Treue im Kleinen, denn Gott kann mich jederzeit zur Rechenschaft ziehen
Durch KI transkribiert – bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected] Herr, du unendlich Dank für das Vorrecht, das wir haben, jetzt schon singen zu dürfen. Ein Leben gegeben für den Herrn der Welt. Herr, ich bitte, dass du Gnade schenkst, wenn wir darüber nachdenken, über dieses ganze Prinzip treuer Verwalterschaft, dass wir das von ganzem Herzen singen können, an das wir feststellen können, dass es sich auf alle Bereiche unseres Lebens bezieht und dass es bedeutet, treu und klein zu sein. So bitte ich auch für die Zeit jetzt, dass dein Name groß gemacht wird, dass du uns ermahnt, ermutigst, anspornst, damit wir dich, unseren Herrn groß machen und unsere Dinge, die du uns anvertraut hast, treu verwalten. Ihr Lieben, wenn ich auf die Jahre zurückblicke, in denen wir Mitglied in der Ecksteingemeinde sind, auch wenn drei Jahre davon Fake-Mitgliedschaft waren, weil wir gar nicht hier waren, dann hatten wir in dieser Zeit, soweit ich weiß, noch keine Beerdigung und ich weiß nicht, ob wir überhaupt in den zehn Jahren schon eine Beerdigung hatten. Ja, Thomas schüttelt den Kopf, Arthur auch, das sind die, die dabei waren, okay? Wir hatten noch keine Beerdigung und dennoch ist der Tod kein fernes Thema für jeden von uns. Ja, jeder von uns hat Familienmitglieder in seiner Familie, die er vielleicht kennengelernt hat, vielleicht auch nicht, die gestorben sind. Und was wir in den letzten Jahren immer wieder erleben, immer wieder hören, ist, dass Familienangehörige, dass Freunde, dass Nachbarn sterben. Und es ist traurig zu sehen, wie ein Leben entweder plötzlich oder nach einem langen Kampf mit einer Krankheit ein Ende findet und in die Ewigkeit eingeht. Aber es ist noch trauriger zu wissen, dass die, die wir kennen, die wir vielleicht lieb gewonnen haben, Jesus Christus nicht als ihren Herrn und Retter anerkannt haben oder gekannt haben, dass sie nicht schon diesseits der Ewigkeit ihre Knie vor dem Herrn gebeugt haben und wieder der Zunge bekannt haben, dass er der Sohn Gottes ist zu Ehre Gottes des Vaters, sondern dass sie das jetzt tun müssen und der Herr sagen muss, ich kenne euch nicht. Und wenn es um den Tod denkt, dann geht, dann denke ich aus den letzten Jahren an eine Frau, die die meisten von euch wahrscheinlich nicht kennen. Wenn ich an ihr Zeugnis zurückdenke, ihre unzähligen ermutigenden Nachrichten, ihre Geschenke und ihre Gespräche, auch daran, wie ihre Tochter durch sie und durch ihren Krebs zum Glauben kam, dann ist das eine ermutigende Geschichte. Ich weiß, einige von euch waren Teil der Bibelgemeinde, das war Nina Liefert-Polm, die, die ihr sie kennt. Die Tochter ist durch sie zum Glauben gekommen und es ist so wunderbar, dass ich darüber nachdenken darf und wissen darf, okay ihr Lieben, sie steht vor dem Tod Gottes, legt Rechenschaft ab und darf sich freuen, die Worte zu hören, recht so, du guter und treuer Knecht. Aber bei vielen anderen denke ich, Mensch, waren sie treu oder kam der Tod plötzlich ohne Vorbereitung, wie zum Beispiel unsere Nachbarin, der es einem Nachmittag nicht gut ging, sie legte sich hin und wachte nicht wieder auf und auf einmal steht sie vor dem Herrn, den sie vorher so viele Jahre abgelehnt hat. Die Frage ist, waren beide bereit für die Wahrheit, dass Gott jederzeit Rechenschaft von ihnen fordern kann und ich würde sagen, unsere Schwester im Herrn war es, unsere Nachbarin war es nicht und dann die nächste Frage, bist du, bin ich bereit dafür und damit wollen wir zurückkehren zu Matthäus 25. Der letzte Tag unserer Gemeindefreizeit ist angebrochen, die letzten vier Tage haben wir gebraucht, um diese vier grundlegenden Prinzipien treuer Verwalterschaft anzuschauen und zu studieren und festzustellen, dass die Definition von alles eigentlich sehr simpel ist, sie ist nämlich alles. Und so wollen wir das heute zum Abschluss bringen und das Ganze anschauen mit dem Thema Gott kann nicht jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Und vorher noch einmal die Definition treuer Verwalterschaft, die wir gebraucht haben, das ist von Gott gegebene Verantwortung mit Rechenschaftspflicht. Und jetzt die spannende Frage an uns alle, was sind die vier Prinzipien, ohne auf die erste Seite unseres Heftes zu schauen und darüber nachdenken, treuer Verwalter zu sein, das erste ist Gott gehört alles, das zweite ist Gott hat mir alles, was ich besitze, anvertraut, das dritte ist Gott möchte, dass ich das anvertraute, treu verwalte, sehr gut und jetzt heute eben Gott kann nicht jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Und wir haben uns 1. Chronik 29 angeschaut, wo wir festgestellt haben, Mensch, die Israeliten geben von dem, was Gott gehört, an Gott zurück und sie loben ihn, wir haben Matthäus 25, die Verse 14 bis 30, uns zweimal angeschaut, werden uns heute ein letztes Mal kurz an diese Verse zurückwenden und wir sehen, dass der Herr eines Tages zurückkommt und Rechenschaft von uns fordern wird. Und wir wollen noch einmal kurz den Kontext dieses ganzen Gleichnisses betrachten, um das besser einordnen zu können, wir befinden uns mitten in der Öbergrede unseres Herrn Jesus Christus und diese Rede befindet sich am Ende seines Dienstes, er ist in Jerusalem eingezogen, Matthäus 21, hat sich auf einige Gespräche mit den Pharisäern und Schriftgelernten eingelassen, von vor denen er seine Jünger warnt, das ist dann Matthäus 23, und dann in Matthäus 24, Vers 1 bis 3 heißt es, und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen, Jesus aber sprach zu ihm, seht ihr, nicht dies alles, wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird. Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger alleine zu ihm und sprachen, sage uns, wann wird dies geschehen und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und das Ende der Weltzeit sein? Das heißt, in diesem Abschnitt verlassen Jesus und seine Jünger den Tempel und gehen zum Ölberg, der Ölberg befindet sich östlich von Jerusalem und es ist der Berg, von dem aus Jesus in Jerusalem eingezogen ist, es ist der Berg, auf dem sich Jesus mit seinen Jüngern in der Nacht aufhält, als er verraten werden würde in ein paar Tagen, und es ist der Berg, auf dem Jesus in den Himmel auffahren würde in ein paar Wochen. Und diese Abhandlung, die sehen wir, um uns nur einen kurzen Überblick zu verschaffen, hier läuft, da wollen wir die Verse 4 bis 14 einmal in Matthäus Kapitel 24 gemeinsam lesen. Und Jesus antwortet und sprach zu ihm, habt acht, dass euch niemand verführt, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen, ich bin der Christus, und sie werden viele verführen, ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerichten hören, habt acht, erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende, denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben, und ein Königreich gegen das andere, und das werden wir und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Dies alles ist der Anfang der Wehen, dann wird man euch der Drangsalpreis geben und euch töten, und ihr werdet gehasst sein von allen halben Völkern um meines Namens, und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten und einander hassen, und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen, und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten, wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden, und dieses Evangelium vom Reich wird der ganzen Welt verkündet werden zum Zeugnis für alle halben Völker, und dann wird das Ende kommen, allein dieser Abschnitt könnte uns wahrscheinlich wochenlang beschäftigen, ja, vielleicht die meiste Zeit nächstes Jahr ab 8, denn die Endzeit kommt und wir befinden uns in den letzten Tagen, wer weiß. Ja, er wird uns eine Weile beschäftigen, aber das Highlight, das wir sehen, ist, dass das Evangelium in der ganzen Welt verkündet wird, und was ist das Evangelium? Kurz zusammengefasst, die gute Nachricht vom Tod, der Grablegung und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Er ist für Sunder gestorben und er war von Anfang an dazu auf dieser Erde, um zu retten und nicht um zu richten. Und diese Mission Jesu, die hat Auswirkungen bis heute, wenn wir uns an die Zeugnisse der Taufe letzte Woche erinnern, wenn wir uns an das Zeugnis von den Mitgliedern, die gestern aufgenommen wurden, erinnern, die ein bisschen ausgeführt haben, wie sie zum Glauben kamen, dann wissen wir jetzt schon, dass die Mission unseres Herrn Jesus Christus zu retten, wer verloren ist, bis jetzt noch nicht vorbei ist. Und dann weiter unten, in dem Kapitel, beantwortet Jesus endlich die Frage, die die Jünger in Vers 3 gestellt haben. Wann wird das endlich soweit sein, dass du wieder kommst? Und er sagt ab Vers 36, um jeden Tag aber, und die Stunde, weiß niemand. Das ist die Antwort, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein, denn wie sie in den Tagen vor der Sinnflut Aßen und Tranken heirateten und verheirateten, bis zu dem Tag, als nur an die Arche ging und nichts merkten, bis die Sinnflut kam und die sie dahin raffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. Dann werden zwei auf dem Feld sein, der eine wird genommen und der andere wird zurückgelassen. Zwei werden auf der Mühle malen, der eine wird genommen, die anderen werden zurückgelassen. Die Antwort Jesu ist also, keiner weiß wann der Herr wiederkommt. Von dem nächsten Abschnitt in Matthäus 24 ist das, worauf sich dann auch unser Gleichnis in Matthäus 25 später bezieht. Matthäus 24 ab Vers 42, und noch einmal, der Kontext für uns ist wichtig, so wacht nun da ihr nicht wisst, in welcher Stunde euer Herr kommt, das aber erkennt, wenn der Hausherr wüsste, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und ihn nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit, denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da er es nicht meint. Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Diener- schaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit? Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun findet. Das heißt wir müssen aufpassen, uns nicht so sehr die Frage zu stellen, wann kommt Jesus denn wieder, sondern wir müssen uns vielmehr die Frage stellen, wie wird Jesus mich finden, wenn er wiederkommt, oder mich zu sich holt. Und ich verstehe, dass wir uns sehr gerne in diesen ganzen Theorien aufhalten, wir sehen Kriege, wir sehen Erdbeben, wir sehen das alles und wir denken, Jesus kommt bald wieder und wir sollen mit dieser Naherhaltungswartung leben, das haben die Jünger schon gemacht. Ja, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist, haben sie ab diesem Moment in dieser Naherwartung gelebt, dass Jesus zu ihrer Lebzeit wiederkommt, aber Jesus sagt nicht, an dem Datum, um die Lebzeit komme ich wieder, sondern er sagt, wie werde ich euch finden, wenn ich wiederkomme. Und dann leitet er über in Kapitel 25 in die tragische Geschichte der fünf Jungfrauen, die nicht bereit waren, die nicht mit dieser Erwartungshaltung gelebt haben, dass der König der Bräutigamme jederzeit kommt, Apfers 1. Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigamme entgegengingen. Fünf von ihnen aber waren klug und fünf waren töricht. Die törichten nahmen zwar ihre Lampen mit, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Der Kluge aber nahm Öl, die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen, mitsamt ihren Lampen. Als nun der Bräutigamme auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand Geschrei, siehe, der Bräutigamme kommt, geht aus, ihm entgegen. Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit, die törichten aber sprachen zu den Klugen, gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen sind erlöscht. Aber die Klugen antworteten und sprachen, nein, es würde nicht reichen, für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft euch selbst. Während sie aber hingehen, um zu kaufen, kam der Bräutigamme und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit und die Türen wurden verschlossen. Danach kamen aber auch die übrigen Jungfrauen und sagten, Herr, Herr, zu uns auf. Der aber antwortete und sprach wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht und dann wieder die Warnung, darum wacht, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher Person das Menschen kommen wird. Was hat diese beiden Gruppen an Jungfrauen voneinander unterschieden? Die Frage, ob sie bereit waren, vorbereitet waren oder nicht, ob sie die Ankunft ihres Bräutigams erwartet haben oder nicht. Nun, das ist der Kontext, in dem wir unser Gleichnis mit den anvertrauten Talenten einordnen können. Es geht um die Wachsamkeit, darum ein treuer Knecht zu sein, der sich fragen kann, nicht oder nicht fragen kann, wann Jesus kommt, sondern wie Jesus mich finden wird. Und so wollen wir nur ein paar Vers aus unserem Gleichnis heute lesen, die Vers 14 bis 19 zunächst. Mittlerweile kennen wir das ganz gut, denn es ist, wie beim Menschen, der außer Landes reisen wollte, seine Knechteri, von ihnen seine Güter übergab. Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins wurden nach seiner Kraft und erreiste ab. Sofort ging der hin, welcher die fünf Talente empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann fünf weitere Talente dazu. Und ebenso auch der, welcher die zwei Talente empfangen hatte, auch er gewann zwei weitere. Aber der, welcher das eine empfangen hatte, ging hin, grub die Erde auf und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit aber kommt der Herr dieser Knechte und hält Abrechnungen mit ihnen. Und wir wollen uns die Frage stellen, sind wir bereit, bin ich bereit, jederzeit Rechenschaft abzulegen? Denn Gott kann mich jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Und so lasst uns drei Gründe anschauen, warum ein treuer Verwalter immer bereit sein sollte. Drei Gründe, warum ein treuer Verwalter immer bereit sein sollte. Der erste Grund ist sehr einfach der, dass wir nicht wissen, wie lange wir noch dienen dürfen. Ja wir wissen nicht, wie lange wir noch dienen dürfen. Und das ist doch genau dieser Punkt oder einer der Punkte in diesem Gleichnis. Wir haben keine Ahnung, wann Gott, wann der Hausherr zurückkehrt und uns zur Rechenschaft zieht. Nehmen wir Jim Elliot und seine Freunde, die als Missionare nach Ecuador gegangen sind, um das Evangelium den Auker Indianern zu verkündigen. Beim ersten Versuch dort zu landen und physisch mit den Indianern, mit den Aukers Kontakt aufzunehmen, wurden sie von ihnen ermordet, mit Speeren erworfen. Damit haben sie wahrscheinlich nicht so zwangsweise gerechnet. Ja, denn vorher, wenn ihr die Geschichte kennt, haben sie ihnen immer wieder Dinge gebracht und mit dem Flugzeug ein System entwickelt, dass sie ihnen Geschenke machen können. Und dann gehen sie dann in den Strand und werden direkt ermordet. Aber Jim Elliot hat vorher einmal Folgendes geschrieben und gesagt, er hat gesagt, der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann. Dass er kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann. Von all dem, was Gott uns auf dieser Seite der Ewigkeit anvertraut hat, wie viel können wir in die Ewigkeit mitnehmen? Will jemand grob raten? Nichts! Ja, ist nicht so schlimm, nicht so schwierig. Nichts außer unsere Treue unserem guten Herrn gegenüber, denn der ist kein Narr, der alles hingibt, was er nicht behalten kann, um damit zu gewinnen, was er nicht verlieren kann. Was für ein weises Zitat, wenn es darum geht, vorbereitet zu sein, weil wir wissen, dass wir Rechenschaft ablegen dürfen. Keiner weiß, wann der Herr kommt und keiner weiß, wann der Herr uns zu sich holt, entweder durch die Entrückung oder durch den Tod. Und die jünger Jesu fragen Jesu nicht nur einmal, wann dieser Zeitpunkt sein würde. Und wenn wir ihn kennen würden, würden wir vielleicht alle sagen, oh, wie schön wäre das, wenn ich wüsste, am 27. 8. 2032 um 7.35 Uhr morgens kommt Jesus wieder. Wäre das schön für uns oder wäre das gefährlich für uns? Wäre das gefährlich, weil wir uns bis dahin ja auf die faule Haut legen könnten und dann so einen Tag vorher, fünf Minuten vorher anfangen könnten, etwas zu tun und mit dem Anvertrauten wenigstens scheinbar gut umzugehen. Dann wäre es super einfach, vorbereitet zu sein. Sag mir einfach nur, wann ich fertig sein muss. Nun, so ist das nicht. Und vielleicht erinnert ihr euch an eure Schulzeit. Ja, einige sind noch mitten in der Schulzeit, aber vielleicht erinnert ihr euch an die Schulzeit. Und wir können uns daran, ich erinnere mich sehr gut an Exen, so hieß das bei uns. Ja, unangekündigte Klausur. Kennt ihr das aus eurer Schulzeit? Der Lehrer kommt rein, sagt so, baut die Wände zwischen euch auf, wir schreiben heute, bei uns war es ein Ex. Ein nicht angekündigtes Examen und die Herausforderung war, du wusstest nie, wann das kommt. Und du konntest dich nie darauf wirklich verlassen, dass du wusstest, ok, morgen um der vierten Stunde in Englisch schreiben wir diesen unangekündigten Test, dann wäre das unangekündigte hinfällig. Dann wäre das nicht nötig zu sagen, es ist unangekündigt. Nun, ich war nie wirklich darauf vorbereitet. Ja, das lag nicht daran, dass ich dumm war, oder dass ich das nicht gekonnt hätte, es lag einfach daran, dass ich faul war, dass ich nicht bereit war, den für mir anvertrauten Lernstoff treu zu lernen, zu verwalten, damit ich am Tag dieser unangekündigten Klausur und Klassenarbeit einen Test ablegen kann, der gut sein würde, stattdessen unvorbereitet zu sein und in diese Fragen reinzuschlittern und zu denken, ha, wann haben wir das denn jemals gemacht im Unterricht, ja, das wollte ich dann nicht mit mehr wiedergefunden haben. Und ganz genau die gleiche Absicht ist, dass der Ölberg redet, zu sagen, Leute, ihr müsst treu oder soll treu verwaltern dessen sein, was ich euch anvertraue, bis ich wiederkomme, aber keiner kennt die Stunde, die Dringlichkeit ist da, Matthäus 24, Vers 42, so wacht nun, da ihr nicht wisst, zu welcher Stunde euer Herr kommt, Vers 25, Vers 13, darum wacht, wenn ihr wisst, wieder in den Tag, noch die Stunde, in welcher Saison das Menschen kommen wird. Die Möglichkeit, dass von dir und von mir Rechenschaft gefordert werden kann, dass wir zur Rechenschaft gezogen werden können, besteht jederzeit. Die nüchterne Wahrheit an dem Ganzen ist, dass dieser Moment definitiv kommt und für einige sehr überraschend sein wird. Das ist ja ein Nüchtern, dass du uns fragen kannst, okay, kommt dieser Moment, wird er für mich überraschend kommen oder wird mich der Herr bei der treuen Verwalterschaft wiederfinden? 22, Vers 44, darum seid ihr auch bereit, denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, daher es nicht meint. Und vielleicht sitzt du heute hier, ja, weil du 11, 12, 14, 15, wie jung auch immer bist und denkst, na, so schnell wird das nicht passieren, ich, ich hab noch Zeit. Und irgendwann mal, irgendwann, ja, irgendwann werde ich mich auch mal für Christus entscheiden. Irgendwann werde ich anfangen fleißig zu sein, irgendwann werde ich anfangen, meine Sorgen, meine Ängste in den Griff zu bekommen, irgendwann, es ist nicht dringend, ich bin noch jung, ich hab’s gar nicht eilig. Nun, die Uebergrede, die sagt etwas anderes, die Uebergrede sagt, dass es dringend ist, um treu zu sein, auch an den zu glauben, der unser Herr ist und später irgendwann das zu machen, das ist genau das, was der Feind, der Satan und unser Fleisch uns einflüstern will. Dass später, irgendwann, bis dahin möchte ich mein Leben noch genießen, weil ich nicht verstehe, dass es ein Privileg ist, dem guten Herren zu dienen und ein Genuss, das zu tun. Und die Herausforderung an uns, und vielleicht fühlst du dich noch jung, aber bist du nicht mehr so, dann ist die Herausforderung trotzdem, sei nicht unvorbereitet. Gott kann uns jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Sei nicht wie die fünf unvorbereiteten Jungfrauen aus den ersten Versen Matthäus 25, die dachten, sie haben noch Zeit. Sei nicht wie der dritte Sklave in Matthäus 25, der ist einfach vergob, was ihm anvertraut wurde. Und ich möchte euch mit folgenden zwei Fragen aus dieser Freizeit mit rausschicken. Die eine ist, wie werde ich da stehen, wenn ich zur Rechenschaft gezogen werde? Wie werde ich da stehen, wenn Rechenschaft von mir gezogen werde? Und die zweite Frage ist, welche Worte werde ich hören? Nicht welche Worte möchte ich hören. Ja, wir sind alle sehr gut da drin zu wissen, ja, ich würde gerne hören, du treuer Knecht, aber wenn ich mein Leben heute anschaue, welche Worte werde ich hören? Wir müssen uns der Tatsache bewusst sein, dass Gott jederzeit von uns Rechenschaft fordern kann. Manchmal geschieht das durch den Tod, manchmal geschieht das durch Konsequenzen auf dieser Seite der Ewigkeit. Wir denken zum Beispiel an Adam und Eva, die sehr schnell zur Rechenschaft gezogen wurden, nicht, dass sie gestorben sind, aber dass sie gestorben sind. Ja, nicht physisch, aber auf so viele andere Art und Weise. Wir denken an keinen, die Frau von Not, wir denken an David, an die Korinther und wir denken an Annias und Safira. Sie wurden relativ schnell zur Rechenschaft gezogen und wir können uns die Frage stellen, mal sind sie bereit dafür oder nicht? Und so sehen wir zum Beispiel in Jakobus 4 in Versen 13 und 14 wohl an nun, die ihr sagt, morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und dort ein Jahr zubringen, Handel treiben und Gewinn machen. Wie geht es weiter? Und doch wisst ihr nicht, was morgen sein wird, denn was ist euer Leben? Es ist doch nur ein Dunst, der eine kleine Zeit sichtbar ist, danach verschwindet er, viel mehr sagt, so der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder jenes tun. Wir müssen vermeiden uns davor in Acht nehmen, davor hüten, darauf achten und bedenken, darüber wachen, dass wir uns wiederfinden, die mit Wenn und Dann funktionieren. Wenn ich mein Studium fertig habe, dann kann ich auch wieder in den Hauskreis gehen. Wenn ich meine körperlichen Einschränkungen überwunden habe, dann kann ich auch wieder mehr Gemeinschaft haben. Wenn ich nur einen besseren Job habe, dann kann ich auch endlich Geld in die Gemeinde geben. Wenn ich meine Kinder großgezogen habe, dann kann ich mein Leben irgendwann genießen. Was für Lügen, die uns davon abhalten, darüber nachzudenken, dass ich keine Ahnung habe, wie lange ich auf dieser Seite der Ewigkeit noch lebe und das Vorrecht habe zu dienen. Sind wir bereit, vor dem Rechenschaft abzulegen, der uns sogar jeden Atemzug schenkt? Drei Gründe, warum ein treuer Verwalter immer bereit sein wollte. Den ersten haben wir schon geschafft, denn wir haben nicht mehr so viel Zeit, wir schaffen das. Der erste Grund, weil ich nicht weiß, wie lange ich noch dienen darf. Der zweite Grund ist, weil der Tag kommen wird, an dem ich zur Rechenschaft gezogen werde. Das ist ein bisschen doppelt gemoppelt, aber das ist wichtig zu verstehen. Ich weiß auf der einen Seite nicht, wie lange ich noch dienen werde und der Tag wird kommen, an dem ich zur Rechenschaft gezogen werde. Da wird definitiv eintreten. Nach langer Zeit aber kommt der Herr dieser drei Knechte zurück und hält Abrechnungen mit ihnen. Und bei einer Abrechnung handelt es sich um ein Gegenüberstellen von Forderungen und Verpflichtungen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums entstanden sind. Er hält Abrechnungen mit ihnen, die Abrechnung stellt eine abschließende Rechnung dar, mit welcher der Sachverhalt für alle Geschäftspartner in vollem Umfang erledigt ist. Das ist die Definition von Abrechnungen in unserer Wirtschaftswelt. Ein Gegenüberstellen von Forderungen und von Verpflichtungen oder Leistungen. Und solange uns unser Herr noch nicht zu sich geholt hat, steht diese Abrechnung für uns noch aus. Das heißt auch, dass dieser Tag der Abrechnung einiges offenbar machen wird und wir uns die Frage stellen müssen, sind wir bereit, Gottrechenschaft abzulegen, wenn diese Abrechnung erfolgt. Der Tag der Abrechnung ist zunächst der Tag an dem die Treue offenbar wird. Was uns heute von dem Gleichnis der anvertrauten Talente unterscheidet in der Zeit, ist die Tatsache, dass wir eigentlich nur eine vage Vorstellung von dem haben können, ob jemand viel oder wenig anvertraut wurde. Im Gleichen ist das sehr klar und deutlich, wenn wir uns gegenseitig anschauen, dann wissen wir das vielleicht nicht sofort. Du schaust nach rechts und links und kriegst vielleicht eine Vorstellung davon, was Gott jedem einzelnen anvertraut hat, aber du kennst weder die Vergangenheit, die er dieser Person anvertraut hat, oder nicht den ganzen Detail, du weißt nicht, was die Zukunft bringen wird. Du kennst nicht jede Situation und du kennst auch nicht jeden Gedanken, mit der sich dein Bruder oder deine Schwester beschäftigt. Wir haben vielleicht im Ansatz die Möglichkeit abzuschätzen, dass jemandem etwas anvertraut wurde und wir können auch im Ansatz sehen, dass er es treu verwaltet, aber am Ende kennt nur der Herr das Herz und deswegen ist das der Tag an dem unsere Treue offenbar wird. Der Herr hat jedem Sklaven das anvertraut, was er nach seiner Kraft einsetzen kann, verwalten kann. Für manche, die gläubig sind, ist das ein freudiger Tag, weil ihnen viel vergeben wurde und sich dessen bewusst sind, für andere nicht, weil sie ungläubig sind und ihnen gar nicht vergeben wurden. Das ist ein Tag, an dem deine Treue offenbar wird. Das ist auch ein Tag, an dem die Motive unserer Handlungen offenbar werden. An dem Tag, wenn Abrechnung gehalten wird, wird Gott unser Herz und unsere Einstellung prüfen. Dann heißt es in 1 Korinther 3, Verse 12 bis 15, wenn aber jemand auf diesem Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu und Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemand das Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er non empfangen. Wird er wie immer das Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden, der selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. Das ist das Bemagericht, das war der Richterstuhl, der an einem Platz stand im Vorhof, das das Land regiert hat und das ist das Preisgericht der Gläubigen. Das ist der Richterstuhl Christi, in dem jeder von uns, jeder von uns Gläubigen Rechenschaft gefordert wird. Und die Abrechnung haben wir gerade gelesen, geschieht wie durchs Feuer, der Stuhl, dort saß der Preisrichter dieser Bemastuhl in der damaligen Zeit und der dem Sportler einen gewissen Lohn ausgeteilt hat. Und an diesem Preisgericht wird die Einstellung des Herzens offenbar, mit der wir das verwaltet haben, was Gott uns anvertraut hat. Mit welcher Einstellung wir unsere Kinder erzogen haben, mit welcher Einstellung wir gearbeitet haben und zur Gemeinde gegangen sind, mit welcher Einstellung wir getan haben, was wir getan haben und es wird entweder Holz, Heu und Stroh sein und so verbrennen oder es wird wie Gold, Silber und kostbare Steine erhalten bleiben. Aber du und ich werden in jedem Fall in die Ewigkeit eingehen als Kinder Gottes. Die einen wie durchs Feuer hindurch, die anderen mit reichem Lohn und heute können wir vielleicht einen Teil dessen beurteilen, warum jemand tut, was er tut. Aber wir sehen nicht in das Herz, das kann nur Gott. Und deshalb kann Paulus nur ein Kapitel später in 1 Korinther 4 sagen, und das ist Vers 5, darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finsteren Verborgene ans Licht bringt und die Absichten des Herzens offenbar machen wird. Und dann wird jedem das Lob von Gott zuteil werden. Es ist der Tag, an dem die Motive unseres Herzens offenbar werden und es ist der Tag, an dem auch das Verborgene offenbar wird. Ja und achtet noch einmal darauf, in unserem Gleichnis, in Matthäus 25, der Herr lobt oder tadelt nicht die Menge, mit der die ersten beiden Sklaven zurückkommen, die Menge dessen was hin zurückgegeben wird, er belobt und tadelt nicht die Quantität, also die Anzahl, sondern die Qualität, wie die Sklaven damit umgegangen sind. Und wenn er das Verborgene offenbar macht, dann tut er das am letzten Tag natürlich, aber jetzt schon, in dem er sein Wort gebraucht, denn Hebräer 4 sagt, das Wort ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und es durchdringt, es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Beine, es ist ein Richter von was, der Gedanken und Gesinnungen des Herzens und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt von den Augen dessen, denen wir Rechenschaft zu geben haben. Als Kinder Gottes haben wir heute schon Gottes Wort. Und wenn uns als Gläubige, als Kinder Gottes das Preisgericht erwartet, weil wir unser Heil nicht verlieren können und trotzdem wie durch Feuer hindurch gerettet werden können, weil wir uns manchmal wie dieser dritte Sklave benehmen können, was erwartet dann den Ungläubigen? Und das ist ein anderes Gericht, ebenfalls aufgrund seiner Werke, Motive und Einstellung, aber im Gegensatz zum Gläubigen, der für seine Werke belohnt wird, die ein Christus getan hat, wird der Ungläubige für seine Werke bestraft. Nummer 2, die Verse 5 und 6, aber aufgrund deiner Verstocktheit und deines unbusfertigen Herzens häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns, das ist nicht mehr der Tag des Lohnes, sondern der Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts des Gottes, der jedem vergelten wird nach seinem Werk. Bist du bereit, wenn mit der Abrechnung gehalten wird und du Rechenschaft ablegen musst? Hast du es treu verwaltet oder bist du gar kein treuer Verwalter? Und da können wir uns prüfen. Ich kenne eure Herzen genauso wenig wie irgendeiner anderer unserer Ältesten hier, aber ich weiß, dass Gott unsere Herzen kennt und ich weiß, dass es viele Kinder in der Gemeinde gibt, die vielleicht noch nicht Gläubig sind und wir müssen uns die Frage stellen, sind wir bereit, Rechenschaft abzulegen, denn Gott kann nicht jederzeit zur Rechenschaft ziehen, es könnte heute sein. Für den einen mag sich das jetzt vielleicht düster anhören, immer denken, der predigt jetzt so eine Gerichtspredigt hier und du willst am liebsten sagen, echt jetzt, was machen wir eigentlich? Nun, dann kann ich dir die Frage stellen, warum hört sich das so negativ für dich an? Denn wenn wir alle einen Lohn empfangen werden, weil wir Freude strahlen dem zurückgeben dürfen, der uns anvertraut hat, dann dürfen wir uns doch eigentlich darüber freuen, dass wir eines Tages Rechenschaft ablegen, dann kann ich dich fragen, an welchem Bereich denkst du gerade, wo du denkst, oh, ich fühle mich da wirklich ertappt, dann muss ich überlegen, wie ich würdig meiner Berufung wandeln, mit der ich berufen wurde. Drei Gründe, warum ein Treuerverwalter immer bereit sein sollte, Grund eins, weil ich nicht weiß, wie lange ich noch dienen darf, Grund zwei, weil der Tag kommen wird, an dem ich zur Rechenschaft gezogen werde und der dritte Grund, weil ich die Worte gut gemacht hören möchte. Da ist der Sinn in dieser Serie, in dieser treuen Verwalterschaft, in dieser Freizeit darüber nachzudenken, dass Gott alles gehört, dass er uns alles anvertraut hat und dass er möchte, dass wir es treu verwalten. Und ein Verwalter ist immer bereit, Rechenschaft abzulegen, eines Tages werden wir vor dem König der Herrlichkeit, unserem Herrn der Herrschan stehen und Rechenschaft ablegen und ihm das geben dürfen, was er uns anvertraut hat. Und wir dürfen uns darüber freuen, wenn wir vorbereitet sind, wenn wir ihn und unseren Nächsten lieben, wie uns selbst, wie Jesus selbst sagt und wir können uns jetzt schon die Frage stellen, was wird bleiben, was wird verbrennen, wo ich jetzt schon Buße tun darf. Eine weitere Stelle, die uns aufzeigt, dass es sein kann, dass wir wie durchs Feuer gerettet werden, das erste Johannes 2, 28, da heißt es, nun Kinder, bleibt in ihm, damit wir die Freimütigkeit haben, wenn er erscheint und uns nicht schämen müssen vor ihm bei seiner Wiederkunft. Und ich hoffe, dass keiner von uns hier sitzt, der ein Kind Gottes ist, der sich einfach sagt, ok, dann schäme ich mich halt, gerettet ist gerettet, nein so ist das nicht, wir wollen treue Verwalter sein, wir wollen doch die Worte gut gemacht hören. Ja, als Kinder, welches Kind freut sich nicht darüber zu hören, das hast du super gemacht. Als Erwachsene freuen wir uns auch noch darüber, ja, aber das hast du gut gemacht. Mit welcher Einstellung bist du heute Morgen aus deinem Zimmer gegangen, als du es ausgeräumt hast? Jetzt muss ich mal aufräumen, ja, oder hast du es als Anvertrautes gut gesehen? Wie bist du damit umgegangen, dass es keine Laugenbrötchen mehr gab, als es dein Platz am Buffet war heute Morgen? Ja? Hast du dich darüber aufgeregt, oder hast du im ersten Moment gedacht, Herr, danke, dass du mir kein Laugenbrötchen anvertraust, ich möchte auch das treu verwalten. Und das sind Kleinigkeiten, treue im Kleinen zu sein, fängt da an zu sehen, dass alles, was mir passiert, alles, was ich habe, was ich besitze, dass mir alles anvertraut wurde. Und es kann dabei helfen, was im Psalm 139 steht, dass in sein Buch alle Tage meines Lebens geschrieben wurde, ehe einer von ihnen war. Jeder einzelne Tag, jeder Moment ist von Gott anvertraut und festgelegt, weil ihm alles gehört. Wir sehen, wie wir uns erweisen wollen. Wir wollen uns als gute Haushalter Gottes, als gute Verwalter erweisen, weil wir die Worte gut gemacht hören wollen. Gestern war das schon eine Quizfrage, die aus Matthäus 25, Vers 34 bis 40 aufzeigt, welche sechs Bereiche Gott aufzählt, denen, die seine Kinder sind. Ja, ich bin durstig, ihr habt mir zu trinken gegeben und so weiter, und dann wird gefragt, wem haben wir gegeben, wer haben wir gespeist, wen haben wir zu trinken gegeben in Vers 37? Und in Vers 40 wird der König antworten und sagen, wahlig, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder angetan habt, das habt ihr mir angetan. Wir haben eine Möglichkeit zu prüfen, ob wir treue Verwalter sind. Achten wir darauf, wem wir dienen. Tun wir die Dinge, die wir tun, mit dem Gedanken, dass Gott sie uns anvertraut hat. Wir haben das Vorrecht, einander zu dienen und zu denken, ich kann es kaum fassen, dass Gott dem alles gehört, mir einem unwürdigen kleinen Wurm, wie David sagen würde, so viel anvertraut hat und nicht es treu verwalten kann. Ich kann es kaum abwarten, ihn dafür zu loben und zu preisen und ihm alles zu seinen Füßen zu legen, wenn er mich zu sich holt. Auf der anderen Seite müssen wir uns fragen, rede ich Worte, die unnötig sind und nicht erbaulich? Bin ich wütend, verbittert und frustriert über meine Unstände oder gar andere Personen? Beneide ich meine Geschwister und denke darüber nach, wie ich ihnen nicht meine Liebe zeigen kann? Überhebe ich mich über meine Geschwister und richte sie oder wenn ich meine Faulheit durch meine Sorgen zum Ausdruck bringe, weil es zu bequem ist richtig zu denken, wie denke ich? Wie oft befinden wir uns in einer Zeit, die uns Gott von Gott gegeben ist und wie oft beschäftigen wir uns in diesen Zeiten mit scheinbar gutem Ding anstatt dem einem guten? Wenn wir in die nächste Woche gehen oder in den nächsten Wochen sogar und ihr darüber nachdenkt und denkt, ich bin in dem und dem Bereich kein treuer Verwalter, vielleicht ist das die Erziehung eurer Kinder, die eure Kinder mehr zum Zorn reizt scheinbar als sie anleitet, vielleicht ist das eure Hehe, vielleicht ist das die Faulheit bei der Arbeit oder der verbitterte Umstand in deinem Leben, dann ist die Ermutigung gut, dass wir einander haben. Strecken wir uns nacheinander aus, um uns Hilfe zu geben, denn keiner den er immer trägt und keiner den er immer lasst ist. Zeugle das bitte nicht heraus, ja wenn du Herausforderungen hast, wo du sagst ich möchte hier treuer verwalten, weiß aber nicht genau wie, denn Gott kann uns jederzeit zur Rechenschaft verziehen, es könnte heute sein. Das Teufels liebtes Möbelstück ist was? Die lange Bank, jawohl die lange Bank, morgen, morgen nur nicht heute sagen alle untreuen Leute. Nutzt die Hilfsmittel der Gnade, dass wir einander haben, das Wort haben und am Ende zu hören gut gemacht, du treuer Knecht, du bist über wenigen treu gewesen, ich will dich über vieles setzen. Treu hast du quasi in deinem kleinen Teil des dir anvertrauten Weinberges gearbeitet und so haben wir, wie wir gerade auch gehört haben, Geschwister in der Gemeinde, die treue sämtliche Flächen desinfizieren, die treue Stühle stellen und auch wieder abbauen. Du wusstest ja, dass es treue Geschwister gibt, die während der Woche viel darüber nachdenken, wie der Dienst in der Gemeinde noch besser gestaltet werden kann, damit Gott großgemacht wird. Mir kommt bestimmt besonders eine ältere Schwester aus unseren Reihen in den Sinn, die alle Kinder der Gemeinde sieht, die Geburtstage kennt und jedem Kind etwas schenkt und ich bin mir sicher, dass ich sehr viel Ärger bekomme, wenn ich ihren Namen nennen würde, von ihr selbst, deswegen tue ich das nicht, aber vielleicht wisst ihr, wen ich meine, das ist Treue im Kleinen, da sind wir sehr dankbar für, dass wir einander haben. Treue im Kleinen, dieser Schwester und treue mit den Kleinen, die uns als Gemeinde anvertraut wurden. Wenn du ein Bruder, eine Schwester bist, die für den Herrn eifert und das treu verwaltet, was ihr anvertraut wurde, ob in der Gemeinde oder zu Hause, danke, danke für deinen Dienst, danke für deine Hingabe, möge der Herr es dir eines Tages mit den Worten, gut gemacht du treuer und guter Knecht, vergelten, wenn er dich zur Rechenschaft zielt und Abrechnung mit dir hält und du Freude strahlen, vor ihm stehen kannst und sagen kannst, das habe ich für dich gemacht, ich habe aus einem Talent zwei gemacht, ich habe aus zehn Talenten zwanzig gemacht, ich habe aus fünf Talenten zehn gemacht und so weiter, was uns der Herr anvertraut hat. Dadurch sind wir ein Zeugnis für die Ungläubigen um uns herum, weil sie sehen, für wen wir leben, damit bist du ein Zeugnis für unsere Ungläubigen Kinder in der Gemeinde, die an deinem Dienst sehen, was es heißt Christus in seiner Gemeinde zu leben und dadurch bist du ein Ansporn für deine Geschwister und vor allem für die, die sich fragen, wie kann ich denn ein treuerer Verwalter sein? Welche Worte wirst du hören, wenn du am Ende vor Gott, dem alles gehört, der dir alles anvertraut hat, der möchte, dass du es treu verwaltest, wenn du vor ihm stehst und Rechenschaft abgibst? Ich hoffe, dass ihr hören wollt, gut gemacht, du guter und treuer Knecht und so lasst uns treue Verwalter sein und sehen, dass diese Treue im Kleinsten schon ein Beweis sein kann unserer Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus, lasst mich beten. Ich habe dir Dank für diese Gemeindefreiheit, ich habe dir Dank für das Vorrecht, dass wir haben, darüber nachzudenken, treue Verwalter zu sein und dass das schon im Kleinen beginnt. Ich danke dir für die Geschwister in der Gemeinde, für die vielen, an die ich gerade denke, die treu das verwalten, was du anvertraut hast und die das mit einer Freude machen, weil sie dich dadurch loben und dich dadurch preisen und das Lob, das sie bekommen, so schnell auf dich zurückführen, da du uns alles anvertraust. Ich bete, dass wir aus dieser Freizeit gehen und denken darüber, dass dir alles gehört, dass du denen gebüsst, der uns alles, was wir besitzen, anvertraust, ob das Umstände sind, ob das Familienangehörige sind, ob das Geld ist und Besitz. Du möchtest, dass wir es treu verwalten und hilfst du uns beständig daran zu denken, dass du uns jederzeit zur Rechenschaft ziehen kannst und dass das heute sein könnte. Wir möchten bereit sein, weil wir dich lieben und weil wir deinen Namen groß machen wollen, Herr. Amen.
