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Wer würde der Aussage zustimmen, wir leben in der besten aller möglichen Welten?

Niemand.

Und diese Aussage tätigte ein Mann vor 300 Jahren und dieser Mann meinte mit dieser Aussage, dass diese Welt nicht nur sehr gut von Gott erschaffen würde, da würden die meisten zustimmen, hoffentlich wir alle, sondern sie kurz davor ist perfekt zu werden und ironischerweise sagte er genau das vor den zwei Weltkriegen.

Ich weiß nicht ob er heute diese Aussage immer noch so tätigen würde.

Er war wie man sagen möchte ein Optimist und sein Optimismus bekam sehr schnell Gegenwind, es würde ein Buch geschrieben, ein Roman und in diesem Roman würde diese Scheinwelt, diese Traumwelt der besten aller möglichen Welten über den Haufen geworfen.

Die Hauptperson des Romans heißt Candide und er lebt fünf Stunden von hier in Westfalen und er ist ein ganz freundlicher, netter, scheinheiliger Typ, der in der besten aller möglichen Welten lebt, in den besten aller möglichen Schlösser, aber eines Tages würde er aus diesem Paradies vertrieben und sterbensmatt vor Hunger und Strapaze, ohne Geld versetzt der Autor ihn auf ganz zynische, ironische Weise mitten in das Erdbeben von Lissabon, was 1755 stattfand.

Es war ein riesen Erdbeben, 30.000 Tote und jeder wusste ganz genau, dieses Erdbeben war grauenvoll und er sieht wie Häuser zerfallen und wie die übelsten Leiden geschehen und Unterdrückungen dieser Welt, dann sieht er einen Krieg in Bulgarien mit 30.000 Toten und am Ende seiner Reise, auf der letzten Seite des Buches, bietet der Autor selbst eine eigene Lösung an und sagt, ja wir haben ja jetzt bewiesen, wir leben nicht in der besten aller möglichen Welten, aber irgendwie müssen wir ja jetzt leben, oder, wenn wir alles üble und schlimme gesehen haben, ich biete euch jetzt eine Lösung an und seine Lösung ist, dass der Kandid, über den es in diesem Buch geht, sagt, lasst uns arbeiten ohne nachzudenken, denn das ist der einzige Weg dieses Leben erträglich zu machen.

Voltaire, der Autor dieses Buches, der bekannte Philosoph, er bietet seine persönliche Lebenslösung an und seine persönliche Lebenslösung auf alles Schlimme und Schreckliche dieser Welt ist, arbeite einfach und denke nicht viel nach, dann ist das Leben einigermaßen erträglich.

Die Illusion der besten aller möglichen Welten würde gebrochen, wir leben in einer gebrochenen Welt, aber wenn man zu dieser Erkenntnis kommt, muss man ja irgendeine Lösung finden für sein Leben, eine tragfähige Lösung, man steht händeringend da und während Voltaire diese Antwort liefert, stehen dir drei Möglichkeiten zur Auswahl, entweder du schaust gar nicht erst hin, an unserer westlichen Welt geht das recht leicht, wir beschäftigen uns mit irgendwelchen anderen Dingen den ganzen Tag und vertreiben unsere Zeit und lenken uns ab und schauen Fernsehen und müssen uns gar nicht arg viel beschäftigen mit den Leiden dieser Welt, das war Candice Zustand in seinem schönen Schloss in Westfalen, er bekam gar nichts mit von diesem riesen Erdbeben und den 30.000 Toten, er dachte sich alles in Ordnung in dieser Welt, die wird ja bald perfekt, oder du schaust hin und dann suchst du eben händeringend nach einer Lösung, weil die Dinge, die du gesehen hast, kannst du nicht ungesehen machen, du hast sie schon gesehen, also musst du damit umgehen.

Was wird also deine Lebenslösung sein, wenn du einmal die Schrecklichkeit der menschlichen Nahrungskette gesehen hast, die menschliche Nahrungskette, in dem es darum geht, ob man frisst oder gefressen wird, fressen oder gefressen werden, das ist die Frage und man muss eine tragfähige Lösung für sein Leben finden und diese tragfähige Lösung will uns Salomo im Buch Prediger bieten, er sagt nämlich auch, der Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer, je mehr du weißt, desto mehr Kummer hast du, weil du siehst ja, die Dinge, die passieren, wie gehst du damit um, was dann, wir schauen heute vier Blick hier aus dem Buch Prediger an aus Kapitel 4, die gerichtet sind auf die grausame Nahrungskette des Lebens und Salomo gibt uns fünf praktische Tipps, wie du dein Leben heute verbessern kannst und die Frage, die sich bei diesen fünf praktischen Tipps stellt und da seid ihr gefragt, dass ihr bewerten müsst, es sind diese fünf Lösungen, tragfähige Lösungen, auf die du dein Leben bauen kannst oder nicht, Blicke und bewerte, Prediger Kapitel 4, wir lesen aus Gottes Wort Prediger Kapitel 4 und ich wandte mich und sah alle Bedrückungen, die unter der Sonne geschehen und sie, da waren Tränen der Bedrückten und sie hatten keinen Tröster und von der Hand ihrer Bedrücker ging Gewalttat aus und sie hatten keinen Tröster und ich priess die Toten, die längst gestorben sind, mehr als die Lebenden, die jetzt noch leben und besser als beide priess ich den, der noch nicht gewesen ist, der das böse tun nicht gesehen hat, das unter der Sonne geschieht und ich sah alle Mühe und alle Geschicklichkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist, auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind, der Thor faltet seine Hände und zerfrisst sein eigenes Fleisch, besser eine Hand voll Ruhe als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind und ich wandte mich und sah Eitelkeit unter der Sonne, da ist ein Einzelner und kein Zweiter bei ihm, auch hat er weder Sohn noch Bruder und all seine Mühe hat kein Ende und dennoch werden seine Augen des Reichtums nicht satt, für wen mühe ich mich doch und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten, auch das ist Eitelkeit und eine üble Beschäftigung, zwei sind besser dran als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben, denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf, wehe aber dem Einzelnen, der fällt, ohne dass ein Zweiter da ist, um ihn aufzurichten, auch wenn zwei beieinander liegen, so bleiben sie warm, der Einzelne aber, wie will er warm werden, wenn jemand ihn den einzelnen Gewalt tätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell, besser ein armer und weiser Jüngling als ein alter und törichter König, der nicht mehr weiß sich warnen zu lassen, denn aus dem Haus der Gefangenen ging er hervor, um nicht zu sein, obwohl er arm in seinem Königreich geboren war, ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandeln, mit dem Jüngling, dem Zweiten, der an die Stelle jenes treten sollte, kein Ende all des Volkes, aller derer, denen er vorstand, dennoch werden sich die späteren nicht über ihn freuen, denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind, bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst, und herbeikommen, um zu hören, ist besser als, wenn die Thoren Schlachtopfer geben, denn sie haben keine Erkenntnis, so dass sie Böses tun.

Wenn wir das Buch Prediger betrachten, so sehen wir Salomos Versuch, die Beste aller möglichen Welten wiederherzustellen, es ist der Versuch, das Verlorene Paradies zurück zu erlangen, es ist wie wenn Salomo versucht, der König die Kerubin mit den feurigen Schwerden, die vor ihm stehen und nicht zulassen, dass der Mensch ins Paradies zurückkehrt, dass Salomo versucht, diese Kerubin zu überwinden, er will ins Paradies zurück, und das sehen wir, er ist über die Masenweise, er ist über die Masenreich, er hat Gold, Silber und alle Schätze, er genießt auch über die Masen, er hat Sänger und Sängerinnen, Frau und Frauen und Wein, er baut und pflanzt und macht, und diese Worte bauen, pflanzen und machen, die finden wir wieder, wenn wir in 1.

Mosi die Schöpfung durch Gott uns ansehen, Salomo vergöttlicht sich, er wird schöpferisch tätig, wenn er sich Gärten macht, so ist es das selbe Wort, wie als Gott die Ausdehnung macht, wenn er sich Parkanlagen und Weinberge pflanzt, so ist es das selbe Wort, wie Gott der Herr pflanzt einen Garten in Eden, wenn er sich Häuser baut, so ist es das selbe Wort, wo Gott der Herr aus der Rippe des Mannes die Frau baut, es ist in allem, wie wenn König Salomo von Israel sich eine Neuerde erschaffen will, und er erkennt immer und immer wieder, wenn er diese schöpferische Tätigkeit vollendet hat und einen Schritt zurücknimmt und das Erschaffene ansieht, es ist nichts sinnlos, es ist völlig aussichtslos, eine Lösung hier unter der Sonne zu finden, er sucht Sinn, aber immer wieder erkennt er und ich wandte mich hin zu allen meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten und zu der Mühe, womit ich mich wirkend abgemüht hatte, und Sie, das alles war Eitelkeit und ein Haschen nach Wind und es gibt keinen Gewinn unter der Sonne, für den Text, den wir heute ansehen, sind ein paar Phrasen oder Sätze wichtig, Eitelkeit, Haschen nach Wind, Mühe und unter der Sonne, diese vier Wörter kommen immer und immer wieder vor und sie sind wie so kleine Textmarkierungen, immer wenn diese Wörter geballt um einen Textabschnitt kommen, sind das wie so Markierungen, das ist sinnlos, wenn man es liest, dann sieht man immer wieder, wenn es vorkommt, die Sache, die hier beschrieben wird, ist besonders sinnlos, weil diese Worte außen rum verstreut sind und Haschen nach Wind bedeutet schlichtweg, du greifst nach etwas, es läuft dir wie Sand zwischen den Fingern, du hast nichts in den Händen, wenn du danach greifst, Mühe, das ist die Folge vom Sündenfall, es beschreibt in 1.

Mose, dass die Mühsal bei der Frau in der Schwangerschaft zunehmen wird als Folge des Sündenfalls bei Adam ist, dass der Erdboden ist verflucht, mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens, Mühsal begleitet jeden einzelnen Aspekt unseres irdischen Lebens, wenn wir morgens aufstehen und unsere Gelenke knacksen, ja das zeugt nicht von einem vollkommenen Zustand, wenn wir in die Arbeit gehen und es ist wieder Montag und wir sind noch müde und gehen und reiben uns die Augen, das zeugt von Mühe und einem gefallenen Zustand, Eitelkeit bedeutet so viel wie Hauch, Nichtigkeit, Dunst, Seifenblase, es gibt ein Sprichwort, das Leben ist eine Seifenblase, in der Kunst ganz häufig vertreten, man sieht ein Kind, das eine Seifenblase durchpiekst und es zeigt wie vergänglich und wie kurzweilig das Leben ist und inmitten all dieser Betrachtungen von Salomon, dieser Erkenntnis von Nichtigkeit und von all den Dingen unter der Sonne, es ist eine horizontale Betrachtung dieser Welt, ohne davon auszugehen, dass es einen über der Sonne gibt, kommt Salomo jetzt zu unserem heutigen Abschnitt in Prediger Kapitel 4 und er wendet sich und er sieht und er sieht in diesem Gefressen und gefressen werden, in diesem menschlichen Kreislauf, in dieser Nahrungskette des Lebens, wie groß klein frisst, Verse 1 bis 2 und ich wandte mich und sah alle Bedrückungen, die unter der Sonne geschehen und siehe, da waren Tränen der Bedrückten und sie hatten keinen Tröster und von der Hand ihrer Bedrücker ging Gewalt hart aus und sie hatten keinen Tröster und ich priess die Toten, die längst gestorben sind, mehr als die leben, die jetzt noch leben und es ist eine Situationsbeschreibung, wie wenn hier ein verwahrloster, unterdrückter Mann weinend in diesen Raum reinläuft und vor uns gesetzt wird und wir schauen diesen Mann an und in dir walt Mitleid auf und du willst aus deinem Sitz aufstehen und zu diesem Mann hingehen und ihn trösten und Salomo sagt und da war kein Tröster und du willst noch mal hingehen und Salomo sagt noch mal und da war kein Tröster, er wiederholt sich sogar, er betont um es zu bekräftigen auf die vielen Unterdrückungen und Bedrückungen dieser Welt gibt es, so wie er es sehen kann, keinen Tröster, aber von woher wendet sich Salomo?

Nun in Kapitel 3 würde ich bezeichnen philosophischere Betrachtung, er sieht den ewigen Kreislauf dieser Welt und das alles seine Zeit hat und das alles unter dem souveränen Willen Gottes ist und der Mensch gar nicht begreifen kann, was Gott am Ende des Tages führt und leitet mit seinem souveränen Willen und jetzt geht er von diesen eher abstrakteren Beobachtungen zu was ganz handfestes, sichtbaren, etwas alltäglichem, die Bedrückungen dieser Welt, er wendet sich diesen Dingen zu, die Dinge, die ihm hier und jetzt passieren, die Nahrungskette, das Fressen und gefressen werden, er sieht alle Bedrückungen und auch wenn ich mich nicht mit Schwerkraft auskenne, aber wenn ich einen Stift fallen lasse, er fliegt auf den Boden, so ist es auch in der menschlichen Nahrungskette, es geht immer von oben nach unten und oben drückt nach unten und bedrückt, wir sehen in hier, wie hier beschreibt, wegen der Menge der Bedrückungen schreit man, man ruft um Hilfe wegen des Ames der Großen, das Arm der Großen, das wird hier beschrieben, dies sind diejenigen, die Bedrückungen ausüben und Salomo sagt, er sieht alle Bedrückungen, nun es war ja die Zeit vor dem Internet, heutzutage sehen wir viel mehr Bedrückungen, als Salomo je hat sehen können, aber Salomo in einem Augenblick führte uns alle Bedrückungen vor Augen, die unter der Sonne, also in dieser Welt hier geschehen und er beschreibt einen Ort, der gefühlt in Anarchie vor sich hin leidet, so wie es scheint, ganz fern alle Hilfe und er sagt und sie, da waren Tränen der Bedrückten und diese Tränen, die werden im Kollektiv beschrieben, das Getränk, die Summe aller Tränen derer, die bedrückt werden, nur Gott weiß, wie viele Tränen das sind, wir können das nicht zusammenrechnen, wir können nur wie David fragen, meine Tränen sind sie nicht in deinem Buch, Gott allein kann die Summe der Tränen der Bedrückten sich errechnen, wir Menschen, es würde uns völlig überwältigen und wären wir handlungsfähig und würden was machen wollen, dann stehen wir Händeringen da, denn es ist so viel, die Tränen der nordkoreanischen Christen, die wegen ihres Glaubens unterdrückt werden an Christus, die Frauen und die Mädchen in Afghanistan und Iran, die Grausamkeiten im Nahen Osten, die Epstein Akten, selbst wenn man hier in unserer Stadt blickt, am Ku’damm die minderjährigen Mädchen, die prostituiert werden, alles Unterdrückung, Unterdrückung, Unterdrückung, wie Nietzsche sagt, die Grausamkeit der Menschen gehört zur ältesten Festfreude der Menschheit, es gibt viele, die unterdrücken aus Freude und hier sehen wir auch im Text, und sie hatten kein Christus und von der Hand ihrer Bedrückter ging Gewalttat aus, also es ist eine Hand im Spiel, es ist nicht irgendein gesichtsloses System, das Leute unterdrückt, sondern es sind reale, echte Menschen, die diese Bedrückung ausführen, Menschen mit echten Händen und Gedanken, die diese Gedanken schmieden und immer wieder betont Salomo und da war keiner, der sie trösten könnte, es sind einfach zu viele, angenommen wir machen hier ein Zielsorgezentrum an der Schillingbrücke auf, was natürlich eine sehr schöne Sache wäre und alle Unterdrückten Berlins würden kommen, wie viele Vollzeitseelsorger würden wir wohl brauchen, wir würden wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges an Leid auffangen können, wir können höchstens beten mit dem Psalmisten, den Wunsch der sanftmütigen hast du gehört Herr, du befestigst ihr Herz, liess es dein Ohr aufmerken, um Recht zu verschaffen der Weise und dem Unterdrückten und jetzt Salomo, was machen wir mit dieser ernüchternden Information und es quält mich als Prediger die Antwort von Salomo zu liefern, aber so zynisch ist diese erste Antwort von ihm und ich priests die Toten, die längst gestorben sind, mehr als die Lebenden, die jetzt noch leben.

Er preist die Toten noch mehr als die Lebenden und das Wort preist hier wird im Bezug auf Gott verwendet, in der Bibel, grundsätzlich, in den Psalmen beispielsweise sehen wir in Psalm 63, Vers 4, denn deine Güte ist besser als Leben, dieser Vergleich besser als Leben, meine Lippen werden dich rühmen, stattdessen stimmt Salomo ein makaberes Lobelied an, der Tod ist besser als Leben, meine Lippen werden ihn rühmen, es ist ein Lobelied auf den Tod, viele Männer der Bibel sangen dieses Lied auch, Jeremia, Mose, Elia, Jona, aber vor allem Hiob, sie sangen dieses Lied, Hiob sagt, es verschwindet der Tag, an dem ich geboren würde und die Nacht, die sprach, ein Knabe ist empfangen, jener Tag sei Finsternis, warum starb ich nicht von Mutterleib an, kam aus dem Schoss hervor und verschieht und jetzt bezieht er sich auf die Leiden dieser Welt und sagt, ich sehe eigentlich nur den Tod als einen Ausweg von diesen Leiden, er sagt, ich würde schlafen, dann hätte ich Ruhe, auch Gefangene sind frei von Sorgen, wenn sie tot sind, auch und frei von Sorgen hören nicht mehr die Stimme des Treibers, klein und groß sind dort bei Sam, der Slav ist frei von seinem Herrn, aber in keinem dieser Fälle bei Hiob, Elia, bei Jeremia, bei all diesen Männern war der Tod nicht die Lösung, in keinem dieser Fälle war der Tod die Lösung, die Gott für diese Männer parat hatte, diese Wünsche dieser Männer wurden allesamt nicht erfüllt, es waren menschliche Wünsche, diese menschliche, impulsive Reaktion, wenn du diese Leiden dieser Welt siehst, du sagst, ja es wäre eigentlich besser, wir wären alle gar nicht hier, für Hiob war die Lösung, dass er Geduld lernt und sieht, wie Gott wirklich ist in seinem Wirken und in seinem Tun und bei Hiob verändert sich dieser Wunsch zu sterben, hin zu einem Wunsch, Gott zu sehen, er sagt sich am Anfang, ja ich wünsche mir einfach mal nur den Tod, aber irgendwann entwickelt er sich und du siehst, wie er sagt, und ich weiß, dass meiner Lösung lebt und als der letzte würde er auf der Erde stehen und ist nach meiner Haut, die ist da zerstört, so werde ich aus meinem Fleisch Gott anschauen, den ich selbst mir anschauen, den meine Augen sehen werden und kein anderer meine Nieren verschmachten in meinem Inneren, die Sehnsucht nach dem Tod ist ein egoistischer und ein falscher, fehlerhafter Ausweg, die Beziehung zu Gott, zu deinem Schöpfer, bei Hiob ist es so, dass diese Beziehung sich klärt und er dann Sehnsucht hat seinen Schöpfer zu sehen, aber nicht auf den Tod, durch den Tod hindurch will er seinen Schöpfer sehen, es ist gefährlich, sich den Tod dabei zu wünschen, vor allem, wenn die Beziehung zum Schöpfer nicht geklärt ist, dann wird es viel schlimmer sein, als wenn du einfach hier auf der Erde dieses ganze Leiden siehst und da kann man es auch gar nicht romantisieren, wie manch Psychologe es gerne macht, einer schreibt Victor Frankel, Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen hieße dem Leben die Gestalt, die Form nehmen, erst unter den Hammerschlägen des Schicksals in der Weißglut des Leidens an ihm gewinnt das Leben Form und Gestalt, er sieht es einfach nur als eine schöne Lebensform, eine Maßnahme und ach juhu Leiden, wir fassen zusammen Tod ist nicht die Lösung, Luther sagt von Ungläubigen, die dann sagen, ich lebe und weiß nicht wie lange, ich sterbe und weiß nicht wann, ich fahre und weiß nicht wohin, mich wundert, dass ich so fröhlich bin, jetzt sind jetzt die Augen geöffnet zur Bedrückung und zur Unterdrückung, groß frisst klein, der Prediger bietet uns jetzt eine Lösung an und wir überwinden langsam das zynische, das was uns schwer im Magen liegt, aber schauen uns jetzt erstmal an und du musst prüfen, ist dieser Lösungsvorschlag tragfähig, sein praktischer Tipp zur Lebensverbesserung, praktischer Tipp Nummer 1, nichts ist das beste für dich, Vers 3 und glücklicher, besser als, richtiger übersetzt, pris ich den der noch nicht gewesen ist, der das böse tun nicht gesehen hat, das unter der Sonne geschieht, also hier wird besser als verwendet und es kommt jetzt 5 mal vor hier, besser als, besser als, besser als, eine Wertung und eine von 5 Wertungen und ich habe sie einfach als praktische Tipps überschrieben, Lebensverbesserung und Salomo erpreist nicht nur den Tod, sondern erpreist hier die Nichtexistenz, nun wir alle sitzen hier in diesem Raum, physisch, körperlich, hoffentlich geistig auch, kann einer von uns nicht mehr sein, man sieht eine zynische Ader bei Salomo, wo man denkt, meine Güte, das kann ja gar nicht die Lösung sein für das Leben, ich kann ja nicht einfach mit einem Fingerschnips mich nicht existent machen, oder, es ist ja unmöglich, ich kann ja nicht einfach nur mich aus dem Staub machen, der nicht existente wird personifiziert, also der wird zu einer Person gemacht, dabei können wir ja gar nicht über Leute nachdenken, die gar nie existiert haben, die gibt es ja gar nicht, es gibt niemanden, der nicht war, der war ja schlichtweg nicht, der kann ja gar nicht sein, verstanden?

Also, am Ende des Tages sieht man, dass die erste Lösung, wenn man jetzt mal die Bibel liest, nicht der Weg ist, den Gott für uns vorschlägt und nicht der Weg ist, den du einschlagen solltest, weil du kannst den ja gar nicht einschlagen, keiner von euch kann jetzt nach Hause gehen und sagen, der Ausweg, den Salomo mir genannt hat, der ist nicht mehr zu existieren, ich kann mich nicht rückabwickeln, das geht gar nicht, aber der nächste Blick, ein weiterer Blick, den Salomo anrichtet, sein zweiter Blick auf die grausame Nahrungskette des Lebens, einer frisst den anderen und der Faule frisst sich selber, Verse vier und fünf, und ich sah alle Mühe und alle Geschicklichkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist, auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind, der Thor faltet seine Hände und verzerrt sein eigenes Fleisch, wieder blickt Salomo hin und sieht die Mühe, eine Folge des Sündenfalls, ist alles an der Arbeit, was sinnlos, anstrengend, verschwendend, unproduktiv und anstrengend ist, im Himmel gibt es keine krummen Nägel und er sieht aber auch was Positives, Mühe und Tüchtigkeit, Geschicklichkeit, hier wird in der lateinischen Übersetzung der Bibel Industrie verwendet als Wort, in der griechischen Übersetzung wird es beschrieben mit Mannhaftigkeit, Mut, Tüchtigkeit, dieses Wort beschreibt all die schönen Dinge, die die Menschen erschaffen, auch wenn die Schillingbrücke nicht schön sein mag, sie ist dennoch von der Effizienz und von der Funktionalität hervorragend, eine Errungenschaft, menschlichen Tuns, wenn man unter den Linden entlang läuft, sieht man auch wunderbare Dinge und kann nur staunen, die Leute haben das hervorragend gemacht, die Säulen sind rund, die Bögen sind schön, die Skulpturen sind großartig, die Malereien sind herrlich und er sieht das alles und dann wird es aber alles durch einen Gift vergiftet und er verliert alles an Geschmack, er läuft unter den Linden und er sieht diese Paläste und diese großartigen Gebäude und er sieht eigentlich nur, dass es Eifersucht von einer Person gegen den anderen ist, es sieht, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist, wenn ein Freund von mir 20 Liegestützen macht, will ich 21 machen, was ist der Antrieb meines Tuns, ist es die liebe Christi, die mich drängt, es ist Eifersucht, ich will mehr als er, Friedrich Wilhelm, der unter den Linden diese Allee erschaffen hat, wollte er einfach nur etwas schönes erschaffen zur Ehre Gottes, nein, er wollte ein zweites Rom aufbauen, er war einfach nur neidisch auf Rom, wie ein Kind mit seinen Spielsachen, aber wir müssen aufpassen, dass dieses Gift nicht unsere Gemeinde durchdrängt, selbst in geistlichen Dingen kann es so sein, dass wir in die Gemeinde kommen, wir sehen jemand, der macht was viel besser als wir, wir kommen in die Gemeinde rein und wir sehen unsere eigene Unfähigkeit vielleicht sogar für Dinge und dann bemühen wir uns in einem bestimmten Bereich und machen es sogar gut und jeder sagt zu uns, hervorragend gemacht, aber was war unser Antrieb, die Liebe des Christus oder Gier, Eifersucht, das ist dann genauso wie in meinem Freund, mit dem ich die Liegestützen gemacht habe, dann diene ich halt in einem Dienst mehr als der andere, Ha, Eifersucht einer gegen den anderen und er sagt auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind und dann sagt er hier noch mal einen Blick und zwar gibt es den einen, der arbeitet und müht und ist im Wettbewerb immer mit dem anderen und dann gibt es noch den anderen und er faltet seine Hände, nicht zum Gebet, sondern, warum faltet er seine Hände, dass wenn man ihn fragt, ob er etwas machen kann, er sagt, ich habe alle Hände voll zu tun, ich kann nichts machen, er lehnt sich zurück, er versinkt in Untätigkeit und was passiert, sein Konto wird leer, sein Kühlschrank wird leer und irgendwann kommt dieses groteske Bild zum Vorschein, was Salomo hier malt, der Thor faltet seine Hände und zerfrisst sein eigenes Fleisch, irgendwann ist der Kühlschrank leer, aber er will ja immer noch nicht seine Hände falten, also macht er den und fängt an sich selber auf zu essen, dieses Bild malt Salomo auf ganz verrückte Weise vor uns und er malt zwei große Spannungsfelder auf, beim einen ist es nicht so, dass wir eine gesunde Anreizung zur Liebe und zu guten Werken haben, wie es in Hebräer 1024 steht, sondern es ist die Sucht zu eifern, das rastlose Nimmersatt oder eben wie es in Sprüche 30 beschrieben wird, der Blutegel hat zwei Töchter, gib her, gib her, mehr, mehr, mehr und der andere sagt, ich mache nicht mal mit, ich bin ja auch nicht mal eifersüchtig, aber er macht nichts, er wird faul, er zerfrisst sein eigenes Fleisch, ich glaube du hast gesagt, Leonardo, Mediensucht lässt dich verrotten, richtig?

Und so ist es, er zerfrisst sein eigenes Fleisch, er verrottet durch nichts tun, durch nichts machen und ich glaube wir Menschen sind immer in der Spannung zwischen beiden, entweder in der Gefahr dieser Spannung zu sehen, ich mache mal zu, ich den Menschen echt schwarz malen, aber ich sehe mein eigenes Herz und sehe, du kannst sogar an die Arbeit gehen und aus Eifersucht den ganzen Tag arbeiten und dann heimkommen und die Hände falten, das gibt es sogar im Paket, wir müssen aufpassen, dass nicht diese Eifersucht und Selbstsucht, die zwei treibende Elemente unseres Lebens sind, das sind die Dinge, die uns vergiften und die uns zunichte machen, wir werden nicht lange durchhalten in diesem christlichen, in unserer Nachfolge Jesu, wenn Eifersucht und Selbstsucht uns treiben, es muss die Liebe Jesu sein, die uns drängt, die uns lieben, weil er uns zuerst geliebt hat, wir ihm viel vergeben, der liebt auch viel und so sagt Salomo zurecht, auch das ist Eitelkeit und Haschen nach Wind.

Prüfe also, wo du dich in dieser Spanne befindest, zwischen eifersüchtigen Arbeiten und faulen am Hände falten, wo du auch da in der Gefahr stehst und der Weg, den Gott uns gibt, ist so viel schöner, ist so schwer auch manchmal diese zu verstehen, wo war es jetzt Eifersucht, wo nicht, wo war es selbstsüchtig, wo nicht, hier wird Salomo uns gleich eine Lösung vorlegen, die sogar gut ist, wo wir den richtigen Weg einschlagen, Salomos Lösung ist, Ruhe ist das Beste für dich.

Zwischen Eifersucht und Selbstsucht sagt Ehrenfers 6, besser eine Hand voll Ruhe als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind, ihr müsst euch jetzt diese Handbewegungen merken, also der Torf haltet seine Hände und zerfrisst sein eigenes Fleisch, das ist die gefaltete Hand, besser eine Hand voll Ruhe, eine offene Hand, die angefüllt ist mit Ruhe, als beide Fäuste voll Mühe und Haschen nach Wind, was sagt also Salomo, was ist der beste Weg für den Menschen im Leben, beide geballten Fäuste, die offene Hand oder gefalteten Hände, gut wir sollten Beter sein, aber die gefalteten Hände der Untätigkeit meine ich, welchen Weg schlägt Salomo uns vor, der beste Weg ist die offene Hand, die nur eine Hand ist, nicht zwei Hände, sondern eine Hand die offen ist und die gefüllt ist mit Ruhe, nun die erste Haltung haben wir ja schon die gefalteten Hände, die zweite Haltung sind die geballten Fäuste, wenn ich nervös werde, ball ich meine Fäuste, jedes Hochzeitsbild ist mit geballten Fäusten, das ist angespannt, es ist richtig angespannt, es ist schon sehr eindrücklich geballte Fäuste, du greifst was und mit geballten Fäusten bist du unwilliges loszulassen, das ist dieses Bild was er hier beschreibt, ein Mann der gierig etwas greift und nicht mehr loslassen will, aus dessen toten kalten Händen man wahrscheinlich den 500 Euro Schein reißen muss, wenn er stirbt, das nicht, eine Hand voll Ruhe, was meint er mit Hand voll Ruhe, es ist nicht das Wort für Sabbat, was wir hier in der Bibel haben, es ist also nicht die Verordnung den Sabbat einzuhalten, das ist eine Hand voll Ruhe, es ist auch nicht das Wort, was verwendet wird für die Aktivität der Ruhe, also ich gehe mich mal ausruhen, es ist eher eine innere Haltung, in Jesaja 30 Vers 15 wird das Wort verwendet, durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden im Stillsein und Vertrauen und dann wird dasselbe Wort für das Herabfahren des Armen Gottes verwendet, also ich ruhe und es ist einfach was Gelegtes, was eine innere Herzenshaltung, aber was macht diese Herzenshaltung mit einem, dass du nicht in untätige Faulheit oder in selbstsüchtige Gier verfällst, was ist das für eine Herzenshaltung, gut in Jesaja 30 Vers 15 beantwortet das die Frage fast schon durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden im Stillsein und Vertrauen, das ist eine Herzenshaltung, die letztlich für uns, die wir gläubig sind, ein auf Gott Vertrauen bedeutet, es ist eine Haltung, dass du in die Gemeinde reinkommst und sagst, nun Gott hat mich so erschaffen und durch seinen Geist so befähigt wie ich bin und ich sehe Leute, die Dinge viel besser machen als ich und ich freue mich, weil ich bin Teil von Gottes Gemeinde und Gottes Reich und Gottes Reich schreitet voran und es passieren Dinge um mich herum und ich bin Teil davon, preis den Herrn, dass ich errettet bin, nicht wie die Jünger, die Dämonen ausgetrieben haben und die dann Jesus auf die Probe stellen und Jesus sagt, freut euch nicht, dass ihr Dämonen austreibt und diese und jene Wunder tut, sondern freut euch, dass euer Name im Buch des Lebens geschrieben steht, das ist die Lösung.

Mir hat Jonathan diesen Rat gegeben, als ich auch in so einer Spirale der geballten Fäuste und ich muss alles machen und schaffen und tun, hat Jonathan mir Psalm 131 gegeben und auch darüber gepredigt, eine feine Predigt.

Habe ich meine Seele nicht beschwichtigt und still gemacht, wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie das entwöhnte Kind ist, meine Seele in mir.

Einerseits diese innere Herzenshaltung der Ruhe und Vertrauen auf Gott und dem Wissen, dass Gott unser Ding für uns macht, für uns ausführt.

Ab der anderen Seite im Prediger 11 heißt, wer auf den Wind achtet, wird nicht sehen und wer auf die Wolken sieht, wird nicht ernten.

Also verpasst deine Gelegenheit zu tun, natürlich nicht.

Sag nicht, ja, let go and let God, lass los und lass Gott und alles wird geregelt werden.

Tu es, seh, dann wirst du auch ernten, aber vertraue in dem Allen auf Gott.

Candide zieht den Schluss, der Mann aus dem Buch, dass der Mensch geboren sei, sein Leben in ewigen Krämpfen der Unruhe und Plackerei oder in tödlichsten Langeweile zuzubringen.

Genau unser Text zusammengefasst.

Wir sehen also die betrübende Vorkommnis Gier, die Gemeinschaft frisst.

Unser nächster Blick auf die grausame Nahrungskette des Lebens.

Gier frisst Gemeinschaft Vers sieben und acht.

Und ich wandte mich und sah Eitelkeit unter der Sonne.

Da ist ein Einzelner und kein zweiter bei ihm.

Auch hat er weder Sohn noch Bruder und all seine Mühe hat kein Ende.

Dennoch werden seine Augen des Reichtums nicht satt.

Für wen mühe ich mich doch und lasse meine Seele mangelleiden am Guten.

Auch das ist Eitelkeit und eine üble Beschäftigung.

Und wieder wendet sich Salomo und sieht etwas, was Eitelkeit unter der Sonne ist.

Und dieser Textmarker, das habe ich ja schon gesagt, was deutet das an?

Es deutet an, dass diese Sache besonders sinnlos ist.

Wir werden sehen, es gibt zwei Dinge, wo Eitelkeit unter der Sonne und Haschen nach Wind nicht erwähnt wird.

Hier schon.

Und was ist diese Eitelkeit, diese Nichtigkeit, die Salomo sieht?

Es ist Gier, die Gemeinschaft zerfrisst.

Es ist ein Einzelner Mann.

Und wir würden sagen, oh ein Einzelner Mann, das ist traurig, das ist wirklich schade, weil ich meine, er ist allein, er ist einsam.

Aber warum ist er einsam?

Es ist nicht einer, der durch Schicksalsschläge seine Familie verloren hat.

Günther im Krankenhaus zum Beispiel, den wir besuchen und wo es so wertvoll ist, dass wir als Gemeinde für ihn da sind.

Sondern es ist mehr ein Mann, der weder Bruder noch Sohn hat, keine Nachkommenschaft, er lebt alleine und er ist aber mehr im Büro als daheim.

Ich weiß nicht, ob die so viel Arbeit am Werdigebäude ist, immer in einem Büros Licht an.

Also das könnte auch jemand sein, der den ganzen Tag arbeitet.

Aber sie sind ganz allein und ihr Haus wird immer schöner und ihre Autos werden immer teurer.

Und dann stellt dieser Mann die Frage, dieser einzelne Mann, der aus Gier seine ganze Gemeinschaft hat gehen lassen.

Vielleicht war er schon mal irgendwo in einem Verein.

Vielleicht war er auch einer, der in eine Gemeinde gegangen ist.

Aber dann kam die Karrierechance.

Und dann hat er gesagt, okay, an der Gemeinde, was ist da der Mehrwert in meiner Karriere?

Was ist da der Mehrwert?

Ich will die Karriere.

Und dann ging er irgendwann nicht mehr.

Irgendwann noch weniger.

Nur noch an Weihnachten, nur noch an Ostern.

Und dann ging er gar nicht mehr.

Und dieser Mann ist einer, der dadurch seine ganze Gemeinschaft und seine ganze Welt, alle verspielt hat.

Er ist ein geiziger, gieriger Mann.

Ein Dagobert Duck, ein König Midas, ein Smork, wer die Bezüge kennt.

Selbst in der Gemeinde habe ich sowas erlebt.

Einer spendete und spendete und spendete immer mehr und dachte, er sammelt geistliche Schätze, bis er irgendwann so viel gespendet hat, dass er sein Haus hergeben musste und seine Familie zerbrach.

Da gibt es auch Fälle.

Die Gier ist grenzenlos, die Gemeinschaft zerstört.

Und dieser Mann merkt plötzlich das Törrichte des Schätze-Sammelns.

Er sagt, für wen mühe ich mich doch und lasse meine Seele Mangel leiden am Guten.

Was ist die Lösung dafür?

Auf Gier, die Gemeinschaft zerstört.

Diese selbstverschuldete Gier, die Gemeinschaft zerstört.

Salomos Lösung, eine der einzigen zwei Lösungen, die nicht mit Eitelkeit, dem Eitelkeitsstempel versehen sind, ist Freundschaft ist das Beste für dich.

Verse 9 bis 12.

Ich nenne es das hohe Lied der Freundschaft.

Zwei sind besser dran als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben.

Denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf, wehe aber dem Einzelnen der Fall, ohne dass ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten.

Auch wenn zwei beieinander liegen, so werden sie warm.

Der Einzelne aber, wie will er warm werden?

Und wenn jemand ihn, den Einzelnen gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen.

Und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell.

Nur diese Ode an die Freundschaft.

Freundschaft, diese Erfindung Gottes.

Gott sagt, ganz zu Beginn der Bibel, es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.

Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Allein sein als Mensch ist nicht gut.

Nun will ich jetzt für niemanden diese Verse verderben.

Wir haben einige Hochzeiten in dieser Gemeinde, die bevorstehen.

Diese Verse werden immer sehr gerne als Trauverse genommen.

Das darf man immer noch.

Aber ich will nur zeigen, wie diese Stellen mehr um eine allgemeine Beziehung handeln, die auch eine Ehe sein kann.

Aber, also, ihr könnt es schon nehmen, wenn ihr wollt.

Eine allgemeine Beziehung zweier Menschen aufzeigt, die gemeinsam unterwegs sind.

Und das kann natürlich auch eine Ehe sein.

Und zwar zwei sind besser dran als einer.

Wieder diese Wertung, besser als.

Warum?

Weil sie eine gute Belohnung für ihre Mühe haben.

Sie haben Mühe.

Und das ist ja, dass Beziehung ist Mühe.

Gemeinsam unterwegs sein ist Mühe.

Das ist auch durch einen Sündenfall so, dass wir nicht immer eine, wie sagt man, eine gefüllte soziale Batterie haben und nach dem Gottesdienst noch stundenlang reden wollen.

Wir sind oft begrenzt.

Aber es gibt eine gute Belohnung für unsere Mühe.

Und was ist diese gute Belohnung?

Denn, wenn sie fallen.

Das Wort denn zeigt auf, was die Folge ist, was ihr Lohn ist für ihre Mühe.

Denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Genossen auf.

Und das Wort Genosse, ich glaube hier in Ostberlin ist das Wort gar nicht so gut behaftet.

Ich glaube nicht, oder?

Das Wort hier ist weder das Wort für Eheleute noch das Wort für Freunde, sondern eher ein Verbündeter, ein Gefährte.

Und dieses Bild, was hier beschrieben wird in Versen 9 bis 12, ist das Bild einer Reise.

Und diese Menschen sind auf einer Reise und der eine fällt, der andere fällt auch und dann helfen sie einander wieder auf die Beine.

Und dann wird hier gesagt, wehe aber dem Einzelnen der fällt, ohne dass ein zweiter da ist, um ihn aufzurichten.

Und auch wenn zwei beieinander liegen, so werden sie warm.

Und dort war es so, die Bibel bezeugt es häufig, dass die Leute zum Schlafen teilweise, wenn sie arm waren, nur ihr Oberkleid hatten.

Sie haben sich einfach so hingelegt.

Und wenn die Leute draußen unterwegs sind und es wird dunkel und kalt, dann war das überlebensnotwendig.

Die hätten sich unterkühlt.

Die wären wahrscheinlich erfroren oder unterkühlt aufgewacht, wenn sie nicht beieinander gelegen wären, um Wärme zu speichern.

Der Einzelne aber, wie will er warm werden?

Stell dir vor, jemand liegt da draußen auf dem Stein, er wird nicht warm.

Und wenn jemand ihn, den Einzelnen gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell.

Also selbst unter Angriff bestehen zwei Leute besser als einer alleine.

Das ist für uns allen, für alle von uns klar.

Und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell.

Nun, diese dreifache Schnur ist auch, sagen Umwoben, diese dreifache Schnur ist ein Stilmittel, der verwendet wird in der Bibel und selbst im Neuen Testament noch, wo es heißt, wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind.

Also es wird hier nicht irgendwas mystisches beschrieben, die E-Leute sind die zwei und Jesus ist der Andere.

Das stimmt natürlich, Jesus hält die Beziehung zusammen, sondern es sind einfach zwei oder drei Leute, im Englischen sagt man Strength in Numbers, also die Masse macht’s.

Wenn man mit mehr Leuten unterwegs ist, in Matthäus 18 zum Beispiel, wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann deutet einfach Matthäus hier an, in dem Fall von Gemeindezucht, gemeinsam sollten die Gläubigen vor den Thron Gottes treten und beten.

Gemeinsames Gebet ist dann in diesem Fall, in dieser Gemeinschaft wirksam.

Und diese Schnur zerreißt nicht so schnell, wie drei Pfeile zusammen nicht so gut gebogen werden können, aber ein einzelner Pfeil gebogen werden kann.

Und hier beschreibt es schlichtweg Freundschaft, Verbündete, die gemeinsam durchs Leben gehen.

Es ist dann wie wenn Frodo zu Frodo sagt, Herr der Ringe, ich kann es nicht für dich tragen, aber ich kann dich tragen.

Es ist ein gemeinsames Tragen, ein gemeinsames Unterstützen, ein gemeinsames Leben gehen und das hat Gott geschenkt.

Und das ist später noch wichtig, wir sehen hier, wie Gott in der Bibel diese Dinge bestätigt, die im Prediger stehen.

Beim ersten Punkt, beim ersten Lebenstipp wird es von der Bibel nicht bestätigt.

Jetzt hier beim zweiten, beim dritten Punkt, Ruhe wird auch in der Bibel bestätigt, beim dritten Punkt, Freundschaft wird auch in der Bibel von Gott bestätigt.

Auf sehr intensive Weise sogar.

Und wir sehen einfach, dass Gott der Erfinder der Freundschaft ist, daran, dass er auch nicht nur Freundschaft erschaffen hat, nicht nur Familie erschaffen hat, nicht nur Ehe erschaffen hat, sondern das Ultimative der Gemeinschaft, den Leib Christi, die Gemeinde.

Gott hat durch die Gemeinde seine Weisheit offenbar gemacht.

Er hat diese Gemeinde, die wir hier sind, wir sind ja nicht einfach nur irgendein Fußballverein, die irgendwann dachten, wir lieben alle Fußball, wir fangen mal was an, sondern die Gemeinde hat Gott ins Leben gerufen und wir sind Teil von ihr, ganz organisch, die wir gläubig sind, die wir Jesus nachfolgen.

Und Christus ist unser Haupt.

Und das ist diese Ultimative Gemeinschaft, ein Vorgeschmack auf die Ewigkeit, wenn wir in alle Ewigkeit vor Gottes Thron stehen und ihn anbeten.

Freundschaft ist gut, das ist Salomo’s Rat.

Salomo’s Rat ist sehr, sehr gut.

Ein Mann vieler Freunde wird zugrunde gehen, doch es gibt einen, der liebt und anhänglich ist als sein Bruder, schreibt wie Bill.

Ein Freund liebt zu jeder Zeit, aber als Bruder für die Not wird er geboren.

Ich erinnere mich an einen Anruf, als es mir ganz schlecht ging.

Ich habe monatelang mich abisoliert von meinen Freunden.

Ich habe einmal einen Freund angerufen und habe gesagt, können wir bitte beten.

Und dieser Freund kennt mich meine ganze Kindheit lang.

Und er hat einfach fünf Minuten mit mir gebetet, ein paar Sätze gesagt.

Er hat gar keine Seelsorgeausbildung, auch wenn diese gut sind, aber er kennt mich und er ist einfach mein Freund.

Er hat mir im Verst noch nebenbei erwähnt.

Und danach ging es mir 50% besser, würde ich sagen.

Einfach ein Anruf mit einem Freund.

Strebt nach Freundschaften.

Freundschaften, das ist eine Lösung, die tragfähig ist, die Salomo auch empfiehlt.

Jetzt musst du nicht nach dem Gottesdienst zu jemanden hingehen und sagen wollen wir Freunde sein.

Aber geh vielleicht nicht gleich nach dem Gottesdienst, bleibt noch ein bisschen länger.

In dieser Stadt hier ist es unheimlich schwer, Freundschaften aufzubauen.

Wer hat Teil der Gemeinde?

Das ist Gottes ultimative Form von Gemeinschaft.

Selbst in der Ehe müssen sich die Ehepaare irgendwo Tschüss sagen.

Die Gemeinde bleibt in Ewigkeit.

Selbst in der Ehe ist man Gefährte und Freund.

In Hoelit heißt es, das ist mein Geliebter und das ist mein Freund, so sagt die Braut von ihrem Bräutigam.

Und eben man sieht, wie in der Gesellschaft heute Freundschaft verkommen ist.

Man spricht von einer Freundschaftsrezession, ein Rückgang von Freundschaften.

Die meisten haben keine tiefen Freunde und wenn sie Freunde haben, dann wird es immer oberflächlicher.

Und eine persönliche Sicht, die ich habe, ist letztlich die, dass wenn man David und Jonathans Freundschaft anschaut und die Sicht auf Freundschaft hat, wie die Welt sie hat, man draus schließen muss, dass sie eine homoerotische Beziehung hatten.

Das denken die meisten Leute von der Welt, weil sie gar nicht verstehen können, dass zwei Männer befreundet sein können.

Diese Freundschaft ist so gewaltig und schön und ich denke, Gott hat es uns als Vorbild auch gegeben für Freundschaft.

Aber kann der Welt des Freundschafts schon so verkommen, dass man das annehmen muss, um diese tiefe Freundschaft zu erklären?

Wir nehmen diese Freundschaft von David und Jonathans und nehmen sie als Vorbild.

Da verbindet sich die Seele Jonathans mit der Seele Davids und Jonathans liebt ihn wie seine eigene Seele.

Lass uns Freundschaften haben, wo die Welt nur sagen kann, was sind das für Freundschaften, Leute?

Die kennen wir gar nicht mehr.

So, jetzt kommt aber nicht noch mal ein Blick, sondern noch mal ein Rat.

Und zwar ist dieser Rat in einer Geschichte verpackt.

Und zwar weißheit ist das Beste für dich, Verse 13 und 14.

Weißheit ist das Beste für dich.

Wir würden jetzt also sagen, Nichtexistenz ist keine Lösung, Ruhe ist eine Lösung, Freundschaft ist eine tragfähige Lösung.

Dann ist Freundschaft auch eine tragfähige Lösung und Weißheit auch.

Und da heißt es besser ein armer und weiser Jüngling als ein alter und törichter König, der nicht mehr weiß, sich warnen zu lassen, denn aus dem Haus der Gefangenen ging er hervor, um König zu sein, obwohl er arm in seinem Königreich geboren war.

Nun, viele wollen diese Geschichte geschichtlich einordnen.

Es ist schwer, diese Geschichte geschichtlich einzuordnen, weil keiner in der Bibel wirklich eins zu eins dieser Beschreibung entspricht.

Manche haben es mit Abraham versucht, manche mit Josef, der ja auch in Ägypten versklavt war, der aus der Gefangenschaft aufgestiegen ist, aber er wurde ja nicht König, sondern rechte Hand des Pharaos.

Hier wird einfach, würde ich sagen, ein allgemeines Beispiel verwendet von einer Sache, die jeder von euch sehr gut kennt.

Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Und da ist ein armer und weiser Jüngling, ein junger Mann und da ist ein alter und törichter König, der nicht mehr weiß, sich warnen zu lassen.

Dieser arme junge Mann, der ist weise.

Was ist das für eine Weißheit?

Ich würde aus dem Text heraus nicht sagen, dass das diese Weisheit zur Errettung ist, wie wir sie häufig in der Bibel sehen, wie die Sprüche, die Furcht des Herrn ist, die Anfang der Erkenntnis.

Hier wird mehr eine Lebensweisheit, eine Klugheit beschrieben, wie wir in Hiob 5 beispielsweise lesen, der die Weisen fängt in ihrer List.

Also es gibt weise Leute, die einfach auch Liste haben, die Liste ist bei uns negativ berührt, aber hier wird mehr darauf Bezug genommen.

Dieser Mann wusste, wie man lebt.

Er hat ganz kleine Hände angefangen und hat es ganz groß heraus geschafft.

Und seine Lebensklugheit hat ihn so weit gebracht.

Der alte törichter König wusste nicht, wie man sich warnen lässt.

Das hat ihn töricht gemacht.

Man hat ihm gesagt, das und das und das ist eine Gefahr und er hat gesagt, nein, er hat sich nicht warnen lassen.

Und diese Lebensklugheit brachte ihn sehr weit.

Ist diese Lebensklugheit tragfähig?

Diese Lebensklugheit könnte sein in dem Fall, dass dieser junge Mann wusste, so plane ich meine Ressourcen, so plane ich meine Zeit, so plane ich meine Fähigkeiten.

Ich frage Ratgeber, denn in der Fülle der Ratgeber da ist Weisheit, ich frage nach, ich bin gut vernetzt, ich habe gute Verbindungen, ich weiß, wie man nach oben kommt.

Ist diese Lebensklugheit generell sinnvoll?

Ja, es ist nicht schlecht zu wissen, wo man sein Geld reinsteckt oder wo man irgendwelche Investitionen tätigt oder es ist auch nicht schlecht, Leute zu fragen, das werden wir gleich sehen.

Aber wir sehen, dass es eben nur eine Lebensklugheit war.

Die jungen Leute unter uns, ihr könnt euch jetzt angesprochen fühlen oder nicht kennen, die 12 Rules for Life von Jordan Peterson, diese 12 Lebensregeln.

Ja, das sind dann ganz praktische Sachen, die sind auch nicht alle schlecht, sind gut, kann man machen.

Und das bringt dich auch manchmal von ganz nach oben.

Und dieses ganz nach oben kommen, das ist der letzte Blick, der gemacht wird, der allerletzte Blick.

Es wird hier Weisheit beschrieben, Lebensklugheit und jetzt kommt der letzte Blick vom Tellerwäscher zum Millionär, nur um wieder vergessen zu werden. 15 bis 16.

Ich sah alle Lebenden, die unter der Sonne wandeln, mit dem Jüngling, dem zweiten, der an die Stelle jenes treten sollte.

Kein Ende all des Volkes, aller derer, denen er vorstand.

Dennoch werden sich die späteren nicht über ihn freuen, denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

Es ist eine überschwängliche Schilderung dessen, wie viele Anhänger dieser Jüngling hatte.

Dieser Jüngling ist genau das, was wir so bewundern und worüber auch Filme gemacht werden.

Diese ganzen Sportler, die irgendwo auf der Straße angefangen haben, Fußball zu spielen und jetzt in der Champions League spielen.

Diese großen Geschäftsleute, die in der Garage angefangen haben mit ihrer Firma und jetzt im Forbes Magazin sind.

Das ist diese große Geschichte und die weckt ja in uns, wenn wir vor dem Fernseher sitzen, immer Hoffnung.

Wir gewinnen wieder Hoffnung an die Menschheit.

Das zeigt ein bisschen, es ist was möglich und insgeheim jeder, der soziale Medien hat, träumt davon, dass er auch mal den Durchbruch hat.

Das ist bei uns auch dann dieser, vielleicht bin ich auch einer dieser Leute.

Wer weiß?

Wer schaffe ich es?

Vielleicht bin ich gut genug.

Das heißt, egal in welchem Bereich.

Das heißt, wenn du im sportlichen Bereich unterwegs bist, wenn du im musikalischen Bereich unterwegs bist, selbst wenn du beim Zocken gut bist, denkst du, ach, vielleicht kann ich es groß rausschaffen.

Am Ende des Tages wird hier von diesem Hoffnungsschimmer inmitten dieser grausamen Nahrungskette der Menschheit Folgendes gesagt.

Es endet in der völligen Vergessenheit dieses jungen Mannes.

Dieser Jüngling, er hatte kein Ende an Volk.

Das ist einfach eine Hyperbel, eine Übertreibung.

Kein Ende beschreibt am Ende des Tages.

Er hatte einfach Volk wie Sand am Meer.

Und man würde ja meinen, in der Generation nach ihm ist ein Statuen von ihm errichtet und jeder rühmt diesen jungen Mann und sagt, der hat es weit geschafft.

Dann könnte dieser junge Mann von sich sagen, er kann nichts mehr sagen, er ist tot, aber er könnte von sich sagen, ich habe es geschafft.

Jetzt kriegt er noch eine Ehrung kurz vor der Lebensende, ein produktives Leben.

Ich habe von da unten angefangen und bin jetzt hier.

Hier wird einfach gesagt, dennoch werden sich die späteren, also die nach ihm kommen, die nach ihm kommenden Generationen nicht über ihn freuen, denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

Während beim Freundschaftsteil nichts über Eitelkeit und Haschen nach Wind steht und wir sehen, dass das einfach eine wunderbare Sache ist, wird hier Eitelkeit und Haschen nach Wind verwendet.

Und wir sehen hier diesen klassischen Fall, von dem, dass jeder einmal vergessen werden wird.

Als wir Arturs Keller ausgeräumt haben, das war irgendein DDR-Mann, der für die Partei große Dinge gemacht hat und da waren auch Ehrungen von ihm und kistenweise mit Diaz und Fotos.

Und ohne einen Hintergedanken haben Renny und ich diese Kiste in den Mülleimer geschmissen, oder ich glaube in den Anhänger zum Wegschmeißen.

Und ich habe diese Kiste angeschaut mit tausenden Fotos und Diaz und dachte mir einfach, in diesem Augenblick vernichte ich die gesamte Erinnerung an eine Person.

Das ist das Ergebnis, wenn man nur auf dieser Erde gekannt ist und nicht im Himmel sein Namen im Buch des Lebens geschrieben hat, von Gott gekannt ist, ist das Ergebnis, egal wie weit du es schaffst, egal wie groß deine Helden-Story eines Tages sein wird.

Am Ende des Tages wirst du vergessen werden, das ist es.

Denn auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.

Und so haben wir die Nahrungskette der Menschen gesehen.

Brot frisst klein, die gleichen fressen sich gegenseitig auf.

Der eine hat so eine Gier, dass er die Gemeinschaft zerstört und alleine sich selber zerfrisst.

Und dann haben wir einen, der das System gedribbelt hat, um Jugendsprache zu verwenden.

Der hat es von unten nach oben geschafft.

Und auch der wird vergessen.

Wir sehen, diese Nahrungskette der Menschen ist völlig aussichtslos, hoffnungslos.

Der große frisst den Kleinen, das ist einfach nur ein gegenseitiges Gemetzel.

Und wir haben Salomos Ratschläge gesehen.

Fünf Ratschläge.

Erster Ratschlag können wir einstimmig vergessen, oder?

Ein Ratschlag eines Mannes, der einfach nur die Realität sieht und sagt, ich weiß nicht, was ich sonst machen soll.

Zweiter Ratschlag sinnvoll.

Strebe nach Ruhe.

Lass ab von dem Umherstauen auf andere.

Lass deine Eifersucht, lass die Selbstsucht los, die dich dadurch dahin führt, dass du dich selber zerfrisst.

Strebe nach Freundschaft.

Ruf heute einen Freund an.

Dieser Text hat mich ermutigt, ein bisschen mehr bei meinen Freunden dran zu sein.

Ich glaube, Männer haben da ein größeres Problem häufig.

Einfach mal anrufen.

Geh nicht direkt nach dem Gottesdienst raus.

Auch wenn es anstrengend für dich vielleicht ist.

Bär Teil der Gemeinde.

Das ist ein guter Ratschlag.

Such die Gemeinschaft.

Strebe nach Weisheit.

Auch ein guter Rat.

Hol dir Rat ein und erfülle den Ratgeber.

Da ist Weisheit.

Wenn du eine schwierige Entscheidung hast, auch einen Aufruf an die älteren Rat zu geben, den jüngeren Leuten einen ganz praktischen Rat für ihr Leben.

Wir wissen gar nicht viel.

Ich spreche mal als Jüngerer.

Aber eine letzte Besser-als-Aussage bietet der Prediger.

Und diese letzte Besser-als-Aussage ist kein Lebenstipp, das du in irgendeinem anderen Buch außerhalb der Bibel finden kannst.

Diese ganzen Dinge sind biblisch, diese drei Lebenstipps.

Die kannst du heute nach Hause nehmen.

Die sind Gott wohlgefällig.

Such Freundschaft.

Gehen die Gemeinden?

Das sind gute Dinge.

Und die sind von Gott.

Aber wenn du nur diese Dinge tust, dann bist du wie einer, der einfach ein tolles Leben lebt.

Und zu Gott sagt, schau mal Gott, hier auf deinen Altar lege ich einfach 100 Freunde, einen Haufen Weisheit und ein in Ruhe geführtes Leben.

Hier Gott, hier ist mein Paket.

Ich habe die 12 Regeln fürs Leben befolgt.

Die letzte Lebensregel, die Salomo gibt, ist die einzige, die am Ende des Tages Bestand hat und zählt.

Gott zu hören ist das Beste für dich.

Vers 17.

Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst, und herbeikommen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer bringen.

Denn sie haben keine Erkenntnis, sodass sie Böses tun.

Gott zu hören ist das Beste für dich.

Zwei Dinge bietet Salomo hier an.

Einerseits, dass du zum Haus Gottes gehst, denn herbeizukommen und zu hören ist besser, als dass die Toren Schlachtopfer geben.

Also da gibt es manche Leute, die kommen mit ganz vielen Schlachtopfern im Schlepptau.

Die haben ganz viel dabei.

Und die sagen Gott, hier sind meine Opfer.

Wie ich gerade gesagt habe, wenn du diese Lebensregeln befolgst, dann wirst du auf jeden Fall einen Haufen gute Dinge in deinem Leben haben.

Super.

Aber die Dinge allein nützen dir nichts.

Das sind märrische Schlachtopfer, an denen Gott kein Wohl gefallen hat.

Gott zu hören, das ist das Beste für dich.

Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Haus Gottes gehst, und herbeikommen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer geben.

Bewahre deinen Fuß, komm mit der richtigen Haltung zu Gott.

Wenn du mit der richtigen Haltung bei Gott bist, dann höre ihm zu, was er dir zu sagen hat.

Wie kannst du Gott zuhören?

Gut, du hast natürlich diese drei guten Lebensratschläge bekommen.

Auch das ist Gott zuhören.

Denn Gott will ja, dass du Freundschaft hast.

So kannst du Gott hören.

Gott zu hören bedeutet aber auch zu hören, wie er in seinem Wort allgemein zu dir spricht, im Gebet.

Und die erste Anforderung ist, dass du mit der richtigen Haltung zu Gott kommst und ihm dann zuhörst.

In Psalm 40 Vers 7 steht dran, was Gott wirklich möchte.

Nicht ein Haufen guter Lebensregeln befolgt, sondern ein Schlacht- und Speiseopfer hattest du keinen Gefallen, Ohren hast du mir bereitet, Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.

Gott will, dass du herbeikommst, um ihm zu hören.

Und Gott will, dass du heute herbeikommst, um ihm zu hören.

Komm heute vorbei, um ihn zu hören.

Und bewahre deinen Fuchs, wenn du zu Gott kommst.

In welcher Haltung sollst du zu Gott kommen?

Psalm 51, denn du hast keinen Gefallen an Schlacht-Opfern.

Diese Lebensregeln, die du tust, die sind gut, aber sie werden dir nicht das ewige Leben verschaffen.

Die werden deine Beziehung zu Gott nicht flicken, richten, noch Gott imponieren.

Denn du hast keinen Gefallen an Schlacht-Opfern, sonst gäbe ich sie.

An Brand-Opfern hast du kein Wohlgefallen.

Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz, wirst du Gott nicht verachten.

Die Lebensregeln, die sind super für uns, die wir Jesus nachfolgen und gläubig sind, die wir rettet sind.

Wir dürfen sagen, ja, ich will nach Freundschaft schreben und so weiter und so fort.

Aber vor all diesen Lebensregeln, die unser Leben besser machen in dieser verkorksten Nahrungskette der Menschheit, ist der erste Schritt, den wir tun müssen, auch als Nachfolger Jesu heute, mit zerbrochenem und zerschlagenem Herzen zu unseren Herren zu kommen.

Was ist ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz?

Das ist ein Herz, das sagt, ich habe nichts.

Und das, was ich habe, ist einfach ins Minus.

Das ist völlig negativ und schlecht.

Aber aufgrund dessen, dass du deinen Sohn gesandt hast, um Gerechtigkeit zu schaffen für mich und seine Gerechtigkeit ist meines und ich zwar gesündigt habe, aber du gestorben bist zu Jesus, kann ich jetzt hinzutreten zum Thron der Gnade und kann vertrauen, kann ihm zuhören.

Zerbrochenes und zerschlagenes Herz.

Gott zuhören und mit der richtigen Haltung zu ihm kommen, das ist die Aufforderung, die Salomo an uns hat.

Befolgt diese Lebensregeln, nimm sie mit, wend sie an, aber der Aspekt, der nicht verloren gehen darf, ist, dass du mit zerbrochenem und zerschlagenem Herz, mit der richtigen Haltung zu Gott kommst und dann zu seinen Füßen sitzt und lernst von ihm.

Dieses Lernen durch sein Wort, durch Gebet in der Gemeinschaft mit Gläubigen wird dein Leben mehr verändern als ein paar Lebenstipps.

Ich bete noch zum Abschluss.

Vater, danke, dass du uns nicht dargelassen hast, wie viele der Philosophen und der großen Leute dieser Welt irgendein Buch mit irgendwelchen Lebensratschlägen, sondern dass du uns in diesem Buch der Bibel den Weg zum ewigen Leben zeigst durch deinen Sohn und wir diesen Weg ergreifen dürfen, wir voller Freude jetzt leben dürfen als errettet und als erlöste Kinder und dass du uns dann zeigst, wie wir leben sollen.

Das ist das Herrliche.

Du lässt uns nicht allein auf dieser Erde in diesem grausamen System und der Nahrungskette der Menschen verschmachten, sondern du führst uns zum ewigen Leben, du zeigst uns den Weg des Lebens.

Und so bitte ich dich Herr für uns alle hier, dass wir einerseits die guten Ratschläge nehmen, die du in deinem Wort gibst, dass wir nach Freundschaft eifern, dass wir die Ruhe suchen, dass wir einfach nach Weisheit trachten, aber dass vor allem wir mit zerbrochenem und zerschlagenem Herz zu dir kommen, dass wir nicht mit irgendwelchen Schlachtopfern anrücken, mit irgendwelchen guten Werken, die wir getan haben, sondern so wie wir sind als Sünder in bedürftige Sünder, die Gnade brauchen.

Ich möchte bitten für alle, die dich hier noch nicht kennen, dass sie dich kennenlernen und verstehen, dass es weit mehr ist als irgendwelche Ratschläge.

Die Ratschläge sind auch schön, aber wie viel schöner ist es dich zu kennen und zu lieben und dir nachzufolgen.

Ich möchte bitten für alle hier in der Gemeinde, für die Gemeinschaftszeit jetzt auch, dass wir das auch anwenden können, was wir gehört haben.

Danke, dass wir dich als unseren Gott haben dürfen.

Amen.