Schafe brauchen Hirten
Durch KI transkribiert – Bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Guten Morgen. Wow, das ist richtig voll, das finde ich gut. Sehr schön. Meine Frau, Sheryl, und ich, wir waren die erst die letzten paar Wochen unterwegs und sind gerade zurückgekommen. Deshalb ist das ein freudiger Anlass, vor einer vollen Gemeinde zu stehen. Ich weiß, dass wir nur einen Gottesdienst haben und nicht zwei, wie normal, aber es ist gerade gut, weil das Thema ist ein sehr wichtiges Thema, wenn wir über Ältestenschaft sprechen und darüber sprechen, dass die Ältesten die Herde hüten. Ich werde das Thema auch mehr ansprechen als Herdenälteste und habe auch dazu gesagt, die Herden, es geht um die der Herde und die Herde, es geht um den Herden und die Herde. Was jeder, was jede Gemeinde braucht, was jede Gemeinde, ja, aktive und lebendige Gemeinde braucht, ist Leiter und dementsprechend Herdenälteste. Diejenigen, die die Schafe anleiten und als Vorbilder dienen. Wir haben heute, wir beschäftigen uns heute ein bisschen mit einem Vers, das werde ich benutzen, Titus 1, Vers 5. Ich möchte aber den gesamten Text von fünf bis neun lesen, einfach um einen den Kontext zu geben. Paulus hat hier an Titus geschrieben und hat ihn auf Anweisungen gegeben, wo er sich darum kümmern sollte, damit alles vollbracht wird, gerade auf Kreta, wo er sich befunden hat, Titus und sollte dort eben Anweisungen geben. Und da sagt er folgendes, Paulus zu Titus, deswegen ließ ich dich in Kreta zurück, damit du das, was noch mangelt, in Ordnung bringst und in jeder Stadt älteste Anstelle möchtest, wie ich dir geboten habe. Er wollte das Älteste angestellt werden. Wenn jemand untadlich ist, der Mann einer Frau, der gläubige Kinder hat, die nicht eines ausschweifenden Lebens schuldig werden oder zügellos sind, denn der Aufseher muss tatlos sein, als Gottes Verwalter, nicht eigenmächtig, nicht zornig, nicht dem Wein ergeben, nicht einen Schläger, nicht ein schändlicher Gewinn nachgehend, sondern gastfrei das Gute liebend, besonnen, gerecht, fromm, enthaltsam, anhängig, dem zuverlässigen Wort der Lehre, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die widerspenstigen zu überführen. Lass mich beten. Vatergott, wir möchten uns leiten von deinem Wort, das uns gegeben ist, zur Anleitung, auch zur Verständnis, damit wir wachsen können in dem, was du, wie du deine Gemeinde bauen wolltest und gebaut hast, gerade was die Leitung der Gemeinde angeht und was die Verantwortung der Gemeindeglieder angeht, hast du ganz klare Worte gefunden in den Pastoralbriefen und auch schon im Alten Testament finden wir Dinge, die deutlich zeigen, was dein Wille ist, dein Wunsch ist. Herr, segne jetzt dein Wort und lass es uns zur Reife dienen. Amen. Wow, ich muss aufpassen, hier wird schlicht einiges weg. Nee, das ist gut, das ist gut so, weil das uns zu warm wird hier. Er hat folgendes gesagt, ich habe dich zum Zweck in Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch mangels in Ordnung bringst und dann in jeder Stadt ältester einsetzt, so wie ich dir Anweisungen gegeben habe. Das hört sich ziemlich einfach an, ein einfacher Satz in Vers 5, aber was er runter zu verstehen ist, ist viel mehr. Was ist ein Ältester? Was ist ein Hirte? Wie sieht die Bibel überhaupt deinen Hirten an? Warum ist es eigentlich wichtig oder notwendig, einen Hirtenältesten zu haben? Ich habe einige Sachen, die ich einfach nur mal vordenke. Wir brauchen Ältesten um, die den Charaktereigenschaften haben, wie sie es die Bibel beschreibt hier in Titus, sowohl auch in 1. Timothes Kapitel 3, Vers 1 bis 7. Ein Hirtenältester dient, das bedeutet, er kümmert sich um das Wachstum der Gemeinde, um das Wachstum der Herde. Er kümmert sich darum und wie gerade gesagt hat, das ist nicht nur einer, der am Sonntag arbeitet. Der eine, der die Predigt vorbereitet, oft sind das mehrere 20 Stunden und mehr, aber nicht nur das. Kommt Taufen, Beerdigung, alle diese Dinge kommen dazu, das Dien in der Gemeinde insgesamt und das kann unglaublich vielfertig sein. Zudem ist das eine der wichtigsten Dinge eines Ältesten, dass er die Lehre, dass die Bibel anhand der Bibel die Gemeinde zum Wachstum leitet. In 1. Mose wird schon deutlich, oder 5. Buch Mose, wenn ihr das mal aufschlagt, da wird deutlich, was Gott erwartet hat, oder was Mose damals den Israeliten gesagt hat, was die machen sollten, allein von ihrer, von dem Haus aus. Und du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deinem ganzen Verstand und mit deinem ganzen Kraft und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollte auf deinem Herzen sein. Und du sollst die deinen Kindern einschärfen, davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du da aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden und sie sollen zu Stirnbändern sein zwischen deinen Augen. Was er damit sagte, was er zu Mose, was Mose damals schon sagte, er sagte, das Wort soll das Regelwerk sein, nach dem ihr lebt. Das Regelwerk, nach dem ihr eure Kinder erzieht. Und das wird natürlich dementsprechend auch von Herthenältesten erwartet, weil eine Gemeinde ist nichts anderes als eine große Familie. Anders ausgedrückt, wir sind alle Geschwister im Herrn und die Herthenältesten sollen diese Gemeinde anleiten und in Richtung geben und das geschieht nur durch Gottes Wort. Das geschieht nur durch Gottes Wort. Und dabei orientieren sie sich natürlich an Christus und sein Leben. Und das wird in einigen Stellen, die ich noch erwähnen werde, wird das deutlich gemacht, dass Christus die Schrift einen Vergleich macht zwischen Gemeinde und der Familie. Und dass es sehr wichtig ist, das gut zu verstehen. Ein guter Herde liebt den Stallgeruch der Schafe, das habe ich aufgeschrieben. Er hat die Reife seiner Gemeindeglieder immer im Visier. Er weiß, was sie brauchen. Er weiß, wohin sie gehen sollen. Und er befasst sich mit diesen Dingen. Und es sind nicht nur Aktivitäten oder einfach aktiv zu sein, viele Sachen zu machen. Sondern es geht auch gerade darum, dass die Herthenältesten sich entsprechend der Gemeinde anpassen, also auch das, was sie brauchen, zu welcher Zeit. Ein Kind wird nicht erzogen. Du erzählst kein 3-jähriges Kind Sachen, die sie überhaupt nicht verstehen können und erzählst etwas von, weiß ich, liest ein Buch von Kant vor oder eine Philosophie von Goethe oder irgendwas. Machst du nicht, wird das nicht verstehen und nicht wirst du nicht wissen, was er machen sollte. Genau das Gleiche machen wir nicht in der Gemeinde. In der Gemeinde geht es, wenn jemand zum Glauben kommt, geht man schrittweise voran und zeigt ihnen, wie es vorangeht. Also ein Hirte, Ältester, ist gleich, kann man gleich auch sagen, ist ein Prediger, jemand, der das Wort verkündet, das Wort kennt, das Wort liebt. Und in Titus 4, das wäre deutlich, sprichte er erst mal davon, das sind fünf negative Sachen, die er aufschreibt, die fünf negativen Wesensmerkmal, die ein Ältester vom Dienst als Ältest geschafft disqualifizieren. Das sind also Charaktereigenschaften, wo er sagt, das sind Leute, die wir nicht in Betracht ziehen sollten. Das sind Sachen, die einen ausschließen würden, sagte Paulus. Er hat deutlich gemacht, dass es auch Dinge gibt, die man einfach dazu führen, dass man jemanden nicht in Betracht zieht, in die Älterschaft zu gehen. Sondern das Wichtige für ein Ältesten ist die Sorge über die Seelen seiner Gemeinde. Und zwar in Bezug mit dem Blick auf den Herrn hin. Wie kann ich uns klar machen, was das für einen Ältesten sowie für einen Gemeindeglieder bedeutet? Die Ältesten stehen in der direkten Verantwortung vor Gott. Daher sind sie Charaktereigenschaften, die wir hier in Titus und auch in Timotheus lesen, so wichtig, weil sie Gottes Herzensanliegen durch Paulus widerspiegeln. Er möchte, das möchte Paulus gerade von Timotheus und Titus, dass sie das widerspiegeln, dass sie deutlich zeigen, was Gott von einem Ältesten haben möchte. Und obwohl ein Apostel war selber, Paulus, und das auch deutlich wurde gesagt in Römer 1, wurde deutlich gesagt, dass ein Apostel Jesu Christi ist, sah sich trotzdem als Diener und als Sklave, als Leibeigner sogar, hat er sich selber gesehen, Paulus. Also mit anderen Worten es. Auf der einen Seite sind das Hirten, wie Paulus sich auch selber sah, aber auch gleichzeitig ein Hirte, der dient, der sich hingibt und sich selber als Leibeigner verstand, als jemand, der sich total hingibt. Und das ist wichtig. In 1. Korinther 6, Vers 6 lesen wir, denn ihr seid teuer erkauft, darum verherrliche Gott in euren Leib und in euren Geist, die Gott, der Gott gehört. Sein Herz war vor allem auf den Herren fixiert, auf Jesus Christus und für seine Aufgaben hat er das Haus Gottes zu stärken und zu reifen angezogen. Das war sein Auftrag, das war seine Sicht. 1. Korinther 4, Vers 1 und 2, so allem Mann uns betrachtet als Diener des Christus und als Haushalter der Gemeinde und der Geheimnisse Gottes. Im Übrigen wird von einem Haushalt, der nicht nur verlangt, dass er treu befunden wird. Aber das war Paulus Einstellen, das war sein Verständnis. Und er hat sich selber als ein Ältester gesehen bzw. ein Ältester innerhalb der Gemeinde, obwohl er Apostel war. Deshalb ist es auch für die Gemeindeglieder wichtig und wir sind dazu auch aufgerufen, unseren Beitrag dazu zu einer funktionierenden Gemeinde beizutragen, einer geistlich reifen Gemeinde beizutragen. Was bedeutet das für uns eben als Gemeinde? Was bedeutet das für uns als Gemeindeglieder, die Ältestenschaft mit der Ältestenschaft zusammen zu arbeiten? Das ist extrem wichtig für uns als Gemeindeglieder. Ich bin genauso ein Gemeindeglied wie jeder andere. Wichtig ist einfach nur, dass wir verstehen, was das bedeutet, wenn wir die Ältestenschaft unterstützen wollen, wie es Gott geplant hat, wie Jesus Christus das gesehen hat. Eine intakte Leitung kann es nur dann geben in einer Gemeinde, wenn die Gemeindeglieder eine Einstellung der Unterordnung mitbringen, als würden sie sich unter die Autorität Christi unterordnen. Also eine intakte Gemeinde, eine Gemeinde, die funktioniert, kann es nur dann geben, wenn die Gemeindeglieder sich der Ältestenschaft unterordnen, als würden sie unter die Autorität Christi gestellt werden. Und hier geht es natürlich an erster Stelle um geistliche Dinge. Die Unterordnung Autorität der Gemeindeleitung besteht, um die Einheit der Gemeinde zu gewährleisten und in Fragen der praktischen Fragen natürlich, aber auch der theologischen Fragen. Es wird erwartet, ihr könnt erwarten, Gemeindeglieder können erwarten, dass die Ältesten sich um das Wort bemühen und kümmern. Und wenn es Fragen gibt, theologische Fragen, Auslegungsfragen, dann sollten sie sich darum kümmern. Sie sollten versuchen, das Wort auszulegen und uns zu erklären. Das ist es schon im Alten Testament so gewesen, wo Esra das Wort von der ganzen Gemeinde erklärt haben und die anderen, die seine Helfer haben sozusagen das Wort, so erklärt, dass jeder der Gemeinde der Israeliten damals in der Lage war, das zu verstehen, was gelehrt worden ist durch die Schrift. So, Unterordnung ist nicht nur eine willkürliche Unterordnung, davon spricht hier die Bibel nicht, sondern die Bibel spricht von einer Unterordnung, die die Schrift festgelegt hat. Die Schrift spricht von einer Unterordnung, die spricht von einer, sich Gott der Schrift unterzuordnen. Die Autorität ist immer in der Schrift. Gerade letzte Woche habe ich mit jemandem gesprochen und da gab es Probleme in der Gemeinde und habe mich gefragt, was los war und da sagte die Person, dass ein junger Mann zu den Ältesten gekommen und hat sie um Rat gefragt, weil er wollte eigentlich ein Studium machen neben seinem Beruf und um das Älteste bzw. das Pastorale am Theologie zu lernen und das Ganze würde fünf Jahre brauchen und sie haben gesagt, nee, das wollen wir aber nicht. Sie wollen erst mal, dass er ein Jahr Pause macht. Und er sagte, warum? Warum soll ich ein Jahr Pause machen? Und ich glaube, da ist auch der Punkt, wo die Ältesten, klar, in der Hinsicht können wir Rat, können ein Ältester Rat geben, aber die Autorität ist nicht darin. Die Autorität ist darin, Gottes Wort weiterzugeben und nicht Gebote oder Verbot oder Sachen zu sagen, die in ihren Plan reinpasst, aber nicht den Plan der Gemeindeglieder fördert bzw. das Einzelnen fördern kann. Wir als Ecksteiner müssen verstehen, was ist unsere Haushalterschaft, was ist unsere Verantwortung, worin sind wir gefragt. Es geht hier wirklich erst mal um die geistliche Haushalterschaft. Wir sollten die Gemeinde sehen als eine große Familie mit Eltern, Großeltern, Kindern, Enkelkindern etc. und sehen, was Paulus über die vergleicht schreibt zwischen Männer und Frauen. Epheser 5 zum Beispiel wird ganz deutlich gemacht, dass Paulus das so gesehen hat, dass die Familie ein Beispiel der Ältestenschaft bzw. ein Beispiel der Haushalterschaft Gottes ist. Frauen sind da angesprochen, als wenn sie die Gemeinde wären und Männer, als wenn sie Jesus Christus wären. Der Vergleich wird gemacht und das ist ein interessanter Vergleich, weil das Ziel und die Frage kommt dann auf in Epheser 5, ihr könnt ja aufschlagen, Epheser 5,22, da wird dann der Vergleich gemacht, ihr Frauen sollt euren eigenen Männer unterordnen als dem Herrn, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Versammlung ist, er ist der Leib des Leibes Heiland, aber wie der Versammlung dem Christus unterworfen ist, so sollen auch die Frauen den Männern in allem. Ihr Männer liebt eure Frauen, wie auch Christus die Versammlung, die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat. Da wird der direkte Vergleich gemacht, wir sollen so wie Christus sein und wenn wir uns die Frage stellen, was bedeutet das, dann müssen wir realisieren, dass Jesus sich hingegeben hat um die Gemeinde zu retten, er ist ans Kreuz gegangen um die Gemeinde zu retten und die Gemeinde hat sich Jesus Christus untergeordnet und hat auch gesehen, dass Jesus nur das Beste wollte für die Gemeinde und das bedeutet auch für die Frauen. Also es kann wirklich der Vergleich gemacht werden, dass eine Gemeinde ist wie eine große Familie und Jesus und der Herr Jesus Christus immer wieder unser Vorbild für die geistliche Anleitung der Ältesten. Wir tun das, weil wir Christus als Vorbild haben. Hebräer 13, Vers 7 sagt auch, gedenkt an eure Leiter oder eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben, schaut das Ende ihres Wandels an und ahmt ihren Glauben nach. Es wird auch vorausgesetzt, dass die Ältesten im Glauben gewandelt sind, vorbildlich, somit dass man darauf achten kann, man sieht das, man liebt das, man versteht das. Vers 17, gleiches Kapitel, gehorcht den euren Führern und fügt euch ihnen, denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen, denn das wäre nicht gut für sie. Da wird auch vorausgesetzt, dass die Leiter, in dem Fall werden die als Führer bezeichnet, die Gemeinde anleiten, weil sie über ihre Seelen wachen und Rechenschaft vor Gott abgeben wollen. In Cessalonicher wird das anders ausgedrückt. Cessalonicher, 1. Cessalonicher, Vers 5, Kapitel 5, Vers 12 und 13. Wir bitten euch aber, liebe Brüder, erkennt an, die an euch arbeiten und euch vorstehen, in dem Herrn und euch ermahmen, habt sie umso lieber um ihres Werkes willen, haltet Frieden untereinander. Da wird auch drauf aufgeachtet, guckt euch das an, eure Leiter, sie kümmern sich um euch, sie kümmern sich um euch und deshalb sollt ihr sie achten. Und 1. Petrus 5, Vers 1 bis 6, das Ähnliche. Das Neue Testament ist voll von Stellen, die deutlich zeigen, dass Älteste eine Verantwortung haben und dass die beachtet werden sollen. Die Ältesten unter euch ermahne ich, und da sagt Petrus, wer er ist, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll, weidet die Herde Gottes in, die euch anbefohlen ist. Die ist euch anbefohlen, die ist euch gegeben. Nicht, dass ihr euch sie genommen habt, sondern die ist euch gegeben vom Herrn. Achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt. Es gibt also einen Stamm, etwas gefällt Gott und das sollen die Ältesten tun, wie es Gott gefällt, nicht wie es ihn gefällt, wie es Gott gefällt. Nicht mit schändlichen Gewinnwillen, sondern vom Herzensgrund nicht als Herren über die Gemeinde, sondern als Vorbilder der Herde. Das ist auch interessant. Nicht herrschen, nicht, sondern leiten, indem sie ein Vorbild sind. So werdet ihr, wenn erscheinen wird, der Erzherte die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen, desgleich ihr Jünger ordnet euch oder Jüngeren ordnet euch euren Ältesten unter. Alle aber miteinander haltet fest an der Demut, denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So demütigt ihr euch unter die gewaltigern Gottes, damit er euch erhöht zu seiner Zeit. Und es ist auch interessant, dass es gleich danach folgt, dass er erst sagt, dass wir uns unter die Ältestenschaft unterordnen sollen, weil die das Interesse der Gemeinde haben und gleichzeitig warnt er indirekt, warnt er jeden, es geht hier nicht um Stellung und Macht, sondern es geht um Demütigung. Demütigt euch unter die Gnade Gottes, das ist extrem wichtig. Und die Gewalt Gottes, dass es geht, Gott ist in Kontrolle. Und in Römer 16, Vers 17 sagt er auch nochmal was ähnliches. Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, dass ihr euch in Acht nehmt vor denen, die Zwietracht und Ärgernis anrichten, entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt und euch von euch abwendet. Also es wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass wir als Gemeindeglieder uns das Wort des Maßstabs ist, aber die Ältesten trotzdem in Unterordnung halten sollen. Also wir uns unter die Ältesten unterordnen sollen. Und in 1. Korinther 1, Vers 10 sagt er noch was ähnliches. Ich benutze bewusst diese vielen Stellen, weil ich zeigen möchte, dass die Bive voll davon ist. Sie hat das eine im Sinn, sie möchte einfach, dass eine Ältestenschaft respektiert wird und eine Unterordnung, eine richtige Haltung dementsprechend ist. Und hier sagt der Paulus zu denen, ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen des Herrn Jesus Christ, dass ihr als alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltung unter euch sein, sondern haltet euch aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung. Also das Wort Gotteswert verkündet und hier wird deutlich gemacht, dass Paulus dafür warnt, dass wir verschiedenen Leitungen nachgehen, sondern dass das eine Leitung ist, eine Ältestenschaft. 1. Timothes 5, Vers 17, die Ältesten der Gemeinde gut vorstehen, die haltet man zu ein zweifacher Ehre wert, besonders die sich mühen im Wort und in der Lehre. Also alle diese Verse machen deutlich, dass Ältestenschaft eine Verantwortung vor Gott haben, aber dass sie auch eine Autorität haben, um diese Verantwortung zu leben. Sie sollen als Vorbild leben, sie sollen nach, man soll ihren Glauben sehen, man soll ihr Leben sehen und wir werden natürlich noch viel mehr über Charaktereigenschaften sprechen, aber es geht nicht so, es ist mehr darum, Gott hat eine älteste Hirte gegeben und wir sind, die Gemeinde ist eine, sind die Herde im Grunde genommen, der Körper, der Leib, diejenigen, die angeleitet, die Gemeindeglieder, die angeleitet werden sollen und wir haben als Gemeindeglieder auch eine extrem wichtige Verantwortung, dem nachzustehen, dem nachzukommen. Worin besteht also unsere Dienst für Gemeindeglieder? Wenn Gott uns als Hirten hat er eingesetzt in die Gemeinde, um die Gemeinde zu leiten, was ist also unsere Verantwortung als Gemeindeglieder? Was ist die Verantwortung? Damit wir dynamisch, das Leben in der Gemeinde hängt, da hängt von dem richtigen Verständnis jedes einzelnen Gemeindegliedes ab, innerhalb des Leibes. Also jeder Einzelne ist aufgerufen, das zu verstehen. Denn warum ist das so wichtig? Weil jeder von uns, jeder Einzelne, das wird auch betont, jeder Einzelne hat von uns Gaben bekommen, um in der Gemeinde zu dienen. Der Älteste ist nicht dafür da, alle Dienste zu tun. Manchmal ist ein Gedanke da, dass ein bezahlter Pastor oder Ältester oder Pfarrer alles macht in der Gemeinde. Nicht hier in der Ecksteingemeinde. Ich weiß, dass sehr viele Freiwillige und Mitarbeiter da sind und mithelfen und tun, dass die Gemeinde funktioniert. Und genauso ist das auch gesehen. Wir sind gerade in einer Gemeinde gewesen, da war das Motto der Gemeinde, dass das eine Gemeinde von 900 Mitarbeitern ist, 900 Mitarbeitern. Und haben alle das, haben die sogar in der Zeitung geschrieben und mittlerweile sind das nicht 900, sondern mehrere Paar Tausend, die mitarbeiten. Weil sie einfach davon ausgehen, dass jedes Gemeindeglied aktiv mitwirkt, mit den ihnen gegebenen Gaben. Ich nehme an, jeder von euch weiß, was er für Gaben hat, oder? Jeder von euch weiß, was er für Gaben hat. Das sind natürlich einige, einige wissen es nicht. Das Wichtige ist aber, dass alle von uns bereit sind zu dienen, egal was es ist, egal was für Bedürfnisse es ist. Und die Gaben kommen meistens zum Vorschein, wenn wir dienen, wenn wir einander dienen, wenn einander helfen. Einige von uns können supergut das Wort Gottes erklären, auslegen und vorleben. Einige von uns sind unglaublich empfindsam und verstehen und gehen auf die einzelnen Leute ein, die Seelenkummer haben, die verschiedene Probleme haben und auf die können sie eingehen. Und andere sind unglaublich gut in der Jüngerschaft. Sie sehen einen jungen Mann oder eine junge Frau und sehen, was für Möglichkeiten es gibt, diese Person aufzubauen. Das wird immer wieder in der Schrift erwähnt. Paulus hat das deutlich gemacht, schreibt mal, schlagt mal Kolosse auf. Kolosse 1, es ist eine Stelle, die wir immer wieder zitieren, Kolosse 1 Vers 28 und 29. Da spricht Paulus und sagt zu den Kolossern, denn wir verkündigen, indem wir jeden, und hier gehört genau zu, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen in Christus darstellen. Was wird hier immer wieder betont? Jeden, nicht die Frauen oder Männer oder sonst was, sondern jeden Einzelnen, wozu ich mich auch bemühe, indem ich kämpfend ringen gemäß der Wirksamkeit, die in mir wirkt mit Kraft. Paulus hat das als sein Motto gesehen. Gottes Kraft in ihm gibt ihn die Möglichkeit, jeden Einzelnen so zuzurüsten, dass er zu vollen Mannesreife heranreifen kann. Diese Gaben, die uns gegeben waren, machen die Gemeinschaft, die Gemeinde aus. Es kann sein, dass es verschiedene Gaben in einer Gemeinde gibt, die es in einer anderen Gemeinde nicht so gibt. Aber das macht auch schon deutlich, warum die Gemeinde an dem Ort ist und zu der Zeit, Gott macht keine Fehler. Er macht keine Fehler. Er gibt genau das, was wir jeder brauchen. Wenn einer sagt, in einer Gemeinde ist was so schlecht, die Musik ist nicht in Ordnung, aber die ist gut. Wir haben so viel Musiker hier in der Gemeinde, ich bin immer wieder erstaunt. Auch die Technik funktioniert 100 Prozent meistens. Die Technik, man guckt nur dann hin, wenn sie nicht ganz funktioniert. Aber sie funktioniert. Theoretisch sollte man in diesem Raum eigentlich ohne Verstärkung auskommen können. Ich muss noch laut genug sprechen, das ist das einzige Problem. Der Punkt ist aber, jeder Einzelne hat gewisse Gaben und Gott stellt das alles so zusammen. Zu gewissen Zeiten kommen verschiedene Leute hier in die Gemeinde, die etwas mitbringen, was wir an einen anderen Zeitpunkt nicht brauchten, aber jetzt gerade brauchen. Es war auch wichtig, was ihr heute morgen gehört habt. Gestern war eine Hochzeit. Zwei Personen haben sich hier in dieser Gemeinde gefunden und haben geheiratet und davon haben wir einige dieses Jahr. Wir haben heute Taufen gehabt für einige Wochen. Ich war gerade weg, dann habt ihr alle getauft. Das ist das Verrückte. Aber ja, Taufen zeigen deutlich, ist es lebendig. Leute sind zum Glauben gekommen durch Zeugnisse von euch. Die haben das Evangelium gehört, sind zum Glauben gekommen und haben sich taufen lassen. Geburten, warum passiert das? Das ist alt, aber die Gemeinde wächst tatsächlich, auch physisch wächst sie und das hört sich verrückt an. Aber ich bin ein bisschen älter, 65 und wenn ich höre, dass innerhalb der paar Wochen, wo ich weg war, zwei oder drei Kinder geboren wollen, dann sag ich, ey, da ist was los. Die Gemeinde funktioniert. Die Leute wollen Kinder bekommen. Sie sehen es in dieser Welt, in der wir leben, noch etwas Gutes an, das Kind innerhalb des Kontextes ihrer Gemeinde, ihrer Familie aufwachsen zu lassen. Wir lachen darüber, aber das ist wirklich Leben. Und was ist also unsere Verantwortung der Gemeindeglieder dann, damit wir die uns gegebenen Gaben einsetzen, zum Beispiel Krankenbesuch. Einige von uns haben die Bemherzigkeit und sehen die Notwendigkeit von Leuten zu besuchen im Krankenhaus. Und das sollten wir alle eigentlich haben, aber nicht jeder kann das und nicht jeder hat immer Zeit. Aber wenn die Zeit da ist, dass die Leute besuchen im Krankenhaus und du weißt nie, was das bedeutet, dieser Besuch. Ich durfte Leute besuchen, die kurz vor einer schwierigen Situation standen, körperlich, die einen ein Bein amputiert haben. Ich kam gerade nach einer Amputation in ein Krankenzimmer rein und wollte mit ihm reden, mit ihm sprechen und er sagte, ich merke immer noch, dass Jucken mein Fuß. Der war gar nicht mehr da. Und dann guckst du ihm ins Gesicht und willst ihn über Jesus Christus erzählen und ihn einfach darauf erinnern, dass es mehr ist als nur unsere eigenen Körperteile, die vergehen werden. Es wird die Zeit kommen, da haben wir die Möglichkeit, auf höhere Dinge zu schauen, nämlich auf das Ewige. Es ist Seelsorge, es ist Neujung Christen beten, die Bibel studieren und anwenden. Wir haben die Möglichkeit, hier Bibel-Kunde zu machen, in verschiedenen Sprachen. Durch das EBTC haben wir das jetzt gemacht und das Tolle an der Sache ist, dass einige von unseren Gemeindegliedern die Korrektur mit denen für diese Studenten machten in anderen Ländern und dann über die Bibel, die anleiten durften und darüber über die Bibel sprechen durften. Das sind Möglichkeiten, die sind auch bei uns in der Gemeinde gegeben natürlich. Gebet, Essen, Kleidung, Geld für Bedürftige, Menschen, die einsam und einmutig sind, zu ermutigen. Die Liebe-Hingabe, wisst ihr überhaupt, dass wir nie zu wenig Liebe haben, um andere zu lieben? Nie zu wenig. Und weißt ihr warum? Weil Gott uns gelebt hat und Gott wird uns nicht zu wenig lieben, immer genug. Also ihr könnt nicht sagen, ich habe keine Liebe für diese Person. Du hast sie. Du hast sie. Und das ist einfach wichtig für uns einfach zu begreifen. Alle Art von Hilfediensten. Im Grunde genommen ist diese Lokalgemeinde die Eckstein-Gemeinde der Übungsplatz zur Ausbildung von Christen. Ausbildung von Christen. Hier werden Kinder zur Reife kommen, erwachsen werden vom Alter her, aber auch geistlich. Vom Kinderzimmer bis zum vollendeten reifen Mann oder Frau. Damit sie wiederum den Dienst in der Gemeinde ausführen können. Das falsche Bild ist, dass wir professionelle Leute anstellen, weil wir genug Geld haben, die unsere Gemeindearbeit machen. Und wir sind einfach nur Zuschauer. Komm rein und geben vielleicht noch eine Beurteilung, war es gut oder ist nicht gut. Und professionelle Geistlichkeit, die wir auch oft in den großen Kirchen mittlerweile finden, die Leute haben eine extrem hohe gute Ausbildung, wissen meistens die Ursprachen, wissen nicht richtig zu verhalten, sagen nie was falsches. Ich habe das auch, das stimmt natürlich nicht, aber ich habe in der Landeskirche gelernt, eine Vorlesungspredigt zu halten. Zwei Jahre Ausbildung. Ablesen. Ich konnte mir immer zwischen vier Predigten auswählen, jeden Sonntag, die mir gegeben worden sind. Ich habe die immer zur Seite geschoben und meine eigene Predigt geschrieben und habe die dann mit dem Pastor kurz vor dem besprochen. Aber das Wichtige war für die nicht die Predigt. Für die war das Wichtige der apostolische Glaubensbekenntnis und das richtige Verhalten vor der Gemeinde, du gehst so zurück, durch dich so um. Die wollten einfach nur, alles war klar vorgegeben, aber Geistlichkeit, eine lebendige Gemeinde war das nicht. Und das ist in Deutschland unter fast 45 Millionen Menschen der Fall, die zur katholischen oder zur evangelischen Landeskirche gehen. Also wir brauchen eine lebendige Gemeinde, die bereit ist, auf diese Dinge, persönliche Dinge einzugehen. Der Älteste ist wie ein, und das passt gut in diese Zeit rein, wie ein Fußballtrainer. Er trainiert seine Leute, damit sie die Arbeit machen. Nicht, dass er nicht arbeiten will, aber seine Verantwortung ist, die einzelnen Teams zusammen zu stellen und den Besten an seinen Platz zu leiten, wo er spielen soll, in der Verteidigung oder im Sturm oder sonst was. Und als Ganzes treten die auf. Die Deutschen haben nicht gut abgeschnitten dieses Mal bei der Weltmeisterschaft, aber das ist ja auch egal. Es geht auch nicht darum, aber wir als Ecksteiner müssen, das ist wie wir denken müssen. Wenn einer anruft und sagt, ich brauche Hilfe, wen rufen wir dann? Die Bibel gibt uns Vorlagen, zum Beispiel in Titus 2 ganz deutlich, ältere Frauen jüngere Frauen, ältere Männer jüngere Männer. Das sind alles Prinzipien, die aus der Schrift kommen, die verstanden werden sollen. Was aber dazu führt, wenn wir das nicht tun, wenn wir nicht die Gemeinde, alle Gemeindeglieder engagieren und alle ihre Gaben, die sie von Gott bekommen haben, Gott hat die Gaben gegeben. Das in Epheser 4, Vers 7 sagt er, jede Einzelhaber von uns ist die Gnadengabe geben worden nach dem Maß der Gabe Christi. Epheser 4, Vers 7. Jesus Christus selber hat diese Gaben gegeben, jeden Einzelnen. Wenn ihr sie nicht einsetzt für das Wohl der ganzen Gemeinde, denn da mangelt es irgendwo. Wir als Älteste und Leiter sind dazu da, diese Gaben zu fördern und auszubauen, wie ein Fußballtrainer. Es geht also nicht darum, es geht gerade darum, dass wir aufpassen, dass wir nicht diese Sachen missachten. Jeder Christ sollte einen wichtigen Platz im Dienen am Leib Christi haben, weil wir alle zusammen können. Wir sind alle ein Leib. Wenn der Dienst, der Gemeinde auf eine wenige auserwählte, vollzeitliche, geistliche limitiert wird, dann führt das natürlich dazu, dass wir behindert sind. Das würde den Plan Gottes zum geistlichen Wachstum von Menschen wirklich begrenzen. Gemeinde im Stillstand und würde die Gemeinde zu einem Stillstand führen, dass keine Evangelisation in der Ortsgemeinde mehr stattfindet. Die Leute würden dann im Grunde genommen nur noch da herkommen am Sonntag und sitzen auf den Stühlen, wie ihr das jetzt tut. Und wir sagen, in Amerika habe ich gesagt, das sind Pew-Potatoes. Das sind einfach Kartoffeln, die auf deinem Display sitzen. Du musst nur begießen, vielleicht kommt da nochmal was drauf. Aber das ist es nicht. In Epheser 4, Vers 13 sagt er, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum voll vollendeten Mann, zum volle Master, Fülle Christi, damit wir nicht mehr unmündig sein und von jedem Winterlehrer bewegt und umhergetrieben werden lassen durch die betrügerischen Spiele der Menschen, mit denen sie uns artlistig verführen wollen. Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken, zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied an dem anderen hängt durch alle Gelenke, da durch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und Macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufgebaut in Liebe. Jesus Christus hat das eigentlich schon mit eingebaut, dass der Leib sich konstant erbaut in der Liebe Christi und zum Wachstum führt. Wenn begabte Männer, Hirtenältesten, die Heiligen zurüsten und die Heiligen den Dienst der Gemeinde ausführen, wird der Leib Christi wachsen und die Gläubigen Einheit finden. Epheser 4, 13, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens. Das ist das Ziel. Ein Leib, der geistig greift, ist in der Arbeit und im Dien hat Einheit. Und falls mal etwas zusammenbricht, das bedeutet, falls irgendwas mangelt, dann nicht das meistens daran, dass die Ältesten das Wort Gottes nicht lernen oder die Gläubigen einfach sagen, ach das will ich nicht hören. Einheit tut das nicht. Gott hat einen perfekten Plan. Die Frage ist, haben wir den und setzen wir den so um? Setzen wir den so um? Gottes Plan zur Vollkommenheit des Leibes ist fortschreitend, es ist konstant fördern. In ein paar Jahren werden wir nicht mehr so sein, wie wir jetzt sind, die Eckstein-Gemeinde. Wir werden eine hoffentlich reifere Gemeinde sein. Wir haben gerade das Jubiläum von einer Gemeinde gefeiert und wir feiern dieses Jahr ein 10-jähriges Jubiläum und vielleicht einer, der von Anfang an da war, der wird wissen, wie wir damals angefangen haben und der heute sieht den Unterschied. Thomas weiß es, das sind auch einige andere, die das wissen und erkannt haben, aber ich war in einer Gemeinde, die hat 70. Jubiläum gefeiert und die Frage war natürlich, was ist geschehen? Das ist eine Gemeinde, die dem Wort Gottes gefolgt ist, in jeder Hinsicht. Die haben alles erlebt. 38 Älteste, die zur Einheit zu bewegen, ist auch nicht einfach. Sehr viel Geduld und Liebe. Aber das erstaunliche ist, wenn man die Gemeinde sieht und am Sonntag waren wir 10.000 Leute über den Sonntag zusammen. Immer, der Gottesdienst hat immer so 3.000 Leute gehabt. So groß ist das mittlerweile. Und einige sagen, das ist zu groß für mich, da fühle ich mich unwohl, da bin ich denke ich, das ist nur eine Nummer, mehr von Menschen. Nee, das ist nicht so. Jeder hat seine Gruppe, mit denen er zusammen ist, Hauskreise, Jüngerschaftsgruppen und man kennt sich. Und es ist eine lebendige Gemeinde, aber die Gemeinde hat einfach mal ein Plakat gemacht und hat gesagt, wo ist ihr Zeugnis gewesen? Kennt ihr Cesar Lohnicher, wo es heißt, dass das Zeugnis der Cesar Lohnicher in die ganze Welt gegangen ist? Das sind diese kleinen Gemeinden in Cesar Lohnicher. Wie kann die in die ganze Welt gegangen sein? Weil die Gemeindeglieder zugerüstet waren. Weil die Gemeindeglieder, wo es immer sie hingegangen sind, gegangen sind oder hingeflogen sind, hingefahren sind, Urlaub gemacht haben, wie jetzt zu dieser Zeit und ein Zeugnis waren. Und das Zeugnis ist zurückgekommen. Das bedeutet, sie haben nicht nur ihre eigene Gemeinde erreicht, sondern alle, die drum waren, um sie herum waren. Also, das Ziel der Gemeinde ältesten ist, die Gemeinde zum Wachstum, zur vollen Reife heran zu wachsen. Deshalb gibt Gott der Gemeinde begabte Männer, die die Heiligen zurüsten, die wiederum den die Gemeinde zurüsten für den Dienst des Werkes, also der Gemeinde. Der Leib der Gemeinde wächst und ist ermutigt dadurch. Er versammelt sich als Einheit und als einzelne Gemeindeglieder, aber er hat aber eine tiefe Beziehung zu Jesus Christus. Das ist das Ziel. Wir wachsen immer mehr in Jesus Christus. Und diese Wachstum wird deutlich an der Art und Weise, wie wir uns untereinander verhalten. Das Evangelium wird verkündet in Leben und in Tat, in den einzelnen Hauskreisen, in den persönlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz, überall. Und es ist offensichtlich, dass neue Leute in die Gemeinde kommen. Darum ist jemand in Christus, so ist eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden, so sind wir nun Botschafter Christi statt. 2. Korinther 5, Vers 17 und 20a. Es ist deutlich, die Leute wachsen. Es ist Gottes Plan, dass neben den begarten Männern der Gemeinde auch jedes einzelne Gemeindeglied eine Aufgabe innerhalb der Gemeinde übernimmt. Dadurch wächst die Gemeinde und ist ein Zeugnis von Einheit überall hin. 2. Korinther 6, als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen habt und wir geben ihnen nicht irgendeinen Anstoß, damit unser Amt vernachlässigt werde, sondern in allem erweisen wir uns als Gottes Diener in großer Geduld, in Trübsalen, Nöten, in Ängsten, in Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langot, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe, in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, damit oder mit den Waffen der Gerechtigkeit zu rüchten und zu lenken. 2. Korinther 6, das Ziel ist, die Zurüstung, unsere vollen Reife des Christus zu gelangen, da Jesus Christus ein gesunde, funktionierende, verkündende, geistliche, anzahlmäßig wachsende Leib möchte, ist es wichtig, dass jedes Gemeindeglied seinen Dienst zur Gesundheit und Erbauung des ganzen Leibes einsetzt. Und dass der menschliche Körper die perfekte Illustration, er hat verschiedene Arten von Organen gegeben, die zusammenhängen und wirken, eine Vielzahl von Gliedmaßen, die zusammenhängen und funktionieren, doch wenn nur ein Organ oder ein Gliedmaß nicht funktioniert, leiden wir alle darunter. Seid ihr mal auf einem kleinen C morgens früh gegen das Bett gelaufen und denkt, oh jetzt hab ich den gebrochen. Da kann ich nicht sagen, ich lass den C zu Hause und geh erstmal woanders hin. Der ganze Körper fühlt das. Wenn einer von uns verletzt ist und leidet, dann leiden wir alle mit. Wenn einer uns sich freut oder zwei sich freuen, wie die Hochzeit gestern, dann freuen wir uns alle mit. Bei Taufen sind wir alle voll mit dabei. Warum? Weil wir das nachvollziehen, was sie als Zeugnis geben bei der Taufe. Das trifft, der Leib ist eigentlich nur ein Beispiel der Gemeinde. Wir haben die Aufgabe, die Ältesten und ihr auch, wir haben die Aufgabe zur Gesundung des ganzen Leibes zu arbeiten. Jeder Gläube hat eine wichtige Aufgabe als ein unerlässliches Organ in der Gemeinde. Wenn der Leib gesund, geistlich reif sein soll, um ein dynamisch einheitliches Zeugnis in der Welt zu sein, sollte jeder Gläube intensiv und aktiv sein von Gott gegebenen Aufgaben einsetzen. Sein Dienst macht die Gemeinde gesund, weil er die anderen Gemeindeglieder dadurch stärkt. Dient er mit seinen Gaben nicht, verletzt er und schwächt er die Gemeinde. Das hört sich einfach interessant an, weil wir manchmal denken, ich mache ja überhaupt nichts in der Gemeinde. Doch, du machst was in der Gemeinde. Jeden Morgen, wenn ich komme hier in die Gemeinde, zum Beispiel das Begrüßungsteam, das ist unglaublich wichtig. Die ganzen Hauskreise, die Musik, die in den Hauskreis gespielt werden, die ganzen Kinderarbeit. Die Eltern können hier drinsetzen, weil die Kinder für die gesorgt ist. Alle freuen sich schon auf den Snack. Wie spät ist das? Warum? Warum können wir uns darauf freuen? Weil eine Gruppe sich darauf vorbereitet hat. Die Stühle sind alle aufgestellt worden. Warum können wir am Sonntagmorgen hier zusammenfallen? Weil sich Leute darum kümmern, auch der Musik, die Technik, alles. Und die Leute, die für uns beten. Der Herde oder Herdeneltester hat die Verantwortung vor Gott, sich um die Herde, Gemeinde, geistlich zu kümmern. Wir sind verantwortlich dafür. Und wir haben vor Gott, werden wir zur Rechenschaft gezogen. Die Herde, die Gemeindeglieder, haben die Verantwortung, im Gehorsam ihre Gaben in der Gemeinde einzubringen. Und zusammen wirken wir als Ganzes ein Zeugnis in die Welt hinaus. Von der Gemeinde, von der ich euch erzählt habe, wir sind gerade davon zurückgekommen, die es in jedem Land dieser Welt vertreten, durch Missionare oder irgendwelche anderen Leute, die dorthin gefahren sind. Es war auch nur eine kleine Gemeinde. Hat mal angefangen mit 200 Leuten. Wir sind ungefähr 200 Leute. Nicht hier in diesem Raum, aber es sind ungefähr 200 Leute. Und mittlerweile nach 70 Jahren ist das Zeugnis in die ganze Welt gegangen. Eine Gemeinde. Aber ein Weg voran, dem Gottes Wort vertraut, ihren Ältesten gefolgt. Und natürlich gehört dazu auch Probleme. Die gehören dazu. Ohne Probleme werden wir nicht reif. Es werden Leute zum Herrn gehen, früher als wir es verhofft haben, die sterben. Es werden Leute Dinge tun, die in der Schrift deutlich deklariert sind als Sünde. Aber auch das kann eine gesunde Gemeinde bewältigen. Und wir werden, ich hoffe, dass wir bekannt werden durch unsere Freude und Liebe zum Herrn Jesus Christus. Lass mich beten. Vater Gott, wir möchten dir danken, dass du ein so großer gnädiger Gott bist, der uns eine Struktur gegeben hat. Die Gemeinde, die in der Apostelgeschichte ins Leben gerufen worden ist und die du auf deine besondere Art und Weise beschützt durch die Jahrhunderte, Jahrtausenden durch. Herr, wir wollen eine lebendige Gemeinde sein, die Ecksteingemeinde und ein Zeugnis in dieser Stadt und über diese Stadt hinaus sein. Wir möchten wirklich, dass dein Name groß wird, nicht nur in unserem eigenen Leben, sondern in unseren eigenen Familien, in unseren eigenen Häusern unten am Arbeitsplatz. Wir wollen Entscheidungen treffen, die entsprechend der Schrift sind. Wir möchten uns unterordnen, wo wir es unterordnen sollen. Wo du möchtest, dass wir uns unterordnen. Und du hast selbst auch öffentlich und klar deutlich gesagt in der Schrift, dass du die Demütigen liebst, die bereit sind, sich selber zu demütigen. Herr, auch in Hebräen haben wir immer wieder festgestellt, dass gerade die du liebst, mit denen gehst du auf eine besondere Art und Weise um. Herr, du wärst uns noch, wo wir es nötig haben, disziplinieren. Du wärst uns noch zu rüsten, wo wir es nötig haben, wo wir vielleicht Dinge nicht sehen, die wir sehen sollten. Dinge nicht hören, die wir hören sollten. Und ich bitte für jeden Einzelnen hier in der Gemeinde, wie Paulus auch gesagt hat, dass jeder Einzelne sich auch herausgefordert fühlt, zu wachsen in dir, Herr, durch das Wort Gottes und durch den Heiligen Geist. Und dass wir gute Eltern sind, unsere Kinder. Dass wir gute Großeltern sind, unseren Enkelkindern und Kindern. Und dass wir Herr dich verherrlichen mit unserem Leben. Dass wir bereit sind, Dinge zu opfern in dieser Welt, weil wir die Ewigkeit im Blick haben. Dass wir auf Dinge schauen, die ewiglich wertvoll sind und nicht nur auf dieser Erde vergängliche Sachen nachlaufen. Herr, wir danken dir für deine große Güte und deine große Gnade in Jesu Christi. Amen.
