklich verletzt. Wie habe ich das denn gemacht? Gar nicht aufgefallen. Und dann realisierst du das und das ist das Erste, was du machst. Du rufst an oder tust irgendwas und erniedrigst dich. Bist du bereit, solche Sachen einzugestehen? Wir machen Fehler. Logisch, wir machen Fehler. Eine zweite Eigenschaft, die ein Ältester haben soll, er soll ein Mann einer einzigen Frau sein. Ein Mann, der nur einer Frau treu ist. Ein Mann, der mit dem Herzen und Verstand der Frau, die seine Ehefrau ist, ergeben ist. Und nur Zuneigung zu ihr hat. Das ist die Voraussetzung, nichts anderes. Was ist aber damit gemeint? Versteht ihr das? Versteht ihr das? Er muss sich konstant, jederzeit seine Ehefrau, das ist das Allerwichtigste, auferden. Nicht die Kinder, nicht irgendjemand anders, sondern seine eigene Ehefrau. Sie ist seine Confidant, sie ist seine Freundin, sie ist sein Partner, sie ist alles. Ich sage nicht, dass sie alles in dem Sinne ist, dass die ganze Zeit mit dieser Person verbracht wird, aber wenn, es ist deutlich, dass sie an erster Stelle steht in seinem Leben. Und ich bin vorsichtig, das zu sagen, weil das heute so unnormal ist, kann man fast sagen. Fast jeder von uns kommt aus Familien, wo irgend so etwas nicht passiert ist, wo eine Scheidung war oder wo Leute nicht so gelebt haben, wo die Beispiele nicht da waren. Ich bin zum Glauben gekommen, 1984 in Amerika, die Leute, die mich zum Glauben geführt haben, beide Männer, haben sich disqualifiziert ein paar Jahre danach. Der eine hat zur gleichen Zeit eine andere Frau geheiratet, auf der gleichen Hochzeitszeit, der ehemaligen Hochzeitszeit in der Stadt, wo die geheiratet haben. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Ein Jahr später ist er tödlich verunglückt, ist mit einem Wagen frontal zusammengefahren mit jemand anderem und war tot. Und alle von uns wussten, da hat Gott eingegriffen, weil er kannte die Schrift, er kannte alles, er war ein Ältester einer Gemeinde gewesen. Der andere, genau das Gleiche. Beide haben ihr Leben verloren. Und ich glaube, Gott hat da eingebirgt, weil ich kann mir das gar nicht anders vorstellen. Aber da realisiere ich, Gott meint das ernst. Gott meint das ernst. Er hat andere Wege, die wir gar nicht verstehen, die wir gar nicht begreifen. Nur wenn du dich weit zurücklehnst und mal guckst und er erlaubt dir, diesen Blick zu haben, wie eine Vogelperspektive, dann siehst du, Gott richtet und wird jede Sünde auch sühnen. Und auch, dass wir dafür gerade stehen müssen, wenn Jesus nicht für uns gestorben ist. Wann gibt es überhaupt eine Möglichkeit, dass diese eine Frau an deiner Seite nicht mehr, dass du trotzdem eine andere heiraten kannst? Es gibt ganz, ganz normale Gründe, aber von denen spricht man sehr wenig. Zum Beispiel der Tod des Ehepartners. Kann passieren. Das Verlassen durch einen Ungläubigen. Jemand, der sich rausstellt, dass die Frau ungläubig ist. Dann erster Grund, der sieben Machtausnahmen da. Aber das muss so deutlich sein und die Ältesten der Gemeinde müssen verstehen, was da ist. Diese Sachen existieren natürlich. Oder wenn eine Scheidung gewesen ist, kann eine Scheidung gewesen sein, wenn die vor dem Glauben geschehen ist. Also es bedeutet, im Leben vor deinem Glauben. Wo aus erster Gründe, oder zweiter Grund, der 5-17, wo ganz deutlich war, das war die Zeit vor deiner Erlösung, deiner Errettung und das war deutlich, dass diese Situation eintrifft im Vers 17. Erster Grund, der 5-17. Darum ist jemand in Christus, so ist eine neue Schöpfung des Altes vergangen, siehe es ist alles neu geworden und das bezieht sich auf das alles ist neu geworden. Solche Situationen kann es geben. Aber davon sprechen wir hier im Moment nicht. Keiner von uns ist in so einer Situation. So was Paulus also hier sagt ist, wenn einer geschieden war, während er im Glauben ist, kann er kein Ältester werden. Es ist erwartet, dass er eine absolute Hingabe hat zur eigenen Ehefrau und seine absolute Aufmerksamkeit sein Verlangen nach seiner Frau ist. Und es ist ganz deutlich, dass Gott nach dem höchsten Maß strebt hier. Erwartet von einem Mann die höchsten Maßstäbe, die für eine Gemeinde vorhanden sein sollen. Drittens, er sagt, dass ein nüchterner Person sein, eine mäßige Person, wörtlich, nicht mit viel Wein, einer der sich nicht mit viel Wein zu tun hat, nüchtern, aufmerksam, wachsam oder auf der Hut, das ist, also wenn du nüchtern bist, dann bist du einfach absolut geistesgegenwärtig und du hast einen klaren Kopf, du tust das Richtige, du hast die Oberhand über das, was du tust. Du darfst nicht intoxiziert sein durch Wein und das ist somit auch gemeint. Nüchtern im Geist, 1. Petrus 1, Vers 3, umgürte deine Lenden oder eure Lenden, eure Gesinnung, seid nüchtern und setzt alle Hoffnungen auf die Gnade Gottes, oder auf die Gnade. 1. Petrus 4, 7, das Ende aller Dinge ist nahegekommen, seid daher besonnen und nüchtern im Geist, damit ihr beten könnt, bleibt wachsam, mit anderen Worten, das ist, was von Ältesten verlangt wird, dass sie absolut nüchtern sind, also in dem Sinne, dass sie geistesgegenwärtig sind. Er soll ein Mann sein, der dafür bekannt ist, er ist nüchtern. 1. Petrus 5, 8 und die Ältesten, seid nüchtern und wacht, sind Aussagen, die da stehen, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wenn er verschlingen kann, Leiter müssen gegenüber den Menschen und auch den Teufel wachsam sein, das ist einfach vorausgesetzt. Und wir denken, ach ja, komm, das ist ja nicht so schlimm, da sind ja nicht andauernd Leute, die gegen dich sind, oder da sind andauernd Feinde. Nein, da sind so viele Feinde, manchmal, da ist so viel, was passiert im Moment. Kommt durch Internet, kommt durch alle Medien, kommt durch Politik, kommt durch alles andere. Wir müssen einfach klar sehen, entspricht das noch der Wahrheit, speziell mit KI. KI ist nicht unser Maßstab. Es ist nicht unser Maßstab, auch wenn viel Wahrheit und viel Gutes dadurch geschehen kann oder geschieht, müssen wir aufpassen, dass das nicht unser Maßstab ist. Unser Maßstab ist die Bibel. Und Gott hat die Bibel an Menschen gegeben. Und die Menschen haben einen Verstand. Und Gott hat den Verstand durch sein Wort wirklich gereinigt und aufgebaut. Und wir können Dinge beurteilen, verstehen. Nicht KI. Ich sage das einfach so, weil es so benutzt wird mittlerweile in einem riesigen Maße. Vielleicht nicht wir, die wir hier gerade alle sitzen, aber eine Generation, die ist total darauf abgefahren. Ich habe viele Freunde, die konstant KI benutzen. Und die Unterscheidungsmöglichkeit von der Seite, dass es biblisch alles zu beurteilen ist, manchmal ist das nicht da. Und dann irgendwann, wenn du einmal einen Fehler machst, dann ist die Frage, ist das persönlich oder wer hat das denn geschrieben? Oder wer hat das denn gesagt? Und von Ältesten wird erwartet, dass sie Gottes Wort nehmen. Dass sie das erklären. Dass das ihr Informationsstandardspektrum ist. 2. Timotheus 4, Vers 5. Du bleibe nüchtern allen Dingen. Erdulde die Widrigkeit. Tu das Werk eines Evangelisten. Richte deinen Dienst völlig aus. Völlig aus. Der Dienst ist anspruchsvoll. Daher sind die Maßstäbe hoch. Und dazu brauchen wir die Gemeinde Männer, die einen klaren Verstand haben. Die einen klaren Verstand haben. Als nächstes wird gesagt, er soll besonnen sein. Was war das? Dass wir einen klaren Verstand haben. Besonnen sein. Dieser Begriff bezieht sich auf die Fähigkeit, klar zu denken oder mit einem disziplinierten Geist selbst beherrschen zu bewahren. Das Wort besonnen wird nicht, wird sehr oft benutzt. Das wird auch bei älteren Männern benutzt in 1. Timotheus 2, wo es auch über ältere Frauen geht. Guckt euch das mal an. Das ist in Titus. Sorry, ist nicht Timotheus, sondern Titus. Sagt Paulus folgendes. Im Kapitel 2, Vers 1 und 2. Da spricht er zu Titus. Paulus spricht auch zu Titus und sagt folgendes. Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht. Also gesunde Lehre, vortreffliche Lehre. Dass die älteren Männer nüchtern sein sollen. Und dann steht, er war besonnen, gesund im Glauben, der Liebe und in der Geduld. Besonnen. Sie sollen besonnen sein. Klar denken auch. Beherrscht. Diejenigen, die Gottes Gemeinde führen, tragen eine enorme Verantwortung. Daher müssen sie in der Lage sein, gute und besonnene Entscheidungen zu treffen. Gut durchdachte. Verständnismäßig gut durchdachte. Manchmal gibt es Situationen, die einen wirklich herausfordern, schnell zu handeln. Wir müssen in der Lage sein, Gott hat uns Zeit gegeben. Wir müssen besonnen, wir müssen einen klaren Menschenverstand anwenden. Und uns nicht von der Tyrannei des Dringlichen in eine Situation reinbringen lassen, die nicht gut ist. Und wir wissen das. Wir merken das selber. Wir wollen am liebsten morgen umziehen mit der Gemeinde und können das nicht. Warum können wir das nicht? Weil das nicht einfach ist zu entscheiden. Da sind so viele Aspekte wichtig. Machen wir das falsch? Nein. Das Gute ist, wir können das nämlich auch gar nicht. Weil auf einmal, da sind Gebäude, die wir mieten können. Aber viermal so teuer. Oder fünfmal so teuer. Pro Monat. Da denkt ihr, wenn wir das machen würden, dann würden die sagen, seid ihr verrückt oder was? Das ist, wir müssen, Gott drückt uns auf die Bremse und zeigt uns, hey, wir müssen noch anders denken. Wir müssen kreativer denken. Wir müssen beten. Wir müssen einfach fassen und sehen, was Gott hat. Und auf einmal kommen Sachen zum Vorschein, die wir gar nicht wussten, die existieren. Und auf einmal haben wir das richtige Gebäude. Und solange wir das nicht haben, müssen wir eben zu zweit auf einen Stuhl sitzen hier. Das ist auch egal, oder? Naja, wir bauen das nächste Barhocker hier ein. Dann geht das ganz schmale Barhocker. Wir müssen immer darüber nachdenken, was Gott möchte. Paulus Bewegung war, alle diese Anweisungen zu schreiben, damit wir richtig leben und handeln im Haus Gottes. In 1. Timotheus 3, Vers 14 und 15, ihr könnt mal, wenn ihr das aufschlagt, da seht ihr auch wie Paulus, was Paulus sagt über das Haus Gottes, sagt, dies schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir zu kommen, damit du aber, falls ich mein Kommen verzögern soll, der weiß, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Das sind Sachen, die da gesagt sind, die sind unglaublich. Hört euch das mal an. Der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. Eine Gemeinde ist nicht nur eine Gemeinde, weil sie an einem Ort ist und ein Gebäude hat oder sonst was. Das ist, weil wir die Wahrheit, das Wort Gottes lernen und praktizieren und umsetzen. Und die Ältesten sind dafür zuständig, dass wir darauf Acht haben. Es ist die Gemeinde, es ist Gottes Haus und es ist nicht nur, es ist lebendigen Gottes, es ist nicht eine Statue oder so, nee, es ist lebendigen Gottes. Mächtige Säule der Stütze der Wahrheit. Wir müssen brennen für die Wahrheit, brennen für die Wahrheit. Dinge aufdecken, die nicht wahr sind und auch keine Angst dafür haben. Es ist erstaunlich, ich weiß nicht, ob ich verfolge einfach die amerikanische Politik im Moment und es werden so viele Sachen aufgedeckt, wo Betrug ist, in so einem Maße, die kaum vorstellbar sind. Dazu gehören selbst ihre eigene CIA, FBI und all das wird in Frage gestellt im Moment. Weil die aufdecken, Dinge da aufdecken, die wir für unmöglich halten. Naja, laut der Schrift halten wir sie für möglich, aber der Punkt ist einfach, wir können uns das nicht vorstellen, wenn wir da selber mit konfrontiert werden. Und ich bin mir überzeugt, dass es nicht anders in einem deutschen Staat abläuft. Ich bin mir überzeugt, dass es nicht anders abläuft. Die haben nur gute, schöne Anzüge an und weiße Hemden, aber was da drunter ist, weiß ich nicht. Wenn das Christen ist, ist das natürlich. CDU, ich bin kein, ich mag Politik nicht, aber CDU, christliche demokratische Partei und dann ist einer der Leiter homosexuell und hat sein Kind von einer Leihmutter. Bin ich im falschen Film oder was? Was ist los? Haben wir nicht mehr biblische, normale Maßstäbe? Wie kann das, das funktioniert nicht. Genau das gleiche mit der anderen Partei, ich will die ja nicht nennen. Die leitende Person in der Partei wohnt noch nicht mal in Deutschland und lebt mit einer anderen Frau zusammen. Sag mal, was ist los? Wir sollen für die Wahrheit brennen. Deshalb stellt Gott ohne Anforderungen, also eine hohe Anforderung an seine Gemeinde und an die Hirtenältesten. Er sagt als nächstes, sie sollen ehrwürdig sein. Sie sollen ehrwürdig sein. Der Mann, der als Aufseher in Gottes Gemeinde dient, muss in der Lage sein, sein Leben so zu führen, dass sein eigenes Leben in Ordnung ist, selbst wenn Prüfung und Belastung kommen oder erlebbar sind. Ehrbar. Das heißt, es ist ein griechisches Wort, Kosmos, und das bedeutet der geordnete Kosmos. Das ist der Vergleich. Kosmetik, Frauen kennen das, glaube ich. Sich in Ordnung bringen. Das ist damit gemeint. Ehrlich, etwas wieder hinzubiegen, was nicht so ist. Wir Männer können das auch manchmal gebrauchen. Aber ja. Es ist wahr, das heißt das. Es ist kein Witz. Es ist einfach, dass es etwas besser zu machen, etwas in Ordnung zu bringen, einen Standard zu haben. Es ist interessant, auch wenn ihr Epheser 5 liest, wenn der Mann das Wort benutzt, um seine Frau zu heiligen oder dann ist das, sie zu reinigen, gerade das Wort, die Wahrheit macht Dinge im Herzen rein und macht alles wieder in Ordnung und das macht in gewisser Weise Kosmetik außerhalb, von außen. Es gibt eine Fassade, sorry, und die Fassade ist gut, die sieht gut aus. Warum soll man nicht gut aussehen? Steht nichts dagegen in der Schrift. Anständig, sittsam, angemessene Kleidung ist das. Leute, es gibt unangemessene Kleidung, auch in der Gemeinde. Es gibt unangemessene Kleidung. Ich habe in Portugal gelebt, da sollte ich einen Gottesdienst machen, das war unten an der Algarve und das Team, was ein Gastteam war, aus Amerika, kam in, wie nennt man das, diese ganzen mit Latschen an, egal wie, alle anderen waren richtig angezogen und die wollten die Musik machen und den Gottesdienst leiten und da dachte ich, what is this, was ist hier los? Haben die sich nicht mal informiert, wo sie sind? Du kommst doch nicht so in einen Gottesdienst rein und leitest einen Gottesdienst in Strandsachen. Es gibt einfach eine angemessene Kleidung. Nicht, dass dein Herz da wieder gespiegelt ist unbedingt, aber man kleidet sich in einer Art und Weise, was angemessen ist. Ich würde auch nicht in den Philippinen einen Anzug in einer Gemeinde predigen, da würde ich in einem Hemd, wie es üblich ist, dort predigen, ich muss mich so anziehen, dass ich kein Anstoß bin von vornherein. Geordnet, nicht Unordnung, damit sein Leben nicht ins Chaos, wir wollen, also die Ältesten sollen nicht ein Leben haben, das im Chaos versenkt. Das ist wichtig, gutes Vorbild, respektvoll, Aufseher sollten ein geordnetes Leben haben, es ist nicht ein Leben, was drunter und drüber geht und es ist wichtig, dass es mal so sein kann. Es gibt Tage im Leben, wo die sind einfach verrückt und da passiert so was. Ich spreche aber nicht darüber. Ich spreche insgesamt, wenn man über alles geht, ist es ein geordnetes Leben hingehend. Du siehst das und erlebst das. Eine geistliche Eigenschaft ist natürlich dann auch als nächstes, was ich schon angesprochen habe, letztes Mal Gastfreundschaft soll erüben. Und das ist, wie ich euch sagte, es ist Fremdenlieben. Im ersten Jahrhundert war das einfach so, dass Leute rumhergezogen sind und das gab nicht viele Gasthäuser. Es gibt nicht einfach so ein Hotel, wo man anruft oder eine Webseite, wo man hat, booking.com und sich irgendwas aussucht und wo man übernachten kann. Das kommt nur auf den Preis an. Es gab es einfach nicht. Und meistens waren die Plätze, wo es etwas gab, nicht Plätze, wo man hingehen wollte, weil da getrunken wurde, weil alles da stattfand, was man nicht machen will, was die Welt macht, aber wir wollen einfach nicht damit verbunden werden. Somit war Gastfreundschaft ganz üblich, dass du Fremde willkommen geheißen hast in deinem Zuhause. Du hast sie zu dir gebracht. Du warst bereit, sie aufzunehmen, sie kennenzulernen, wer sie sind, was für Kulturen bringen sie mit, was ist so begeistert an ihnen, begeisternd an ihnen. Zum Beispiel einige von uns verreisen in dieser Zeit in verschiedene Länder und kommen mit Begeisterung von den Kulturen zurück. Aber das ist genau das Gleiche, was wir machen sollen, wenn die Leute zu uns kommen, hier nach Berlin. Und sehr viele kommen nach Berlin von überall her. Und wir müssen einfach auch begeistert sein von ihnen und auch mit ihnen unser Leben teilen können. Nehmt Anteil an den nötigen. Gastfreundschaft, Römer 12, Vers 13 sagt das. Wir sind bereit, Gastfreundschaft zu haben. Wir sehen die Nöte und die Not ist, sie brauchen Übernachtung, weil sie auf dem Weg sind. Und wir wollen sie beherbergen. Und in Hebräer 13, Vers 2 sagt das sogar, zum Beispiel kann man Engel aufnehmen. Ist ja auch nicht schlecht, oder? Einfach mal einen Engel aufnehmen, ist auch gar nicht, ein Botschafter Gottes. Ja, kann ja sein. Sagt die Schrift. Ich sag das nicht, das sagt die Schrift. Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der wird, widersetzt sich der Ordnung des Gottes. Aber widersetzen, ziehen sich selber ein Urteil dazu. Das bedeutet, er warnt auch vor den Leuten, die eben sich der Ordentlichkeit und der Leitung widerstehen. Und es geht hier wirklich darum, wir wollen die Leute, wir wollen Fremden offen und bereit sein, zu helfen. Paulus gibt, er nicht nur sagt, er sagt, wir sollen nüchtern sein, wir sollen besonder sein, wir sollen anständig sein, wir sollen Gastfreund sein, aber wir sollen auch lehrfähig sein. Das werde ich als letztes machen, weil ich sehe, die Zeit ist fortgeschritten. Aber wir haben viel gemacht heute Morgen. Wir haben schon viel vom Camp gehört. Also ein Ältester soll lehrfähig sein, der soll in der Lage sein, Gottes Wort auszulegen. Er muss fähig sein zum Lehren, er muss eine Fähigkeit haben. Es ist nicht nur eine Begabung, obwohl wir die auch sehen, dass es Begabung gibt für Leute, die lehren, als Lehrer, als Prediger in Epheser 4, Vers 11, sondern sie sollen auch lehrfähig sein. Sie erfordern Fleiß und beim Studium zu lernen und eine Fähigkeit zu lehren, die Wahrheit verständlich weiterzugeben. Das war von Anfang an, von der Schrift an. Esra hat das so gemacht, er hat das den Priestern und die Priester haben das weitergegeben, sodass jeder in der Familie das damals verstehen konnte, sogar die Kinder verstehen konnten. Das musste also teilweise erklärt werden, das Wort Gottes sollte erklärt werden. Und deshalb ist es nicht schlecht, ein Theologiestudium zu machen für einen Ältesten. Ist nicht schlecht, ist nicht notwendig unbedingt, kann auch anders geschehen, aber es ist nicht schlecht, sich konstant weiterbilden zu lassen. Und wir sollten das als Gemeinde fördern. Wir sollen fördern, dass junge Männer, die begabt sind in diesen Dingen, dass sie die Ausbildung bekommen, die sie brauchen, damit sie dann zu unserem Nutzen natürlich uns das Wort Gottes erklären und das umsetzen. Sie sollten wirklich das ausnutzen. Ein Knecht, 2. Timotheus 2, Vers 24, 25, ein Knecht des Herrn, aber sollte nicht streiten, sondern milde sein, gegen jedermann fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten. Er soll mit Samftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht durch doch oder noch Buße geben möge zur Erkenntnis der Wahrheit. Also es muss auch ein gewisses Temperament, eine Art und Weise muss diese Person haben, ein Ältester, dass er schwierige Lehren weitergeben kann. Auch wenn die konfrontativ sind. Und warum nicht? Die Bibel, das Evangelium ist konfrontativ. Auf der einen Seite ist es Gnade, du kannst alles kriegen, aber Gnade setzt voraus, dass ihr bereit seid, das im Glauben anzunehmen, dass ihr euch unterwerft, dass ihr euch demütigt und sagt, ja, ich bin ein Sünder und ich brauche Jesus Christus. Auf der anderen Seite, wenn du es nicht tust, sagt Johannesevangelium, dann seid ihr jetzt schon, jetzt in diesem Moment, ihr seid einfach gezüchtigt, ihr seid einfach nicht angenommen, ihr seid, ihr habt euch selber an die Seite gestellt. In Johannes, jetzt muss ich, Johannes 3, ihr könnt es mal aufschreiben, das ist ganz gut, Johannes 3, sagt Johannes natürlich, Vers 36, glaube ich, ist das, aber auch Vers 17, da steht, Vers 16 kennt jeder von, denn so soll er hat Gott die Welt geliebt, das kennt jeder von uns, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben haben. Wir freuen uns alle. Und dann sagt er im Vers 17, denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Und Vers 18, wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, aber wer, und dann sagt er, aber wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet. Und hier sagt das, Vers 36 sagt das nochmal, wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben, alles klar, super, der aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern den Zorn Gottes bleibt auf ihm, der bleibt auf ihm, das bedeutet, dass er schon auf ihm ist. Ich sage das nur, das Evangelium und die Lehre der Bibel ist konfrontativ, die ist konfrontativ. Ihr habt alle Freiheit, Gott zu gehorchen. Und wenn ihr ihm nicht gehorcht, dann habt ihr auch alle Freiheit, die Konsequenz aus dem Nicht-Gehorchen zu bekommen. Also, ein Ältester muss lernfähig sein, einer, der eine Art und Weise hat, dass er das Wort Gottes auch den schwierigen Leuten oder Leuten, die nicht überzeugt sind, beibringen kann oder erklären kann und mitteilen kann. Ich werde hier stopp machen. Es gibt noch viele andere Sachen, die ich euch sagen kann, über nicht viel Wein verfallen und all diese Sachen, die noch in der Zukunft kommen, aber die werde ich für die Zukunft lassen, denn ich merke, es wird warm. Lass mich beten und dann können wir anfangen, gemeinsam umzubauen. Vater Gott, wir möchten dir danken für deine große Güte, deine Gnade. Danken wir für dein Wort, danken auch dafür, dass du Älteste in die Gemeinde hineingebracht hast oder zugerüstet hast auch für den Dienst, die Leitung in der Gemeinde, dass das Männer sind, die vorbildlich sind, die unanstößig sind, die besonnen sind, die Mann einer Frau sind, die das Wort Gottes lernen können und diese viele Eigenschaften, die du von deinen Charaktereigenschaften und Eigenschaften, die du von deinen Ältesten erwartest, können nur durch die Gnade, durch deine Gnade und durch dein Werk in dem Leben dieses Ältesten stattfinden und praktiziert werden und dafür danken wir dir. Wir danken dir für uns als Gemeinde, möchten auch, dass wir eine Gemeinde sind, wo es uns wirklich Spaß und wo man Freude daran hat, sie zu leiten und das ist tatsächlich so. Und Herr, segne du weiterhin die Ecksteingemeinde und rüste du weiterhin Älteste zu für den Dienst der Gemeinde. In Jesu Namen. Amen.
