Eine Stadt.
Berlin. Sie ist die Hauptstadt. Uns ist sie die Heimatstadt. Nebst der Spree, nah dem Alexanderplatz und umgeben von Plattenbauten des ehemals kommunistischen Ostens, hat uns Gott als Eckstein-Gemeinde vor 10 Jahren an diesen Ort gestellt. Über 90 % der Bewohner dieser Gegend gelten als unerreicht. Das muss sich ändern. Berlin ist geprägt von Kreativität, Verdorbenheit und geistlichem Bedürfnis, sind wir eine lokale Gemeinde, die Christus treu ist, das Evangelium klar macht und unsere Nachbarn liebt.
Gott gab uns die Möglichkeit, als Gemeinde »das Licht der Welt« zu sein – wir möchten an diesem Ort leuchten, indem wir Christus gemeinsam verherrlichen, folgen und verkünden.
Ein Auftrag.
Gemeinsam zur Ehre Gottes verherrlichen, folgen und verkündigen wir Christus in Berlin.
Unser Auftrag ist es, Jünger zu machen (Mt 28,19–20). Als Eckstein-Gemeinde Berlin wollen wir das inmitten von Berlin tun.
Aktuell sind wir auf der Suche nach neuen, größeren Räumlichkeiten, die es uns ermöglichen, den Missionsbefehl unseres Herrn Jesus Christus weiterhin treu auszuführen.
Gemeinsam zur Ehre Gottes: Als Ecksteiner nehmen wir ernst, was die Bibel sagt. In 2. Korinther 5,9 heißt es: „Darum suchen wir unsere Ehre darin, dass wir Ihm [Gott] wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim.“ Ob wir essen oder trinken oder sonst etwas tun, wir wollen zur Ehre Gottes leben (1Kor 10,31).
Verherrlichen wir Christus: Wir preisen den Namen dessen, der uns errettet hat. Christus ist, als wir kraftlose, gottlose Sünder waren, am Kreuz für uns gestorben, damit wir Frieden mit Gott haben können (Röm 5,1.6.8). Dafür wollen wir ihn preisen und verherrlichen.
Folgen wir Christus: Jesus ruft seine Jünger auf, ihm nachzufolgen. Es ist unser Bestreben, dem Herrn zu folgen und das zu tun, was er sagt (vgl. Mt 7,24–27; Joh 13,16–17)
Verkünden wir Christus: Jesus ist das Zentrum des Universums. Er hat uns sein Wort gegeben, damit wir es treu verkünden und bezeugen (vgl. Kol 1,28–29; 2Tim 3,16–17). Wir möchten den Namen Jesu hochhalten und sein Wort predigen.
Berlin braucht uns.
»Der Name Berliner und der Name Ungläubiger wurde nicht selten synonym gebraucht«, so sagte ein Student im 19. Jahrhundert — das ist so. Wir nennen uns aber gläubige Berliner! Städte sind Düster und Dunkel, sie haben eine große Dichte an Verdorbenheit. Einer sagte: »In Berlin hält sich nichts, alles kommt herunter, wird ruppig; ja wenn der Papst nach Berlin käme, so bliebe er nicht lange Papst, …« In diesem zweiten Teil unserer Artikelreihe »Eine Oase in Babylon – und wie wir sie bleiben können« sieht du, wie Städte ein Nährboden für Bosheit sind. Dennoch bieten sie die Chance für gutes. Unsere Gemeinde leuchtet umso heller, in tiefster Finsternis.