Liebst du Gott?
Psalm 119

Durch KI transkribiert – Bei Fragen meldet Euch gerne bei [email protected]

 

Ihr Lieben, wir haben gerade Gottes Wort gelesen, das längste Kapitel der Schrift gelesen gemeinsam.

Und das ist so wunderbar, dieses Wort zu lesen.

Und ich hoffe, dass ihr auch schon vorher, aber auch nach der Predigt mit diesem Psalm sagen könnt, in Vers 72, das Gesetz, das aus deinem Mund kommt, ist besser für mich als Tausende von Gold- und Silberstücken.

Und gleichzeitig jeder von uns, der hier vorne steht und das Privileg hat, euch Gottes Wort zu predigen, findet sich hoffentlich in Vers 120 wieder, wo es heißt, mein Fleisch schaudert aus Furcht vor dir und ich habe Ehrfurcht vor deinen Bestimmungen.

Und weil das so ist, weil wir uns um Gottes Wort drehen, möchte auch ich mich Thomas anschließend noch einmal kurz beten.

Herbte Dank für dein Wort, herbte Dank für diese wunderbaren Tatsachen, die wir gehört haben aus deinem Wort, die wir gesungen haben über dein Wort.

Und so kann ich nur mit dem Psalmisten beten, dass deine Hand mir zu Hilfe komme, wenn ich habe deine Befehle erwählt.

Herr, ich bete, dass du Gnade schenkst zum Reden und zum Hören, zu deiner Ehre her.

Amen.

Herr Liebmann, erzählt sich die Geschichte von einem Liebespärchen, das circa ein bis zwei Stunden Fußweg voneinander entfernt wohnte.

Sie waren noch nicht verheiratet, aber frisch verlobt.

Ich gucke jetzt nicht euch an.

Sie waren noch nicht verheiratet, aber frisch verlobt und sie sprachen jeden Tag mehrere Stunden miteinander.

Bei einem dieser Gespräche begann der Mann und sagte, mein Schatz, für dich, ich liebe dich so sehr, für dich würde ich durch die Wüste wandern, ohne was zu trinken natürlich.

Für dich würde ich mich zwischen dich und einen brüllenden Löwen stürzen, auch wenn er mich frisst.

Für dich würde ich bis zum Mond fliegen und zurück, Ozeane durchschwimmen, mich durch den Dschungel kämpfen, auf dem dünnen Eis der Spree laufen und wenn ich einstürze, dann schwimme ich halt weiter.

Ich liebe dich so sehr, so sehr, dass ich auf der Stelle mein Leben für dich lassen würde und ich komme heute Abend vorbei, falls es nicht regnet.

Wir finden das amüsant, oder so eine Liebeshymne und dann, ich komme heute Abend vorbei, falls es nicht regnet.

Und gleichzeitig müssen wir uns selbst eine Frage stellen, wie sehr lieben wir Gottes Wort?

Sind wir schnell dabei zu sagen, es ist mein größter Schatz, mein wertvollstes Gut, ohne dass ich absolut nicht leben kann?

Und wenn es mir gerade reinpasst, dann mache ich heute vielleicht auch meine stille Zeit.

Ich nehme das dieselbe Aussage und zu oft reden wir zwar hoch lobenswert und auch liebenswert von Gottes Wort, aber so häufig müssen wir feststellen, in manchen Fällen und Situationen findet es in unserem Leben kaum eine Anwendung.

Ich liebe Gottes Wort, absolut, aber ich sehne mich so sehr nach einem Partner, dass ich bereit bin eine unglaubliche Person zu heiraten.

Ich habe Gottes Wort viel mehr lieb, aber es bereitet mir viel mehr Freude mit meinen Freunden über andere zu lästern.

Der dritte sagt, ich liebe Gottes Wort, aber ich kann einfach nicht anders als mein Körper mit Drogen voll zu pumpen oder gar meinen Körper zum Götzen zu machen, den ich hege und pflege.

Ich liebe Gottes Wort, aber ich kann einfach nicht anders als mich von YouTube, TikTok, Instagram und wie sie alle heißen abzulenken nur noch einen Schuld, nur noch einen Schuld.

Eben das ist das gleiche, wenn ich sagen würde, ich würde für dich durch Ozeane schwimmen und ich komme heute Abend vorbei, wenn es nicht regnet.

Und wenn wir über die Liebe zu Gottes Wort reden, dann gibt es keinen besseren Psalm als Psalm 119, weil der Psalmist die Liebe zu Gott und seinem Wort so sehr zum Ausdruck bringt.

C.S. Lewis zum Beispiel beschreibt die Struktur des Psalms als eine Stickerei.

Und ich verstehe durch lange, ruhige Stunden aus Liebe zum Thema und aus Freude an der gemächlichen, disziplinierten Handwerkskunst die Sprache eines Mannes, der von moralischer Schönheit hingerissen ist, von der moralischen Schönheit des Wortes Gottes.

Spurgeon vergleicht diesen Psalm und die Vielfalt dieses Psalms mit der eines Kaleidoskops aus wenigen Objekten werden unzählige Variationen und Kombinationen erzeugt, eine schöner als die andere.

Und er sagt weiter, dieser Psalm ist eine so wunderbare Komposition, er drückt sich so vielfältig aus wie die Wellen, aber sein Zeugnis ist eins wie das Meer.

Und zuletzt Benedict Peters vergleicht ihn, wie könnte er auch anders, mit dem höchsten Berg der Alpen, dem Mont Blanc, und sagt, dass dieser Psalm alle übrigen Lieder in dem Psalmen überragt.

Er sagt, Psalm 119 ist so voll, so weit und so reich wie kein zweiter.

Dazu ist er um ein mehrfaches Länger, selbst die längsten unter den übrigen Psalmen.

Der Psalm besingt von Anfang bis zum Ende die Schönheit und Wahrheit, die Zuverlässigkeit und den Reichtum, kurz die Summe aller Wunder des Wortes Gottes.

Es ist das längste Kapitel in der Schrift, das sich mit der Schrift beschäftigt.

In 176 Versen wird Gottes Wort 169 Mal mit acht unterschiedlichen Worten erwähnt.

Schauen wir uns diese Worte gleich an.

Es sind 22 Strophen, je acht Versen, und sie beginnen immer mit dem nächsten Buchstaben des Alphabets.

Und ich habe euch ein Bild mitgebracht, weil ich euch zeigen möchte, wie schön diese Poesie ist, und wir können das zeigen.

Im Deutschen sehen wir das nicht, aber im Hebräischen, man liest von rechts nach links und auch von oben nach unten.

Das heißt, hier habt ihr neun Strophen, und ihr seht, wenn ihr darauf achtet, immer acht Verse, beginnen mit dem gleichen Buchstaben, und es zeigt uns auf, von Anfang an, will dieser Absalm es deutlich machen, Gottes Wort in seiner Schönheit, in seinem Reichtum, in allem, ist das wertvollste Gut von A bis Z. Vom Anfang bis zum Ende dreht er sich um Gottes Wort, und das sehen wir vor allem, wenn wir diese schöne poetische Struktur im Hebräischen sehen, die wir nicht so einfach nachmachen können.

Wenn ihr euch mal hinsetzen wollt und ABC und jeden Vers mit dem Buchstaben beginnen wollt, dann dürft ihr das gerne machen, und dann dürft ihr mir das Resultat auch geben, weil das bestimmt sehr gut ist.

Aber wir sehen, vielen Dank, David, dass wir es mit einem Psalm zu tun haben, bei dem der Schreiber sich intensiv Gedanken gemacht hat, wie er seine Liebe zu Gottes Wort zum Ausdruck bringt.

Ja, es gibt einzelne Versuche, diesen Psalmen irgendwie zu gliedern und Themen darin zu finden.

Auf jeden Fall finden wir Themen, aber das, was wir gerade gesehen haben, ist zweifelsohne die Struktur von A bis Z ist das Wort Gottes, das, was der Psalm ist, liebt, womit er umgeht, womit er sich selber auch tröstest.

Wir wissen nicht genau, wer der Autor ist, das wird uns nicht gesagt, viele Ausleger gehen davon aus, dass es David war, weil es dem Psalm 19 sehr ähnelt, aber Fakt ist, dass dieser Psalm, wenn ihr aufmerksam zugehört oder mitgelesen habt, in einer sehr schweren Zeit geschrieben wurde, und das könnt ihr in 48 Versen, die sich quer durch diesen Psalmen verteilen sehen, tröste mich, hilf mir, ich schreie zu dir und so weiter.

Aber nicht nur, dass diesem Psalmisten um Gottes Wort geht, das er in den Mittelpunkt stellt, vielmehr ist Gott selbst das zentrale Thema in diesem Psalm.

Yahweh kommt 24 mal vor, Gott wird nur einmal genannt, aber dann finden wir Personalpronomen, du, deiner und dich, und das kommt 211 mal vor in diesem Psalm, also insgesamt redet dieser Psalm knapp 250 mal von Gott und dreht sich um Gott mehr, als es sich um die Worte, Gesetz, Anweisung und so weiter dreht.

Und hier wird ein sehr hilfreiches Prinzip für uns sehr deutlich, und das Prinzip ist ganz einfach, wenn du Gottes Wort liebst, dann liebst du Gott, und wenn du Gott liebst, dann liebst du sein Wort.

Wenn du Gottes Wort liebst, liebst du Gott, und wenn du Gott liebst, dann liebst du sein Wort.

Und das ist eine sehr hohe Messlatte, die wir auf unser Leben anwenden können, oder?

Lieben wir Gott?

Woran können wir das erkennen?

Wie viel Zeit verbringen wir in seinem Wort?

Und ich meine nicht einfach nur Gehorsam stoisch ohne Liebe, denn Gehorsam ohne Liebe ist Staub trocken, aber aus der Liebe wird Gehorsam folgen, aus der Liebe werden Treue und Freude folgen, wir werden zu Tätern des Wortes, weil wir den lieben, der uns zuerst geliebt hat.

Und an so vielen Stellen in den vergangenen Wochen und Monaten habt ihr wahrscheinlich Werbung gesehen für Brot für die Welt.

Brot für die Welt, auf den Bildern eine abgemagerte Person, die tatsächlich dringend etwas zu essen benötigt, weil sie sonst verhungert.

Und hier ist eine Frage an uns, wenn ich in die Reihen schauen würde und euren geistlichen Zustand sehen könnte, oder wenn ich in den geistlichen Spiegel schaue, bin ich traurig und erschüttert darüber, dass ich abgemagerte Personen hier finde.

Dieser abgemagerte Zustand, der sich mir präsentiert, weil Gottes Wort eigentlich nicht wirklich ein Bestandteil deines Lebens ist, weil vielleicht die 176 Verse, die wir gerade gelesen haben, mehr waren als das, was du im ganzen letzten Jahr gelesen hast?

Oder bin ich auf der anderen Seite überwältigt von den toptrainierten Körpern, die hier sitzen, durchtrainiert, weil ihr euch mit Gottes Wort beschäftigt?

Und jetzt sitzt du vielleicht hier und denkst, wenn du wüsstest, wenn du wüsstest, wie abgemagert ich bin, ich lasse mich gehen, ich bin ständig gereizt, ich werde so schnell wütend, ich lüge, stehle und stopfe mein Herz mit Dingen voll, von denen ich eigentlich weiß, dass sie nicht gut sind.

Und dennoch erhoffe ich mir Freude, Glück, Zufriedenheit und Befriedigung davon.

Und so hoffe ich, dass dieser Psalm heute ein Ansporn für dich ist.

Ein Ansporn, die einzige wahre Nahrung, die dein leeres Herz, die dein abgemagertes Herz füllen kann und sättigen kann, Gott und sein Wort ist.

Und werden Kinder in Afrika tatsächlich verhungern, weil sie kein Essen haben, fürchte ich, dass viele Christen heute geistlich vor einem gedeckten Tisch verhungern, weil sie Gottes Wort nicht so sehr lieben, dass sie es tatsächlich lesen, lernen, leben und anwenden.

Wir haben Psalm 119 gerade in der Gänze gelesen.

Und ich möchte mit euch, möchte ich mich zwar auf fünf Kennzeichen einer Person, die Gottes Wort oder die Gott liebt, konzentrieren, aber zunächst wollen wir uns kurz fünf Eigenschaften über Gottes Wort anschauen, die wir in diesem Psalm finden.

Und so sehen wir zunächst, dass Gottes Wort bestimmend ist.

Bestimmend, Gott spricht und murmelt nicht vor sich hin.

Er spricht klar und deutlich, verständlich, auf eine bestimmte Art und Weise.

Er hat die Autorität, das zu tun.

Das wird durch diese verschiedenen Ausdrücke, die wir in Psalm 119 finden.

Wir lesen 25 mal das Gesetz des Herrn.

Und das kann sich auf einen einzelnen Befehl Gottes anwenden lassen, auf die ersten fünf Bücher Moser oder gar die ganze Schrift.

Das Gesetz Gottes zeigt sein Willen auf, wie seine Kinder leben sollen.

Und weil es von Gott kommt, hat es die letzte, bestimmende und höchste Autorität.

Dann lesen wir von den Zeugnissen zwar 23 mal in diesem Psalm.

In der Wurzel bedeutet das Zeugnis ablegen und es spricht von der Zuverlässigkeit von Gottes Wort.

Von der Zuverlässigkeit der Dinge, die Gott tut.

Zum anderen kann es aber auch eine Warnung sein, eine Warnung, weil Gott das tut, was er sagt.

Weil es absolut wahr und absolut ist.

Wir lesen 21 mal von den Befehlen, es wird von einem Wort abgeleitet, das Begutachten bedeutet oder seine Aufmerksamkeit auf eine Sache lenken heißt.

Das heißt, es zeigt, Gottes Wort zeigt bestimmte Anweisungen auf, die zu befolgen sind.

Wir lesen 22 mal von den Anweisungen des Herrn und die Wurzel dieses hebräischen Wortes ist, etwas in Stein zu meißeln.

Und damit wird dieses Wort benutzt, um von der Verbindlichkeit und der Beständigkeit der Schrift zu sprechen. 22 mal finden wir auch die Gebote des Herrn.

Es zeigt direkt auf die Autorität, die es gesagt hat, es beinhaltet Befehle zu geben, die befolgt werden. 20 mal lesen wir von Bestimmungen, der Gedanke hier ist, dass die Gerechtigkeit in Gottes Charakter verankert ist, es sind die Bestimmungen und Entscheidungen eines allweisen Gottes.

Wir lesen 23 mal das hebräische Wörtchen da war, das heißt Wort, und es betont den Fakt, dass Gott gesprochen hat.

Und dann finden wir 19 mal ein anderes Wort, auch für das Wort Wort, das ähnlich ist und es sich um das Sprechen dreht.

Gottes Wort ist bestimmend, ihr Lieben.

Das wird besonders diese acht Synonyme durch dieses Kaleidoskop, von dem Spurgeon spricht deutlich.

Und all diese unterschiedlichen Worte, die könnt ihr finden, wenn ihr Verse eins bis elf lest.

Allein dort kommen diese Worte vor und dann geht es weiter und sie werden immer und immer wiederholt aus verschiedenen Facetten beleuchtet und es bekommt einfach eine Fülle, die zur Freude anregen sollte.

Es ist also nicht nur bestimmend, es ist zweitens auch belehrend.

Gottes Wort ist belehrend und an vielen Stellen im Psalm 119 finden wir diesen Gedanken, dass der Psalmist durch Gottes Wort belehrt wird.

Verse 12, gelobt seist du, Yahweh, lehre mich deine Anweisungen.

Es ist die Tatsache, die Wahrheit, dass der Psalmist davon ausgeht, dass Gottes Wort nicht nur bestimmend ist, sondern auch die Macht hat, mich zu belehren.

Es ist mein Ratgeber, es ist meine allumfassende Bedienungsanleitung für ein Leben zu Gottes Ehre.

Und als Gemeinde sind wir fest davon überzeugt, dass Gottes Wort ausreichend ist, dass wir es im Leben eines jeden anwenden können, der danach strebt, auch in seinen Kämpfen, Gott die Ehre zu geben, ihm ähnlich zu werden.

Wir sind davon überzeugt, dass Gottes Wort eine Antwort auf die Fragen des Lebens hat, weil Gottes Wort lebendig ist und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.

Es ist bestimmend und belehrend und drittens ist es belebend.

Der Psalmist steckt in einer schwierigen Situation.

Er ist von Feinden umringt, er wird verspottet, er wird verlästert.

Es ist eine Situation, die der Psalmist unter anderem in Vers 25 beschreibt, wenn er sagt, meine Seele klebt am Staub, belebe mich nach deinem Wort.

Bei all dem Leid, bei den Herausforderungen ist der Psalmist sich bewusst, dass allein Gottes Wort die Kraft hat, ihn im größten Kampf zu beleben und ihm Kraft zu geben.

Bestimmend, belehrend, belebend, spätestens jetzt merkt ihr, dass ich dem Psalmisten folge, wenn ich mich an den Buchstaben des Alphabeten nicht ganz, aber an dem B entlanghange.

Es ist aber auch beschützend, Gottes Wort ist beschützend, es bietet Schutz, wenngleich nicht immer auf eine körperliche Art und Weise, das ist nicht auch der Psalmist bewusst, aber es bietet den Schutz auf einer ganz anderen, auf einer sehr viel wichtigeren Ebene, nämlich den Schutz im geistlichen Kampf und wir alle stehen in diesem Kampf, wir alle brauchen diesen Schutz, deshalb heißt es auch zu Beginn im Psalmen, Vers 11, ich bewahre dein Wort in meinem Herzen damit was, damit ich nicht gegen dich sündige und wir denken vielleicht sofort an die Versuchung unseres Herrn Jesus Christus in der Wüste, als er versucht wird und dem Satan immer mit Gottes Wort antwortet und so standhält, auch Christus bewahrt das Wort in seinem Herzen, damit er nicht gegen den Vater sündigt, das ist ein Schutz vor Sünde, nicht, dass wir jemals sündfrei sein werden, weil wir Gottes Wort auswendig können, das sage ich damit nicht, weil das nicht geht, solange wir noch auf dieser Welt leben, aber unser Gewissen wird angespitzt, wird geschärft, wird geschliffen und wir lernen, was es heißt, Unterscheidungsvermögen zu haben, Unterscheidungsvermögen sagte auch Spurgeon einmal, ist nicht die Kunst, richtig von falsch zu unterscheiden, Unterscheidungsvermögen ist die Kunst, richtig von fast richtig zu unterscheiden, das lernen wir, wenn wir Gottes Wort in unserem Herzen bewahren, es bietet Schutz, Vers 29, halte den Weg der Lüge fern von mir und begnadige mich mit deinem Gesetz oder Vers 105, haben wir gesungen, mein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg, im Dunkeln ohne ein Licht im Wald unterwegs zu sein, kann sehr angsteinflößend sein und sehr unsicher sein, mit einem hellen Scheinwerfer durch den Wald zu gehen, eliminiert den Wald nicht, aber auf einmal sehe ich, wo ich laufe und ich muss nicht stolpern, muss nicht fallen und gleichzeitig schützt es mich vor nachtaktiven Raubtieren, die das Licht hassen, Gottes Wort ist ein Schutz, ist beschützend und zu guter Letzt befestigt Gottes Wort, es ist befestigend, er festigt den Psalmisten und lässt ihn nicht abirren, Vers 10 und dann finden wir Folgendes in Vers 67, ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich, nun aber befolge ich dein Wort, es befestigt den Psalmisten selbst durch Demütigung und Überführung und Ernüchterung und wir wissen von Christian, der uns den Hebräerbrief aufzeigt und auslegt, dass Gott uns manchmal in seiner Liebe züchtigen und auf den richtigen Weg zurückbringen muss, uns festigen muss, an ihm festzuhalten, Vers 117 im Psalm 119, stärke mich, so ist mir geholfen und ich werde deine Anweisungen stets beachten, Gottes Wort ist befestigend und es stärkt für den geistlichen Kampf, in dem wir uns befinden, Gottes Wort ist die absolut bestimmende Autorität, Gottes Wort belehrt, beschützt, belebt und befestigt, das sind Eigenschaften des Wortes Gottes und somit unseres Gottes selbst und allein diese fünf Eigenschaften, die wir wahrscheinlich um ein Weites erweitern könnten, sollten uns anspornen, eine Person zu werden, eine Person zu sein, die Gottes Wort liebt und so kommen wir zu den fünf Kennzeichen einer Person, die Gottes Wort und Gott selbst liebt.

Der Psalmist betet zu seinem lebendigen Gott, er ist sich bewusst, dass er zu dem Gott spricht und betet, der sich in seinem Wort offenbart, er ist sich bewusst, dass er zu dem lebendigen Gott spricht, zu dem treuen, bündnishaltenden Gott, der hält, was er sagt und diese Liebe drückt sich in dem Psalm zum Beispiel folgendermaßen aus Vers 47 und 48 und ich will mich erfreuen an deinen Geboten, die ich liebe und ich will meine Hände ausstrecken nach deinen Geboten, die ich liebe und will über deine Anweisungen nachsinnen oder in Vers 159, siehe ich liebe deine Befehle, Yahweh belebe mich nach deiner Gnade und diese fünf Kennzeichen, die wir uns anschauen wollen, lauten, dass eine Person, die Gott und sein Wort liebt, Gottes Wort betrachtet, befolgt, bewahrt, bezeugt und bejubelt.

Das erste also, eine Person, die Gott liebt, beachtet oder betrachtet Gottes Wort.

Wie wir gerade gelesen haben, kommt die Liebe zu Gottes Wort zum Ausdruck, wenn der über das Wort nachsint.

Noch einmal Vers 48, ich will meine Hände ausstrecken nach deinen Geboten, die ich liebe und will über deine Anweisungen nachsinnen.

Nachsinnen bedeutet hier ein Wiederholen, ein vor sich hin Murmeln der Wahrheiten, die wir in Gottes Wort finden, das was uns in Gedanken beschäftigt, durch zu kauen, wieder zu kauen, immer und immer wieder.

Ihr findet dieses Wort an anderer Stelle in diesem Psalm wieder, Vers 15 heißt es, ich will über deine Befehle nachsinnen und auf deine Pfade achten.

Nun wie ist es möglich, dass wir über Gottes Wort nachsinnen können?

Indem ich es betrachte, es lese, lerne, lebe, studiere, darüber nachdenke und so häufig ist uns das eine Last.

Wir denken, jetzt sollte ich halt noch Gottes Wort lesen und man zwingt sich und setzt sich hin, aber das ist bei weitem nicht der Ansatz, den der Psalmist hier hat.

Vers 56 wird das sehr deutlich, das ist mir zuteil geworden, also ein Privileg, dass ich deine Befehle befolgen darf.

Nicht muss, nicht gezwungen werde das zu tun, sondern dass das machen darf, ist ein unheimliches Privileg für mich, gerade in Zeiten der Herausforderungen.

Und im Falle von Psalm 119, in diesen Herausforderungen der Psalmist steckt, zieht er es vor, über Gottes Wort nachzusinnen, als sich verrückt zu machen, was seine Feinde gerade besprechen wieder oder wie er seine Feinde am besten besiegt.

Vers 23, sogar Fürsten sitzen und beraten sich gegen mich, aber dein Knecht sind nach über deine Anweisungen.

An anderer Stelle heißt es, lass mich den Weg verstehen, den deine Befehle weisen, so will ich reden über deine Wundertaten.

Und versteht diese Ausdrücke, lass mich den Weg verstehen, versteht das nicht als ein Befehl an Gott.

Gott, wenn du mir das gibst, dann mach ich das.

Also ich schmeiß oben ein Gebet in die Automaten ein, dann tippe ich, was du mir geben sollst, und dann mach ich das, was du willst.

Okay, also er behandelt Gott hier nicht als einen Wunschautomaten.

Wir müssen das vielmehr so verstehen, dass der Psalmist das Bewusstsein hatte, dass es ohne Gott und seine Gnade absolut nicht möglich ist, auch nur ansatzweise das zu verstehen, was Gottes Wort sagt.

Er sagt also Gott, lass mich deinen Weg verstehen, denn nur dann bin ich wirklich auch in der Lage, deine Wundertaten zu verkünden.

Das heißt, der Psalmist ist sich der Abhängigkeit von Gott bewusst und das bringt er zum Ausdruck, indem er Gottes Wort fleißig betrachtet.

Und dass er es fleißig getan hat, lesen wir in den Versen 147, 148, wo er sagt, ich komme der Morgendämmerung zuvor und schreie, ich hoffe auf dein Wort, meine Augen kommen in Nachtwachen zuvor, damit ich nachsinde über dein Wort.

Eben er hat Gottes Wort in seinem Herzen, weil er es betrachtet, weil er es anschaut und er sagt im Endeffekt, wenn ich nicht schlafen kann nachts, dann schreie ich und hoffe auf dein Wort und ich sinne nach über dein Wort.

Und was wir hier lernen ist, anstatt dass er sich Sorgen macht, wie seine Feinde ihn bedrohen und bedrücken, streckt er sich nach Gottes Wort aus.

Was passiert mit Sorgen, wenn er nachts wach liegt und darüber nachgrübelt und nachsint?

Sie verschwinden, richtig?

Okay, viele grinsen, lachen das gut?

Absolut nicht.

Sorgen sind wie ein schwarzes Loch, das größer und größer wird, dass wir nähren und nähren und das sich füllt und füllt und das uns alles raubt.

Wenn ich aber Gottes Wort regelmäßig betrachte und mir vornehme es in der Nacht wieder zu wiederholen, auch wenn ich schreie, ich hoffe auf dein Wort, auch wenn ich nachsinde über sein Wort, dann ist das das Gegenmittel zum Sorgen machen, weil wir es dem anvertrauen, der alles in der Hand hält.

Betrachtest du, betrachte ich Gottes Wort regelmäßig und sinnen wir darüber nach, denn Liebe zu Gott drückt sich durch das Betrachten seines Wortes aus.

Als zweites drückt sich die Liebe zu Gott aber auch dadurch aus, dass er Gottes Wort befolgt.

Eine Person, die Gott liebt, befolgt sein Wort.

Vers 34, gib mir Verständnis, so will ich dein Gesetz bewahren und es befolgen von ganzem Herzen.

Vers 60, ich eile und säume nicht deine Gebote zu befolgen.

Befolgen im Hebräischen beinhaltet etwas zu halten, etwas zu erhalten, sehr vorsichtig zu sein und mit größter Sorgfalt auch umzusetzen.

Den Stamm für dieses Wort findet ihr zum Beispiel auch in 1.

Mose Kapitel 2, Vers 15, wo Gott dem Menschen den Auftrag gibt, Adam und Eva den Auftrag gibt, noch vor dem Sündenfall den Garten, in den er sie gesetzt hat, zu bewahren, sorgfältig mit ihm umzugehen.

Und dann in den Sprüchen lesen wir immer wieder davon, dass man sorgfältig sein soll und auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Mein Lieber, ein amerikanischer Pastor fragte seine Zuhörer in einer Predigt einmal, was tut ihr mit den Befehlen Gottes?

Worauf nach dem Gottesdienst eine ältere Frau freudestrahlend auf ihm zu kam und sagte, ich unterstreiche sie blau.

Gottes Wort wurde uns nicht gegeben, damit unsere Bibeln angemalt werden, auch wenn das eine gute Gewohnheit ist.

Gottes Wort wurde uns gegeben, dass man es befolgt.

Der Psalmist will Gottes Wort genau befolgen, mit größter Sorgfalt, nicht weil er die Gesetzlichkeit so sehr liebt.

Er sagt, ein Haken gemacht und perfekt, sondern weil er seinen Gott, den er kennt, der sich in seinem Wort offenbart, so sehr liebt.

Und R.C.

Sproul sagte einmal, Zitat, wenn du Schwierigkeiten damit hast, Gottes Wort zu befolgen, liegt es nicht an Gottes Wort, sondern an dir.

Und für uns stellt sich dieselbe Frage.

Befolgen wir Gottes Wort?

Mit größter Sorgfalt, weil es unsere höchste Autorität ist, weil wir nicht nur Gottes Wort lieben, sondern auch den Gott des Wortes lieben.

Wir haben das Vorrecht einander diesen Wert aufzuzeigen, der darin liegt, Gottes Wort zu befolgen.

Also eine Person, die Gott liebt, betrachtet Gottes Wort, sie befolgt Gottes Wort und sie bewahrt Gottes Wort.

Auch diesen Ausdruck finden wir immer wieder im Psalm 119, Vers 2 zum Beispiel.

Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen.

Und immer wieder können wir feststellen, dass der Schreiber dieses Psalmes das aus dem Herzen heraus tut.

Sein innerstes Verlangen, das Verlangen seines Innersten ist die Liebe zu Gott zum Ausdruck zu bringen.

Und zwar von Herzen, nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern weil er seinen Gott so liebt.

Noch einmal Vers 34, gib mir Verständnis, so will ich dein Gesetz bewahren und es befolgen von ganzem Herzen.

Betrachten, befolgen und bewahren, die sind voneinander abhängig.

Denn betrachte ich Gottes Wort weiß ich nicht, was ich befolgen soll und auch nicht, was ich bewahren soll.

Betrachte ich Gottes Wort, aber dann wächst mein Wunsch, mein Verlangen es zu befolgen, es zu bewahren und bewahren.

Hier ist ein ähnliches, natürlich ein ähnliches Wort wie befolgen, aber eine andere Nuance.

Wir kennen dieses Wort bewahren aus Sprüche 4, Vers 23.

In Sprüche 4, Vers 23 heißt es, mehr als alles bewahre oder behüte dein Herz.

Warum?

Denn von ihm geht das Leben aus.

Das ist das gleiche Wort, wir sollen es bewahren.

Es ist eine Wache, ein militärischer Befehl, es ist wie ein Soldat, der ein Lager bewacht, dass Feinde frühzeitig gesichtet werden oder es ist wie eine Wache, die einen Gefangenen bewacht, dass er nicht ausspricht.

Und was schreibt der Autor hier?

Was sollen wir bewachen?

Was sollen wir bewahren?

Gottes Wort in unserem Herzen.

Das heißt, wir kennen Gottes Wort so gut, dass wir es auswendig können, dass wir lernen, dass es der kostbarste Schatz ist, den wir haben.

Vers 44, ich will dein Gesetz stets bewahren, immer und ewiglich.

Ja, wir machen immer so eine Neujahrsentscheidung, was wir das ganze Jahr machen und der Psalmist schreibt, immer und ewiglich.

Es ist die Einstellung, die er hat, weil er Gottes Wort und Gott selbst so liebt.

Oder Vers 106, ich habe geschworen und will es halten, dass ich deine Bestimmungen, dass ich die Bestimmungen deiner Gerechtigkeit bewahren will.

Das heißt, der Schreiber zeigt, wie ernst es ihm war, welchen Vorsatz er sich genommen hat, sich an die Bestimmungen der Gerechtigkeit Gottes zu erinnern und sie zu bewahren.

Und er tut das mit Verpflichtung, er tut das mit Hingabe, weil er weiß, was die Konsequenz dessen ist, wenn er Gottes Wort bewahrt.

Vers 11, ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige.

Was ist der Umkehrschluss?

Ich bewahre dein Wort nicht in meinem Herzen, damit ich gegen dich sündige.

Das heißt, der Psalmist ist sich dessen bewusst, wenn ich Gottes Wort nicht in meinem Herzen bewahre, dann wird mich das zu Sünde verleiten.

Und deshalb sagt er, ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, ich stelle eine Wache davor, ich lasse nicht draus, ich achte darauf, damit ich nicht gegen dich sündige.

Bewahren wir Gottes Wort so in unserem Herzen, sind wir uns dessen bewusst, dass uns das davor abhält, Torheit und Sünde zu leben.

Füllen wir unsere Herzen mit Versen, mit guten theologischen Liedern und schützen uns somit vor törichten Entscheidungen.

Der Psalmist füllt sein Herz mit Gottes Wort und wenn wir davon überzeugt sind, dass der Mund von dem redet, was im Herzen ist, dann wird unser Mund von dem reden, womit wir uns beschäftigen.

Er wird das tun.

Eine Person, die Gottes Wort liebt, bewahrt Gottes Wort in ihrem Herzen.

Und daraus ergibt sich das vierte.

Sie bezeugt Gottes Wort.

Vers 13.

Mit meinen Lippen verkündige ich alle Bestimmungen deines Mundes.

Verzeihung, ist das so?

Weil das der logische Schritt ist.

Wenn mein Herz biblin blutet, dann kann ich nicht anders als zu bezeugen, was Gottes Wort sagt.

Wir können das vergleichen mit dem Kaffeebecher, den ihr euch vorhin gefüllt habt.

Die meisten von euch haben einen Kaffee getrunken oder freuen sich schon darauf, gleich einen zu trinken.

Ihr werdet den Becher nehmen und ihr werdet Kaffee reinfüllen.

Wenn ich euch aus Versehen anrempel, weil das alles so eng ist, und ihr diesen Becher verschüttet, was werdet ihr verschütten?

Kaffee, danke, jawoll.

Ist nicht so schwer, oder?

Wir werden kein Wasser verschütten, wir werden keine Cola verschütten, wir werden auch nicht Tee verschütten.

Wir werden Kaffee verschütten.

Warum?

Weil wir Kaffee in den Becher gefüllt haben.

Und genauso wird das, was wir in unserem Herz füllen, womit wir unser Herz füllen, das wird rauskommen, wenn wir den Mund aufmachen.

Das werden wir bezeugen, wenn wir den Mund aufmachen.

Und so sehen wir bei dem Salmisten hier, dass er Gottes Wort verkündigt.

Er bezeugt Gottes Wort.

Voller Hingabe verkündigt er und macht es bekannt.

Er ruft auf, dem Eoch zu folgen.

Er bekennt das, was Gottes Wort sagt.

Vers 46.

Ja, ich will vor Königen von deinen Zeugnissen reden und mich nicht schämen.

Das geht nur, wenn ich weiß, mit wem ich es zu tun habe, wenn ich Gottes Wort lese.

Oder Vers 172.

Meine Zunge soll reden von deinem Wort, denn alle deine Gebote sind gerecht.

Wenn wir miteinander reden, was kommt raus?

Wozu spornen wir uns gegenseitig an?

Helfen wir uns, weil wir begeistert sind von Gottes Wort, den Gott des Wortes mehr zu lieben, mehr zu kennen, mehr zu folgen?

Oder dreht sich euer Gespräch um, guckt mal, die Spree ist zugefroren.

Passiert nicht oft, aber guckt mal, die Spree ist zugefroren.

Ja, ihr Lieben, wir müssen darauf achten und darüber nachdenken, womit wir unser Herz füllen, denn das wird rauskommen, wenn der Becher geschüttelt wird.

Sie betrachtet Gottes Wort, sie befolgt Gottes Wort, sie bewahrt Gottes Wort, sie bezeugt Gottes Wort und das letzte Kennzeichen, das wir sehen, ist sie bejubelt Gottes Wort.

Ich freue mich über dein Wort, wie einer, der große Beute findet.

Der Psalmist bringt seine Freude zum Ausdruck und vielleicht sitzt du hier und sagst, Gottes Wort ist eher eine bittere Medizin.

Im Schwäbischen würde man sagen, Beiß muss Beiß vertreiben.

Ich weiß, dass meine Frau aus dem Schwäbenland kommt, ich habe das garantiert nicht richtig ausgesprochen, aber im Endeffekt, es muss richtig eklig schmecken, dass es das ekliche vertreibt.

Okay, Gottes Wort ist eine bittere Medizin.

Ja, ich nehme sie einfach.

Nun, wir gehen davon aus, dass Gottes Wort eine süße Medizin ist, die wunderbar ist, aber wie oft denken wir, es ist so bitter.

Oder ganz nach dem Motto, ein Kapitel am Tag hält den Teufel ab.

Okay, auf Englisch, one chapter a day keeps the devil away.

Oder vielleicht gehen wir an Gottes Wort mit der Getreidevariante ran.

Die Bibel ist zwar staubtrocken, aber nahhaft.

Ihr Leben, das ist bei weitem nicht der Ansatz, den der Schreiber dieses Psalms hatte.

Ja, für ihn war es die Sahne auf dem Eis oder für manche Männer unter euch das Fleisch auf dem Grill.

Er ist davon überzeugt, dass die Bibel das Süßeste, das Beste ist, das irgendjemand jemals haben kann.

Vers 14.

Ich freue mich an deinem Weg, den deine Zeugnisse weisen wie über lauter Reichtümer.

Vers 16.

Ich habe meine Lust an deinen Anweisungen.

Dein Wort vergesse ich nicht.

Lust hier ist eine Freude und Begeisterung, die zum Ausdruck gebracht wird.

Es sind die Fangesänger auf der Tribüne, es ist der Jubel bei einem Konzert oder die überschwängliche Freude über den Erfolg deiner Kinder.

Es ist die absolute Überwältigung einer Tatsache, bei der man nur staunen kann.

Und wenn ihr so wollt, jemand anders muss kommen und die Kinnlade vom Boden wieder aufheben und ihr den Mund schließen.

Es ist eine absolute Überwältigung einer Tatsache, bei der man nur staunend dastehen kann.

Es ist die Begeisterung für einen Filmabend, die Aufregung vor Weihnachten.

Und ihr Lieben, wenn ihr meinen Nachbarn kennen würdet, würdet ihr sofort wissen, wenn Eis an Union spielt.

Sofort.

Die Fahne wird gehisst, es werden 25 Schals getragen gefühlt, das Trikot und alles andere auch.

Und du hörst, wenn Union ein Tor schießt.

Und zwar hörst du das, wenn seine Fenster alle zu sind und wenn unsere Fenster alle zu sind.

Du hörst das, weil er sich jubelnd darüber freut.

Für ihn ist das nicht staubtrocken, aber nahrhaft.

Für ihn ist das nicht die bittere Medizin, die irgendwas Schlechtes vertreiben muss.

Und ihr Lieben, so sollte das mit Gottes Wort in unserem Leben sein.

Es sollte das das i-Tüpfelchen sein.

Das Beste, auf das man sich freut und dessen Freude man auch zum Ausdruck bringt.

Das bedeutet es, seine Lust am Gesetz des Herrn zu haben.

Vers 24.

Ja, deine Zeugnisse sind meine Freude.

Sie sind mein Ratgeber.

Vers 77.

Lass mir deine Barmherzigkeit wieder erfahren, dass ich lebe, denn dein Gesetz ist meine Freude.

Vers 103.

Wie süß ist dein Wort meinem Gaumen mehr als Honig meinem Mund.

Vers 111.

Deine Zeugnisse sind mein ewiges Erbe, denn sie sind die Wonne meines Herzens.

Vers 129.

Wunderbar sind deine Zeugnisse wieder, darum bewahrt sie meine Seele.

Oder Vers 171, wo es heißt, meine Lippen sollen überfließen von Lob, wenn du mich deine Anweisungen lernst.

Wie begeistert bist du?

Wie begeistert bist du, dass du Gottes offenbarten Ratschluss vorliegen hast?

Gottes Wort, in dem er uns zeigt, wer er ist, wer wir sind und welche Lösung er als Einziger präsentiert.

Und seht ihr, wie das alles miteinander verknüpft ist?

Ja, dass Gottes Wort bestimmend, belehrend, beschützend, belebend und befestigend ist und dass Debsheim es deshalb, weil er seinen Gott kennt und sein Wort kennt, weil er deshalb sagt, ich möchte es betrachten, ich möchte es befolgen, bewahren, bezeugen und bejubeln.

Ihr Lieben, das entspringt der Liebe zu Gott.

Wir haben einen Barometer, an dem wir messen können, wie sehr wir Gott lieben.

Und das ist unsere Liebe zu Gottes Wort.

Oh ja, ich würde für dich durch alle Ozeane der Welt schwimmen, mich von Löwen fressen lassen, ohne Wasser durch die Wüste ziehen, nur um bei dir zu sein.

Und ich komme vorbei, wenn es nicht regnet.

Und wie ist das möglich?

Wie ist es möglich, Gott und sein Wort so sehr zu lieben, wie Debsheim ist?

Zunächst hat Debsheim verstanden, dass Gott seine einzige Rettung, seine einzige Burg, sein einziger Feld, sein einziges Schild ist.

Und Debsheim ist, hat gelebt, bevor Jesus die Bildfläche betreten hat.

Und heute?

Heute haben wir den gesamten Ratschluss der Schrift.

Und wir können in das Leben Jesu schauen und sehen, wie er Gottes Wort in seinem Herzen bewahrt, das er nicht gegen seinen Vater sündigt.

Und vor allem haben wir die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus in Johannes Kapitel 1, wo wir in Vers 1 lesen, im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.

Und dann in Vers 14, und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als das Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Heißt, Jesus Christus ist der, der unsere Freude ist.

Ausschließlich durch seinen stellvertretenden Tod für meine Sünde am Kreuz und seine Auferstehung, seine Himmelfahrt, habe ich die Möglichkeit überhaupt zu verstehen, was es heißt, Gott zu lieben, weil er mich zuerst geliebt hat.

Und wenn er das Wort ist, dann können wir sagen, wie kann ein junger Mann seinen Weg unstrefflich gehen, indem er sich hält an Christus.

Ich bewahre Christus in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige.

Das könnt ihr unter anderem in Philippa 2 lesen, dass wir dieselbe Gesinnung haben sollen, die Christus auch hatte.

Ich will mich erfreuen an Christus, den ich liebe.

Kannst du das von ganzem Herzen sagen?

Ich will meine Hände ausstrecken nach Christus, den ich liebe und will über Christus nachsenden, weil er ist das Licht der Welt.

Er ist meines Fußes Leucht und ein Licht auf meinem Weg.

Und wir verstehen, dass das nur durch und nur in Christus möglich ist.

Gottes Wort niemals als staubtrocken anzusehen oder zu vernachlässigen.

Wenn wir begreifen, was Christus für uns getan hat, dann folgt eine tiefe Freude und Dankbarkeit, die sich in Gedanken, in Taten und in Worten widerspiegelt.

Wie kommen wir dahin?

Vielleicht sagst du, es fällt mir so schwer, weil ich habe keine Lust Gottes Wort zu lesen.

Dann sage ich dir liebevoll, aber hart, dann mach es ohne Lust.

Fang an zu lesen.

Bitte, dass du Freude über Gottes Wort bekommst, aber warte nicht darauf, dass die Gefühle, jetzt habe ich Freude an Gottes Wort, jetzt lese ich es, dass sie zuerst da sein müssen.

Beschäftige dich mit Gottes Wort und du wirst eine Freude finden und sehen, wenn du damit anfängst.

Wenn es dir schwerfällt, als Gemeinde haben wir einen Bibelleseplan.

Werde Teil dieses Bibelleseplans.

Wenn du nicht weißt, wie das geht, dann komm auf Flo zu, der kann dir da Antwort geben und ist bestimmt begeistert, wenn du begeistert dabei sein willst.

Besuche die Hauskreise, sei in der Gemeinde, wann immer die Türen offen sind, denn wir beschäftigen uns mit Gottes Wort und seinen Wahrheiten.

Suche vielleicht intensive Jüngerschaft in der Seelsorge, wenn das nötig ist für dich.

Aber lass uns dahin kommen, dass wir Gottes Wort und Gott selbst so lieben wie dieser Psalmist, der sagt, ich will mich erfreuen an deinen Geboten, die ich liebe.

Ich will meine Hände ausstrecken nach deinen Geboten, die ich liebe und will über deine Anweisungen nachsinnen.

Lass mich beten.

Herr, und das ist unser Wunsch, unser Verlangen, das ist mein Gebet für mich selbst, aber auch für uns als Gemeinde, dass wir dieses Verlangen haben, uns auszustrecken an Eifer daran zu setzen, dein Wort zu betrachten, dein Wort zu befolgen, dein Wort zu bewahren, dein Wort zu bezeugen und zu bejubeln, weil du der Gott bist, der uns Leben gibt, weil du der Gott bist, der dieses Universum geschaffen hat, weil du der Gott bist, dem wir dienen dürfen.

Und so lass das für uns eine Freude sein und keine Last.

Lass es uns als Privileg sehen und nicht als bittere Medizin und lass uns dein Wort und dich lieben und immer mehr lieben lernen, Herr.

Amen.